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Neu 1: Ein folgenschwerer Unfall

  • November 2016

    „… Und jetzt weitere Nachrichten aus dem Inland: Schnee und Eisglätte haben im Süden Deutschlands zu katastrophalen Straßenverhältnissen geführt. Betroffen waren auch die Autobahnen. Auf der A8 zwischen Stuttgart und Ulm verunglückte ein Niederländischer Sattelzug, der im Auftrag eines deutschen Logistikkonzerns unterwegs war. Der Lastzug kam auf der spiegelglatten Fahrbahn ins Schleudern und knickte schließlich an der Mittelleitplanke ein. Das Fahrerhaus der nagelneuen Sattelzugmaschine riss dabei aus der Verankerung und kippte nach vorne. Dadurch wurden Fahrer und Beifahrer eingeklemmt und schwer verletzt. Nach einer mehrstündigen Bergungsaktion konnten Fahrer und Beifahrer aus dem Fahrzeug geschnitten werden und wurden dann schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert…“



    Diese Nachricht im Fernsehen und die dazugehörigen Bilder beunruhigten mich irgendwie. Gut. Ich war in der Logistikbranche tätig. Da sah man natürlich nicht gerne Bilder von verunglückten LKW. Aber ich arbeitete bei DHL und der Unglückslaster fuhr für die Nagel Group.
    Ich, das ist übrigens Marc Mulder, 46 Jahre alt und Wohnhaft in Menden, am Nordwestlichen Rand des Sauerlands, etwa 35 Kilometer von Dortmund entfernt. Von Beruf bin ich Speditionskaufmann und arbeite bei der DHL in Menden. Wenn man so will bin ich das Ergebnis einer kurzen Beziehung von Pieter Mulder, einem Niederländischen LKW-Fahrer, der später zum selbstfahrenden Fuhrunternehmer wurde und Maria Grünwald, einer kaufmännischen Angestellten, die seinerzeit bei einem Importeur für Süßwaren aller Art gearbeitet hatte. Pieter fuhr zu dieser Zeit Linie zu der Firma, wo Maria arbeitete. Dann verliebten sich die beiden ineinander und heirateten. Kurz darauf erblickte ich das Licht der Welt. Die Ehe der Beiden war allerdings nur von recht kurzer Dauer, da Maria nicht in die Niederlande ziehen wollte und Pieter auch nicht in Deutschland bleiben wollte. Ich wuchs dann bei meiner Mutter auf, verbrachte aber immer die Ferien bei Pieter und seiner neuen Familie. Von seiner zweiten Frau, Katrijn wurde ich auch sofort akzeptiert, da ich ja aus der Zeit vor ihrer Ehe stammte. Auch zu meinem Halbbruder Joost hatte ich immer ein gutes Verhältnis. Während der Aufenthalte bei meinem Vater lernte ich dann auch holländisch und war auch viel mit ihm im LKW unterwegs.
    Nachdem ich dann aber erwachsen war, wurden unsere Kontakte leider seltener. Ich hatte inzwischen meine eigene Ehe, die allerdings auch schon wieder vorbei war. Kinder hatte ich leider auch keine bekommen, aber so brauchten sie wenigstens nicht unter einer Trennung der Eltern leiden.

    Die Nachrichten waren inzwischen einige Minuten vorbei, dann klingelte bei mir das Telefon. „Mulder“ meldete ich mich knapp. „Hallo, Marc? ben jij dat?“ fragte eine Frauenstimme, die so klang, als sei sie kurz vor dem Nervenzusammenbruch. „Wie is daar? Is Marc Mulder?“ fragte sie noch mal hektisch. „Hallo Katrijn, ja hier is Marc.“ „Het is wat ergs gebeurt. Je vader en je broer een ongeluk heeft gehad.“ Meine Stiefmutter war also am Telefon und sagte mir, dass mein Vater und mein Bruder einen Unfall hatten. Mir fielen wieder schlagartig die Bilder von dem schweren LKW Unfall ein, die ich vorhin im Fernsehen gesehen hatte. Ein niederländischer LKW, der für einen deutschen Logistiker fuhr, passte leider. Fahrer und Beifahrer im LKW, passte auch, wenn Pieter und Joost zusammen unterwegs waren. Der LKW hatte nach einem neuen Volvo ausgesehen. Hatte mein Vater denn inzwischen einen Volvo? Ich wusste es nicht. „Ik heb foto's van een vernielde Volvo gezien. Had Pieter nu een Volvo?“ fragte ich also Katrijn. „Ja, hij had net gekocht nieuw.“ Bestätigte sie mir das. „Wat doe je nu?“ fragte ich sie, was sie nun vorhatte. „Ik weet het niet. Sindsdien heb ik waarschijnlijk gaan.“ Sie wollte da wahrscheinlich hinfahren. Da Katrijn kaum deutsch sprach, dürfte es schwierig werden. „Ik haal je op. Dan gaan we er samen naar.“ Sagte ich kurz entschlossen. Ich würde sie in Geldrop bei Eindhoven abholen und dann fuhren wir zusammen dahin. So konnte ich dann immerhin als Dolmetscher dienen.
    Ich rief also noch bei DHL an und beantragte spontan Sonderurlaub. Da mein Vorgesetzter natürlich am Abend nicht mehr im Büro war, wusste ich nicht, was er dazu sagen würde, aber das war mir egal. Mein Vater lag im Krankenhaus und war offensichtlich sehr schwer verletzt. Da konnten die sagen, was sie wollen.Ich packte noch schnell ein paar Sachen zusammen und stieg in meinen alten Golf. Mit dem machte ich mich dann zuerst auf den Weg nach Geldrop, wo mein Vater mit seiner zweiten Frau lebte. Etwa zwei Stunden später war ich da. Mit meinem alten Golf traute ich mich nicht mehr, allzu schnell zu fahren.

    Am Haus meines Vaters angekommen, wartete Katrijn bereits auf mich. Sie war ein ganzes Stück jünger, als er. Gerade mal Mitte Fünfzig und sah noch um einiges jünger aus. Sie war schlank und hatte sonst strahlende blaue Augen, die jetzt aber vom Weinen gerötet waren. Dazu hatte sie lange blonde Haare. Damit sah sie genau so aus, wie sich die meisten Leute laut Klischee eine Holländerin vorstellten. Wir begrüßten uns mit einer Umarmung, danach machten wir uns bereit, nach Süddeutschland zu fahren. Ich holte meine Sachen aus dem alten Golf, den wir hierließen, dann machten wir uns mit Katrijns Audi A3 auf den Weg. Der Wagen war gerade mal ein Jahr alt und somit erheblich zuverlässiger, als mein Golf.
    Ich fuhr und Katrijn saß wortlos neben mir. Ich wollte aber auch gar nicht wissen, was ihr alles durch den Kopf ging. Normal war mein Vater schon einige Jahre über das Rentenalter hinaus, er arbeitete aber immer noch Vollzeit, da er es einerseits nicht lassen konnte, andererseits glaubte er immer, dass das Geld nicht reichen würde, wenn er in den Ruhestand ging. Er und Katrijn hatten sich aber inzwischen auch an einen hohen Lebensstandard gewöhnt. Mein Halbbruder Joost lebte mit seiner Freundin Tess zusammen, hatte aber ebenfalls einen gehobenen Lebensstandard. Nachdem er den LKW Führerschein bestanden hatte, war er ebenfalls als Fahrer in der Mulder Internationaal Transporten BV angefangen. Allerdings fuhr er nicht so weite Touren, wie unser Vater, da er mehr Zeit mit seiner Freundin verbringen wollte.
    In diesem Zusammenhang wunderte mich auch, dass Joost und unser Vater zusammen unterwegs gewesen waren. „Waarom waren vader en Joost eigenlijk samen reizen?“ fragte ich daher Katrijn. „Dit was een zeer dringende bestelling, zou het Pieter niet alleen beheerd. Joost is dan ook gereden met.“ Aha. Ein dringender Auftrag, den mein Vater alleine nicht geschafft hätte. Vielleicht waren sie dann auch leichtsinnig weitergefahren, um den Termin zu halten. Das konnte uns aber außer den Beiden keiner beantworten. So hingen wir dann die restliche Fahrt unseren Gedanken nach.

    Wir fuhren die ganze Nacht durch und kamen dann am frühen Morgen an dem Krankenhaus an, wo mein Vater und Joost hingebracht worden waren. Sie lagen beide auf der Intensivstation. Anders hatten wir es aber auch nicht vermutet. Wir meldeten uns an der Station an, und baten darum zu den Beiden gelassen zu werden. „Wir möchten Sie bitten, erst mit dem Arzt zu sprechen, bevor Sie zu den Verletzten gehen.“ Sagte die Oberschwester zu uns. „Bitte gedulden Sie sich einen Moment. Ich sage dem Arzt, dass Sie hier sind.“ Ich übersetzte es für Katrijn und wir warteten. Während der Wartezeit liefen wir beide nervös den Gang auf und ab. Ruhig hinsetzen konnten wir uns beide nicht.

    Wir mussten etwa zwanzig Minuten warten, bis der Arzt Zeit für uns hatte. Dann kam er auf uns zu. Prof. Dr. med. Johannes Beckmann, Chefarzt stand auf seinem Namensschild. Oha. Direkt der Chefarzt, dachte ich nervös. „Guten Morgen, Beckmann mein Name.“ Stellte er sich vor. „Herr und Frau Mulder?“ „Goedemorgen.“ Sagte Katrijn knapp. „Guten Morgen. Marc Mulder.“ Stellte ich mich vor. „Ich bin der andere Sohn von Pieter Mulder. Das ist Katrijn Mulder, seine Frau. Ich werde auch für sie auf Niederländisch übersetzen.“ „Umso besser.“ Sagte Beckmann. „Niederländisch ist hier in Baden-Württemberg nicht gerade eine gängige Fremdsprache. Sie sprechen aber sehr gut deutsch.“ „Ich bin im Sauerland aufgewachsen.“ Erklärte ich kurz. Wir gingen in Beckmanns Büro, wo wir uns dann hinsetzten.
    „Dann kommen wir zum Thema.“ Begann Beckmann ohne weitere Umschweife. „Beide Herren sind sehr schwer verletzt. Daher ist alles, was ich Ihnen sagen kann, unter Vorbehalt. Sie sind zwar zurzeit stabil, aber das kann sich minütlich ändern.“ Ich übersetzte es für Katrijn, dann fuhr Beckmann fort: „Fangen wir mit Joost Mulder an. Er ist etwas stabiler, als sein Vater. Aber trotzdem habe ich keine guten Nachrichten für Sie. Es besteht eine kritische Verletzung der Wirbelsäule im Lendenbereich, die wir vermutlich nicht vollständig wieder beseitigen können. Ansonsten hat er noch Glück im Unglück gehabt. Abgesehen von der Wirbelsäulenverletzung ist er bis auf einige Prellungen und Schnittverletzungen wohlauf. Er ist ansprechbar und es geht ihm den Umständen entsprechend gut.“ Ich übersetzte wieder für Katrijn, die mich dann mit entsetzt aufgerissenen Augen anstarrte. „Wat betekent dit voor de dwarslaesie?“ fragte sie mich mit zitternder Stimme. „Was bedeutet das genau in Bezug auf die Wirbelsäulenverletzung?“ fragte ich den Arzt. „Ihr Bruder wird wohl Querschnittsgelähmt bleiben. Von der Lendenwirbelsäule abwärts.“ Ich übersetzte es für Katrijn, die dann in Tränen ausbrach. „Gibt es Hoffnung, dass er irgendwann wieder laufen kann?“ fragte ich nach. „Bei aktuellem Stand der Medizin eher nicht. Ich kann allerdings nicht sagen, was sich da in Zukunft noch tun wird.“ Auch das übersetzte ich dann. „Soweit ich das jetzt sagen kann, ist das der einzige bleibende Schaden, den Ihr Bruder behalten wird. Die Schnittverletzungen werden zwar auch ein paar Narben hinterlassen, aber nichts, was ihn noch weiter einschränkt.“ „Die Querschnittslähmung reicht ja wohl auch als Einschränkung für einen jungen Mann, Mitte Zwanzig.“ „Da muss ich Ihnen leider rechtgeben.“ Stimmte mir Beckmann zu.„Was ist mit meinem Vater?“ fragte ich dann im Anschluss. Beckmann räusperte sich und trank einen Schluck Wasser, bevor er antwortete. „Bei Ihrem Vater sieht die Sache noch um einiges Schlimmer aus, da er am Steuer gesessen hatte und bei dem Unfall eingeklemmt wurde. Hätte der LKW keinen Airbag gehabt, hätte er den Unfall gar nicht erst überlebt. Trotzdem hat er, neben ähnlichen Wirbelsäulenverletzungen wie Ihr Bruder, noch starke Verletzungen im Bereich des Oberkörpers. Wir sprechen da von Rippenbrüchen, die in den Brustbereich ragen und Gefahr für Herz und Lunge darstellen, zumal Ihr Vater nicht mehr über das beste Herz verfügt. Ob er die Behandlung hier im Krankenhaus überlebt, kann ich Ihnen nicht sagen. Im Moment sieht es eher schlecht aus.“ Bevor ich das Katrijn übersetzen konnte, musste ich nun auch erstmal kräftig schlucken.
    Nachdem ich es ihr übersetzt hatte, stieß Katrijn einen schrillen Schrei aus und begann ganz bitterlich zu weinen. Beckmann rief eine Schwester, die ihm ein Beruhigungsmittel brachte, was er ihr spritzte.
    Während wir darauf warten mussten, dass das Mittel wirkte, fragte ich weiter: „Ist mein Vater eigentlich ansprechbar?“ „Leider ist er nur sehr selten so klar, dass man mit ihm reden kann. Das liegt aber in erster Linie an den sehr starken Schmerzmitteln, die wir ihm verabreichen müssen, damit er überhaupt zur Ruhe kommen kann. Mit diesen Mitteln ist er fast ununterbrochen am Schlafen.“ „Er liegt aber nicht im Koma?“ „Nein. Wenn wir ihn jetzt in ein künstliches Koma versetzen würden, wäre das Risiko viel zu hoch, dass er da nicht wieder heraus erwacht.“ „Man kann also als Fazit zusammenfassen, dass seine Überlebenschancen mehr als schlecht sind?“ „So kann man es sagen. Sie sollten, wenn er mal wach ist zur Sicherheit schon mal von ihm Abschied nehmen.“ „Finden Sie das nicht etwas unangebracht?“ „Glauben Sie mir, Ihr Vater merkt, wie schlecht es ihm geht. Wir machen ihm da nichts vor. Er wird schon merken, dass er nicht mehr viel Zeit hat.“ „Weiß er etwa auch von der Lähmung von Joost?“ „Nein. Das haben wir ihm nicht gesagt, weil wir nicht glauben, dass sein schwaches Herz das verkraften wird.“ „Das heißt, wir sollten ihm das auch nicht sagen?“ „Besser nicht.“ „Weiß Joost denn selber schon Bescheid?“ „Mehr oder weniger. Er weiß natürlich, dass er zurzeit seine Beine nicht mehr spürt. Wir haben ihm in seiner Situation aber noch nicht gesagt, dass es wohl dauerhaft so sein wird.“ „Weiß Joost, wie es um unseren Vater steht?“ „Auch das haben wir ihm nur zum Teil gesagt.“ „Warum?“ „Auch für ihn ist es im Moment noch nicht so gut, wenn er sich aufregt.“

    Inzwischen hatte sich Katrijn etwas beruhigt. Die Spritze fing an zu wirken. Daher begann ich, ihr die Unterhaltung der letzten Minuten zu übersetzen. Katrijn wurde zwar blass und begann ein wenig zu zittern, blieb aber sonst ruhig und hörte aufmerksam zu, was ich ihr berichtete. Als ich geendet hatte, begann sie wieder leise zu weinen. „Vielleicht sollten Sie ihre Mutter erstmal ins Hotel bringen.“ Meinte Beckmann. „Mit Sicherheit nicht.“ Sagte ich entschieden. Sie möchte erstmal ihren Mann und ihren Sohn sehen.“ „Wie Sie meinen. Es bringt aber nichts, wenn sich die Beiden aufregen, weil sie sie so aufgelöst sehen.“ „Sie wird sich schon beruhigen.“ Sagte ich zuversichtlich. „Gut. Dann lasse ich Sie gleich zu meinen Patienten.“

    Etwas später durften wir dann zu den Beiden. Wir gingen erst zu Pieter. Er sah furchtbar aus, mit den ganzen Kabeln und Schläuchen, mit denen er an die Apparate angeschlossen war. Er war aber, wie erwartet am Schlafen. Daher blieben wir nicht allzu lange bei ihm und gingen erst mal weiter zu Joost.
    Joost war auch wach und schaute sofort, wer da ins Zimmer kam. „Mama, Marc. Wat doe jij hier?“ „Het is duidelijk dat we hier vanwege uw ongeval.“ Antwortete ich, dass wir natürlich wegen dem Unfall hier waren. „hoe gaat het?“ fragte Katrijn ihren Sohn. „Het gaat als volgt. Ik heb nog steeds veel pijn. Bovendien heb ik niet het gevoel dat mijn benen.“ Er erklärte, dass er immer noch viele Schmerzen hatte und seine Beine nicht spürte. „Dit zal weer.“ Beruhigte sie ihn. Er nickte schwach. „Weet je nog wat er gebeurd is?“ ich fragte, ob er noch wüsste, was passiert war. „Ik kan helaas niet herinneren.“ Er sagte, dass er sich nicht erinnern konnte. Ich hatte aber auch nicht mit was Anderem gerechnet.
    Wir blieben noch eine ganze Zeit bei Joost. Dann kamen Leute vom Personal, die meinten, dass er Ruhe brauchte. Katrijn ging dann zu Pieter ins Zimmer und setzte sich ans Bett. Sie wollte hier bei ihm bleiben. Ich beschloss hingegen, uns schon mal ein Hotel zu suchen. Anschließend wollte ich dann zur Polizei, um von denen Genaueres über den Unfall zu erfahren.

    Nachdem ich ein Hotel gefunden hatte und zwei Zimmer für Katrijn und mich gebucht hatte, ging ich schnell unter die Dusche um mich frisch zu machen. Dann machte ich mich auf den Weg zur Autobahnpolizei. Dort wurde ich dann an einen Hauptkommissar Mayer verwiesen, der wohl mehr von dem Unfall wusste. Nachdem ich mich vorgestellt hatte, bat er mich in sein Büro und holte den Unfallbericht hervor. „Nach unserer Erkenntnis ist der Unfall durch eine plötzliche Glatteisbildung verursacht worden. In einem langen Gefälle ist dann wohl der Trailer ausgebrochen und hat damit den Lastzug ins Schleudern gebracht.“ „Was heißt plötzliche Glatteisbildung?“ wollte ich es näher beschrieben haben. „Die Fahrbahn war vorher weitgehend trocken. Wir hatten zwar Bodenfrost und auch noch Schneereste der vergangenen Tage am Rand, aber sonst ließ es sich gut fahren. Dann setzte plötzlich starker Schneeregen ein, der auf dem gefrorenen Boden sofort zu Eis fror. Das war dann eine Sache von höchstens ein paar Minuten.“ „Trotzdem ist mein Vater ein sehr routinierter Fahrer mit jahrelanger Berufserfahrung auf dem 40Tonner.“ „Da kam aber dann alles zusammen. Laut Fahrerkarte hatte Ihr Vater schon eine längere Fahrzeit hinter sich. Die Lenk- und Ruhezeiten waren zwar in Ordnung, aber sie standen kurz vor einem Fahrerwechsel. Das heißt, er war bereits seit vier Stunden am Steuer. Dann kommt da noch eine Sache bei, die unsere KTU noch genau prüfen muss. Die Sattelzugmaschine war technisch einwandfrei. Sie hatte ja noch keine 20000 Kilometer gelaufen. Der Trailer, der wohl nicht der Firma Mulder, sondern der Nagel Group gehörte, hatte unseres Erachtens ein defektes ABS. Ihr Vater hat wegen der Glätte im Gefälle schon nicht den Retarder verwendet, sondern die Betriebsbremse. Das ist bei der Witterung ja in der Regel auch das richtige Vorgehen. Nur mit dem defekten ABS brach der Trailer dann aus und hat die Zugmaschine quasi aus der Bahn geschoben. Daher knickte der Lastzug ein. Das habe ich noch nicht amtlich, aber es spiegelt unsere bisherigen Ermittlungsergebnisse wieder.“ „Heißt das im Klartext, dass mein Vater keinen Fehler begangen hat?“ „Er hätte eventuell etwas schneller versuchen können, einzugreifen und den Zug durch Beschleunigen wieder strecken können. Wir können aber nicht konkret sagen, wie viel Verkehr sich vor dem Lastzug befunden hat. Vielleicht hatte er gar nicht die Möglichkeit dazu.“ „Das beruhigt mich. Insbesondere auch in Bezug auf die Versicherung.“ „Laut den Papieren war der neue Lastzug Vollkasko versichert. Das sollte also kein Problem geben.“ „Hätte er vorher noch stehen bleiben können? Nicht dass es heißt, er sei leichtsinnig weitergefahren.“ „Nein. Wenn man damit hätte rechnen können, wäre die Fahrbahn auch vorsorglich von der Autobahnmeisterei ab gestreut gewesen. Wir sind genauso überrascht worden. Unserer Ansicht nach hätte Ihr Vater den Unfall nicht verhindern können.“ „Ist der komplette Zug jetzt Totalschaden?“ „Ich bin kein Gutachter, aber bei der Zugmaschine bin ich mir sicher. Der Rahmen war völlig verzogen und das Fahrerhaus ist quasi abgerissen. Meiner Meinung nach macht das keinen Sinn. Beim Auflieger muss der Fahrzeughalter selbst entscheiden, ob eine Instandsetzung reicht. Ich würde ihn nicht mehr verwenden.“ „Gut. Kann ich den Lastzug denn mal sehen?“ „Kein Problem. Wir fahren zusammen zur KTU, da können Sie einen Blick auf den Lastzug werfen. Wenn wir dann wieder hier sind, können wir Ihnen dann auch alle Unterlagen mitgeben, die Sie für die Schadensabwicklung bei der Versicherung brauchen.“

    Wir fuhren zur KTU und ich betrachtete den Lastzug. Er sah schrecklich aus. Ich war dann ebenfalls der Meinung, dass er besser nicht mehr verwendet wurde. Warum verunfallen eigentlich immer die neuen LKW? Das schien ein ungeschriebenes Gesetz zu sein. Wenn man von schweren Unfällen hörte, war es selten, dass man hinterher sagte, der sollte sowieso weg. Die Fahrzeuge, die weg mussten, hatten nie Unfälle. Schade um den neuen Volvo.

    Nachdem ich alles erledigt hatte, fuhr ich zum Hotel. Ich musste mich erstmal ein paar Stunden hinlegen. Ich schlief recht unruhig und hatte recht wirre Träume.
    Am späten Nachmittag machte ich mich dann wieder auf den Weg zum Krankenhaus. Ich wollte Katrijn ablösen, die immer noch am Bett meines Vaters saß.
    Ihre Augen waren vom vielen Weinen gerötet. „Hallo Katrijn. Hoe is hij?“ fragte ich sie, wie es ihm geht. „Pieter slaapt de hele tijd.“ Er schläft also die ganze Zeit. „Is hij niet wakker?“ fragte ich sie ob er noch nicht aufgewacht ist. „op nog niet.“ Bis jetzt also noch nicht. „Rijden naar het hotel. Je moet wat te slapen. Ik bel je als er iets gebeurt.“ Ich schickte sie also ins Hotel, damit sie etwas schlafen konnte.
    Katrijn hatte gerade ihren Mantel angezogen, als wir was von Pieter hörten. Er stöhnte vor Schmerzen. Wir gingen zum Bett und stellten fest, dass er dabei war, wach zu werden. „Ik kan nu niet gaan.“ Sagte Katrijn und zog ihren Mantel wieder aus. Es war klar, dass sie jetzt nicht fahren konnte. Es dauerte noch ein paar Minuten, in denen Pieter immer wieder vor Schmerzen stöhnte. Dann schlug er die Augen auf. „Katrijn, Marc. Je bent er.“ Er hatte uns erkannt, dachte ich nur. „wat is er gebeurd?“ er fragte, was eigentlich passiert sei. „Je had een ernstig ongeval.“ Katrijn erklärte ihm, dass er einen schweren Unfall hatte. „Wat is Joost?“ er fragte was mit Joost ist. „Joost is het goed onder de omstandigheden.“ Wir sagten ihm nur, dass es ihm den Umständen entsprechen gut geht. „Ik ben, denk ik, niet zo goed. Ik ga binnenkort sterven.“ Pieter fühlte sich nicht so gut und glaubte, bald sterben zu müssen. Katrijn wurde wieder blasser, als er das sagte. „Zeg dat niet. De artsen zullen je helpen.“ Ich versuchte ihm zu sagen, dass ihm die Ärzte helfen können. „Ik merk als het voorbij gaat.“ Sagte Pieter. Er merkt also, dass es bald vorbei ist. „Marc, let er dan van Katrijn en Joost. Vooral ook voor het bedrijf. Joost is een goede vrachtwagenchauffeur. Maar we moeten een goede dispatchers. Ik wil het allebei doen het goed.“ Das war eine Bitte, die mich erst mal schlucken ließ. Mein Vater bat mich, dass ich mich um Katrijn und Joost kümmern sollte. Dann auch noch um die Firma. Das würde heißen, dass ich nach Eindhoven ziehen müsste. Ich müsste mein ganzes Leben umkrempeln. Außerdem konnten wir ihm ja nicht sagen, dass Joost nie mehr einen LKW fahren würde.
    Ich sah Katrijn verzweifelt an. „Marc, hem niet te vertellen. Hem niet vertellen wat er met Joost.“ Sagte sie leise, mit flehendem Blick zu mir. Leider war es nicht leise genug. Pieter hatte es gehört. Auf den Geräten sah man, wie der Puls und der Blutdruck stieg. „Wat is Joost? Wat heb je me niet verteld?“ „Laat je niet opgewonden. Dit is niet goed voor je.“ Katrijn beschwor ihn, sich nicht aufzuregen. „Je hebt onthouden wat me. Ik wil weten meteen wat er met Joost.“ Er merkte, dass wir ihm was verschwiegen. Er wollte es sofort wissen. Die Werte auf den Geräten gingen in den Kritischen Bereich. Katrijn fing wieder an zu weinen. Die Ärzte kamen rein und sahen uns streng an. „Sie sollen ihn doch nicht aufregen.“ Sagte Dr. Beckmann streng. „Es ist besser, wenn Sie jetzt gehen.“ „Ik wil weten meteen wat er met Joost.“ Wiederholte Pieter seine Forderung. Beckmann und ich schüttelten den Kopf. „Sagen Sie es ihm nicht.“ Beschwor uns Beckmann, doch Katrijn verstand ihn nicht. Sie weinte immer mehr. „Joost is verlamd. Hij zal nooit een vrachtwagen rijden.“ Sie rief es bald hysterisch heraus. Sie warf ihm ungeschönt an den Kopf, dass Joost nie wieder in einem LKW sitzen würde.
    Pieters Werte wurden immer kritischer. Beckmann bemühte sich, uns aus dem Zimmer zu drängen. „Nee! Ik wil met de twee om te praten.“ Wehrte sich Pieter dagegen. „Er will unbedingt mit uns reden.“ Übersetzte ich. „Das kann ich nicht gutheißen.“ Sagte Beckmann. „Er wird sich nur noch mehr aufregen, wenn wir jetzt gehen.“ „Na gut.“ Gab sich Beckmann geschlagen. „Zwei Minuten. Mehr gebe ich Ihnen nicht. Ich muss an meinen Patienten denken.“
    Wir gingen wieder ans Bett. „Marc, je moet de truck te rijden. Joost hebben dan naar het kantoor te doen.“ Ich sollte jetzt den LKW fahren und Joost sollte das Büro machen. „Ik ben geen vrachtwagenchauffeur.“ Wehrte ich ab. „Je hebt een rijbewijs, dus je kunt ook rijden vrachtwagens. Joost kan niet lopen, dus hij heeft het kantoor. Doe het voor Joost en voor mij.“ Was sollte ich tun? Ich hatte den Führerschein und Joost konnte nicht mehr laufen. „Dan heb ik mijn leven te geven.“ Ich sagte, dass ich dann mein ganzes Leben aufgeben müsste. „Joost kan niets anders doen. Beloof me. Het is mijn laatste wens.“ Ich sollte es ihm versprechen. Es ist sein letzter Wunsch. Sollte ich meinem Vater seinen letzten Wunsch abschlagen? Ich sah verzweifelt von Pieter zu Katrijn und zurück.
    „Doe het alsjeblieft. Ik smeek het je.“ Katrijn flehte mich also auch an. Meine Gedanken fuhren Karussell. Was sollte ich tun? Sollte ich wirklich mein Leben in Deutschland aufgeben und nach Eindhoven ziehen und Fuhrunternehmer werden? Ich konnte es bei Beiden sehen, dass sie es unbedingt wollten. „Maak het bedrijf als u wilt. Het belangrijkste wat je naar Eindhoven komen.“ Ich sollte die Firma führen, wie ich will, Hauptsache ich komme nach Eindhoven. Ich konnte nicht absagen. Ich musste es tun. „Oké. Ik kom naar Eindhoven en de overname van het bedrijf.“ Ich sagte zu. „Dan kan ik in vrede sterven.“ Sagte Pieter. Das fand ich gar nicht gut. „Geef niet op. Je moet vechten.“ Ich beschwor ihn, nicht aufzugeben. Er sollte um sein Leben kämpfen. „Ik weet niet of ik de kracht.“ Er wusste nicht, ob er noch die Kraft hat. „Je moet het proberen op elk geval.“ Ich sagte ihm, dass er es auf jedem Fall versuchen soll. Er nahm meine Hand. „Ik dat doe, mijn jongen.“

    Beckmann kam wieder rein und schickte uns nun endgültig aus dem Zimmer. „Wir müssen ihn erstmal wieder beruhigen. Gehen Sie in ihr Hotel. Wir melden uns, wenn es was Neues gibt.“ „Ich bleibe hier und warte.“ Sagte ich entschieden. Ich redete kurz mit Katrijn. Dann sagte ich zu Beckmann: „Einer von uns bleibt immer hier. Ich bleibe jetzt hier und warte.“ „Sie bleiben aber erstmal draußen, bis ich Ihnen die Freigabe gebe, dass die wieder reindürfen.“ „In Ordnung.“ Ich setzte mich in den Flur und Katrijn fuhr ins Hotel.

    So vergingen die nächsten Stunden. Mal saß ich an Pieters Bett, mal Katrijn. Zwischendurch besuchten wir auch Joost, dem es recht gut ging. Es hatte ihm aber noch keiner gesagt, dass er nicht wieder laufen würde. Auch über den Zustand von Pieter ließen wir ihn im Unklaren.

    Während es Joost langsam immer besserging, wurde es dann bei Pieter immer schlechter. Ab und zu wurde er mal wach. Dann schlief er aber schnell wieder ein.

    Zwischenzeitlich musste ich dann auch mal bei DHL anrufen. Schließlich hatte ich mir nur kurzzeitig Sonderurlaub geholt. „Wir brauchen Sie hier, Herr Mulder. Wir können nicht mehr länger auf Sie verzichten.“ „Ich komme jetzt mit Sicherheit nicht zurück. Mein Vater liegt im Sterben. Da werden Sie auf mich verzichten müssen.“ „Wir haben Vorweihnachtsgeschäft. Da brauchen wir jeden Mann.“ „Mein Vater hat als Subunternehmer für Nagel Nederland gefahren. Da hat er auch vertragliche Verpflichtungen. Dort ist es komischerweise kein Problem, dass die ganze Firma zurzeit nicht arbeitet.“ „Das interessiert uns nicht. Was haben wir damit zu tun? Wir brauchen hier jeden Mann.“ „Ich wollte mich ja eigentlich im Guten von der DHL trennen. Aber wenn Sie mir jetzt so kommen, dann verzichte ich darauf.“ „Was wollen Sie damit sagen?“ „Ich habe meinem Vater in die Hand versprechen müssen, seine Firma weiterzuführen. Das werde ich jetzt sogar mit tausend Freuden tun. Ich kündige hiermit. Das Ganze werden Sie auch noch schriftlich bekommen.“ „Wenn das so ist, brauchen Sie auch gar nicht mehr wiederkommen.“ „Umso Besser. Ich habe noch genug zu tun.“ Ich legte den Hörer auf. Damit hatte sich das Thema DHL für mich erledigt.

    Pieter wurde noch mal wach, als ich gerade Katrijn ablösen wollte. Er richtete sich etwas auf und sagte: „Ik wil Joost weer te zien. Hij zou bij mij komen.“ Er wollte Joost noch mal sehen. Ich sah Katrijn an und sie zuckte mit den Schultern. „Ik zal het proberen.“ Versprach ich ihm. Dann ging ich los und suchte Beckmann. Als ich ihn gefunden hatte, sagte ich ihm, was mein Vater wünschte. „Ihr Bruder ist soweit stabil, dass ich es erlauben werde. Aber ich bleibe in der Nähe, falls was passiert.“ Joost wusste zwar immer noch nicht, wie es um ihn und um Vater stand, aber wir versuchten es.
    Er wurde in einen Rollstuhl gehoben und zu Pieter gebracht. Als er sah, wie schlecht es Pieter ging, wurde er wieder blasser. „Vader, hoe zit het met jou?“ fragte er was mit Pieter sei. „Ik wilde zien voordat ik je weer sterven.“ Sagte Pieter. Joost blickte von einem zum anderen. Er wusste nicht was er davon halten sollte. „Wat is er aan de hand?“ fragte er was hier los sei. Katrijn erklärte ihm, wie es um seinen Vater stand. Joost blieb erstaunlich gefasst. Er nahm Pieters Hand und nahm Abschied von seinem Vater. Pieter nahm ihm auch das Versprechen ab, mit mir gemeinsam die Firma weiterzuführen. Wir merkten alle, dass das nun der Punkt war, an dem wir von Pieter Abschied nehmen mussten. Als wir alle an seinem Bett waren, huschte noch mal ein gequältes Lächeln über seine Lippen. Dann schloss er seine Augen. Ein paar Minuten später blieb dann sein Herz stehen. Wir baten die Ärzte, ihn nicht mehr wiederzubeleben, da er seinen Frieden gefunden hatte.

    Nun war mein Vater gestorben und für mich begann ein völlig neues Leben.
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    Um ein Gefühl für die Geschichte zu bekommen, habe ich dieses erste neue Kapitel in Deutsch und Niederländisch geschrieben. Der Einfachheit halber werde ich in den weiteren Kapiteln darauf verzichten und die niederländischen Dialoge in Deutsch wiedergeben, wie es der Kollege TurboStar mit seinen englischen und walisischen Dialogen auch weitgehend macht.
    Schöne Grüße aus dem Sauerland

    2.197 mal gelesen

Kommentare 29

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    derWolf68! -

    Eine Hammer Geschichte, so richtig aus dem Leben ( oder wie es sein könnte ) - bitte bald Teil 2

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    alaskabaer01 -

    Gut geschrieben. Menschen mit Herz werden daran etwas zu knabbern haben. Mir ging es so, hat irgendwie zum Nachdenken angeregt.

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    merlinita -

    Sehr gut geschriebenes Kapitel, auch wenn die Geschichte sehr traurig beginnt, bin ich mal gespannt wie es mit Marc weitergeht

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    Dachser_Kutscher -

    Starkes Kapitel mit einer traurigen Geschichte... da kommt man beim Lesen doch mal wieder zum nachdenken, wie schnell es passiert sein. Auch wenn ich sowas leider fast jeden Tag sehe bin ich gerade ein bisschen fertig :( Das muss erstmal sacken....

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    thespone -

    Auch wenn es ein sehr trauriger und emotionaler Einstieg ist, freue ich mich, dass du hier wieder schreibst. :)

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    elwime -

    Traurige geschichte, aber schön geschrieben. Als ik jou was zou ik niemand Nederlands laaten praaten maar alles in Deuts laaten.

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    TurboStar -

    Hallo Marc. Schön, dass Du wieder dabei bist und ein starker Einstieg, hoffentlich mit nicht allzu vielen Zutaten aus dem realen Leben. So langsam wird es aber einsam in Deutschland :D So mit (mehr oder weniger) regelmäßigem Einsatz nur noch Dirk. Viki und "Onkel Bär" treiben sich in Dänemark um, meine Bochumer Niederlassung taucht nur noch in Nebensätzen auf und das Leben spielt sich in Großbritannien ab und Patrick kommt nicht aus der Hefe :P

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      Dachser_Kutscher -

      Alle Eile muss eben auch Weile haben *am Feierabend Bierchen schlürf*

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      Sauerlaender -

      Mirko, da hast du aber noch Manni vergessen. Frankfurt/Oder ist immerhin noch auf der "richtigen" Seite der Oder. Er arbeitet ja auch fieberhaft daran, in der aktuellen Zeit zu sein.

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      TurboStar -

      Da hast Du Recht und es ist mir jetzt auch sehr peinlich. Immerhin ist Manni einer der aktivsten Autoren :whistling:

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    loddi51 -

    Klasse geschriebenes Kapitel.Tja ,viele traurige Lebenserfahrungen gehören leider auch dazu.

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    Project m -

    Scheiße! Sehr traurig Sauerlaender. Du hast Dir das möglicherweise ausgedacht. Mir trieb es aber Tränen in die Augen. (Der verlust meines Papa vor 6 Jahren macht mir halt immer noch schwer zu schaffen.) Aber ok. So ist nun mal das Leben. Klasse geschrieben. Danke.

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      TurboStar -

      Ja, man kann nur hoffen, dass es ausgedacht ist. Das ist ja leider nicht mehr so einfach hier zu unterscheiden. Bei mir laufen ja auch oft Fiktion und Realität so sehr zusammen, dass Außenstehende es nicht mehr unbedingt auseinander halten können.

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    Werner 1960 -

    Ich kann mich den vorigen Kommentaren nur anschließen. Schön wieder was von Dir zu höhren.