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Achtung - Attention

 

Liebe TSM Fans,

 

die TSM Map funktioniert mit dem aktuellen Patch 1.26 nicht und führt daher zu Abstürzen.

 

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Map an den patch anzupassen.

 

Bitte habt noch etwas Geduld.

 

Danke, Euer TSM TEAM


Dear TSM Fans,

 

the TSM Map does not work with the Patch 1.26 and crash. We work with high pressure on adapting our Map to the patch.

 

Please have some patience.

 

Thanks, your TEAM TSM

Kapitel 16 - Wolke 7

  • Ich wachte gegen Mittag durch das klingeln meines Handys auf. Leider war es nicht Stana sondern mein alter Kumpel Stefan. >>Was'n los?<< murmelte ich noch im Halbschlaf. >>Is wohl gestern spät geworden?<< er klang gut gelaunt. >>Hör mal, ich bin hier in der Gegend, hab mal wieder meine Eltern besucht. Haste Lust was zu machen?<< >>Warum nicht?<< >>Du müsstest mich aber abholen, mein Auto ist in der Werkstatt.<< Wieso erstaunte mich das nicht, dieser alte Geizhals, nie um eine Ausrede verlegen. >>Okay ich hol dich in einer Stunde ab.<< >>Bis dann.<< Ich trottete ins Bad, so richtig wach war ich immer noch nicht. Nachdem ich geduscht hatte und endlich wach war, kam ich aus dem Bad als wieder das Handy bimmelte. Diesmal war es Stana. >>Hi, guten Morgen, wie geht's dir?<< >>Hi, Morgen ist gut, mal auf die Uhr geschaut. Mir geht's super nur ein bisschen müde und keinen großen Bock zu arbeiten.<< >>Da geht's mir besser, ich mach mal frei.<< >>Das heißt ja dann wohl, dass du heute Abend noch nichts vor hast. Da kannst du mich ja zum Essen einladen.<< >>Das kann ich machen, aber wie lange bist du noch in Dresden?<< >>Noch bis Ende der Woche, aber tagsüber muss ich arbeiten, hab also nur abends Zeit.<< >>Dann sehen wir uns heute Abend, ich hol dich am Hotel ab.<< Damit war mein erster freier Tag seit Wochen also auch schon wieder komplett ausgebucht.

    Ich nahm Handy, Brieftasche und alles was ich sonst noch brauchte und machte mich auf den Weg zu Stefan. Unterwegs hielt ich noch am Drive-In eines großen Burgerbraters um mir einen Kaffee zu holen und war kurze Zeit darauf bei Stefan. Natürlich musste ich wieder eine viertel Stunde auf Ihn warten, wie üblich. Während ich draußen an der Straße wartete und eine Zigarette rauchte, schaute ich mein Auto an. Es sah aus als ob ich damit durch eine schlammige Kiesgrube gerast wäre. So konnte ich am Abend Stana unmöglich abholen. Also stand Autoputzen auch noch auf meinem Tagesplan. Schließlich kam der Herr dann doch endlich und wir machten uns auf. Erst gingen wir mit noch zwei Freunden von Ihm, welche ich nicht kannte, bowlen. Danach tranken wir noch einen Kaffee und ich fuhr Ihn wieder nach Hause. Wieder bei mir angekommen, schnappte ich mir Eimer, Schwam und Co. um meinen Škoda wieder auf Hochglanz zu bringen. Diese Aktion dauerte fast zwei Stunden und es war auch schon fast an der Zeit wieder nach Dresden zu fahren um mich mit Stana zu treffen. Im Bad versuchte ich durch duschen und rasieren einen Menschen aus mir zu machen. Um kurz nach sechs Uhr war ich dann auf dem Weg in die Dresdner City. Leider wurde ich durch den Feierabendverkehr etwas gebremst, kam aber pünktlich am Hotel an. In der Lobby des Hotels setzte ich mich in einen Sessel und schrieb Stana eine SMS, dass ich da war. Nur einige Minuten später kam Sie aus dem Fahrstuhl, denn ich die ganze Zeit beobachtet hatte. Sie war deutlich pünktlicher als gewisse Herren, mit denen ich mich am Nachmittag getroffen hatte. Natürlich sah Sie auch tausendmal besser aus.
    :P Sie trug ein schulterfreies kleines Schwarzes. Die Haare hatte Sie hochgesteckt. Sie sah einfach umwerfend aus. Ich stand auf und ging etwas zögernd auf Sie zu. Sie aber schwebte regelrecht entgegen, umarmte mich und drückte mir einen Kuss auf die Wange. Dann fragte Sie, wohin ich Sie den ausführen wollte.

    Da es nicht das erste Mal war, dass wir zusammen in Dresden waren, beschloss ich in unser Lieblingsrestaurant gehen. Es lag oberhalb der Stadt an der Bergstation der Seilbahn. Von hier aus hatte man einen tollen Blick auf die Stadt mit ihren diversen Sehenswürdigkeiten. Gerade im Dunkeln sah das Lichtermeer schön aus.

    Wir hatten einen sehr schönen Abend und später beschlossen wir noch ein wenig durch die Altstadt zu bummeln. Arm in Arm ging es vorbei an der Semperoper, dem Fürstenzug (ist verdammt schwer Tickets zu bekommen
    :P ) und natürlich auch an der Frauenkirche. Es war eine laue Frühlingsnacht und so tranken in der Weißen Gasse, einem der Kneipenviertel Dresdens, noch einen Cocktail. Schließlich brachte ich Sie wieder zu Ihrem Hotel zurück. Diesmal dauerte der Abschied aber länger als am Vortag, da es nicht nur bei einem Kuss auf die Wange blieb.

    Am nächsten Morgen beschloss ich, dass es an der Zeit wäre mal wieder etwas Geld zu verdienen. Also suchte ich mir ein paar Aufträge. Erst ging es nach Prag, von da nach Wroclaw und dann wieder zurück nach Dresden. Wenn alles klappt und die Trailer jeweils schon fertig dastehen, sollte diese Tour an einem Tag erledigt sein. Mit dem ersten Trailer im Rücken machte ich mich auf nach Prag, nicht ohne vorher noch einmal mit Stana telefoniert zu haben. Über die A17 rollte ich zügig zur Grenze, wo ich eine kurze PP einlegte.



    Auf der Weiterfahrt Richtung Prag zog es immer mehr zu und fing an zu regnen. Dazu wurde es auch noch nebelig, ein ungemütliches Wetter, aber selbst das konnte mir die gute Laune nicht verhageln.



    In Prag angekommen hatte es aufgehört zu regnen. Ich stellte meinen Trailer ab und konnte gleich den nächsten aufsatteln. Ist schon praktisch wenn der Zielort der einen der Startort der anderen Tour ist. Die Fahrt nach Wroclaw verlief zumeist über Landstraßen, auf denen ich aber auch zügig voran kam. Wenn mich nicht gerade eine Baustelle ausbremste.



    Zum Glück hielt mich der kurze Stau nicht allzu lange auf, so dass mein Zeitplan noch nicht in Gefahr war.



    Kurz nach Mittag kam ich in Wroclaw an. Leider musste ich erst einige Zeit die richtige Lieferadresse suchen, was mich etwa eine halbe Stunde kostete. Zu meinem Glück war die Firma, wo ich meinen neuen Auflieger abholen sollte, direkt neben der Firma wo ich den vorherigen Trailer abstellen musste. Das ersparte mir unnötige Zeit beim suchen. Schon wenig später rollte ich über die Autobahn in Richtung Grenze. Die offenen Grenzen sind für uns Trucker schon eine feine Sache. Wenn ich dran denke, wie früher immer im Radio stundenlangen Wartezeiten durchgegeben wurden. Ich düste mit Marschgeschwindigkeit 85 über die Grenze.





    Schließlich war ich am späten Nachmittag wieder in Dresden, stellte meinen Trailer auf der zugewiesenen Position ab und fuhr zu meiner Firma. Dort spritzte ich den Volvo noch schnell mit dem Schlauch ab, damit er wieder im Sonnenuntergang glänzen konnte.

    Gerade als ich mich mit meinem PKW durch den Freitag Nachmittäglichen Berufsverkehr nach Hause kämpfen wollte, meldete sich mein Handy wieder zu Wort. Es war Stana, Sie fragte mich, was ich davon halten würde, wenn Sie erst am Montag nach Schweden zurück fliegen würde. Ich war erstmal geplättet, denn damit hatte ich nicht gerechnet, da Sie gestern noch gesagt hatte das Sie heute schon zurück muss.
    >>Ich hab Montag bis Mittwoch frei und da ist es egal ob ich heute oder eben erst Montag hoch fliege. Also, ich erwarte eine positive Antwort?!<< Die bekam Sie natürlich. Ich freute mich riesig darauf das Wochenende mit Ihr zu verbringen.

    Wir hatten in diesen knapp drei Tagen viel Spaß miteinander und schwebten auf Wolke Sieben. Nur leider vergehen die schönsten Momente im Leben immer am schnellsten. Der Montag kam schneller als uns lieb war und es war Zeit für Sie zu gehen. Ich fuhr Sie zum Flughafen. Die Fahrt dahin verlief ziemlich ruhig, jeder von uns machte sich seine Gedanken, wie es mit uns weitergehen würde. Sie in Schweden, ich in Dresden bzw. on the Road.

    Am Flughafen lagen wir uns noch lange in den Armen und küssten uns. Und wenn nicht eine Durchsage mit dem letzten Aufruf für ihren Flug gekommen wäre, hätten wir uns wohl nie losgelassen. So aber gaben wir uns einen letzten Abschiedskuss, bei dem Sie ein paar Tränen in den Augen hatte. Auch ich hatte einen Klos im Hals. Ich versprach Ihr Sie am Abend noch anzurufen, dann ging Sie schließlich zum Check-In Schalter.

    Ich setzte mich ins Auto und fuhr zu meiner Firma. Eigentlich hatte ich überhaupt keinen Bock zu fahren, aber es musste sein und vielleicht brächte es mich ja auch auf andere Gedanken.

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