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Achtung - Attention

 

Liebe TSM Fans,

 

die TSM Map funktioniert mit dem aktuellen Patch 1.26 nicht und führt daher zu Abstürzen.

 

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Map an den patch anzupassen.

 

Bitte habt noch etwas Geduld.

 

Danke, Euer TSM TEAM


Dear TSM Fans,

 

the TSM Map does not work with the Patch 1.26 and crash. We work with high pressure on adapting our Map to the patch.

 

Please have some patience.

 

Thanks, your TEAM TSM

Kapitel 78 - Idee gesucht

  • Nach unserer Ruhezeit ging es weiter in Richtung Fährhafen. Hoffentlich wartete dort nicht ein Englisches Schiff auf uns. Auf die Inselküche hatten wir schließlich beide keinen Bock.

    Zu unserem Glück handelte es sich um eine Holländische Fähre. Aber trotz knurrendem Magen, führte uns unser erster Weg in die Kabine. Erst nach einer erfrischenden Dusche suchten wir das Restaurant auf.

    Danach wollte Stana noch unbedingt in den Wellness-Bereich um sich eine Massage zu gönnen, auch wenn es Ihr nicht so ganz in den Kram passte, dass ich nicht mitkam. Aber ich hatte anderes vor und war gar nicht mal so traurig darüber Sie für eine Weile los zu sein.

    Zurück in der Kabine schnappte ich mir meinen Laptop. Zuerst schaute ich via GPS, wo sich meine LKW gerade befanden. Anscheinend waren Nina und David gerade erst in Schweden losgefahren, jedenfalls befand sich das GPS Signal des Iveco noch dort. Die beiden anderen LKW standen gerade, wahrscheinlich machten Bea und Silvia gerade Pause.

    Nachdem ich mich nun also davon überzeugt hatte, dass in der Firma alles läuft, konnte ich dem Nachgehen, was ich eigentlich vor hatte. Schließlich stand demnächst der Ehrentag einer gewissen Person an. Aber so sehr ich auch suchte, ich fand nichts passendes und gab schließlich die Suche vorerst auf, schaltete den Laptop ab und legte mich ins Bett.

    Anscheinend war ich ziemlich schnell eingeschlafen, denn ich bemerkte nicht einmal das Stana zurückkam. Erst als Sie mich mit einem Kuss weckte, wachte ich auf.
    >>Hi Schatz, Aufstehen, England ruft.<< >>Lass es rufen.<< Ich zog Sie an mich heran und wir küssten uns lange. Erst eine halbe Stunde später kamen wir schließlich aus dem Bett.

    Der Blick nach draußen verhieß nichts Gutes. Es war typisch Englisches Mistwetter. So kam es auch, dass wir die ersten Meter aus dem Hafen heraus durch dichten Nebel fuhren.



    Selbst als wir gegen neun am Abend an unserem Ziel ankamen hatte ich das Wetter nur dahin gehend geändert, dass es nur noch regnete. Der Nebel war weg. Leider saß ich am Steuer und Stana hatte sich schon einige Kilometer vor dem Ziel die Papiere geschnappt. Vielleicht hatte Sie eine Revanche von mir befürchtet. So durfte ich wieder im Regen rumturnen.

    Die Rücktour, die uns Jana besorgt hatte, bestand aus einem 20 ft. Container der nach Hamburg sollte. Also ging es erst einmal zurück zum Fährhafen. Die Überfahrt verlief sehr ruhig. Stana saß noch eine ganze Weile am Laptop und surfte wie wild im Internet. Ich schaute eine Weile vom Bett aus zu, unauffällig wie ich meinte, da ich dabei in einer Zeitschrift blätterte.
    >>Na, kann ich die Website wechseln, oder liest du noch.?<< Sie wusste also ganz genau, dass ich Ihr verstohlen über die Schulter schaute und auch wenn Sie sich nichts anmerken ließ, wusste Sie doch ganz genau warum ich so neugierig war.

    Am Sonntagmittag legte die Fähre in Esbjerg an. Der sonst so chaotische Verkehr in der Hafenstadt hielt sich diesmal in Grenzen und wir kamen schnell aus der Stadt heraus.



    Am frühen Abend erreichten wir unser Ziel und konnten auch gleich den Trailer parken. Nur der Papierkram dauerte etwas länger.

    Nur ein paar Straßen weiter, wartete auch schon unser nächster Job auf uns. Es ging wieder zurück nach England. Eine Ladung Tomaten nach Carlisle stand auf dem Plan. Also die gleiche Strecke, die wir gekommen waren, wieder zurück.

    Während ich den Sattelzug nach Norden steuerte, klingelte das Handy und Stana ging ran.
    >>Hallo Nina, was gibt?.<< >>...<< >>Super, dass das alles so geklappt hat.<< >>...<< >>Wir haben für euch im Hotel reserviert. Dort könnt ihr eure Pause machen. Die Rücktour steht erst morgen Vormittag an.<< >>...<< >>Ist ein Kühlauflieger für Bosch in Kopenhagen. Liefertermin ist spätestens Dienstag Mittag. Sollte also zu schaffen sein. Ich schick euch die Details.<< >>...<< >>Ja, euch auch gute Fahrt. Ciao.<<

    >>Sind die beiden in Dresden angekommen?<< >>Ja, der Iveco steht in unserer Halle und Nina und David gehen jetzt ins Hotel. Morgen fahren sie zurück nach Kopenhagen.<< >>Dan kann Jana, ja jetzt mit den Bewerbungsgesprächen anfangen. Damit der Iveco auch bald wieder einen festen Fahrer hat.<< >>Ich schick Ihr eine Mail.<< sprachs und holte den Laptop hervor.

    Schließlich erreichten wir den Hafen und durften auch nach kurzer Wartezeit auf die Fähre fahren. Stana verzog sich ziemlich schnell ins Bett, während ich noch ein wenig im Netz surfte. Aber auch dieses Mal wurde ich nicht so recht fündig. Nach diversen anderen Seiten, landete ich schließlich auf der Seite eines Juweliers.
    >>Willst du dir Ohrlöcher stechen lassen??<< fragte Sie lachend. Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass Sie aufgestanden war und hinter mir stand. >>Nicht wirklich.<< war meine ganze Antwort, während derer ich den Laptop schnell zuklappte.

    Den Rest der Überfahrt verbrachten wir ausschließlich im Bett. Aber auch diese Fährpassage war irgendwann zu Ende und wir erreichten England. Allerdings war es diesmal kein Vergleich zum letzten Mal. Die Insel begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein. So wurde der Dame auf dem Trailer wenigstens nicht so kalt.
    :thumbup:



    Noch vor Einbruch der Dunkelheit kamen wir in Carlisle an und während ich mich mit einem unfähigen Mitarbeiter im Büro rum schlug, parkte Stana den Lastzug. Zurück ging es diesmal mit einer Ladung Krabben nach Kiel.

    Also wieder zum Hafen und aufs Schiff. Während der Überfahrt grübelte ich noch immer über ein passendes Geschenk nach und Stana schien meine Ratlosigkeit zunehmend zu amüsieren. Auch wenn Sie Ahnungslos tat.

    Am nächsten Morgen erreichten wir Esbjerg und machten uns auf den weiteren Weg nach Kiel.



    Es war später Vormittag, als uns auf der Autobahn nach Süden ein MAN entgegenkam. "Viking Transports" stand da groß auf der Front. Das mussten Nina und David sein, die kurz vor ihrem Ziel in Kopenhagen waren. Wir hingegen passierten die Grenze und näherten uns Kiel. Je näher wir der Stadt kamen, umso dichter wurde auch der Verkehr.



    So war es inzwischen schon früher Nachmittag, als Stana den Lastzug auf den Hof des Kunden steuerte. Durch das Bürofenster sah ich, dass Sie mit absatteln fertig war und sich schon daran machten, den neuen Trailer aufzusatteln.

    >>Und, wieder zur Fähre zurück?<< >>Nöö, es geht ins Rheinland, nach Düsseldorf.<< >>Deine Begeisterung scheint sich aber in Grenzen zu halten.<< >>Na ja, in der Karnevalszeit spielen doch dort alle verrückt, das muss ich mir eigentlich nicht unbedingt geben.<< >>Aha, wird schon nicht so schlimm werden.<<

    Hoffentlich, dachte ich nur bei mir, denn schließlich war gerade die fünfte Jahreszeit eröffnet worden. Wider jeder Erwartung erreichten wir Düsseldorf noch am selben Abend, da wir glücklicherweise von allen Staus und anderen Elend verschont blieben. Aber als ich ins Büro des Kunden ging um die Papiere abzugeben war ich dann doch bedient. Es dauerte elendig lang, bis alle Papiere erledigt waren. So kamen wir erst nach Mitternacht vom Hof und das obwohl wir es eilig hatten. Wir mussten noch zu unserem Hotel kommen, da unser beider Fahrzeit zu Ende war. Mit der letzten Minute Fahrzeit schafften wir das gerade so.

    Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück zu unserem nächsten Kunden. Dort stand schon unser Trailer, beladen mit Tomaten für Osnabrück, bereit.

    Wieder kamen wir ohne Stau aus der Stadt heraus und erreichten nach kurzer Zeit die Autobahn, auf der ebenfalls nicht allzu viel los war.



    Die gesamte Tour verlief ohne Probleme und wir erreichten am Mittag unser Ziel. Von da aus mussten wir ein paar Kilometer ohne Trailer fahren, da unser nächster Ladeort etwas außerhalb von Osnabrück lag. An einer Ampel kam es so zum Generationentreff, als hinter uns ein neuer FH zum stehen kam. Anscheinend einer der ersten in 8x4 Schwerlast Ausführung.



    Aber egal ob 4x2, 6x2 oder 8x4, ich fand das Ding nicht gerade schön. Aber vielleicht sahen die ja mit einer passenden Lackierung besser aus. Aber bisher fuhren nur recht wenige neue FH auf den Straßen herum.

    Schließlich erreichten wir den Ladeort, wo schon wieder eine Ladung Krabben auf uns wartete. Diesmal ging es nach Kolding, dass sollte gerade noch zu schaffen sein. Am frühen Abend erreichten wir die Dänische Stadt und kamen mitten in den Berufsverkehr. Nur im Stop-and-Go- Modus ging es in die Stadt.



    Stana war schon seit geraumer Zeit mit dem Laptop beschäftigt und meinte nun.
    >>Es ist aussichtslos.<< >>Was?<< fragte ich leicht genervt, da mir der Stau auf diese ging. >>Es gibt in ganz Kolding kein Hotelzimmer.<< >>Na da werden wir wohl im LKW schlafen müssen.<<

    Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir an unserem Ziel an, wo ich den Lastzug an die Rampe setzte. Direkt neben dem Supermarkt war ein kleiner Parkplatz für LKW.



    Unser Nachtlager, aber vorher kauften wir noch ein wenig ein um unsere Vorräte aufzustocken. Zum Abendessen gingen wir allerdings in ein kleines Restaurant. Erst spät am Abend kamen wir zurück zum LKW, wo in der Nacht doch starker Seegang herrschte.
    :whistling:

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