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Achtung - Attention

 

Liebe TSM Fans,

 

die TSM Map funktioniert mit dem aktuellen Patch 1.26 nicht und führt daher zu Abstürzen.

 

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Map an den patch anzupassen.

 

Bitte habt noch etwas Geduld.

 

Danke, Euer TSM TEAM


Dear TSM Fans,

 

the TSM Map does not work with the Patch 1.26 and crash. We work with high pressure on adapting our Map to the patch.

 

Please have some patience.

 

Thanks, your TEAM TSM

Kapitel 73 - Chef hat nix zu sagen

  • Nach diesem Wochenende wollten wir also wieder fahren, dachte ich jedenfalls. Zumindest hatte meine bessere Hälfte keine Einwände gehabt.

    Am Abend telefonierte Stana mit Karen. Natürlich wieder eine halbe Ewigkeit. Kurz nachdem Sie endlich aufgelegt hatte und ich mich auf einen gemütlichen Abend zu zweit freute, klingelte Ihr Handy. Aus den Wortfetzen die ich mitbekam, erfuhr ich, dass Jana am anderen Ende war. Aber schließlich war auch dieses Gespräch irgendwann zu Ende. Aber ich hatte mich wieder zu früh gefreut, den keine fünf Minuten später ging das Gebimmel wieder los. Diesmal bekam ich vom Gespräch mehr mit.

    >>Oh, hallo Corinna. Das ist ja ne Überraschung.<< >>Hallo Stana, sag mal hab ich das richtig gehört? Ihr wollt nächste Woche schon wieder fahren?<< >>Ja, da hast du richtig gehört. So sieht die Planung aus.<< >>Also stimmte es wirklich. Viki hält euch beide ja für leicht bekloppt und ich kann Ihm da nur zustimmen. Ihr solltet euch schonen.<< >>He he, langsam, wenn dann ist Dirk leicht bekloppt aber nicht ich. War ja schließlich seine Idee.<< Warum ich jetzt bekloppt war, hätte mich zwar schon interessiert, aber es erschloss sich mir nicht aus Stanas Antworten. Ich hätte zu gern gewusst was Corinna sagte, konnte aber kein Wort verstehen. >>Du hältst also von der Idee nicht allzu viel.<< >>Eigentlich halte ich da gar nix von. Solltest Ihn mal sehen.<< >>Er ist wohl noch nicht fit. Und du?<< >>Ich auch noch nicht. Aber er ist ein Sturkopf.<< >>Kenn ich. Vielleicht solltet ihr einfach mal wegfahren. Ihr habt doch ein Haus in Südfrankreich. Da wärt ihr weit weg von der Arbeit und könntet euch erholen.<< >>Die Idee hatte ich auch schon....<< Danach komplimentierte Sie mich aus dem Raum. Was zum Geier heckten die beiden da aus?

    Den Rest des Abends verlor Stana kein Wort über das Telefonat mit Corinna. Auch nicht über die beiden Gespräche mit Jana und Ihrem Vater, die Sie danach noch geführt hatte. So verbrachte ich den Samstag mit grübeln, was da vor sich ging. Aber ich kam nicht darauf.

    Auch am nächsten Tag war ich noch kein bisschen schlauer. Ich wunderte mich nur darüber, dass Stana schon am Vormittag mit packen beschäftigt war und mich, als ich Ihr helfen wollte, aus dem Schlafzimmer schmiss. Auch das Argument, dass ich ja meinen Kram auch noch packen müsste, ließ Sie nicht gelten. Langsam aber sicher, bekam ich den Eindruck das Sie doch einen leichten Dachschaden von dem Unfall davon getragen hatte.

    Kurz nach Mittag, kam Jana angefahren. Was wollte die den jetzt?
    >>Hallo ihr beiden. Na seid ihr fertig?<< >>Fertig?? Womit?? Würde mir vielleicht langsam mal jemand erklären was hier vor sich geht??<< >>Gleich, hol mal unsere Taschen.<< Anscheinend sollte ich hier doof sterben. Aber keine von den beiden machte Anstalten mich aufzuklären, also tat ich wie mir befohlen. Als ich im Schlafzimmer die Taschen sah fragte ich mich wieder was das sollte. Stana wusste doch genau, dass im LKW nur begrenzt Platz war. Trotzdem hatte Sie anscheinend den halben Kleiderschrank eingepackt und die Taschen schon mit kleinen Schlössern versehen. Also schleppte ich sie zum Auto runter und wuchtete sie in den Kofferraum. >>Los einsteigen. Wir sind spät dran.<< >>Geh ich recht in der Annahme, dass ihr mir nicht sagt wofür wir spät dran sind.<< Die Antwort war ein einstimmiges Nicken.

    Auch im Auto war nix zu erfahren. Es ging über Landstraßen Richtung Autobahn. Dann die A17 nach Dresden, dort auf die A4 und an der Abfahrt Flughafen wieder runter. Noch immer wusste ich nicht was los war. Erst als Jana den Wagen vor dem Terminal parkte ließen die beiden die Katze aus dem Sack.
    >>Viel Spaß im Urlaub und erholt euch gut.<< >>Urlaub?????<< >>Ja Schatz, wir fahren nicht schon wieder LKW sondern sehen zu, dass wir wieder gesund werden. Deshalb fliegen wir nach Frankreich und erholen uns dort, schön weit weg von der Arbeit und dem Stress.<< >>Aha und ich erfahre das als letzter.<< >>Hätte ich dir das schon eher gesagt, hättest du nur rumdiskutiert.<< >>Hätte ich nicht.<< >>Sicher.<< dabei schaute Sie mich wissend an. Sie kannte mich einfach zu gut. >>Und die Firma.<< >>Keine Panik, darum kümmere ich mich schon. Bea fährt wieder Ihren geliebten Volvo und Silvia bekommt den Actros zurück. Der Iveco geht erst einmal in die Werkstatt zum Winterreifen aufziehen. Danach holt Jonas den ab. Wir haben einen kleinen Spezialauftrag in Schweden, den er damit erledigt. Also rollen alle LKW und der Ärger mit der Versicherung ist ja auch ausgestanden. Also kein Grund zu irgendwelcher Unruhe.<< >>So, jetzt bist du auf dem neuesten Stand. Jana macht das schon. Schließlich hat Sie den Laden ja auch geführt, als wir beide im Krankenhaus waren. Also komm jetzt.<< >>Ist ja schon gut. Trotzdem will ich in Zukunft eher informiert werden.<<

    Eigentlich war ich von der Idee Urlaub zu machen ja ziemlich angetan, aber DAS wollte ich jetzt noch nicht zugeben. Ich markierte erstmal den Beleidigten. Erst die Sonne Südfrankreichs besserte meine Laune und so knutschten Stana und ich wie verliebte Teenager herum, während wir auf unser Gepäck warteten. Danach wollte ich direkt die nächste Autovermietung ansteuern, wovon Stana mich aber abhielt. Sie steuerte zielsicher das Parkhaus an, wo zu meiner Überraschung unser Firmen A6 Avant stand, der eigentlich bei Viki in Kopenhagen auf dem Hof stehen sollte. Mein Gesicht war wieder ein einziges Fragezeichen.
    >>Den hat Viki noch Freitagabend hier herunter bringen lassen.<< >>Aha.<< Inzwischen wunderte mich gar nix mehr und ich beschloss die Zeit mit Stana einfach zu genießen.

    Die zwei Wochen in Rayol-Canadel-sur-Mer taten uns beiden wirklich gut. Langsam aber sicher verheilten die Verletzungen und kurz vor Ende des Urlaubs erinnerte nur noch Stanas Gipsarm an den Unfall. Man ich würde froh sein, wenn Sie das Ding endlich los war. Es langte schon, wenn Sie mir normal einen Stoß in die Seite gab, aber mit Gips tat das noch mehr weh.

    Leider vergehen solche schönen Tage immer viel zu schnell und so fuhren wir nach knapp zwei Wochen mit dem Audi nach Hause. Von da aus wurde der Wagen dann wieder nach Kopenhagen gebracht.

    Am nächsten Tag war es dann endlich soweit, Sie wurde von Ihrem Gips befreit. Nachdem wir das Krankenhaus verlassen hatten, wollte ich ja eigentlich in die Firma um nach dem Rechten zu sehen. Aber Stana war dagegen und inzwischen hatte ich mich ja daran gewöhnt, dass ich nix zu melden hatte. So verbrachten wir den Tag mit einer von Stanas Lieblingsbeschäftigungen. Power-Extrem-Ultra-Mega-Shopping.
    8o

    Zuhause lud ich Ihre Neuerwerbungen aus dem Wagen, während Madame schon im Bad verschwunden war. Den der Tagesplan war noch nicht gänzlich abgehakt. Allerdings gefiel mir der Rest deutlich besser, als den ganzen Tag in irgendwelchen Boutiquen herumzusitzen. Stana hatte in einem Restaurant, mit einem tollen Blick über die Dresdner Altstadt, einen Tisch reserviert, auch wenn ich daran zweifelte, ob wir je dort ankommen würden. Sie brauchte ewig bis Sie ein passendes Outfit gefunden hatte. Als Sie dann aber endlich fertig war, blieb mir fast die Spucke weg. Sie sah wieder einmal umwerfend aus. Der Abend wurde einfach nur toll und die darauf folgende Nacht noch besser.

    Am nächsten Tag fuhren wir dann nach langer Zeit mal wieder in die Firma. Wo wir beide erstaunt feststellten, dass ein verlorener LKW wieder da war. Oder war er es doch nicht. Aber er sah doch genauso aus. Jana hatte anscheinend bemerkt, dass wir da waren und kam runter. Zu dritt standen wir vor dem LKW.



    >>Ist das...??<< >>Ja, das ist der geklaute. Den hat die Polizei an der Ungarisch-Rumänischen Grenze beschlagnahmt.<< >>Aber gehört der jetzt nicht eigentlich der Versicherung?? Schließlich haben die uns doch den Wiederbeschaffungswert erstattet.<< >>Eigentlich schon. Aber als HK Stein anrief und mir sagte, dass der LKW gefunden wurde habe ich bei unserer ehemaligen Versicherung angerufen und nachgefragt, was die mit dem Teil jetzt vorhaben. Und als die sagten das der natürlich verkauft werden sollte, hab ich nicht lange gezögert und ihn zurückgekauft. Allerdings zum aktuellen Zeitwert, der deutlich unter dem lag, was die Versicherung uns als Wiederbeschaffungswert zahlen musste. Wir haben also ein bisschen was gut gemacht.<< >>Sehr geschäftstüchtig.<<

    Es zahlte sich also aus, dass ich Jana bei Ihrer Einstellung ziemlich große Handlungsfreiheiten gelassen hatte.
    >>Du sagst weniger wert. Aber er sieht doch gut aus.<< >>Jetzt schon, aber der stand die ganze letzte Woche in der Werkstatt. Schlösser tauschen. GPS einbauen, neu lackieren und weiter kleinere Schäden beseitigen.<< >>Aber wenn der beschlagnahmt war, wundert es mich, dass die den so schnell freigegeben haben.<< >>Das verdanken wir HK Stein. Der hat da etwas aufs Tempo gedrückt. Wir haben also wieder vier LKW.<< >>Aber nur drei Besatzungen.<< >>Ja aber im Moment ist der Iveco eh noch in Schweden da stört das nicht so.<< >>Also nehmen wir den Volvo.<< >>Dann heißt es jetzt eine Tour für uns raussuchen.<< >>Das mach ich gleich. Ihr solltet den tag noch genießen, bevor ich euch ab Morgen wieder durch die Gegend scheuche.<< dabei lachte Sie >>Ich frage mich., wer ist hier eigentlich der Chef?<< >>Wenn du da bist, dann du. Aber ihr seid ja meistens unterwegs...<< >>Ja ja schon kapiert.<<

    Am nächsten Morgen, einem Mittwoch, war es dann endlich soweit. Nach einer Woche in der Klinik, einer weiteren zu Hause und den zwei Wochen Urlaub würden wir wieder hinter dem Lenkrad eines LKW sitzen. Ich weiß nicht ob es nichts anderes gab oder ob Jana uns zum warm werden erst einmal eine kurze Tour herausgesucht hatte.

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