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Achtung - Attention

 

Liebe TSM Fans,

 

die TSM Map funktioniert mit dem aktuellen Patch 1.26 nicht und führt daher zu Abstürzen.

 

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Map an den patch anzupassen.

 

Bitte habt noch etwas Geduld.

 

Danke, Euer TSM TEAM


Dear TSM Fans,

 

the TSM Map does not work with the Patch 1.26 and crash. We work with high pressure on adapting our Map to the patch.

 

Please have some patience.

 

Thanks, your TEAM TSM

Kapitel 2- Warmer Regen und neue Ideen

  • Die Sache mit der Selbstständigkeit beschäftigte mich auch am Sonntag.

    Nach meiner Laufrunde und einem guten Frühstück setzte ich mich an den Rechner um mich über die Voraussetzungen für eine Firmengründung zu informieren.
    Puh…da gab es allerhand zu beachten. Allein die Erlaubnis für Güterkraftverkehr ist ein ganz schöner Brocken. Persönliche, finanzielle und fachliche Eignung müssen mit tausendundeinem Formular nachgewiesen werden. Ich bekam schon Kopfschmerzen vom Studium der Merkblätter der IHK.
    Nach zwei Stunden war klar, daß ich mich durch diesen Wust nicht allein kämpfen will. Sollte ich den Plan wirklich angehen, wäre ein Gesprächstermin bei der IHK in Bremen vermutlich das sinnvollste. Und ein Steuerberater mit Spezifikation Firmengründung Güterkraftverkehr wäre vermutlich auch erforderlich.

    Das Alternativprogramm für den Sonntag bestand dann aus der Suche nach einer kleinen Wohnung in Bremen. Nach einem Anruf bei meinem Bekannten in Vegesack war nämlich klar, daß ich dort nicht unterkommen könnte. Seine Frau war hochschwanger und die beiden konnten mich derzeit wirklich nicht gebrauchen. Der Wohnungsmarkt in Bremen war erfreulicherweise recht entspannt, hing wohl auch damit zusammen, daß in letzter Zeit viel zusätzlicher Wohnraum für Studenten geschaffen wurde. Das entzerrte den Markt ein wenig.

    Spaßeshalber stöberte ich noch ein bißchen in den Gebrauchtfahrzeugbörsen, aber die dort aufgerufenen Preise für maximal zwei Jahre alte Zugmaschinen verhagelten mir die Laune eher. Den restlichen Sonntag ließ ich ruhig angehen, ich landete irgendwann auf der Couch, döste, sah fern, döste, sah fern…

    Zum abendlichen Tatort gabs den Rest der Pizza vom Freitag, aber irgendwie war die nicht mehr so lecker…

    *Chrrr…*

    Der Montag startete ähnlich ereignisarm wie das zurückliegende Wochenende. Nachdem ich aus der Falle gekrabbelt war, machte ich mich kurz frisch und spazierte zum Bäcker in meiner Nachbarschaft. Nach einem guten Frühstück machte ich mich erneut auf den Weg, der Kühlschrank war gähnend leer und verlangte nach einer Befüllung. Leicht genervt absolvierte ich den Ritt durch den Supermarkt, offenbar waren alle Senioren des Stadtteils mit mir in dem Laden und bremsten den Betrieb ganz schön runter. Gleich zwei von denen waren vor mir an der Kasse und wühlten in den Untiefen ihrer Portemonnaies nach Kleingeld. Wenn ich den Satz „Ich glaube, ich habs passend“ schon höre…
    Gegen Mittag war ich wieder zu Hause, dort empfing mich schon der blinkende Anrufbeantworter. Es war eine Mitarbeiterin meines Anwalts, die mich bat, im Lauf des Tages vorbei zu kommen. Es läge ein Angebot von ITS, meinem bisherigen Arbeitgeber, vor.
    Da ohnehin nichts weiter auf meiner To-do-Liste stand und ich reichlich neugierig war, machte ich mich direkt auf den Weg. So platzte ich mitten in die Mittagspause des Anwalts. Er schob aber direkt sein Sushi zur Seite und bat mich Platz zu nehmen.
    „Ja, Herr Deichgraf, ich habs ihnen ja gesagt. So ein Fahrtenbuch kann sehr sinnvoll sein“, meinte er breit grinsend.
    Wenn der mich so anstrahlt, kann das eigentlich nur was Gutes bedeuten…
    Er schob eine Mappe zu mir rüber, „aber sehen sie selbst“. Ich klappte den Hefter auf und begann zu lesen.
    Ahja…der Deal würde nur Gültigkeit erlangen, wenn ich eine Verschwiegenheitsklausel unterzeichne, sowas hatte ich schon fast erwartet. Ich hatte die Befürchtung, daß ich mich strafbar mache, wenn ich mir mein Schweigen abkaufen lasse, aber da konnte mich mein Anwalt beruhigen, daraus würden mir keine Nachteile entstehen. Nach meinem Verständnis geht mein Vorgehen schon in Richtung Erpressung, aber der Anwalt wird’s besser wissen.
    Mir wurde außerdem untersagt, Kontakte in die Firma zu halten, aber da ich mit der Scheißegal- Haltung der meisten dort eh nichts anfangen konnte, war mir das sogar ganz recht. Einzige Ausnahme war vielleicht der Werkstattleiter in Köln. Hänschen war immer bemüht alles sauber ablaufen zu lassen.
    Weiter im Text…Anwaltsblabla, noch mehr Anwaltsblabla, ich blätterte auf die Folgeseite, da kam dann der Bereich der mich wirklich interessierte.

    Uii…die hatten echt Sorge, daß ich auspacken konnte. So viele Nullen hatte ich schon längere Zeit nicht mehr gesehen. Ich ließ die Rechenmaschine in meinem Kopf rattern, das Angebot von ITS könnte mir locker einen Neustart in Bremen finanzieren. Ich könnte mir ein kleines Grundstück und einen gebrauchten LKW leisten, meinen Umzug wuppen und hätte für die erste Zeit der Selbstständigkeit auch noch einen ausreichenden Puffer. Die lausige Zahlungsmoral im Transportgewerbe kannte ich nur zu gut, mein alter Chef hat darüber auch regelmäßig geklagt.
    „Das sieht sehr gut aus, würde ich so unterschreiben“, war dann auch mein erster Kommentar.
    Der Anwalt riet mir auch zu, ein besseres Angebot könnte ich seiner Meinung nach nicht bekommen.
    „Gut, dann machen wir doch gleich Nägel mit Köpfen“, und schon hatte ich meinen Friedrich-Wilhelm unter die Vereinbarung gesetzt.

    „Gut, dann lasse ich das gleich mal zu ITS faxen. Und dann sind wir eigentlich auch schon durch mit der Nummer“, meinte der Anwalt sichtlich zufrieden.
    „Und? Suchen sie sich jetzt eine neue Spedition?“
    „Ich habe mich am Wochenende bereits nach was anderem umgesehen, mich zieht es wieder in den Norden. Ich werde wohl nach Bremen umsiedeln.“
    „Bremen? Schöne Stadt! Haben sie denn schon was in Aussicht?“
    „Nein, so schnell geht’s ja nun nicht, ich muß erstmal eine Wohnung finden und meinen Umzug bewältigen“.
    „Herr Deichgraf, ich wünsche ihnen alles Gute! Sie werden schon was Passendes finden. Notfalls machen sie sich selbstständig“, meinte er lachend, „eine gute Grundlage haben sie ja jetzt.“

    Konnte der Knilch Gedanken lesen?!
    Egal…
    Wir verabschiedeten uns, ich bedankte mich für seinen Einsatz.
    „Dafür werde ich bezahlt, aber in dem Fall hats mir auch Spaß gemacht. Meine Kostennote bekommen sie in den kommenden Tagen mit der Post“, meinte er grinsend.Ein kräftiger Händedruck beendete unsere Unterhaltung und ich machte mich auf den Heimweg.

    Jetzt war ich also das, was man gemeinhin vermögend nennt, gutes Gefühl!
    Beschwingt machte ich mich auf den Heimweg, nicht ohne meine Selbstständigkeit in Bremen weiter gedanklich zu verfeinern.

    Zuhause angekommen klemmte ich mich sofort an den Rechner, klapperte einige Makler ab und suchte mir Wohnungen aus. Parallel dazu suchte ich mir Kontaktadressen von Steuerberatern, der Bremer IHK und der städtischen Wirtschaftsförderung zusammen. Die sollten mir alle helfen meine Vorstellungen umzusetzen.
    Bereits in der Folgewoche hatte ich Termine bei allen zusammen, die legte ich nochmal um, damit ich alle binnen einer Woche abklappern konnte.
    Zwischendurch hab ich meinen Bankberater besucht, nachdem der mich ganz hektisch angerufen hatte und wissen wollte warum ich solche Geldmengen auf einem Girokonto lagere.
    Ahja…ITS hatte also gezahlt. Bei der ganzen Telefoniererei war mir die Aufsicht übers Konto irgendwie durchgerutscht…
    Der Banker konnte nichts an mir verdienen, zu mehr als einem Tagesgeldkonto konnte er mich nicht überreden. Schließlich würde ich das Geld in Bälde eh zu einem Großteil ausgeben.
    Schließlich buchte ich online für ein paar Tage ein Hotelzimmer in Bremen und machte mich ein paar Tage später mit der Bahn auf den Weg.

    In Bremen angekommen traf ich zuerst einen Makler, der mir einige Wohnungen zeigen wollte. Bereits die erste gefiel mir ziemlich gut, super zentral, ausreichende Ausstattung, trotzdem schön ruhi..QUIIIIIIETSCH…ahja…Straßenbahnhaltestelle vor der Tür, hätte mir auch schon eher auffallen können.
    Dann also die nächste Wohnung.
    Die zweite Behausung war zumindest deutlich ruhiger, aber etwas abseits gelegen. Passte mir aber ganz gut, wenn ich mal da sein würde, wollte ich meine Ruhe haben. Ich entschied mich für die Wohnung und verblieb mit dem Makler so, daß er alles vorbereiten sollte und ich in den kommenden Tagen für den Papierkram vorbeikommen würde. Er meinte, er müsste meine Bonität noch prüfen, aber da war ich ganz optimistisch…
    Die Wohnungssuche war also abgeschlossen, schlauchte aber mehr als erwartet, daher gings zurück ins Hotel. Am nächsten Tag stand schon der nächste Termin an, dieses Mal mit der IHK.
    Pünktlich um 9.30h stand ich am nächsten Tag bei dem IHK- Berater auf der Matte. Kurze Begrüßung, dann gings ohne Umschweife in die Vollen.
    Mein Gott, was man da alles beachten muss, welche Mengen an Unterlagen die brauchen…
    Glücklicherweise hatte ich mich im Netz schon schlau gemacht und bereits einiges an Papieren dabei. Trotzdem fehlte (natürlich) noch einiges, aber wir erstellten gemeinsam eine Liste die ich abarbeiten würde.
    Er fragte dann noch nach einem Firmengrundstück, aber da konnte ich noch nichts vorweisen. Ich verwies auf einen Termin bei der städtischen Wirtschaftsförderung, mit denen hatte ich bereits telefoniert und meine Vorstellungen geäußert. Nach rundweg drei Stunden waren wir durch, ich war mit den Nerven weitgehend runter, aber wieder einen Schritt weiter.
    Ich bin dann nur noch ins Hotel, einen Happen essen und dann ein ordentliches Mittagsschläfchen. Das wurde dann allerdings etwas ausführlicher und als ich wieder wach wurde, dämmerte es bereits.
    Ich beschloß noch eine Runde zu laufen, nicht mehr als eine dreiviertel Stunde, aber das musste sein. Wenn ich nicht regelmäßig in die Laufschuhe komme, werde ich maulig…

    Der dritte Tag meines Behördenmarathons führte mich zur Stadtverwaltung. Nachdem ich mich zur Wirtschaftsförderung durchgefragt hatte, traf ich dort auf eine sehr bemühte Dame, die ich bereits vom Telefon kannte. Ich hatte ihr bereits erklärt, was ich in etwa suchte und sie hatte einige mehr oder weniger passende leerstehende Gewerbeobjekte rausgesucht. Anhand von Bildern ließ sich nicht so viel sagen, daher beschloß ich, mir die Grundstücke vor Ort anzusehen. Die Frau von der Wirtschaftsförderung hatte reichlich Zeit eingeplant und gingen wir gemeinsam auf Besichtigungstour.
    Das erste Grundstück war in seinem früheren Leben eine Kfz- Werkstatt, jetzt verfiel es zusehends.


    Naja…bißchen was netteres hatte ich mir schon vorgestellt, aber immerhin war der Preis akzeptabel und die Lage annehmbar.
    Das zweite Objekt kam meinen Vorstellungen schon näher, aber da es in einem Mischgebiet mit Wohnbebauung lag, konnte ich mir das Genöle meiner Nachbarn schon ausmalen, wenn dort regelmäßig LKW- Verkehr herrschen würde. Die Lage war allerdings perfekt.
    Der Preis dummerweise nicht. Der sprengte zwar nicht mein Budget, ließ aber auch nicht mehr viel Spielraum.
    Das dritte Objekt war schlicht das verkehrte, keine Grube für kleinere Reparaturen, alles recht eng bebaut, wenig Rangierfläche, viel zu großer Verwaltungstrakt und die Lage war auch nicht das Gelbe vom Ei.
    Nummer vier machte schon auf den Bildern einen ziemlich verlotterten Eindruck. Noch schlimmer als der erste Bau, obendrein waren vermutlich, so genau wusste das niemand, Schadstoffe im Boden.
    Ich verzichtete auf eine genauere Besichtigung.
    Die Wirtschaftsförderin hatte noch weitere Objekte, aber mir reichte es. Ich machte ihr klar, daß, wenn überhaupt, nur die alte Kfz- Werkstatt in Frage kam.
    Der große Vorteil des Baus war die Tatsache, daß noch Raum für Erweiterungen war.
    Ich bat sie, alles vorzubereiten, auch Optionen für eine Erweiterung sollte sie berücksichtigen.

    Mitten im Gespräch rappelte mein Handy, die Bremer Nummer kannte ich nicht, nahm das Gespräch aber trotzdem an.
    Munter blieben!
    Deichgraf

    Kapitel 71 >Über Schweden nach Luxemburg< m
    eines Tagebuches ist frisch veröffentlicht!
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