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Kapitel 135 - Von Wilderei, Lärmbelästigung und unerwarteten Begegnungen

  • Die nächsten Tage war Sven unter Hochdruck damit beschäftigt die vier Neuzugänge zu folieren. Nach einer Woche war dies abgeschlossen und die Fahrzeuge konnten in den normalen Fuhrpark integriert werden. Während des ersten Märzwochenendes sollte der Austausch stattfinden. Da einer unserer Fahrer Ende Februar in den Ruhestand ging, reichten die vier Lkw aus um die fünf Mietfahrzeuge zu ersetzen. Das hieß zwar, dass der Fuhrpark um ein Fahrzeug schrumpfte, aber das war im Moment verschmerzbar. Außerdem waren für den weiteren Jahresverlauf ja sowieso weitere Fuhrparkerweiterungen geplant. Die drei Scania mit Highline Kabine gingen also in der zweiten Märzwoche zurück an den Hersteller. Lediglich die beiden Trucks mit der Topline Kabine blieben noch eine Weile im Fuhrpark. Sylvia und Bea mussten damit fahren, bis ihre Stammtrucks wieder da waren. Bei den beiden Mädels hielt sich die Begeisterung in überschaubaren Grenzen. Sylvia meckerte, dass Sie statt Ihres geliebten Schwaben V8 nun erst einmal einen Schweden V8 fahrenmusste und für Bea als eingefleischten Volvo Fan war der Scania quasi die Höchststrafe. Aber da mussten die beiden jetzt durch, auch wenn sie bei jeder Gelegenheit nachfragten, wann sie ihre “Babys” zurück kriegen.

    Auch von anderer Seite wurde ich mehrfach gefragt, ob ich schon eine Entscheidung getroffen hätte. Jana und Katja wollten wissen was für neue Firmenwagen sie bekommen würden. So richtig hatte ich mich noch nicht entschieden, dafür hatten die Mädels zu viele Vorschläge gemacht. Lediglich zu einer Vorauswahl war ich gekommen.

    Derweil war der halbe März vergangen und so langsam kündigte sich der Osterhase an. Isabelles Eltern hatten vor Ostern Urlaub und wollten in dieser Zeit so viel Zeit wie möglich mit ihrer Enkelin Vanessa verbringen. Was lag also näher, als das die Kleine gleich bis Ostern bei Ihnen blieb. Da Isabelle Überstunden abbauen konnte, hatte Sie auch frei und so stand eigentlich einem romantischen Urlaub zu zweit nichts im Wege. Doch wie so oft kam es wieder komplett anders. Am Mittwochabend saßen Isabelle und ich zusammen bei einem Glas Wein und überlegten, was wir die nächsten Tage so anstellen konnten, als das Handy klingelte. Ein Blick aufs Display ließ meine Laune nicht gerade ansteigen.
    >>Hallo Jana, ich hoffe es ist etwas dringendes und nicht die übliche Frage nach den neuen Firmenwagen.<< >>Hallo Dirk. Es ist was sehr dringendes. Du musst morgen eine Tour nach Bremen übernehmen.<< >>Was muss ich? Du weißt schon, dass ich mich selbst disponiere.<< >>Weiß ich, aber das ist eine wichtige Fracht für einen Stammkunden und alle anderen sind schon draußen.<< Ich sah ein, dass ich wohl keine andere Wahl hatte. >>Okay, dann schick mir die Daten.<< >>Mach ich. Danke.<< >>Ja ja ciao.<< Immer noch angesäuert legte ich auf. >>Na schlechte Nachrichten?<< Isabelle kam gerade aus der Küche und hatte von dem Telefonat nicht viel mitbekommen. >>Sieht so aus. Unseren Urlaub muss ich wohl verschieben.<< >>Wieso?<< Sie konnte einen enttäuschten Gesichtsausdruck nicht verbergen. >>Ich muss morgen eine wichtige Fracht nach Bremen bringen.<< >>Das ist jetzt nicht dein Ernst.<< >>Seh ich so aus, als ob ich Witze mache.<< >>Also willst du dich in der Weltgeschichte rum treiben und deine Verlobte soll sich hier alleine langweilen.<< Gekonnt markierte Sie die Schmollende. >>Bremen ist nun nicht gerade die Weltgeschichte. Aber du kannst ja mitkommen.<< >>Das ist gar keine schlechte Idee. Da können wir endlich mal über unsere Hochzeit reden. Davor drückst du dich sonst immer und im LKW kannst du nicht abhauen.<< Sie verschwand in Richtung Schlafzimmer und fing an zu packen. Damit hatte ich mir ja mal wieder etwas eingehandelt.

    Am nächsten Morgen räumte ich unser Gepäck in den Wagen und wir machten uns auf den Weg nach Dresden. Eine Stunde später war das Gepäck im Scania verstaut, der Trailer bei Bosch abgeholt und die Autobahn nur noch wenige Minuten entfernt. Isabelle hatte es sich auf dem Beifahrersitz gemütlich gemacht, zusammen mit einem großen Stapel Hochzeitsmagazine, die Sie die ersten paar hundert Kilometer ausgiebig studierte. Alles lief gut und ich war zuversichtlich Bremen noch innerhalb der Schichtzeit zu erreichen, aber es kam mal wieder anders. Ein Stau kostete uns viel Zeit und so war Bremen an diesem Tag nicht mehr zu erreichen. Etwa 50 Kilometer trennten uns noch von der Hansestadt, als der digitale Quälgeist zur Pause mahnte. Die Parkplatzsuche gestaltete sich nicht gerade einfach. Die LKW Plätze waren schon belegt und nur mit etwas Rangierkunst konnte ich den Lastzug auf mehreren PKW Plätzen einparken. Vorm einschlafen warf ich noch einen schnellen Blick auf den Laptop, aber von Jana war zum Thema Rückladung noch keine Nachricht gekommen.

    Früh am Freitagmorgen klingelte uns der Wecker aus den Federn und es ging daran, die letzten Kilometer bis Bremen in Angriff zu nehmen. Kurz nach acht passierten wir das Ortsschild der Hansestadt und nur ein paar Minuten später stand der Trailer beim Kunden. Jetzt war allerdings guter Rat teuer. Von Jana war noch immer nichts zu hören gewesen. Also griff ich zum Handy.
    >>Hallo Dirk.<< begrüßte mich Jana. >>Morgen Jana. Was ist mit der Rücktour? Willst du mir nicht langsam ein paar Details geben.<< >>Würd ich ja gern, aber die geplante Ladung ist geplatzt und jetzt suche ich schon die ganze Zeit nach einem Ersatz.<< Toll das klang ja super. >>Nur gibt es kaum etwas nach Süden. Es geht fast alles auf die Insel oder nach Skandinavien.<< >>Wenn das so ist, such ich mir selbst was.<< >>Okay aber schick mir ne Info wo's hingeht.<< >>Ja ja ciao.<< Ich legte auf und schmiss den Laptop an. In den üblichen Frachtenbörsen war nichts in unserer Richtung zu finden und so einigten Isabelle und ich uns darauf noch nicht in Richtung Heimat zu starten, sondern noch etwas länger draußen zu bleiben. Vanessa wurde ja bei den Großeltern gut versorgt um nicht zu sagen verwöhnt.

    Nun, da die Heimreise verschoben war, schaute ich mir die Touren genauer an. Schließlich entschied ich mich für eine Ladung Hähnchenfleisch, die nach Kopenhagen sollte. Leider war der Trailer erst am späten Vormittag abholbereit. Die Wartezeit nutzten wir zu einem ausgiebigen Frühstück und einem anschließenden kleinen Verdauungsspaziergang. Natürlich gab es schönere Orte für einen Spaziergang als ein Industriegebiet. Schließlich kamen wir auch bei der Firma Diektrans vorbei, was natürlich meine Neugier weckte. Seit ich damals den DAF von Tjark gekauft hatte, war seine Firma ziemlich gewachsen. Inzwischen bezeichnete er sich als "Skandinavienspezialist" wie man so mitbekam. Anscheinend liefen die Geschäfte gut, auch wenn man von Tjark selbst schon seit einiger Zeit nichts mehr gehört hatte.

    Wieder zurück im LKW fuhren wir die wenigen hundert Meter zu der Firma, wo unser Auflieger nun inzwischen bereit sein sollte. Gerade als ich auf den Hof rollen wollte, verließen zwei Diektrans Trucks das Gelände. Ein Dritter stand noch auf dem Gelände. Isabelle wartete im Scania, während ich die Papiere holte. Als ich wieder raus kam, stand Isabelle neben dem LKW und spielte auf dem Handy rum.
    >>Mit deinem Truck fällst du auf. Der Fahrer von dem einen LKW, der eben noch hier stand musste gleich ein Foto machen. Der steht wohl auf schöne Trucks.<< Das erstaunte mich jetzt ein wenig, denn der Scania war so geparkt, dass man kein vernünftiges Foto vom Führerhaus bekommen konnte. Lediglich das Heck war fotografierbar. Aber vielleicht war es auch gerade das gewesen, was den Diektrans Fahrer interessiert hatte. Denn nur am Heck war deutlich zu erkennen, für wen mein Scania unterwegs war. Vielleicht war das hier ja ein Stammkunde von Diektrans, wo ich jetzt "wilderte". :P

    Zehn Minuten später war der Kühlauflieger aufgesattelt und wir waren abfahrbereit. Bevor es allerdings losging machte ich ebenfalls noch ein schnelles Foto von meinem Scania. Das erste Bild auf dem er einen Trailer drauf hatte.



    Auf der Fahrt aus dem Industriegebiet in Richtung Autobahn kam uns noch ein weiterer LKW von Diektrans entgegen. Auf der Autobahn ging es über Hamburg weiter Richtung Norden zur Dänischen Grenze. Während der Fahrt plauderten Isabelle und ich über alles mögliche. Meist ging es jedoch um das Thema Hochzeit. Bis kurz vor Kopenhagen diskutierten wir über eine mögliche Gästeliste, die Isabelle am Laptop erstellte. Zu unserer beider Entsetzen umfasste die Liste am Ende gut zweihundert Namen. Wir schauten uns kurz an und waren uns dann einig, dass wir die Liste wohl um ein paar Personen kürzen mussten. Aber wo anfangen? Darüber entwickelte sich zwischen uns eine hitzige Diskussion, die auch noch anhielt als wir die Mautstation am Stadtrand von Kopenhagen erreichten. Selbst beim absatteln wenig später kreisten meine Gedanken darum, wenn man von der Liste streichen konnte. Aber spontan fielen mir nur wenige Personen ein, die nicht unbedingt eingeladen werden mussten.

    Der Mitarbeiter im Wareneingang holte mich schließlich wieder zurück in die Realität, nachdem ich wohl einige Minuten Gedankenversunken vor dem Tresen gestanden hatte. Er nahm mir die Papiere ab und reichte mir auch gleich die neuen Frachtpapiere. Unsere Tour sollte noch weiter nach Norden führen, da auch in Kopenhagen keine passende Tour in den Süden zu finden war. Deshalb hatte ich während meiner 45er eine Tour nach Stockholm angenommen. Diesmal bestand die Fracht aus Südfrüchten.

    Mit dem Rest meiner Fahrzeit war es uns noch möglich bis weit nach Schweden hinein zu kommen. Aber das lag gar nicht in meinem Interesse, denn kurz hinter der Schwedischen Grenze gab es einen kleinen Ort mit einem tollen Restaurant und einem Parkplatz der groß genug für Lastzüge war. Genau bis zu diesem Restaurant wollte ich an diesem Tag noch kommen. Somit hatte ich genug Fahrzeit für einen kleinen Umweg auf unserem Weg aus Kopenhagen heraus. Der kleine Abstecher führte geradewegs zu Vikis Hof. Vielleicht war der alte Rumtreiber ja am frühen Freitagabend zu hause. Isabelle schaute mich zwar etwas skeptisch an, als ich scheinbar orientierungslos durch die Straßen des Industriegebietes fuhr. Wenig später stoppte ich den Lastzug auf Vikis Hof. Das offene Tor war ja schon mal ein gutes Zeichen. Es musste also jemand da sein. So war es auch. Karen war zwar eigentlich dabei noch etwas Bürokram zu erledigen, freute sich aber über den Besuch. Nach gut einer Stunde beendeten wir die Stippvisite und machten uns auf den Weg Richtung Schweden. Natürlich rollten wir nicht leise vom Hof. Ich konnte es mir nicht verkneifen mit offener Auspuffklappe zu fahren. Ein kleiner Gruß an Vikis empfindliche Ohren, so zu sagen. Mit tiefem Donnergrollen verabschiedeten wir uns aus Dänemark. Mal schauen ob es da mal wieder Beschwerden gab.
    :whistling:

    Es war genau der richtige Zeitpunkt um abzufahren. Unser Weg würde uns über die Öresundbrücke führen. Das allein war schon ein Erlebnis, aber im Sonnenuntergang war die Fahrt noch einmal so schön. Obwohl ich den Genuss einer solchen Fahrt schon mehrfach erlebt hatte, war es dieses Mal doch etwas besonderes. Sicher war auch ich fasziniert von der Aussicht, aber spannender war es Isabelle zu beobachten die von der im Meer untergehenden Sonne tief beeindruckt war. Bewusst unterschritt ich die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich. Auch später am Abend, als wir im Restaurant saßen, schwärmte Sie noch von dem Sonnenuntergang.

    Samstagmorgen ging es dann weiter Richtung Schwedischer Hauptstadt. Am Nachmittag erreichten wir das vor der Stadt liegende Industriegebiet, wo der Trailer hin sollte. Von Stockholm aus gab es dann auch endlich eine Rückfracht nach Dresden. Allerdings erst am Dienstag. Somit hatten wir zwei Tage in Stockholm nur für uns. Das Hotel hatte ich schon am Abend zuvor reserviert. Natürlich erregte unsere Ankunft dort ein wenig Aufsehen. Neben diversen Mercedes, Porsche, BMW und anderen Marken viel der Scania doch ein wenig aus dem Rahmen.



    Am frühen Abend machten wir einen Bummel durch die Altstadt. Arm in Arm schlenderten wir durch die Straßen, bis...
    >>Dirk bist du das?<< Ich drehte mich um und sah auf der anderen Straßenseite jemanden winken. Erstaunt und verblüfft stand ich da. Dieses Treffen hatte ich absolut nicht erwartet.

    Gegenüber von uns standen Jonas und Darica - Stanas Eltern. Die beiden hier zu treffen hatte ich absolut nicht erwartet. Natürlich mussten wir die beiden nun begrüßen.
    >>Hallo ihr beiden.<< >>Hallo Dirk. Isabelle nehme ich an.<< >>Du nimmst richtig. Wie geht es euch beiden?<< >>Soweit ganz gut und bei euch.<< >>Ihr seid jetzt verlobt soweit wir gehört haben.<< Ich schaute Sie fragend an. >>Tommy<< Aha der Buschfunk funktionierte also auch grenzüberschreitend. Während unseres kurzen Gespräches stand Isabelle etwas verloren neben mir, denn wir hatten uns auf Schwedisch unterhalten. Ich übersetzte Ihr nun schnell. Derweil plauderten auch Darica und Jonas, wobei ich nur mit einem halben Ohr zuhörte.

    >>Was haltet ihr davon wenn wir zusammen Essen gehen. Da können wir weiter plaudern. Wär doch bequemer als hier auf der Straße.<< fragte Jonas dieses Mal auf Englisch. Prinzipiell war das ja nett gemeint, aber ich bekam bei dem Gedanken daran Bauchschmerzen. Zusammen mit meiner Verlobten und meinen früheren Fastschwiegereltern Essen zu gehen, hielt ich für keine gute Idee. Aber die beiden ließen sich nicht davon abbringen und auch Isabelle schien nicht abgeneigt. Anscheinend war Sie neugierig geworden. Entgegen meiner Befürchtungen wurde es ein angenehmer Abend. Wir unterhielten uns über Gott und die Welt, das Transportbusiness, schnelle Autos und vieles mehr. Selbst das Thema Hochzeit war Teil der Unterhaltung. Erst spät in der Nacht kehrten Isabelle und ich ins Hotel zurück. Den nächsten Tag verbrachten wir mit typischem Touristenkram. Abends genossen wir noch ein wenig das Wellnessprogramm des Hotels, bevor wir uns in unser Zimmer zurückzogen. Am Montag machten wir einen Ausflug in die Umgebung, bevor es dann am Dienstag wieder zurück in Richtung Heimat ging. Mit frischem Fisch im Trailer ging es von Stockholm aus in Richtung Süden. Von Trelleborg aus, brachte uns die Fähre zurück nach Deutschland. Kurz bevor es auf die Autobahn ging machten wir noch einmal eine kurze Pause direkt am Strand.



    Am späten Mittwochnachmittag rollten wir dann schließlich wieder in die Sächsische Landeshauptstadt. Nachdem dann auch der Trailer abgeliefert und die Zugmaschine aufgetankt und frisch gewaschen in der Halle stand, machten wir uns auf den Weg nach Hause. Da es aber derweil Abend geworden war, beschlossen wir Vanessa erst am nächsten Tag bei ihren Großeltern abzuholen. Friedrich und Manu wollten aber am nächsten Tag noch einen Ausflug mit unserer kleinen Prinzessin machen und baten uns deshalb Vanessa erst am Nachmittag abzuholen.

    Während Isabelle den Gründonnerstag mal wieder mit Ihrer Lieblingsbeschäftigung startete - Hochzeitsplanung - nutzte ich die Zeit um ein wenig im Firmennetzwerk zu stöbern. Fast alle LKW waren inzwischen in den heimatlichen Hafen eingelaufen. Nur Sylvia war nicht in Dresden angekommen. Sie wollte Ostern zusammen mit Tommy in Schweden verbringen und hatte sich deshalb dementsprechend disponieren lassen. Was auch nicht sonderlich verwunderlich war, fuhr Sie doch sowieso fast immer mit Tommy im Konvoi. Alle Fahrer waren inzwischen in ihrem verdienten Osterurlaub. Auch die Bürobesatzung und die Werkstatt machten schon frei. Nur der Pannendienst war besetzt.

    Im Mailaccount war auch nichts besonderes. Nur die üblichen Fragen von Bea & Sylvia, die wissen wollten, wann sie ihre Stammtrucks wieder bekommen würden. Außerdem wollten Jana & Katja mal wieder wissen wie es in Sachen Dienstwagen aussieht, etwas worüber ich mir noch keine weiteren Gedanken gemacht hatte. Außerdem kündigte Benny seinen Besuch für die nächste Woche an.

    Nachdem ich mich davon überzeugt hatte, dass alles in Ordnung war, stöberte ich noch ein wenig im Internet. Ich war neugierig. Ich wollte wissen ob die Neuzugänge auch schon von Truckspottern erlegt worden waren. Lange musste ich auch nicht suchen. Drei der vier zugekauften Fahrzeuge waren schon von Fotografen erlegt worden.

    Der DAF ging einem Spotter an der Deutsch-Niederländischen Grenze ins Netz.



    Einer der Volvos wurde an der Schweizer Grenze erwischt.



    Aber besonders heftig wurde über das Bild des Actros diskutiert. Dieser wurde beim Verlassen seiner Ladeadresse fotografiert. An sich nichts besonderes. Nur lag die Verladefirma in Bochum, der Hochburg von KFL Intertrans und nun wurde im Netz wild spekuliert, ob EPT im KFL Revier wildert. Schon das zweite Mal innerhalb von wenigen Tagen das ein EPT Laster in fremden Gewässern fischte.



    Es war schon erstaunlich was für Diskussionen ein einziges Bild auslöste. Das Bild aus Bremen schien hingegen noch nicht im Internet gelandet zu sein. Aber das konnte später ja noch passieren.

    Am Nachmittag schließlich holten wir unseren kleinen Sonnenschein von Oma und Opa ab und dann stand ja auch schon fast der Osterhase vor der Tür.
    Schöne Grüße aus Sachsen

    1.069 mal gelesen

Kommentare 14

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    elwime -

    Schöne Geschichte und schön zu lesen das Stana nicht vergessen ist

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    44th MAC Bagger -

    Die Begegnung mist Stanas Eltern war ja mal wieder ein genialer streich....( grübel ).....Ich find dieses Kapitel echt gut...zeigt an wie vielen Fronten das Chefköpfchen grad gleichzeitig Arbeiten muss :) öhhhmmm ARME SAU :) :) :)

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    Sauerlaender -

    Ich hätte da noch ein paar Fragen: Wann bekommen deine Mädels ihre LKW? Was für Firmenwagen bekommen deine Bürodrachen? Und vor Allem: Wann wird denn nun bei Euch geheiratet? :D

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      Iceman684 -

      Soviel Neugierde. zu 1. bald zu 2. Welche mit vier Rädern zu 3. innerhalb dieses Jahres

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    TurboStar -

    Dass Rohre bei uns nicht zum bevorzugten Fanggut gehören, ist den Knipsern wohl auch nicht aufgefallen. Die vergessen wohl vor lauter Knipsen immer mehr das Nachdenken :D

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      Iceman684 -

      Vielleicht, die gehen eben danach, dass da ein LKW war der sonst nicht dort ist.

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      Sauerlaender -

      Ich war auch schon mal in Dresden. Habe da aber nicht bei euch gewildert. ;) Aber Hauptsache die Gerüchteküche qualmt.

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      TurboStar -

      Na dann haben sie ja zu tun. Ich will nicht wissen, wie viele "fremde" LKW jeden Tag durch Bochum fahren. :D

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    Viking1971 -

    Soso, der Herr war also bei uns aufm Hof und wollte mal wieder die Nachbarn ärgern? Im Industriegebiet kannste ruhig drauftreten :P Aber nem Volvo-Fan einen Scania unter den Hintern zu setzen ist fast wie Gotteslästerung! Der Ärger darüber wird dir ewig nachschleichen :)