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Achtung - Attention

 

Liebe TSM Fans,

 

die TSM Map funktioniert mit dem aktuellen Patch 1.26 nicht und führt daher zu Abstürzen.

 

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Map an den patch anzupassen.

 

Bitte habt noch etwas Geduld.

 

Danke, Euer TSM TEAM


Dear TSM Fans,

 

the TSM Map does not work with the Patch 1.26 and crash. We work with high pressure on adapting our Map to the patch.

 

Please have some patience.

 

Thanks, your TEAM TSM

Kapitel 59 - Endlich nach Hause

  • Da mir das ständige Brummen des Kühlaggregates selber auch auf den Wecker ging, schlief ich entsprechend unruhig. Als meine Ruhezeit vorbei war hatte ich nicht wirklich das Gefühl ausgeruht zu sein. Daran sollte eine erfrischende Dusche in den Sanitärräumen aber etwas ändern. Leider bedachte ich nicht wie heiß es draußen war und verbrannte mir bei Tür schließen erst einmal die Finger am heißen Metall. Der Tag fing ja schon mal super an.

    Im Sanitärbereich der Rastanlage wurde es auch nicht unbedingt besser. Zwar war alles sauber, aber bei der Dusche gab es nur zwei Einstellungen. Kochend heiß und arschkalt.
    :cursing:

    Das ich auf das Englische Essen verzichtete und mich direkt zurück zu meinem LKW begab war ja wohl klar. Ich wollte einfach nur noch die letzten Kilometer nach Plymouth hinter mich bringen.

    Am frühen Nachmittag hatte ich das dann auch geschafft und parkte den Trailer bei meinem Kunden, gab die Papiere ab und machte mich auf den Weg zum nächsten Auftrag. Es ging immer an der Südküste entlang nach Dover.

    Nur die Fracht irritierte mich etwas. Es waren wieder Krabben. Und auch der Trailer sah genauso aus, wie der den ich gerade erst nach hierher gebracht hatte.

    Aber was soll's, vielleicht haben die hier ein anderes Etikett auf die Kisten gemacht und jetzt werden die Krabben eben weiter geschickt. Solange ich gut bezahlt wurde, war es mir egal.

    Ich setzte mit dem Volvo zurück und koppelte den Trailer an.



    Kurz hinter der Stadtgrenze von Plymouth bremste eine Baustelle meinen Vorwärtsdrang empfindlich ein. Und ich konnte nur noch recht langsam fahren.



    Aber schließlich gab es wieder freie Fahrt. Nur beschleunigte mein Kühlzug einem Englischen Kollegen wohl zu langsam, dass er gleich auf die Überholspur wechselte und an mir vorbei zog.



    Am Abend kam endlich Dover, das Ziel dieser Tour, in Sicht. Ich parkte den Trailer und war bald schon wieder auf der Straße. Bei meinem nächsten Auftraggeber musste ich ein bisschen warten, da die Papiere noch nicht fertig waren. Also nutzte ich die Gelegenheit um Stana anzurufen. Ich wollte hören wie es lief und außerdem hatte ich Sehnsucht danach Ihre Stimme zu hören.

    Aber leider wurde daraus nichts. Lediglich eine Computerstimme meldete sich und leierte ihren Text herunter >>Der gewünschte Gesprächsteilnehmer ist zur Zeit nicht zu erreichen.<<

    Missmutig schlurfte ich ins Büro, wo jetzt endlich die Frachtpapiere fertig waren. Es ging mit Babynahrung nach Arhus. Und während die Sonne sich immer mehr verabschiedete rollte ich langsam aus der Stadt.



    England hatte sich für diese letzte Etappe zum Fährhafen ein besonderes Abschiedsgeschenk für mich ausgedacht. Mit typisch englischen Regen und Nebel sagte die Insel mir GOOD BYE



    Kurz vor Mitternacht erreichte ich den Hafen. Es goss immernoch wie aus Kübeln. Hoffentlich brachte mich das Schiff in wärmere Gefilde.

    Als ich am Nachmittag in der Kabine aufwachte, spulte ich nachdem ich einen Menschen aus mir gemacht hatte, das übliche Programm ab. Im Internet suchte ich mir einen Folgeauftrag und checkte meine E-Mails. Der Blick aufs Handy verriet mir, dass meine Herzallerliebste versucht hatte mich anzurufen. Allerdings mit dem selben Erfolg, wie ich am Vortag. Aber Sie hatte noch eine SMS hinterher geschickt.
    >>Hi Schatz. Hab erst jetzt gesehen, dass du angerufen hast. Hab da grad geschlafen und anscheinend schläfst du jetzt gerade. Bei mir läuft alles super. Wo bist du gerade. Ich vermisse und liebe dich. Stana.<<

    >>Hallo mein Engel. Bin grad auf der Fähre nach Dänemark und fahre von da aus dann nach Hannover. Ich vermiss dich auch.<< schickte ich zurück. Dann war es auch langsam Zeit die Sachen zu packen, da das Schiff bald anlegen würde.

    Am frühen Abend hatte ich endlich wieder Asphalt unter den Reifen und fuhr Richtung Arhus. Allerdings meldete sich der Bordcomputer zu Wort und verlangte lautstark nach einer Tankstelle. Also musste ich noch einen Stopp einlegen und bei über 1000 Litern Tankvolumen dauerte diese Aktion ihre Zeit.



    Erst nach Einbruch der Dunkelheit konnte ich diesen Auftrag abschließen und meinen neuen Trailer, welcher schon wartete, abholen. Wieder mit einem Kühlzug (22 Tonnen Äpfel) ging es diesmal nach Hannover.

    Die Autobahn nach Deutschland war recht leer um diese zeit. Kein Wunder, war es doch kurz vor Mitternacht.



    Und so erreichte ich ohne Probleme am frühen Freitagmorgen mein Ziel, gab die Papiere ab und nahm die für den neuen Trailer in Empfang. Denn der Plateautrailer mit den drei jeweils sieben Tonnen schweren Stahlrohren stand schon draußen bereit. Bevor ich aber losfuhr, schaute ich mir die Ladungssicherung noch einmal ganz genau an. Aber dann ging es los. Und endlich führte mal wieder eine Tour nach Hause. Dresden ich komme, ging es mir durch den Kopf als ich aus Hannover heraus rollte.



    Leider musste ich aber bald darauf eine Pause einlegen. Meine Fahrzeit war mal wieder zu Ende. Meine Heimkehr würde sich also um mindestens neun Stunden verschieben.



    Als ich mich am Nachmittag auf die Weiterfahrt vorbereitete, hatte ich schon das Radio an. Gerade lief der Verkehrsfunk.
    >>....A14 zwischen Magdeburg und Leipzig Vollsperrung wegen eines Unfalls...<< Na bravo, dachte ich. Die kürzeste Route fiel damit ins Wasser. Mir blieb also nichts anderes übrig, als die A2 bis kurz vor Berlin zu fahren und dann über die A13 nach Dresden rein zu kommen. Eigentlich eine Route die ich Freitagnachmittags eher meiden würde. Aber was blieb mir anderes übrig. Über Landstraßen wollte ich auch nicht fahren.

    Glücklicher weise blieb ich von Staus und anderem Ungemach verschont und erreichte am frühen Abend das Dreieck Dresden-Nord. Nun ging es bis zum Dreieck Dresden-West über die A4. Wo ich schließlich auf meine Heimautobahn, die A17, wechseln würde.

    Das kurze Stück A4 hatte es allerdings in sich. Erst ging es abwärts in Richtung Stadt, bevor auf der anderen Seite ein knackiger Anstieg wartete. Hier trennte sich die Spreu der Brot und Butter Trucks vom Weizen der Powertrucks. Da ich mit 420 PS und einem schweren Trailer hinten dran eher zur ersten Kategorie zählte, kroch ich auf der rechten Spur den Berg hoch.

    Beim Blick in den Rückspiegel dachte ich erst ich hätte mich verguckt. Aber schon wenige Augenblicke später zog ein blauer Actros in einem Affenzahn an mir vorbei. Stana hatte mich gerade überholt. Und obwohl Sie auch einen Trailer auf der Sattelplatte hatte, flog Sie förmlich an allen, auf der rechten Spur fahrenden Trucks, vorbei.

    Schon wenige Sekunden später klingelte mein Handy.
    >>Hi Schatz, sag mal warum fährst du eigentlich so langsam. Zählst du Grashalme am Straßenrand.<< kicherte Sie ins Telefon. >>Ja ja mach dich nur lustig über mich.<< >>Würde mir nie einfallen. Musst du auch nach Dresden?<< >>Ja<< >>Super ich auch, also sehen wir uns dann. Ich warte in der Firma auf dich. Ciao.<< Und schon hatte Sie aufgelegt. Sehr selbstsicher von Ihr zu glauben, dass Sie eher da sein würde.

    Inzwischen hatte ich die A4 verlassen und auch schon den Tunnel Altfranken sowie den Dölzschener Tunnel auf der A17 hinter mir gelassen. Nur noch der Coschützer Tunnel trennte mich von meiner Zielabfahrt. In Dresden Südvorstadt verließ ich schließlich die Autobahn und roltle Richtung Stadt. Nur noch eine Ampel, dann hatte ich diese Tour geschafft.



    Etwa eine halbe Stunde später war dieser Auftrag Geschichte und ich machte mich auf den Weg zu unserem Hof. Als ich dort einbog, war allerdings von einem blauen Actros weit und breit nix zu sehen.



    Soviel zum Thema >>Ich warte dann auf dich.<< Innerliche Genugtuung machte sich in mir breit, als ich den Volvo in die Halle fuhr.
    :P



    Während ich die inzwischen zu einem Berg angewachsene Post durchsah und dabei auf Stana wartete, wurde mir immer mehr klar, das es so nicht weiter gehen konnte. Immer alles von unterwegs erledigen war keine Lösung. Ich brauchte jemanden fürs Büro, jemanden dem ich voll und ganz vertrauen konnte.

    Endlich nach knapp einer Stunde kam Stana an.
    >>Sag jetzt bloß nichts.<< rief Sie mir zu, als ich grinsend nach draußen kam. >>Über eine Stunde hat der blöde Papierkram gedauert.<< >>Na dann fahr den Benz mit in die Halle und dann ab nach Hause.<<

    Nachdem beide LKW in der Halle standen, fuhren wir nach Hause. Endlich mal kein LKW fahren. Und so würde es auch eine Woche bleiben, denn schließlich brauchte ich noch einen Fahrer für den Actros und die Person, welche ich für den Bürojob im Auge hatte, musste ich ja auch erst einmal überreden. Außer dem konnte es auch nichts schaden den Firmenhof mal ein wenig aufzuräumen.

    Aber all das würde erst nach dem Wochenende stattfinden. Den diesen Freitagabend und die darauf folgenden zwei Tage wollte ich von der Firma nix wissen und nur Zeit mit Stana verbringen.

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Kommentare 2

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    Deichgraf -

    Is bei uns in Greetsiel dasselbe. Heiploeg kauft die Krabben alle auf, karrt sie nach Marokko und bringt sie gepult zurück. Es gibt zwar Pul- Maschinen, die sind aber nicht so flott wie die Marokkanerinnen... :)

  • Benutzer-Avatarbild

    TurboStar -

    Das mit den Krabben war eigentlich Marokko... In Büsum lose in Eisboxen, in Markko pulen, lose in Eisboxen nach Büsum, eindosen und "echte Büsumer Nordseekrabben" drauf kleben...