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Kapitel 39 – Es war keine heiße Sommernacht und der Strand brannte nicht

  • Die Spannungen schienen mir noch größer geworden zu sein. Chris kletterte mit einer nie erlebten Gleichgültigkeit auf den Beifahrersitz. Unsere Ladestelle lag weit weg in Osnabrück bei ADM. Ich fuhr durchs geschäftige Ruhrgebiet zur Autobahn.
    Dort angekommen musste ich staunen. Offenbar hatte der Trailer noch nicht mitbekommen, wer hier das Europageschäft gekauft hatte.




    Während Chris die Papiere holte, erklärte mir der Lademeister, dass die Lieferverträge teilweise noch auf Monsanto liefen. Da die aber nicht mehr genug Höfe unter Vertrag hatten, kauften sie einen Teil der Ernte bei anderen Versorgern zu.
    Über den Sinn, Kartoffeln nach Wales zu fahren, konnte man sich auch vortrefflich streiten. Was kam als nächstes? Pizza nach Italien? Käse nach Holland?
    Nun übernahm Chris die Fahrt und an der ersten Kreuzung hätte er schon beinahe ein Ticket für Unkonzentriertheit kassiert. Es dürfte vom Vorderreifen nicht mehr weit bis zum Kontakt an der roten Ampel gewesen sein. Das blieb aber der einzige Zwischenfall bis zum Europoort.

    Wir waren auf eine der 100% unterhaltungsfreien LKW-Fähren nur für Trailer ohne Truck und maximal knapp 40 mit Zugmaschine und Fahrer gebucht und im Gegensatz zu mir führte Chris keine dicken Bücher mit. Also fragte er doch mal nach gemeinsamer Beschäftigung für den Abend: „
    Kannst Du mit Deinem Tablet auf meine Kabine kommen? Ich sterbe sonst vor Langeweile und während die Kollegen sich in der Bar so besaufen, dass sie morgen eigentlich nicht von Bord fahren dürften, stört unser Gesang keinen.“ Also schnappte ich mir das Gerät, ging rüber und baute es mit der Hülle als Ständer auf dem Nachttisch auf.
    Wir waren beschäftigt, aber so richtig die Freude wie früher kam auch nicht auf. Chris, der die höhere Stimme hatte, übernahm irgendwann Michael Jacksons „Thriller“. Ich sprang dafür am Ende des Liedes für Vincent Price ein, packte eine schaurige Stimme aus und endete wie er in fiesem Gelächter. Chris schaute mich von der Seite an.
    Der Zufallsgenerator förderte nach zwei anderen Liedern Meat Loafs „On a hot Summer Night“ hervor, aber Chris klickte es weg.
    „Warum das denn? Das ist doch gut.“ „Ich will mir weder 8 Minuten nach Deinem Werwolf-Lachen noch irgendwann sonst von Dir die Frage stellen lassen, ob ich meine Kehle dem Wolf mit den roten Rosen darbiete.“
    Während Chris versuchte, den für ihn viel zu tiefen „Ring of Fire“ von Johnny Cash zu intonierten, verarbeitete ich die klare Ansage. Nun konnte es jawohl keinen Zweifel mehr geben. Er hatte gemerkt, dass ich ihn anhimmelte und das passte ihm nicht. Immer noch am Grübeln versägte ich die Hymne auf meine Heimatstadt, Grönemeyers „Bochum“. Dann war es Zeit, auf die eigene Kabine zu gehen.

    Am nächsten Morgen verschmähte Chris das Frühstück. Das Full Traditional sowieso, aber auch am Continental konnte ich ihn nicht sehen. Auf den Ro-Ro-Truckfähren wurden beide nebeneinander im einzigen Restaurant serviert.
    Auf dem Fahrzeugdeck kam er mit dicken Augenringen und ziemlich blass um die Nase zum Truck:
    „Ich hab die halbe Nacht gekotzt. Dass ich seekrank werde, ist mir noch nie passiert.“ Es war zwar etwas windig, aber da hatte ich schon viel wildere Überfahrten erlebt. „Willst Du Dich hinlegen?“ Er nickte und kletterte in die Koje. Ich machte mich also von Harwich aus auf den Weg in Richtung Cardiff.

    Nun folgte die Umkehrung unserer ersten Fahrt. Chris holte Schlaf nach und ich fuhr, während das Radio im MP3-Modus vor sich hin orgelte. Auf der M25 ging es obendrein mal wieder nur mit 30 bis 50 voran - und zwar km/h.
    Bei Alice Coopers Poison fing ich wohl unbewusst an, den allzu passenden Text mitzusingen:
    „Your cruel device, your blood like ice. One look could kill. My pain, your thrill. I wanna love you but I better not touch. I wanna hold you but my senses tell me to stop. I wanna kiss you but I want it too much…”
    Ich bemerkte die Bewegung in der Koje. Chris kletterte runter und setzte sich auf den Beifahrersitz. Die Frage klang hinterhältig:
    „Na, wessen Lippen sind tückisches Gift?“ „Erfährst Du genauso wenig wie ich erfahren habe, wer Mary war und wie sie ertrunken ist.“ „Damit kann ich leben.“ Das Innenthermometer fiel gefühlte 5 Grad. Diese Fahrerpaarung war definitiv gescheitert. Ich sah nur noch einen Ausweg, aber den wollte ich irgendwie auch nicht nehmen. Bis zum Wochenende musste es aber wohl passieren, wenn Julian nicht mit der Teamumstellung aus der Hefe kam.
    Bei Reading machten wir eine Pause und Fahrerwechsel. Auch wenn uns der Ring um London aufgehalten hatte, stand uns ein langer Abend in Cardiff bevor. Chris fuhr weiter, am Ende erwartete ihn sein erster Linksverkehr ohne Mittelleitplanke. Der Truck stand aber kurz später ohne gefährliche Situationen bei dem Logistikunternehmen auf dem Hof.
    Als ich aus dem Büro zurückkam, saß Chris auf dem Beifahrersitz. Das kurze Stück zum Hotel sollte also ich fahren. Er rutschte auf dem Weg dorthin nervös auf dem Sitz herum.
    Der Truck stand auf dem Parkplatz und der Motor war gerade aus, als er tief Luft holte und mir den verbalen Todesstoß versetzte:
    „Ricky, ich kündige gemäß Probezeitregel zum Monatsende. Kriegst Du morgen schriftlich.“ Dann sprang er aus dem Fahrerhaus und rannte ins Hotel.
    Fassungslos saß ich weiter hinterm Lenkrad und starrte einen Punkt irgendwo in der Unendlichkeit an. Das war der besagte letzte Ausweg, den ich nicht wirklich wollte. Ihn in der Probezeit rausschmeißen und nun übernahm er das selbst.

    Schließlich hatte ich mich doch noch aufgerafft und war ins Hotelzimmer gegangen. Julian konnte ich jetzt nicht erreichen, weil ich den nicht ohne Marlon an der gleichen Freisprechanlage bekommen würde.
    Also beschloss ich, dass morgen früh Chris die erste Runde fahren konnte. Ich würde mir nun jedenfalls die Kelle geben. Schwulenbars kannte ich noch genug in Cardiff, also auf ins Getümmel.

    Aus dem Augenwinkel sah ich jemanden im Halbdunkel des Raumes zum DJ stapfen. Der schien auch einen miesen Tag rum zu haben. Mal sehen, was er sich da wünschte, der Schuppen spielte nur Rock und nicht zu extremes Metal. Meistens kam bei so was Nightwish rum.
    Als dann das nächste Lied anfing, war es nicht Nightwish sondern Meat Loaf. Außerdem ertönte der Text nicht nur aus den Boxen, sondern auch direkt neben mir:
    „On a hot summer night, would you offer your throat to the wulf with the red roses?“ Ich drehte mich um und keine 20 cm vor mir blickte ich in Chris grüne Augen. Der Dialog lief automatisch nach der Vorlage von der CD ab, zum Nachdenken oder bewussten zitieren war ich viel zu überrascht. Auch etwas eigenes, sinnvolles hätte ich jetzt so überrumpelt von den Ereignissen nicht rausbekommen. „Will he offer me his mouth?“ „Yes.“ „Will he offer me his teeth?“ „Yes.“ „Will he offer me his jaws?“ „Yes.“ „Will he offer me his hunger?“ „Yes.“ „Again, will he offer me his hunger?“ „Yes.“ „And will he starve without me?“ „Yes.“ „And does he love me?“ „Yes.“ „Yes?“ „On a hot summer night, would you offer your throat to the wulf with the red roses?“ „Yes.“ „I beg you, never say that to any other boy.“
    Die letzte Zeile stimmte nicht mit dem Liedtext überein. Aber damit wurde aus der spöttischen Bemerkung im Lied eine Liebeserklärung in dieser Bar.
    Danach sahen wir uns schweigend tief in die Augen. Inzwischen war der übergewichtige Sänger von der CD durch die erste Strophe.
    „Du weißt, was für eine Textstelle jetzt kommt?“ „Ist doch egal. Irgendwas mit Küssen…“ Die 20 Zentimeter Abstand zwischen uns verschwanden komplett und damit nahm er mir nun wirklich beim Küssen die Worte aus dem Mund.
    Wir verließen die Kneipe, schlenderten dann durch die Innenstadt von Cardiff und wechselten für das Abendessen in ein richtiges Restaurant.
    Es war schwierig genug gewesen, bis wir zusammen gekommen waren. Um danach nichts zu überstürzen, benutzten wir im Hotel brav unsere getrennten Einzelzimmer, zumal es echte waren und keine einzelbelegten Doppelzimmer.




    Am nächsten Morgen spiegelte sich die Sonne auf der Frontblende des Trucks. Die Morgensonne schien auch der Meinung zu sein, dass heute ein schöner Tag werden sollte.
    Die erste Runde fuhr dann, auch wenn mein persönliches Besäufnis ausgeblieben war, trotzdem Chris.
    „Du willst jetzt sicherlich einige Erklärungen?“ „Ich will auf jeden Fall nicht mehr von Dir hören, als Du mir wirklich erzählen willst oder was von elementarer Bedeutung ist. Dass wir beide eine Vergangenheit haben, sollte uns sowieso klar sein.“ Dennoch erzählte er mir, um zu erklären, wie es zu der natürlich nicht schriftlich bestätigten, sondern noch gestern Abend mündlich wieder zurückgenommenen Kündigung gekommen war, seine Geschichte, die auch mit der bekannten „Regel Nummer 1“ begonnen hatte.
    „Was Du jetzt weißt, macht Dich später nicht heiß. Ist zwar blöd, direkt nachdem wir zusammen gekommen sind, mit meinem Ex anzufangen, aber sonst verstehst Du mein bisheriges Verhalten nicht richtig. Die in diesem Fahrerhaus viel bemühte Mary hieß eigentlich Tomasz und war ein Mitarbeiter von uns, nicht ganz so alt wie ich. Wir hatten uns, als Juniorchef und ungelernter Kohlesackschlepper, natürlich ziemlich vorsichtig angenähert, aber am Ende trotzdem gefunden. Und gefunden hat mein Vater uns leider dann in flagranti auch. Tomasz hat er sofort rausgeschmissen, aber der hat dagegen geklagt und anstatt dass wir zueinander stehen, mir dann, um vorm Arbeitsgericht bessere Karten zu haben, vorgeworfen, ich hätte ihn verführt. Daraufhin hat mich mein Vater auch zum Teufel gejagt und dem Ruf seiner Firma den Vorzug vor seinem Erstgeborenen gegeben. Ich bin eine Nacht durch Düsseldorf geirrt und am nächsten Morgen stand ein blau-gelber Iveco vor mir an der Ampel.“
    Der Steinbruch war erreicht und wir mussten uns ums Ankuppeln und die Papiere kümmern. Als der Schwanenhalstrailer mit dem leeren Tanktainer drauf, der natürlich immer noch 27 Kubikmeter brennbare Treibstoffdämpfe enthielt, angekuppelt war, ging die Fahrt weiter.
    Chris hatte gemerkt, dass er mit mir auf eine ähnliche Situation zusteuerte wie mit Tomasz, nur dieses Mal mit verdrehten Rollen. Aber er merkte auch, dass wir nicht vorankamen.
    „Ich wollte selber nicht schon wieder in dieser Lage enden. Und Du wurdest auch immer wieder mal abweisend zwischendurch, also dachte ich, ich hatte keine Chancen bei Dir oder Du suchst, obwohl ich Deine Signale anders interpretierte, sowieso nach jemand mit Oberweite. Seinen Chef kann man so was ja auch schlecht fragen, ich habe mir Tomasz auch aus der Chefetage heraus einfangen müssen. Das hat mich so aufgerieben, dass ich mich wo anders beworben habe und auch genommen worden bin. Zum Glück sollte der schriftliche Vertrag erst im Laufe der Woche ankommen und wartet jetzt in Dortmund im Briefkasten auf den Reißwolf.“
    Ein kleiner Eingriff in den Fahrweg wurde nötig:
    „Nicht dem Navi folgen. Wir müssen über die M4 nach London und in Dover zur Fähre, Gefahrgut nehmen sie auf dem Zug nicht mit und das Navi will noch auf der Fährrampe zum Zugterminal.“
    Chris erzählte weiter: „
    Im Internet habe ich mir rausgesucht, wo die Szenekneipen in Cardiff sind. Und als ich Dich, der sich in der Stadt ja bestens auskennt, dann so zielstrebig in die Bar habe kommen sehen, musste ich was versuchen, um Dich doch zu kriegen. Also habe ich den DJ bestochen und ihn das Lied spielen lassen, das mir noch auf der Fähre zu eindeutig für unsere Situation war.“
    Ich erzählte ebenso ohne Umschweife, wie mich Luke zum Aufstellen von „Regel Nummer 1“ gebracht hatte, nicht mehr was mit jemand aus der Firma anzufangen. Auch Björn, der wie Chris einen großen Altersunterschied gehabt hatte, was auch schief gegangen war, ließ ich nicht aus. Wenn wir jetzt unsere Vergangenheit offen legten, konnte sie uns wenigstens nicht später unverhofft einholen. Wie schnell einem die besagte Vergangenheit in einer Kneipe in die Parade fahren konnte, hatte ich ja nun bei meinem letzten Besuch in Cardiff lernen müssen. Da stimmte ich Chris zu. Wer keine Geheimnisse mehr hatte, konnte auch keine im falschen Moment aufgedeckt bekommen.
    Jetzt, nachdem wir uns doch gefunden haben, wurde mir natürlich einiges klar. Wir wollten uns vom Herzen beide haben, aber hatten auch beide rationale Gründe und schlechte Erfahrungen mit der gleichen Konstellation in der Vergangenheit gemacht. Und so war immer, wenn der eine dem anderen zu nahe kam, der dafür zurückgewichen. Dass das nicht gut gehen konnte, war abzusehen und nur ein dummer Zufall hatte uns in die gleiche Bar und so am Ende zusammengeführt. Sonst wäre nach dieser Tour Schluss gewesen, ohne dass es je einen Anfang gegeben hätte. Ich wollte mir das gar nicht weiter vorstellen.
    Kurz vor London hatte ich das Steuer übernommen und rollte nun auf die Fähre in Dover zu.




    „Immigrantenkontrolle!“ Wir stiegen aus, Chris nahm den Schraubenschlüssel aus der Beifahrertürablage und sein Schlag auf den Rahmen war ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Kohlesäcke gingen halt auf die Oberarme… Auch dieses Mal war das Fahrwerk des Trailers aber wieder sauber. Wir zogen vor zur offiziellen Einreisekontrolle der EU und dann auf die Fähre.
    Hier gingen wir zuerst einmal ins Restaurant und bestellten uns ein Mittagessen. Meine Berechnungen ergaben, dass wir wohl entweder in einem Gewerbegebiet von Paris oder hinter einer Mautstelle in der Kabine pennen durften. Nach einem Fischfilet für Chris und einem Steak für mich blieb uns noch einige Zeit, über das Deck zu gehen. Arm in Arm ließen wir uns den frischen Wind um die Nase wehen und blickten vom Heck zurück auf die Kreidefelsen. Ich war oft und gerne auf der Insel gewesen, aber dieser Besuch war natürlich ein ganz besonderer gewesen und wir nahmen eng aneinander geschmiegt Abschied von unserer „Schicksalsinsel“.

    Zurück auf dem Kontinent hieß es nun, Kilometer hinter uns zu bringen. Wir folgten dem Navi, das Landstraße nach Paris fahren wollte. Kurz vor der Auffahrt zum Ring zog Chris, der gefahren war, einfach mit Warnblinker an den Straßenrand, damit wir tauschen konnten. Mit der letzten Minute unserer Tagesarbeitszeit rollten wir auf die Mautstation hinter Paris.
    Der Truck war eigentlich ein Einmann-Fahrzeug mit zweiter Notliege, starr nach vorne gerichteten Sitzen und ohne Tisch. Daher konnten wir es uns hier drin nicht so wirklich gemütlich machen. Entweder blieb es zu ungemütlich oder wurde – auch mit Kleidung – gleich zu gemütlich zu zweit in der schmalen Koje.
    Erst mal blieb uns also nichts anderes übrig, als, wie bisher, jeder auf seinem Sitz unser Abendessen zu verputzen, dann fanden wir als einzige Möglichkeit, uns nahe zu sein, ohne uns näher zu kommen, als wir es schon wollten, uns nebeneinander auf meine Koje zu setzen und irgendwie zwei Beinpaare zwischen die Sitze zu fädeln.
    Auch der Freitag versprach gutes Wetter, allerdings stieg ich frisch aus der Koje auf den Fahrersitz. Nach 35 Minuten stand das Gespann an der Tankstelle des Rastplatzes, wo wir damals unsere erste gemeinsame Nachtruhe hatten. Ich füllte mit einem Schaudern beim Blick auf den Preis den Tank und danach gingen wir im Rasthaus duschen und anschließend zu McDonalds frühstücken.
    Danach fuhr ich die Vormittagsschicht zu Ende. Dabei kamen wir hinter Orleans durch ein Tal mit einem tollen Panorama.




    Die Pause fiel hinter die Mautstation, an der mitten im Nichts die Autobahn endete. Wir hatten nur ein schnelles Essen aus dem Vorrat und Chris fuhr weiter. Es gab für uns keine Chance, heute noch ans Ziel zu kommen und in Nordspanien waren die Rastmöglichkeiten knapp. Also fuhren wir die alte Grenze an.




    Hier gab es wenigstens im Restaurant vernünftig zu Essen und außerdem einen Servicebereich mit ordentlichen Sanitäranlagen. Wir hatten beschlossen, früh weiterzufahren, also krochen wir schnell in die Kojen.
    Chris hatte es fertig bekommen, aus seinem Bett zu klettern und loszufahren, ohne mich aufzuwecken. Als ich wach wurde, rollten wir durch eine verregnete Morgendämmerung und der Zähler auf dem Fahrtenschreiber zeigte bereits 01:23 Stunden an. Gegen halb sieben hörte der Regen auf und noch mal gut eine Stunde später begrüßten uns die Wohnburgen von Valladolid.




    Chris parkte den Sattelzug bei Bayer auf dem Hof und ich machte den Papierkram. Nach weiteren 6 Minuten Fahrt stand unser Truck auf dem Hotelparkplatz. Einchecken konnten wir erst am Mittag, also machten wir uns erst einmal zu einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg in die Stadt. Das Wochenende hatte begonnen.


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    Keine Angst, das war das letzte Mal, dass ich die Musik anderer Leute habe sprechen lassen, die Anlässe sind mir ja nun auch ausgegangen. Aber ich habe irgendwie eine Schwäche für passende Songtexte als Stilmittel. Insofern also auch hier noch mal die…

    Quellenangaben:

    Poison
    Autoren: Alice Cooper, Desmond Child, John McCurry
    Label: Epic Records, 1989

    You Took The Words Right Out Of My Mouth (Hot Summer Night)
    Autor: Jim Steinman
    Label: Epic Records, 1977

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Comments 2

  • User Avatar

    Albenmark -

    Wie "Angst"? Meiner Meinung nach hast du für die Situationen einen super Weg gefunden die Situation der wirklich "blöden" Anmachsprüche zu umgehen. Von mir eine eins mit Sternchen für die nicht alltägliche Problemlösung! Wenn du noch einmal/ gerne auch mehrmals eine solche nicht schon tausend Mal ge(ver)brauchte Lösung bevorzugen solltest, BITTE mach es so!! Für meinen Teil, mir gefällt das.

    • User Avatar

      TurboStar -

      Freut mich, dass Dir diese Lösung gefallen hat. Ich bin auch ein Freund davon, mal neue Wege zu gehen. Und wenn mir mal ein Gedanke kommt, werde ich auch wieder was "anders" machen.