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Achtung - Attention

 

Liebe TSM Fans,

 

die TSM Map funktioniert mit dem aktuellen Patch 1.26 nicht und führt daher zu Abstürzen.

 

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Map an den patch anzupassen.

 

Bitte habt noch etwas Geduld.

 

Danke, Euer TSM TEAM


Dear TSM Fans,

 

the TSM Map does not work with the Patch 1.26 and crash. We work with high pressure on adapting our Map to the patch.

 

Please have some patience.

 

Thanks, your TEAM TSM

Kapitel 82 - Nix funktioniert wie geplant

  • Gerade als wir auf den Parkplatz des Hotels rollten, meldete sich eines unserer Handys. Es war Benny der anrief, wahrscheinlich gab's mal wieder etwas ganz dringendes zu erledigen. >>Hallo Benny.<< meldete sich Stana. >>Hallo Stana, seid Ihr noch in Schweden?<< hörte ich Bennys Frage, da Stana das Telefon auf laut gestellt hatte. >>Nee, wir sind in Kopenhagen...<< >>Das ist ja noch besser.<< fiel er Ihr ins Wort. >>Warum?? Was hast du denn wieder ausgebrütet?<< >>Dieses Wochenende findet in unserer Niederlassung in Esbjerg die Kundenpräsentation des neuen Streamline statt...<< >>Und da hast du doch sicher schon genügend Leute hingeschickt, oder!!<< >>Ähmmm, eigentlich wollte ich euch gerade bitten das zu übernehmen.<< >>Wieso überrascht mich das nicht?<< >>Also macht Ihr das, dann habt Ihr den Rest des Jahres auch garantiert Ruhe vor mir.<< Ich scheute Stana an, Sie nickte und ich meinte nur noch kurz >>Okay<<

    Benny bedankte sich noch überschwänglich und legte dann auf. Für uns begannen aber jetzt erst die Probleme. Denn als erstes mussten wir nun dem Hotelportier klar machen, dass wir das reservierte nicht brauchten. Nach einer Viertelstunde diskutieren akzeptierte er die Stornierung, natürlich nicht ohne eine saftige Stornogebühr zu verlangen. Aber das Geld würden wir uns eh von Benny zurück holen.

    Nun war es an der Zeit nach Esbjerg zu fahren. Richtige Lust hatten wir beide nicht, vor allem, da wir schon recht müde waren. Aber zu unserem Glück kamen wir ohne Zwischenfälle in Esbjerg an. Benny hatte uns derweil eine SMS mit der Adresse des Hotels geschickt, wo er ein Zimmer reserviert hatte. Dummer weise war das Hotel genau an einer der Hauptstraßen, so dass von einer ruhigen Lage nicht die Rede sein konnte. Aber das sollte nicht unser einziges Problem sein.

    Denn als wir an der Rezeption einchecken wollten, wusste der Portier von nichts. Es lag keine Reservierung vor. Stana und ich schauten uns an und Benny konnte froh sein, dass er nicht anwesend war. Stana hatte inzwischen Ihr Handy in der Hand und rief Benny an.
    >>Sag mal, hast du nicht gemeint du hast ein Zimmer reserviert?? Die wissen nämlich von nix.<< >>...<< >>Wie?? Das kann nicht sein. Glaubst du wir denken uns das nur aus?<< >>...<< >>Ich geb dir jetzt fünf Minuten Zeit das zu klären, ansonsten sind wir weg und du kannst dir jemand anderen suchen.<< Madame war stinksauer. Gleich darauf reichte Sie dem Portier das Handy und dieser sprach eine ganze Weile mit Benny. Schließlich reichte er Stana das Handy zurück und fing an etwas auf seinem Computer rum zu tippen. Währenddessen verabschiedete sich Stana von Benny.

    Jetzt konnten wir dann doch noch einchecken und nach weiteren zehn Minuten waren wir auf dem Weg zu unserem Zimmer. Dort angekommen gab es eine Überraschung, denn anscheinend hatte Benny ein schlechtes Gewissen. Wie sonst war zu erklären das es sich nicht um ein normales Zimmer, sondern um eine geräumige Suite handelte. Damit hatte er uns schon fast wieder besänftigt. Auch unsere Sorge wegen der nahen Hauptstraße war unbegründet, durch die Fenster war kaum etwas von dem Lärm zu hören. Schließlich ließen wir den Abend mit einem leckeren Abendessen ausklingen, bevor wir uns in unser Zimmer zurückzogen.

    Am nächsten Morgen scheuchte uns der Wecker schon um sieben Uhr aus den Federn. Noch nicht richtig wach liefen wir eher wie ferngesteuert durch die Gegend. Es war eben nicht unsere Zeit und am Wochenende schon gar nicht. Aber wir mussten spätestens um acht bei der örtlichen Scanianiederlassung sein, da es noch einiges vorzubereiten gab.

    Auf dem Gelände des Händlers trafen wir auch einige alte Kollegen wieder, mit denen wir schon früher häufig zusammengearbeitet hatten. Als erstes wurden nun die neuen Fahrzeuge ins rechte Licht gerückt. Auch wenn man von außen schon genauer hinschauen musste, um die Unterschiede zu erkennen.

    So verging das Wochenende damit, dass wir jedem Interessierten die Vorzüge der neuen Baureihe erläuterten, Probefahrten machten und immer wieder die Qualitäten der Fahrzeuge anpriesen.

    Am späten Sonntagnachmittag war die Veranstaltung dann beendet. Ein Teil der Fahrzeuge sollte zu anderen Veranstaltungen bei kleineren Händlern gebracht werden. Einige Fahrzeuge sollten aber auch zurück nach Schweden. Leider gab es genau einen Fahrer zu wenig. Nun war guter Rat teuer, denn eigentlich waren Stana und ich nicht dafür eingeplant gewesen eines der Fahrzeuge zurück zu bringen.

    Zumal die Straßenverhältnisse in Schweden noch immer als schwierig zu bezeichnen waren. Aber wie zu erwarten bat Benny einen von uns beiden darum und wir sagten zähneknirschend zu. Außerdem meinte er auch, dass wir auf dem Rückweg ein anderes Fahrzeug von Schweden nach Dänemark bringen konnten. Direkt danach rief Stana bei Jana an und bat Sie uns noch keine neuen Aufträge herauszusuchen, da wir nicht wie geplant nach Hause kommen würden.

    Zurück im Hotel kam dann die Frage auf.
    >>Fährst du? Oder soll ich?<< >>Willst du denn?<< >>Nicht wirklich, du aber auch nicht.<< >>Schnick-Schnack-Schnuck???<< fragte ich und bereute es auch gleich wieder.

    Am nächsten Morgen saß ich im Führerhaus des Scania, denn wie nicht anders zu erwarten hatte ich verloren, da der Stein die Schere zerstört. Genauso grummelnd wie der Motor machte ich mich auf den Weg nach Schweden. Erwartungsgemäß kam ich gut durch Dänemark und auch in Schweden hatte sich die Lage merklich normalisiert. Mein einziges Problem war, dass ich ohne Trailer unterwegs war und so kein Gewicht auf der Antriebsachse hatte. Mehr als einmal scharrten die Räder an einer Steigung nach Halt.

    Schließlich, kurz bevor ich am Ziel war, ging nichts mehr. Ich hatte mich an einer Steigung festgefahren. Aus eigener Kraft kam ich da nicht hoch. Da nutzten auch die 620 PS nix. Die Kraft verrauchte einfach. Gerade als ich in der zentrale anrufen wollte, damit die mir jemanden vorbeischicken, hielt hinter meiner Zugmaschine ein Lastzug.

    Es war ein alter Bekannter - Tommy.
    >>Hi Dirk, endlich mal mit einem ordentlichen Fahrzeug unterwegs.<< begrüßte er mich. >>Hi Tommy<< grüßte ich zurück und erklärte Ihm schließlich meine missliche Lage. >>Kein Problem, ich zieh dich hoch.<< sprachs und sprang aus dem Führerhaus. Keine fünf Minuten später hing der neue Streamline an seinem Trailer dran und er gab seinem Scania die Sporen. Langsam aber stetig zog seine Zugmaschine den Trailer und meinen LKW den kleinen Berg hinauf.

    Den Rest der Strecke schaffte ich dann wieder aus eigener Kraft. Trotzdem hatte ich Tommy's Scania die ganze Zeit im Rückspiegel. Denn wie der Zufall es wollte, hieß seine Lieferadresse Södertälje.

    Als wir schließlich in Södertälje ankamen, parkte ich den Streamline vor dem Verwaltungsgebäude, während Tommy seinen Trailer noch ein Stückchen weiter ziehen musste. Ich hingegen wollte mir Benny zur Brust nehmen. Als ich mit Ihm fertig war, hatte ich die feste Zusage, dass er uns nicht noch einmal so kurzfristig einbinden würde. Wie verlässlich diese Ansage war musste die Zukunft zeigen.

    Inzwischen war es so spät, dass eine Rückfahrt nach Dänemark keinen Sinn mehr machte, also räumte ich meine Sachen aus dem einen LKW in den anderen und wollte mich dann in die Koje verkriechen, als Tommy mit seiner Zugmaschine zurück kam. Nach einem kurzen Gespräch, bot er mir an im Gästezimmer seines Hauses zu übernachten, da sein Firmensitz nicht allzu weit entfernt lag. Also machten wir uns im Konvoi auf den Weg.

    Unterwegs rief ich Stana an um Ihr mitzuteilen, dass ich erst am nächsten Tag zurück kommen würde.
    >>Dacht ich mir schon.<< war Ihr kurzer Kommentar und dann erzählte Sie mir noch, dass Sie inzwischen wieder in Kopenhagen war. >>Ich hol dann Karen ab und geh mit Ihr was trinken und quatschen.<< >>Grüß Sie von mir. Und auch die anderen, falls jemand da ist.<< >>Glaub ich nicht, Corinna und Viki sind in Afrika.<< >>Aha, na dann schönen Abend.<< >>Dir auch.<< Schließlich erreichte unser kleiner Konvoi den Hof von "Isaakson Akeri", Tommy's Firma.

    Nach einem launigen Abend, machte ich mich am nächsten Morgen auf nach Kopenhagen, wo der LKW hinsollte. Die Fahrt verlief ohne Probleme und am späten Nachmittag war ich am Ziel, wo Stana schon auf mich wartete. Ihre Augenringe verrieten mir, dass der letzte Abend lang geworden war.

    Nach einem lange Begrüßungskuss fragte ich Sie ob Sie für uns schon einen Flug nach hause gebucht hatte.
    >>Flug Ja, Nach Hause nein.<< Mein Gesicht war ein einziges Fragezeichen aber schließlich erklärte Sie mir, was passiert war. >>Erinnerst du dich noch an den Obermann??<< Sicher erinnerte ich mich an den Typen und den ganzen Ärger den er uns eingebracht hatte. >>Was ist mit dem??<< >>Zur Zeit findet in Hamburg der Prozess gegen Ihn statt und gestern ist bei uns in der Firma deine gerichtliche Vorladung eingegangen. Du sollst am Donnerstag als Zeuge aussagen.<< >>Noch kurzfristiger geht es wohl nicht.<< Damit war die Arbeitswoche so ziemlich gestorben und wir beschlossen vorerst in Dänemark zu bleiben. Denn wegen eines Tages lohnte der Heimflug nicht.

    Denn nächsten Tag verbrachten wir recht entspannt in Kopenhagen und nutzten die zeit für ein paar erste Weihnachtseinkäufe. Außerdem telefonierte ich mit meinem Anwalt, zwecks des bevorstehenden Gerichtstermins. Am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Hotel.

    Früh um sechs standen wir dann auf dem Flughafen in Kopenhagen und checkten in die Maschine nach Hamburg ein. Meine Aussage sollte zwar erst am Nachmittag sein, aber ich wollte auf keinen Fall zu spät sein. Schließlich war es dann pünktlich um 14:00 Uhr soweit und ich wurde in den Verhandlungssaal gerufen. Als mein Blick auf die Anklagebank und damit auf Obermann fiel, machte sich Genugtuung in mir breit. Er saß da, wie ein Häufchen elend, keine Spur mehr von der Arroganz und Großkotzigkeit, mit der er noch vor ein paar Monaten mir und Viki gegenüber aufgetreten war.

    Nach nur einer halben Stunde war meine Aussage beendet und ich wurde entlassen. Stana, die währenddessen draußen gewartet hatte, und ich machten uns auf den Rückweg nach Kopenhagen. Unterwegs überlegten wir gerade, ob wir schon am nächsten Tag oder erst später zurück nach Dresden fliegen würden, als erneut etwas dazwischen kam.

    Und wieder war es Benny, der anrief. Mehr als angefressen nahm ich das Gespräch entgegen und erinnerte Ihn an unser Gespräch in Schweden. Er hingegen faselte etwas von ganz dringendem Notfall und einer guten Sache. Schließlich erklärte er, was Sache war.

    Es ging darum einen Lastzug, der bis oben hin mit Spenden beladen war, nach Russland zu bringen. Genauer gesagt in die Nähe von Wologda. Bei der Ladung handelte es sich um Spielsachen, Kleidung, Schulausrüstung und Ähnliches. Das ganze war für Waisenhaus dort bestimmt. Und Benny hatte uns richtig eingeschätzt, denn bei so einer Sache konnten wir nicht nein sagen. Schließlich war doch auch bald Weihnachten. Also sagten wir zu.

    In Kopenhagen angekommen, ging es also am nächsten Tag wieder nach Schweden. Dort übernahmen wir noch am gleichen Abend den Lastzug und fuhren Stockholmer Hafen. Von da aus ging es mit der Fähre nach Sankt Petersburg. Nach ca. eintägiger Überfahrt kamen wir in Sankt Petersburg an, aber von da aus ging es vorerst nicht weiter. Denn am Sonntag war anscheinend kein zuständiger Beamter vor Ort, der sich um unsere Papiere kümmern konnte bzw. wollte. Also mussten wir warten.

    Erst am Montagnachmittag durften wir das Hafengelände verlassen. Unser Ziel lag nun noch ca. 650 Kilometer entfernt. Es gab zwar einige ausgebaute Autobahnen, aber auf den teilweise stark verschneiten und glatten Straßen kamen wir nur langsam voran. Zumal wir immer wieder durch Staus gebremst wurden, wenn es mal wieder gekracht hatte.

    So kam es das wir für diese Strecke mehr als zwei tage brauchten und erst am späten Mittwochnachmittag ankamen. Da es nach unserer Ankunft am Ziel auch schon stockdunkel geworden war, verschob man das Ausladen auf den nächsten Tag.

    Den nächsten Tag verbrachten wir mit dem Ausladen des LKW, was fast den ganzen Tag dauerte. Da wir es vermeiden wollten nachts zu fahren, warteten wir mit dem Beginn der Rückfahrt noch bis zum darauf folgenden Tag. Für die Rückfahrt brauchten wir sogar noch länger, als für den Hinweg und erreichten so erst am Sonntag den Hafen von Sankt Petersburg. Und wiederum wurden wir am Sonntag nicht abgefertigt und mussten noch bis zum Montag warten. Damit war ein weiterer tag verloren, da die Fähre immer erst abends ablegte.

    So kamen wir auch erst am späten Dienstagabend in Schweden an und brachten den LKW zurück nach Södertälje. Stana konnte es sich allerdings nicht verkneifen Benny über unsere Rückkehr zu informieren. Dieser freute sich bestimmt riesig über die Mitteilung, war es doch inzwischen schon weit nach Mitternacht. Danach fuhren wir zu Stana und schliefen uns erst einmal richtig aus.

    Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück nach Kopenhagen, wo wir am Nachmittag ankamen. Unterwegs hatte Karen angerufen und wieder einmal eine Ewigkeit mit Stana geredet und als Sie hörte, dass wir in Kopenhagen waren, lud Sie uns spontan zum Essen ein. Bei dieser Gelegenheit wollte Sie uns auch Ihren neuen Freund vorstellen.

    Am Abend trafen wir uns in einem kleinen Restaurant. Karen und Ihr neuer waren schon da, als wir eintrafen. Mit einem strahlenden Lächeln stellte Sie uns schließlich Ihren Björn vor. Es wurde ein lustiger Abend und Björn schien ein netter Kerl zu sein.

    Erst nach Mitternacht waren wir wieder im Hotel. Trotzdem suchte ich noch schnell nach einem Flug nach Dresden. Denn es wurde langsam mal wieder Zeit nach Hause zu kommen. Aber daraus wurde nichts , der erste Flug, denn ich fand, ging am Samstagmorgen. Also würden wir wohl noch zwei weitere tage in Kopenhagen verbringen müssen. Aber es gab schlimmeres.

    Am Freitagnachmittag wollten wir schließlich den Audi zurück zu Vikis Hof bringen, wo er wieder geparkt werden sollte. Als wir auf den Hof rollten, stand da auch schon Vikis Volvo FH, aber irgendwie war der nicht wieder zu erkennen. Eine aufwendige Airbrushlackierung zierte den Truck.

    Schon als wir Viki begrüßten, merkte ich das seine Laune nicht die Beste war. Stana wollte noch kurz mit Karen reden und verzog sich in Richtung Büro. Derweil sah ich mir den Truck mal genauer an, aber als ich mich bewundernd über die schicke Lackierung äußerte, brummte Viki nur etwas von
    >>Wenn das Ding mal so zuverlässig wie schön wäre.<<

    Was war da nur wieder los??

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