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Kapitel 69 - Swedish surprise

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    nordicgirl84

    Silvia und ich hatten gerade einen neuen Trailer abgeholt und waren unterwegs nach Dresden. Wurde auch Zeit nach zweieinhalb Wochen auf der Straße. Während Sie die letzten Kilometer über die A4 lenkte, wählte ich Dirks Nummer. Aber wie schon die letzten Tage hörte ich nur die Mailbox.

    Langsam machte ich mir so meine Gedanken. Er wollte Karens Nummer und nun ging er nicht an sein Handy.
    >>Sollte da doch etwas.... nein.... so was würde er mir nie antun. Aber wo zum Geier steckte er?<< Vielleicht wusste Jana ja etwas.

    >>Hallo Jana. Weißt du wo Dirk steckt?<< >>Soweit ich weiß ist der bei Scania in Schweden. Er wollte sich melden, wenn er wieder da ist. Wo seid ihr eigentlich.<< >>Gleich da. Bis dann.<< Ich legte das Handy beiseite. >>In Schweden also. Aber hat es natürlich nicht nötig mir das zu sagen.<< Eigentlich sollte ich ja sauer auf Ihn sein, aber dann kam mir eine Idee.

    Inzwischen hatte Silvia die Autobahn verlassen und bog gerade auf den Hof der Firma ein, wo unser Trailer hinsollte. Nachdem wir dort alles erledigt hatten fuhren wir zur Firmenzentrale.

    >>Wir sehen uns dann morgen<< wollte sich Silvia verabschieden. >>Nein. Mach die nächsten Tage frei. Am Montag gehst du dann mit dem Benz auf Tour.<< >>Allein??<< Sie schaute mich mit großen Augen an. >>Ja, du hast die letzten Wochen bewiesen, dass du es drauf hast.<< >>Danke<< Dann verließ Sie den Hof und fuhr heim.

    Drinnen sprach ich noch kurz mit Jana und suchte mir dann im Internet einen Flug nach Stockholm. Danach bat ich Jana mir ein Taxi zurufen.
    >>Ich kann dich auch mit unserem Firmenwagen hinfahren.<< tönte es aus dem Nebenzimmer. >>Firmenwagen? Was für ein Firmenwagen?<< Jana erklärte mir, was Dirk in der letzten Woche so alles gemacht hatte. >>Klar, aber mir sagt wieder keiner was.<< >>Also, soll ich dich fahren?<< >>Ja und danach machst du auch den Rest der Woche frei.<<

    Kurz darauf fuhren wir nach Leipzig, wo Jana mich am Flughafen absetzte.
    >>Gibt das auch keinen Ärger, wenn du Silvia und mir frei gibst. Damit ist jetzt kein einziger LKW von uns unterwegs.<< >>Der einzige, der Ärger bekommen kann sitzt im Moment in Schweden.<< antwortete ich mit einem Lachen und stieg aus.

    Am späten Abend landete die Maschine in Schweden und ich ließ mich von einem Taxi zu meiner Wohnung fahren. Dirk war noch immer nicht erreichbar. Aufgrund eines langen Staus kamen wir aber erst deutlich nach Mitternacht vor meinem Haus an. Davor stand der von Jana erwähnte A6. Dirk musste also da sein.

    Ich ging rein und suchte nach Ihm. Im Wohnzimmer war er nicht und in der Küche stand nur noch ein leeres Whiskyglas, was mich erstaunte. Sonst hinterließ er mehr Chaos in der Küche.
    ;)

    Schließlich wurde ich im Schlafzimmer fündig, wo er selig schlief. Er wachte noch nicht einmal auf als ich mich neben Ihn ins Bett legte.

    Am nächsten Morgen war ich noch vor Ihm wach und beobachtete Ihn im Schlaf. Als er dann endlich aufwachte, bot sich mir ein Bild für die Götter. Als er mich sah, schaute er wie ein Eichhörnchen wenn es donnert.
    >>Was machst du den hier?<< war dann auch alles, was er stammelnd hervor brachte. >>Tolle Begrüßung<< antwortete ich mit gespielter Entrüstung.

    Erst jetzt fing er sich und war wieder Herr seiner Sinne. Er nahm mich in den Arm und wir küssten uns lange und leidenschaftlich. Wir blieben noch lange im Bett und...........

    Irgendwann am Nachmittag kamen wir schließlich aus dem Bett. Seine Idee mit der Rückkehr nach Kopenhagen war natürlich gestorben. Also beschlossen wir ein verlängertes Wochenende zu verbringen. Nur wir beide.

    Okay, fast. Denn ohne den obligatorischen Besuch bei meinen Eltern ging es nunmal nicht. Die hätten mich sonst gevierteilt, wenn sie rausbekommen hätten, dass ich in Schweden war und sie nicht besucht hatte.

    Aber die restlichen Tage gab es nur uns beide. Keine Firma. Keine Verpflichtungen, Kein Ärger. Erst jetzt merkten wir, wie sehr wir uns eigentlich die letzten Wochen vermisst hatten.

    Als wir an einem Abend eng aneinandergekuschelt auf dem Sofa lagen und dem Kaminfeuer zuschauten, beichtete ich Ihm meinen Verdacht.
    >>Als ich dich nicht erreicht habe, dachte ich schon du und Karen...<< >>Was eine Affäre? Blödsinn. Ich war nur fast rund um die Uhr auf dem Fahrsicherheitsgelände und hatte keine Zeit.<< dann gab er mir einen langen Kuss. Und nach dem ersten noch einen zweiten und dritten.

    Leider vergingen die tage viel zu schnell und der Montag rückte immer näher. Wir machten uns zeitig am Morgen auf den Weg nach Kopenhagen. Unterwegs erzählte ich Ihm, dass Silvia ab jetzt Solo fahren würde.
    >>Ist Sie soweit?<< >>Ja und außerdem will ich wieder mit dir zusammen fahren.<< Wir redeten die ganze Fahrt. Über die Firma, den Ärger mit der Versicherung und alles was uns sonst noch einfiel. Es war schön wieder mit Ihm zusammen zu sein.

    Als wir in Kopenhagen auf Vikis Hof ankamen, waren Er und Corinna gerade dabei ihr Zeug in Emma zu verstauen. In dem kurzen Gespräch mit den beiden erfuhren wir dann auch von dem Treffen bei Hartmut, welches am Wochenende stattgefunden hatte. Damit waren wir beim Thema Versicherung auch wieder auf dem neuesten Stand.

    Kurz darauf rollte Emma vom Hof und wir räumten unser Zeug in den Volvo.



    Der A6 blieb hier auf dem Gelände stehen. So hatten wir hier einen PKW und mussten nicht immer ein Fahrzeug mieten, wenn wir hier waren.

    Nachdem die Sachen gepackt waren, der A6 verschlossen war und ich den Schlüssel bei Karen abgegeben hatte, ging es auch für uns wieder los. Für den Anfang hatten wir eine kurze Tour nach Kolding.

    Wie es von dort aus weitergehen würde, wussten wir noch nicht. Jana suchte noch nach einer passenden Tour.

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