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Achtung - Attention

 

Liebe TSM Fans,

 

die TSM Map funktioniert mit dem aktuellen Patch 1.26 nicht und führt daher zu Abstürzen.

 

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Map an den patch anzupassen.

 

Bitte habt noch etwas Geduld.

 

Danke, Euer TSM TEAM


Dear TSM Fans,

 

the TSM Map does not work with the Patch 1.26 and crash. We work with high pressure on adapting our Map to the patch.

 

Please have some patience.

 

Thanks, your TEAM TSM

Kapitel 76 - Geschäftspartner in Not

  • Der Rest der Tour verlief dann zum Glück ohne Probleme und wir erreichten gegen zwölf Uhr unser Ziel. Der Papierkram war auch schnell erledigt und so waren wir schon eine Stunde später auf dem Rück weg zum Fährhafen. Diesmal hing ein Kühlauflieger, beladen mit Babynahrung, hinten auf der Sattelplatte.

    Während ich die kurze Strecke zum Hafen fuhr, nutzte Stana die Zeit um ein paar E-Mails zu checken.
    >>Hier ist eine Mail von Daddy.<< >>So, was schreibt er den. Hat er den Iveco kaputt gemacht?<< >>Nein, er bringt Ihn Ende der Woche zurück nach Dresden.<< >>Dann hat er wohl seine neue Halle fertig.<< >>Scheint so.<< >>Ist aber super, wenn der Iveco wieder da ist. Jana führt ja am Montag dann einige Bewerbungsgespräche und ich hoffe, dass dann bald wieder ein fester Fahrer auf dem Stralis sitzt und der auch wieder Geld verdient.<<

    Während wir noch weiter über den Fuhrpark und das Personal redeten, verging die Zeit und schließlich steuerte ich die Einfahrt des Fährhafens an.



    Nach kurzer Wartezeit durfte ich unseren Lastzug auf eines der Parkdecks fahren. Wir nahmen unsere Sachen und machten uns auf den Weg zu unserer Kabine. Es war ein modernes Schiff, dass die Gäste mit allerlei Annehmlichkeiten verwöhnte. Aber unser erster Weg führte uns in unsere Kabine und von dort aus ins Restaurant. Da es sich um ein Dänisches Schiff handelte, hatten wir am Essen nichts auszusetzen und genossen ein mehrgängiges Mittagsmenü. Nach einem klein Verdauungsschläfchen in unserer Kabine nutzten wir dann einige der gebotenen Spa-Anwendungen. So eine Massage ist schon eine feine Sache.

    Am späten Nachmittag waren wir wieder in unserer Kabine angekommen. Ich schaute auf mein Handy um zu sehen ob während unserer Abwesenheit irgendetwas los gewesen war, als der Kasten auch schon zu klingeln anfing. Es war Tommy, der Schwedische Spediteur und Scaniafan.
    >>Hi Tommy, wie geht's dir denn so. Wir haben ja schon eine halbe Ewigkeit nix mehr voneinander gehört.<< >>Hallo Dirk, Stimmt, mir geht's eigentlich super. Es sei denn, du kannst mir nicht helfen, dann geht's mir scheiße.<< >>Das klingt ja nicht so toll. Was ist den los?<< >>Ich hab da von Scania einen großen Auftrag angenommen. Es geht darum drei mit Zugmaschinen beladene Tieflader von Schweden runter zu holen. Zwei nach Dresden und einen nach Tunis.<< >>Klingt doch gut, damit bist du doch einige Zeit beschäftigt. Und für Rückfracht aus Dresden kann ich sorgen.<< >>Danke, aber darum geht es nicht. Die Trailer sollen nicht nacheinander geholt werden, sondern alle zugleich. Das heißt, das ist eine Tour für drei Fahrer...<< >>Und du bist allein.<< >>Genau. Jetzt wollte ich dich fragen, ob du nicht zufällig zwei deiner Fahrer oben in Skandinavien hast, oder vielleicht selbst eine der Touren fahren könntest. Die Trailer müssten am Samstag abgeholt werden.<< >>Also Stana und ich sind bis in die neue Woche hinein ausgebucht. Da kann ich auch nichts mehr ändern. Aber ein LKW von mir steht sowieso grad in Schweden und bei den beiden anderen muss ich mal schauen.<< >>Das wäre echt super wenn du mir helfen könntest.<< >>Ich meld mich später nochmal und klär das mit unserer Disponentin ab.<< >>Okay, bis dann.<<

    Stana hatte das Gespräch mitgehört und war gerade dabei die Nummer Ihres Vaters zu wählen. Doch auch beim zweiten Versuch meldete sich nur die Mailbox. Auch die Anrufe bei Ihren Eltern zuhause und auf dem Handy Ihrer Mutter blieben erfolglos. Mailbox und Anrufbeantworter hießen die jeweiligen Gesprächspartner.

    Aber auch mein Gespräch mit Jana war nicht erfolgreicher. Zwar bekam ich Sie ans Telefon, aber es gab keine Möglichkeit Bea oder Silvia nach Schweden zu bringen. Bea war in Südspanien unterwegs und Silvia saß gerade auf der Fähre von Genua nach Tunis. Beide würden also keinesfalls bis Samstag nach Schweden kommen können.

    Da Stanas Eltern immer noch nicht erreichbar waren, beschlossen wir erst einmal in einem der Bordrestaurants essen zu gehen. Es war ja inzwischen schon Abend geworden. Als wir nach reichlich zwei Stunden wieder in unsere Kabine kamen, probierte es Stana noch einmal. Diesmal hatte Sie Glück und erwischte Ihre Mutter.
    >>Hallo Mama, endlich erreiche ich dich.<< >>...<< >>Wieso denn das?<< >>..<< >>Oh Gott, aber es geht Ihm doch gut oder.<< >>..<< >>Ich komme sofort vorbei.<< >>...<< >>Wenn du meinst, aber rufe mich sofort an, wenn etwas ist.<<

    Mit zunehmender Spannung lauschte ich dem Gespräch. Irgendetwas Unerfreuliches musste passiert sein, das verriet mit der Gesprächsverlauf und auch Stanas Miene. Schließlich legte Sie auf.
    >>Daddy hatte einen Unfall.<< Das war es also. >>Oh, was ist den passiert? Und wie geht es Ihm?<< >>Er ist auf seiner Baustelle gewesen und dort beim hantieren auf dem Dach ausgerutscht und runter gestürzt. Zum Glück hat er sich nur das Bein gebrochen und wahrscheinlich eine Gehirnerschütterung.<< >>Das sind ja schlechte Nachrichten. Am besten du fliegst von Dänemark gleich rüber.<< >>Nein, er will nicht, dass ich vorbei komme und Ihn im Krankenhaus besuche.<< >>Aha, und du hältst dich dran.<< >>Ja wir sollen lieber später vorbeikommen, wenn er wieder zuhause ist.<< >>Okay, das sollte ja kein Problem sein.<< >>Denke ich auch, nur kann er so natürlich auch nicht den Iveco zurückbringen, geschweige denn eine von Tommys Touren übernehmen.<< >>Das stimmt auch wieder. Ich glaube da bleibt mir nichts anderes übrig als Tommy anzurufen und Ihm zu sagen, dass es nix wird.<< >>Warte noch. Ich ruf mal Karen an.<< >>Wie sollte Sie uns dabei helfen können. Es ist mitten in der Woche. Die werden auch alle verstreut in Europa unterwegs sein.<< >>Die Hoffnung stirbt zuletzt.<<

    Damit war diese Diskussion beendet. Was sich Stana einmal in Ihren hübschen Kopf gesetzt hatte, zog Sie auch durch.

    >>Hallo Karen, hier ist Stana<< >>...<< >>Mir geht's gut. Und dir?<< >>...<< >>Du ich habe da ein großes Problem.<< Danach schilderte Sie Karen den Sachverhalt, mit dem in Schweden stehenden Iveco, den drei Trailern, Tommy und dem Liefertermin. Allerdings wurde ich aus dem weiteren Gesprächsverlauf nicht sonderlich schlau und wusste, als Stana auflegte, nicht ob es eine Chance gab Tommy zu helfen oder nicht. Aber dann drehte sich Stana um und ich blickte in ein strahlendes Gesicht. >>Klappt es?<< >>Zu 90% ja. Karen ruft noch einmal bei Nina und David an.<<

    Keine zehn Minuten später klingelte mein Handy.
    >>Hi, Ihr habt also mal wieder ein Problem.<< meldete sich Nina am anderen Ende. >>Kann man so sagen. Und ich hoffe Ihr könnt uns helfen.<< >>Können wir, auch wenn damit unser Wochenende im Eimer ist.<< >>Sorry das tut mir Leid.<< >>Da bist du aber der Einzige. Viki sieht das anders.<< >>Inwiefern?<< >>Er meinte nur, da kommt Ihr wenigstens wieder in Tritt, nach den beiden Faulenzerwochen als wir für euch gefahren sind.<< >>Faulenzerwochen??<< >>Ja, er ist der Meinung die Touren die wir da gefahren sind wären auch in einer Woche anstatt in Zwei Wochen machbar gewesen.<< >>Aha und jetzt meint er ich hätte euch verweichlicht?<< >>So in etwa.<< >>Davon kann ja diesmal keine Rede sein.<< >>Wo steht den der Iveco und bis wann müssen die Trailer da sein?<< >>Der Iveco steht in Rönninge und die beiden Trailer für Dresden, sollten spätestens am Sonntagabend da sein.<< >>Okay, das wird dann eine straffe Tour.<< >>Ja, Ihr müsst euch nur noch einigen, wer den Iveco fährt.<< >>David<< kam es wie aus der Pistole geschossen. >>Der kennt die Pizzableche noch von der Bundeswehr.<< >>Okay, aber ich fände es gut, wenn ihr den Iveco weder mit Salami, Tomaten noch mit Mozzarella belegt und auch nicht anzündet um die nötige Backtemperatur zu erreichen.<< >>Dem wird schon nix passieren.<< gab Nina lachend zur Antwort.

    Nach dem Gespräch mit Nina rief ich bei Tommy an.
    >>Endlich rufst du zurück.<< anscheinend saß er schon auf glühenden Kohlen. >>Samstagmorgen stehen zwei Zugmaschinen bei Scania und holen die beiden Trailer für Dresden ab.<< >>Echt? Das klappt Super. Hast was gut bei mir.<< Wir redeten noch eine Weile und danach schickte er die Tourdetails noch per Mail, welche Stana direkt an Nina weiterleitete. Inzwischen war es Zeit zum Schlafen geworden.

    Am nächsten Morgen rief ich nach dem Frühstück bei Jana an und bat Sie für Nina und David am Montag eine Tour nach Kopenhagen rauszusuchen, sowie Hotelzimmer für Sonntag zu reservieren.

    Wenig später legte die Fähre dann auch schon in Esbjerg an und wir nahmen den Rest der Tour unter die Räder. Die Fahrt über die Dänischen Landstraßen verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle und so erreichten wir am Donnerstag Mittag Aelborg. Der Weg zum Kunden führte allerdings einmal durch die Stadt. Sogar am Hafen kamen wir vorbei, wo ein schönes Segelschiff vor Anker lag.



    Unser Kunde selbst saß in einem großen Gewerbegebiet am Stadtrand.



    Während Stana den Trailer parkte kümmerte ich mich um den Papierkram. Als ich wieder raus kam, hatte Stana den neuen Trailer schon aufgesattelt und war abfahrbereit. Es ging mit Stückgut nach Flensburg. Aber vorher sollte der LKW bei der benachbarten Werkstatt noch einmal kurz auf die Bühne, denn irgendetwas schleifte unter der Zugmaschine. Also hieß es Trailer wieder abstellen und rauf auf die Scania-Bühne.



    Zum Glück hatte sich nur ein Ast über den wir gefahren waren unter dem LKW verfangen und schliff nun auf der Straße. Nach fünf Minuten rollte der LKW wieder von der Bühne und wir konnten den Trailer wieder aufsatteln.



    Beim Verlassen des Geländes sahen wir noch einen gestrandeten Reisebus, welcher aufgebockt dastand. Anscheinend mussten hier ein paar Reifen gewechselt werden bevor die Urlaubsfahrt weiter gehen konnte. Jedenfalls standen zahlreiche Touristen um den Bus herum.



    Die Fahrt führte mehr oder weniger schnurgerade nach Süden und wir erreichten am Abend endlich Flensburg. Da unsere Fahrzeit eine Weiterfahrt nicht mehr zulassen würde, hatte ich von unterwegs ein Hotelzimmer gebucht. Nachdem wir den Trailer losgeworden waren, führte unser nächster Weg dann auch zum Hotel, welches nur einen Steinwurf von unserem letzten Kunden entfernt war.



    Schließlich stand der LKW auf dem Parkplatz und landeten nach einem leckeren Abendessen im Bett.
    :whistling:

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