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Achtung - Attention

 

Liebe TSM Fans,

 

die TSM Map funktioniert mit dem aktuellen Patch 1.26 nicht und führt daher zu Abstürzen.

 

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Map an den patch anzupassen.

 

Bitte habt noch etwas Geduld.

 

Danke, Euer TSM TEAM


Dear TSM Fans,

 

the TSM Map does not work with the Patch 1.26 and crash. We work with high pressure on adapting our Map to the patch.

 

Please have some patience.

 

Thanks, your TEAM TSM

Kapitel 84 - Coming Home

  • Dort parkten wir den Trailer und konnten auch gleich wieder unseren nächsten Trailer aufnehmen. Anscheinend war Jana der Meinung uns noch einmal nach Afrika schicken zu müssen. Denn das Ziel dieser Tour war Tunis. Nur würden wir dieses Mal die Fähre nehmen müssen.

    Leider schafften wir es nicht in einem Ritt bis zum Fährhafen nach Genua und waren gezwungen unsere Ruhezeit auf einem Rastplatz einzulegen.



    Erst am frühen Nachmittag durften wir weiterfahren. Schon nach einer reichlichen Stunde Fahrzeit kamen die Hafenkräne Genuas in Sicht. Bis zur Fähre war es nicht mehr weit. Zum Glück mussten wir im Hafen nicht lange warten und konnten schon bald auf das Schiff fahren.



    Allerdings machte schon das Fahrzeugdeck nicht den besten Eindruck, alles war ziemlich heruntergekommen. Auch die Gänge und Flure hatten ihre besten Zeiten wohl schon hinter sich.
    >>Bin mal gespannt, ob unsere Kabine auch so aussieht.<< meinte Stana, während wir durch das Schiff liefen. Aber wir wurden positiv überrascht. Zwar war die Kabine alles andere als modern eingerichtet, aber sie war sauber und das war das wichtigste. Die Überfahrt verbrachten wir dann auch zum größten Teil in der Kabine, da das Schiff ja sonst keinerlei Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bot.

    Am Freitagvormittag legte die Fähre dann in Tunis an und wir hatten nur noch ein paar Kilometer bis zu unserem Ziel vor uns. Zum Glück durften wir das Hafengelände auch ziemlich schnell verlassen, anscheinend war der Zoll an unserer Ladung Kartoffeln nicht sonderlich interessiert. So kam, dass wir schon eine halbe Stunde später wieder an einem Tor mit Wachpersonal standen. Nur war es diesmal die Einfahrt des Frachtbereichs, des Flughafens.



    Aber mit den Papieren war alles in Ordnung und wir konnten auf das Gelände fahren. Allerdings war die Zufahrt alles andere als einfach. Der erste Teil der Straße war nicht asphaltiert und so wirbelten wir jede Menge Staub auf, was die Bauarbeiter aber nicht weiter zu stören schien.



    Später gab es zwar eine Asphaltpiste, diese war allerdings mächtig zugeparkt, bzw. nutzte man die Straße anscheinend auch als Lagerraum. Nur im Slalom kamen wir um die geparkten Trailer, abgestellten Paletten und ähnlichen Kram herum.



    Aber schließlich kam der Hof des Kunden in Sicht und wir konnten den Kartoffeltrailer parken. Während Stana sich im Büro mit den Papieren rumschlug, sattelte ich direkt unseren neuen Trailer auf. Es ging mit einer Ladung Sand zurück nach Genua.

    So kam es, dass auch dieser Aufenthalt auf Afrikanischem Boden nur ein paar Stunden dauerte. Glücklicherweise hatten wir auf der Rückfahrt nicht die selbe Fähre, wie auf der Hinfahrt, sondern ein wesentlich moderneres Schiff. So wurde die Überfahrt deutlich angenehmer und kurzweiliger.

    So langsam war es auch an der Zeit, Pläne für die Weihnachtstage zu schmieden, denn wenn alles so klappte wie geplant, würden wir spätestens am Sonntag in Dresden sein. Nun war also die Frage, ob wir dann noch nach Schweden, zu Ihren Eltern fahren sollten, oder in Sachsen bleiben würden. Letzten Endes einigten wir uns darauf nicht schon wieder nach Schweden zu reisen. Natürlich hielt sich die Begeisterung Ihrer Eltern in Grenzen, als Stana Ihnen telefonisch unsere Entscheidung mitteilte. Vor allem Ihre Mutter war wenig begeistert.

    Schließlich endete die letzte Fährüberfahrt für dieses Jahr und das Schiff legt im Hafen von Genua an. Wiederum hatten wir Glück, denn der Zoll ließ uns ohne größere Kontrolle aus dem Hafen heraus.



    Nach weiteren zehn Minuten stand der Trailer auch schon am Ziel. Von Genua aus ging es mit einer Ladung Blumen nach Bern in die Schweiz. Langsam ging es also nach Norden. Kurz hinter Genua hielten wir noch an einem Rastplatz und frühstückten ausgiebig. Als wir gerade wieder zum LKW gingen rollte ein, inzwischen im Fernverkehr selten gewordener, Scania 3er an unserem LKW vorbei.



    Mit jedem Kilometer weiter nach Norden wurde das Terrain bergiger. Zum Glück war der Trailer nicht allzu schwer, so dass unser Volvo trotzdem keinerlei Probleme hatte die Fuhre zügig berghoch zu ziehen. Auch hier in den Bergen war von einem Wintereinbruch noch nichts zu sehen. Weiße Weihnacht wird es wohl dieses Jahr nicht geben.





    Am Samstagnachmittag erreichten wir unser Ziel in der Nähe von Bern. Stana machte den Papierkram, während ich den Trailer abkoppelte. Danach ging es in die Stadt zu unserem nächsten Kunden. Dort wartete schon ein Trailer, beladen mit Käse auf uns. Ziel der Tour sollte Dresden sein. Es ging also nach Hause.

    Unterwegs mussten wir noch einmal eine Ruhezeit einlegen, bevor wir am späten Samstagabend weiterfahren durften.



    Schließlich passierten wir das Ortsschild der Sächsischen Landeshauptstadt gegen drei Uhr früh am Sonntag. Nun war es nur noch ein Katzensprung bis zu unserem Kunden, einem großen Supermarkt. Wie meistens, war das Trailerparken in der Nacht kein Problem, da der Parkplatz leer war und wir genug Platz zum rangieren hatten. Nachdem der Trailer schließlich an seinem Platz stand und die Papiere abgegeben waren, ging es zurück zu unserem Firmenhof. Und schon kurz darauf stand der Volvo in der Halle.



    Damit war Feierabend für dieses Jahr. Wir räumten noch schnell unsere Sachen aus dem LKW in den Octavia und machten uns dann auf den Weg nach Hause.

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