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Achtung - Attention

 

Liebe TSM Fans,

 

die TSM Map funktioniert mit dem aktuellen Patch 1.26 nicht und führt daher zu Abstürzen.

 

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Map an den patch anzupassen.

 

Bitte habt noch etwas Geduld.

 

Danke, Euer TSM TEAM


Dear TSM Fans,

 

the TSM Map does not work with the Patch 1.26 and crash. We work with high pressure on adapting our Map to the patch.

 

Please have some patience.

 

Thanks, your TEAM TSM

Kapitel 4- Behörden- Wahnsinn

  • Als ich am nächsten Morgen aus dem Hotelbett kletterte, war ich ziemlich gerädert.

    Die letzten Tage hatten es in sich, ich hatte zwar eine Menge geschafft, aber es war doch reichlich anstrengend.
    Nach einem guten Frühstück checkte ich aus und machte mich auf den Weg zum Bahnhof. Es ging zurück nach Köln, wo auch noch allerhand zu regeln hatte.
    Die Bahnfahrt verlief sehr angenehm, die Fahrkarte für die Erste Klasse war eine gute Idee, dort hatte ich meine Ruhe.
    In Köln angekommen gings mit dem Taxi zurück in meine Noch- Wohnung. Immer noch ziemlich kaputt, entschied ich mich für ein kleines Nickerchen, aus dem ich erst gegen Abend erwachte.
    Ich setzte mich an den Schreibtisch und ging die Liste, die ich mit dem IHK- Berater erstellt hatte, durch. Nun ging die große Sucherei los, nur dreißig Minuten später saß ich auf dem Fußboden inmitten von Aktenordnern und blätterte mal hier und mal da herum, immer auf der Suche nach dem fehlenden Blatt.
    Gegen 23h reichte es mir, es war fast alles zusammen, aber ich hatte keine Lust mehr.
    Mit einem Bier gings auf Sofa, ein bißchen TV- Berieselung dazu, ein paar Snacks und ich träumte mich meinem Bett entgegen.
    Um Mitternacht zog ich ins Bett um und schlief direkt ein.

    Am nächsten Morgen wurde ich zeitig wach, mein Schlafdefizit hatte ich inzwischen wohl aufgearbeitet. Nach einem kleinen Frühstück ging es wieder an die Papiere, die letzten Nachweise für die IHK waren erstaunlich zügig gefunden und ich konnte zumindest damit abschließen.
    Alle noch fehlenden Papiere beisammen, ein sehr beruhigendes Gefühl!
    Ich stellte alles zusammen, formulierte noch ein kurzes Anschreiben für den IHK- Menschen und verpackte die Unterlagen in einen Umschlag. Damit gings aus dem Haus, die Straße runter zum nächsten Briefkasten, per Mail wäre es zwar schneller gegangen, aber mich hetzte ja keiner.
    Ich nutzte den Ausflug an den Briefkasten für eine kleine Runde durchs Viertel…“eigentlich ja ganz schön hier“…den Gedanken verscheuchte ich aber schnell wieder, jetzt bloß keinen Rückzieher!
    Es ging zurück nach Hause, dort warteten ja noch die Unterlagen von Schwertmann auf mich, auch das musste alles ganz penibel ausgefüllt werden. Auch waren jede Menge Unterschriften zu leisten. Nach gut zwei Stunden war aber auch das erledigt und ich schickte den ganzen Krempel via Fax zurück nach Bremen.

    Spontan entschied ich mich zu einem Besuch bei ITS, meinem hoffentlich letzten bei der Truppe. Es galt meinen Spind auszuräumen und bei den Personalern noch einige Unterschriften zu leisten.
    Wie erwartet, war die Begrüßung reichlich frostig und ich hielt mich nicht länger auf als unbedingt nötig.
    Auf dem Weg runter vom Gelände traf ich noch auf Hänschen, die Zeit für einen kleinen Plausch nahm ich mir.
    Ich berichtete ihm kurz zusammengefasst von meinem Ende bei ITS und dem Neustart in Bremen. Er schien ein bißchen traurig, wir hatten uns eigentlich immer gut verstanden.
    Ich schrieb ihm noch meine Nummer auf, anschließend verabschiedeten wir uns. Ich verklickerte ihm aber noch, daß er niemanden aus der Firma verraten sollte, daß wir in Kontakt blieben, schließlich hatte ich diese Verschwiegenheitsklausel unterzeichnet und sollte mich eigentlich von ITS und seinen Angestellten fernhalten.

    Den weiteren Tag brachte ich mit Telefonaten zu, schließlich benötigte ich auch noch ordentlichen Versicherungsschutz, auch dort gab es wieder unzählige Dinge zu beachten. Ich wählte ganz bewusst meine bisherige Gesellschaft aus, sie war eine der größten in Deutschland und hatte mir noch nie Schwierigkeiten bereitet. Ich lege großen Wert auf schnelle Regulierung im Schadensfall und einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort und so ein billiger Online- Anbieter kann das meiner Meinung nach gar nicht leisten.
    Aber auch dieser Organisations- Tag nahm sein Ende und ich fand mich abends mit Pils vorm TV wieder.
    Den alten Tatort hatte ich schon dreimal gesehen, mindestens dreimal, aber bevor ich RTL einschalte…

    Das Gebimmel meines Telefons unterbrach die Mördersuche.Im Display leuchtete eine Bremer Nummer, aber welche meiner neuen Bekanntschaften wollte um diese Zeit noch etwas von mir? Ich nahm ab, der Anrufer stellte sich vor und mir fiel siedend heiß wieder ein, wen ich vergessen hatte: Der Makler!
    Eigentlich wollte ich mich im Lauf der Woche wieder bei ihm melden, aber vor lauter IHK, Schwertmann, BTL und Stadtverwaltung war der nicht mehr auf meinem Schirm…
    Aber kein Grund zur Aufregung, der gute Mann wollte nur mitteilen, daß er alle Unterlagen für die Wohnung zusammen hätte und nur noch meine Unterschrift fehlte.
    Ich bat ihn darum, daß er mir den Vertrag zuschickt, ich würde ihn dann prüfen und unterschrieben zurück schicken.
    Nach unserem kurzen Gespräch machte ich gedanklich einen Haken hinter Baustelle Nr. 1: Ich hatte eine Wohnung in Bremen.
    Die kommenden Tage verbrachte ich mit Umzugsvorbereitungen, zwischendurch schepperte immer mal wieder das Telefon.
    Einmal der IHK- Mensch, der sich für die Zusendung der Unterlagen bedankte, dem aber trotzdem noch irgendein Schrieb fehlte.
    Schwertmanns Büro meldete sich ebenfalls, die hatten aber alles, die Beziehung zu meinem Steuerberater war also ebenfalls in trockenen Tüchern. Haken dran!
    BTL schickte einen Arbeitsvertrag, der musste aber noch mal korrigiert werden, da man dort „versehentlich“ das zuerst angebotene Gehalt eingetragen hatte, und nicht das nachverhandelte höhere...

    Kampmann schien nicht ganz ohne zu sein, einer dieser Typen, bei denen man nach einem Handschlag erstmal seine Finger nachzählen sollte…
    Der korrigierte Arbeitsvertrag kam dann einen weiteren Tag später, dieses Mal alles richtig und ich konnte unterschreiben. Haken dran!
    Der Makler rief auch wieder an, der unterschriebene Mietvertrag war ebenfalls angekommen. Damit hatte ich endgültig eine Wohnung in Bremen. Haken dran!
    Schließlich, zum Wochenende, meldete sich wieder die IHK. Alle Unterlagen waren beisammen, man hatte sich von meiner
    - persönlichen Zuverlässigkeit
    - finanziellen Leistungsfähigkeit
    und der fachlichen Eignung
    überzeugt. Der Nachweis eines Firmensitzes im Inland wurde unterstellt, man ging einfach davon aus, daß der Sitz vorhanden war. Stimmte ja irgendwie auch, es war halt nur noch nichts unterschrieben.

    Ich wurde nach Bremen zur IHK eingeladen, die Zulassung zum Güterkraftverkehr hing jetzt noch an einem Multiple- Choice- Test. Das ist Deutschland…man will ne Firma gründen, muß aber erst zum Ankreuz- Test...

    Ebenfalls noch am Freitag rief die Frau von der Wirtschaftsförderung Bremen an. Sie hatte ebenfalls alles vorbereitet, wir könnten jetzt direkt zum Notar und alles fixieren.
    Ich bat sie, sich um einen Termin in der Folgewoche zu kümmern, da würde ich dann wieder in Bremen sein, dann könnte ich hoffentlich auch den Test bei der IHK absolvieren.

    So langsam bekam ich wieder Lust aufs Angestelltenverhältnis.
    Was für ein Aufwand. Und das alles nur weil ich mit nem LKW Waren von A nach B transportieren will.

    Das Wochenende nutzte ich für ein Gespräch mit meinem Vermieter in Köln. Er hätte mich zwar gern als Mieter behalten; Logisch: Zahlt pünktlich, ist aber nie da; aber er verstand auch meine Situation. So kam ich ohne Fristen aus dem Mietvertrag.
    Sonntags ging ich als allererstes auf meine Laufstrecke, das war in der Woche viel zu kurz gekommen. Danach gabs das ganz große Frühstück, dazu die Sonntagszeitungen…und schon hatte ich drei Stunden verbummelt.
    Am späten Nachmittag machte ich für mich dann noch einmal die Zusammenfassung der letzten Wochen: Ich hatte eine Wohnung in Bremen,
    ich hatte einen Job gefunden,
    ich hatte einen Steuerberater (und vermutlich gleichzeitig einen Berater fürs Geschäft im Allgemeinen),
    ich hatte einen Firmensitz (zumindest ab kommender Woche) und:
    Ich war nur einen Ankreuz- Test von der Erlaubnis für gewerblichen Güterkraftverkehr entfernt. Es konnte also losgehen!

    Jetzt hatte ich für sechs Monate einen Job, sollte reichen um mich in die Gepflogenheiten der Bremer Speditions- Branche einzuarbeiten und einen vernünftigen gebrauchten LKW aufzutreiben.
    Munter blieben!
    Deichgraf

    Kapitel 71 >Über Schweden nach Luxemburg< m
    eines Tagebuches ist frisch veröffentlicht!
    trucksim-map.com/blog/index.ph…DiekTrans-GmbH-Deichgraf/

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