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Hochzeit und Flitterwochen

  • Sonntagmorgen 5:00, ich saß auf der Bank mit einer Kippe und meinem Kaffee. Die Kinder schliefen im Hotel bei ihren Tanten, und Petra bei der Witwe, denn ich sollte sie nicht in ihrem Hochzeitskleid sehen, erst in der Kirche. Brautführer war Benny, das war unser Beweis wie sehr wir ihn Schätzten und wie sehr er in unseren Herzen war und bleibt. Ich war mit Mike und seiner Herzdame in unserem Haus. Mike kam nun auch raus und sagte:“ Mir kommt es vor als müssten wir morgen wieder zur Schule, dabei heiratest du heute in wenigen Stunden. Wie schnell die Jahre jetzt an uns Vorbeirennen ist schon echt der Hammer.“ Mikes Dame kam raus, Claudia hieß sie und war eine echte Augenweide. Sie war und ist seine Disponentin und verstand ihr Handwerk sehr gut, sie sagte:“ Danke Bär für die Einladung, ich freue mich sehr eure Freunde kennen zu lernen, außer Herbert und Kati kenne ich ja sonst keinen. Dass ich nun auch Jack und seine Familie kennen lernte, damit hätte ich nie gerechnet, da er ja sehr weit weg lebt.“ Ich sagte:“ Mir war es Wichtig dass alle unsere Freunde bei unserer Hochzeit dabei sind, abgesehen von paar Ausnahmen. Aber ansonsten sind alle dabei, die mich oder Petra nicht betrogen, belogen oder sogar beklaut oder auch Abgezockt haben.“ Claudias Blick verfinsterte sich und sie sagte:“ Solche Freunde braucht keiner, schon gar nicht auf einer Lustigen Feier. Solche Freunde kenne ich auch, kommen nur wenn es etwas umsonst gibt, oder sie was abstauben wollen. Aber lassen wir das. Ich hole noch was Kaffee für uns.“ Sie ging in die Küche und Mike sagte:“ Wir überlegen auch zu heiraten, aber erst nächstes oder Übernächstes Jahr. Erst mal fahren wir zu ihren Eltern, denn die kennen mich noch nicht.“ Claudia kam mit Kaffee und geschmierten Schnitten und sagte:“ Frühstück, hoffe es reicht.“ Mike sagte:“ Der Bär Frühstückt nie, kann mich nicht erinnern den mal vor 14:00 mit essen gesehen zu haben.“ Claudia sagte:“ Das ist aber nicht Gesund. Wie lange machst du das schon?“ Ich sagte:“ Seit genau 41 Jahren und seit 49 Jahren bin ich Raucher. Alkohol trinke ich seit 20 Jahren nicht mehr, seit ich weiß dass ich Gicht habe. Bietest du mir jetzt eine Karotte oder sonst ein Gemüse an, dann klebe ich dir eine Briefmarke auf die Stirn und schicke dich nach Hause zurück.“ Ich lächelte beim letzten Satz und nun lachten wir alle. Claudia war sehr Humorvoll und lachte sehr gerne. Sie war genau die Richtige für Mike, die beiden ergänzten sich sehr gut. Gegen 9:30 zog ich mich dann um, genauso wie Mike und Claudia. Man konnte glatt meinen die beiden waren das Brautpaar. Claudias Kleid hatte allerdings die falsche Farbe, denn es war blau. Mike und ich rauchten noch eine, dann fuhren wir zur Kirche.


    Wenige Kleinbusse wie der Transit standen hier, aber der Platz vor der Kirche war leer. Herbert kam raus und sagte:“ Habe ich doch richtig gehört das ein Wagen ankam.“ Er rauchte auch eine und sagte:“ Ich hätte nie gedacht dass dieser Tag je kommen würde, aber nun ist er da und wir alle hier sind sehr froh darüber.“ Wir gingen alle in die Kirche, und hier saßen sie nun alle die wir als Freunde und Familie ansahen. Ich sah mir die Deko in der Kirche an und war begeistert davon wie viele Blumen hier standen, meist Rosen und viele andere Blumen. Ein sehr Farbenreiches Angebot an Blumen. Dann hielt ein Wagen vor der Kirche und wenig später trat Petra mit Benny am Arm in die Kirche, mir stockte der Atem beim Anblick ihres Kleides, hinter ihr kamen ihre Kinder und danach Björk und seine Mutter. Benny übergab mir Petra, und ich flüsterte ihr zu:“ Du siehst sehr schön aus in deinem Kleid.“ Benny ging zu seiner Dame und dann kam der Pfarrer um seine Rede zu halten und unser beider Leben zu vereinen. Nach unserem „ Ja ich will“ riefen Petras Kinder:“ Papa Bär du darfst Mama jetzt küssen.“ Selbst Trucker sind nur Menschen aus Fleisch und Blut, und auch sie haben sowas wie Gefühle. Die Worte der Kinder ließen meine Augen feucht werden. Ich küsste Petra schnell damit sie es nicht sah. Männer zeigen keine Gefühle und weinen nicht, dass lernten uns die Nonnen im Heim, notfalls mit Schlägen. Dieses hatte sich tief in meine Seele gefressen. Nach dem Ringe tausch und dem Kuss gingen wir an unseren Gästen vorbei, als wir die Türen öffneten standen draußen alle LKW´s von Eisitrans und Hupten, nach den Eisitrans Trucks standen die Trucks von Mike und die von Pierre. Es war ein Ohrenbetäubender Lärm den die Hupen machten. Wahnsinn, damit hatte ich nicht gerechnet, ich sah auch Trucks unserer Kunden, sogar den Galvatron sah ich wieder. Trucker sind eben auch eine große Familie. Wenn ich mich nicht Irrte war auch ein Truck von Hansekontor dabei, aber ich konnte auf die Entfernung nicht sehen wer am Steuer saß. Mario war der erste der uns Gratulierte, danach folgten die Firmenchefs unserer Kundschaft, aber die fuhren auch gleich alle wieder zu ihren Familien. Der letzte Gratulant war Markus und er sagte:“ Schön dass ihr geheiratet habt. Es gibt Neuigkeiten aus Köln, euer Restaurant ist auch nächste Woche fertig, wenn das Wetter mit macht.“



    Nun zogen wir zum Restaurant das zum Hotel gehörte, das hatten wir komplett gemietet bis abends 0:00. Petra hatte auch Einladungen an alle Bewohner von Odense geschickt, wer kommen wollte konnte das gerne machen. Der Stadtrat war komplett Anwesend, klar es gab ja was zu sehen. Von ihnen sagte keiner was zu der Masse an Trucks die nun Verteilt auf den halben Ort geparkt waren. Die meisten waren Eisitrans Trucks und die würden am Abend alle in Richtung ihres Standortes abfahren. Die Eisitrans Trucks waren zum Teil auf unserem Firmenhof geparkt, da es aber sehr viele waren, passten nicht alle.
    Sogar der Chef von Mercedes Benz war aus Stuttgart angereist, was mich doch sehr Wunderte, denn immerhin hatten wir nur einmal das Vergnügen miteinander zu reden. Wir sprachen lange miteinander und es ging auch ums Geschäft. Dann kam die Zeit wo wir unsere Geschenke auspacken sollten, das taten wir dann auch und zuerst bekam ich von Petra ihr Geschenk in einem Umschlag, sie sagte:“ Mach ihn auf, ich hoffe sehr dass du Stolz auf deine Frau bist.“ Ich öffnete ihn und bekam 2 Plastikkarten zu sehen, also holte ich sie raus und staunte nicht schlecht, das war Petras Führerschein, mit dem LKW Zusatz und eine Fahrerkarte auf ihren Namen und ihrem Foto. Ich sagte:“ Du hast den LKW Schein für Monster gemacht. Sicher bin ich stolz auf dich, weil ich weiß wie schwer der geworden ist. Beim ersten Mal geschafft?“ Sie nickte und sagte:“ Mit etwas Hilfe von unseren Fahrern und unserem Werkstattmeister.“ Ich nahm sie in die Arme und gab ihr einen langen Kuss. Wahnsinn, meine Frau war nun Truckerin. Ich sagte nichts mehr ich war einfach nur begeistert von Petra. Sie packte nun die Päckchen aus und es kam viel Sinnvolles zum Vorschein. Für mich meist Sachen für meinen Truck, den ich ja zurzeit nicht hatte. Für Petra gab es viel Küchenzeugs und mein Kommentar ganz am Schluss:“ Nun hat sie keine Zeit mehr für die Küche und so, mein Schatz ist nun Truckerin.“ Alles lachte, dann kam auch unsere Hochzeitstorte, und diese wurde ganz Vorsichtig herein gebracht. Sechs Etagen hatte sie und jede war gebaut wie ein Truck, der unterste erinnerte mich sehr an den Galvatron. Dieser Konditor hatte sich viel Mühe mit dem Bau der Torte gemacht. Alles Klatschte als die Torte an ihrem Platz stand und es gab erst mal ein Blitzlichtgewitter denn jeder schoss mindestens 2 Fotos davon. Ich kann euch sagen, diese Torte war echt der Hammer, auch Geschmacklich. Wir schnitten die Torte an, und ich überließ Petra die Oberhand. Bei uns gab es keinen Chef, denn wir entschieden alles zusammen. Die Torte fand viel Anklang und man lobte den Konditor in den höchsten Tönen.


    Nach der Torte wurde im Restaurant alles an Tischen und Stühlen aus dem Weg geräumt und die Tanzfläche frei gegeben. Ein hiesiger Radiomoderator ließ es sich nicht nehmen den DJ für uns zu machen. Bei einem Blick in die Runde sah ich eine Fernsehkamera und Zeitungsleute. Wow hier ließ man alle an größeren Feierlichkeiten teilhaben. Petra und ich eröffneten mit unserem Tanz die Tanzfläche für alle. Petra sah so Glücklich aus, sie strahlte heller als die Sonne. Ab sofort nannten mich ihre Kinder Papa, und es tat mir jedes Mal so richtig gut. Gegen Abend fuhren die ersten in Richtung Heimat. Alle unsere Fahrer der Filialen außerhalb Dänemarks fuhren geschlossen in ihre Städte zurück. Ein Fahrer aus Köln sagte:“ Du weißt wie man eine Feier aufzieht, man merkt gleich dass Rheinländer Blut in deinen Adern fließt. Danke für die Einladung, es war Wunderschön bei euch.“ Zu Petra sagte er fast das gleiche, nur sagte er zu Petra sie. Petra sagte:“ Das heißt du, ich bin Truckerin und die duzen sich.“ Er nickte und sagte:“ Dann mach es gut, ich bin froh euch als Chefs zu haben.“ Dann ging er. Gegen 23:00 waren wir Freunde fast alleine, die Torte war sogar alle geworden. Dieser Tag war echt gelungen, nun kam langsam die Müdigkeit durch, also raus eine rauchen. Draußen zog ich erstmal die Luft ganz tief in meine Lungen, der Radiomoderator kam zu mir und sagte:“ Das war die schönste und größte Hochzeitsfeier die ich je erlebt habe, einfach gigantisch. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht die Musik zu machen, als mir der Hotelbesitzer sagte was hier los ist, musste ich einfach dabei sein, also sagte ich ihm das ich dabei bin.“ Ich bedankte mich und machte mir eine Kippe an. Petra kam zu uns und sagte:“ Wahnsinn, fast 300 Gäste hatten wir und dann noch die Bewohner die spontan kamen. Der Hotelwirt ist begeistert und er sagte dass wir bei allem Mengenrabatt bekommen. Ich glaube mit dem Geld für unsere Feier kann er ein Jahr leben.“ Sie lachte und meinte dann:“ Eher nicht, die Steuern muss er ja auch noch zahlen.“ Bei der Auflistung der Getränke fiel mir auf das kaum Alkohol getrunken wurde, außer etwa 60 Flaschen Sekt und ich sagte:“ Klasse kein Fahrer hat sich zu gesoffen, am meisten wurde Kaffee getrunken, weit über 1000 Kaffee wurden ausgeschenkt.“ Wir hatten den Restaurant Leuten versprochen dass wir selbst für Ordnung sorgen werden, also blieben Francesco, Bernd, die Witwe und auch Björk da und räumten mit Petra und mir noch auf. Eine der Kellnerinnen unterstützte uns und zeigte uns am Schluss wo die Tische hinkamen. Als alles fertig war, standen wir noch draußen und die Raucher zogen noch die Abschluss Kippe durch. Bernd war voll des Lobes für die gelungene Feier, und er war Überrascht wie viele Freunde wir doch haben, und wo die alle herkamen.


    Am Montag waren wir dann damit beschäftigt Francesco und Jutta darin ein zu weisen unsere Firma zu leiten, denn nach dieser Woche flogen wir mit den Kindern für 1 Woche zu Jack, aber erst eine Woche zu Petras Schwester. Francesco war sehr Lehrbegierig, fast so als plane er eine eigene Firma zu Starten. Er begriff sehr schnell was wir hier täglich leisteten und so sagte er in einer Pause:“ Das sieht für uns als Fahrer immer so einfach aus, aber so ist es nicht. Was da alles zu gehört sehen wir nicht, wir sehen nur den Auftrag aber nicht was dahinter steckt. Musstet ihr schon mal Strafen zahlen wegen Schäden oder zu spätem liefern?“ Ich sagte:“ Ja mussten wir schon, das passiert eben wenn die Fahrer noch schnell woanders hin müssen und die Zeit vergessen. Das hatten wir erst vor 3 Monaten in Bergen. Der Fahrer bekam eine Abmahnung von uns und wir hoffen es war einmalig.“ Francesco fragte noch so die ein oder andere Sache um ja nichts falsch zu machen. Petra teilte mit dass der Scania von Jupp aufgetaucht ist, und zwar in Calais im Hafen. Mike war schon Unterwegs dahin und der Truck war von anderen Trucks eingekreist. Na Super, der Buschfunk bei uns Truckern funktionierte sehr gut.



    Dann kam der Montagmorgen und unsere Abreise nach Amerika. Die Kinder flogen zum ersten Mal in ihrem Leben und waren wie Aufgedreht. Die kleine fragte immer wieder ob sie Angst haben musste, immerhin gab es genug Abstürze. Wir beruhigten sie immer wieder. Mein Spruch dass die immer runter kommen schenkte ich mir bei ihr aber. Als wir endlich am Ziel ankamen schliefen die Kinder und Petra. Ich sah nach draussen und sah die Wolkenkratzer immer grösser werden, ich weckte die Kinder und Petra mit einem Kuss und schnallte mich zur Landung an. Wir rollten an das Gate und so langsam wurde der Flieger immer leerer. Wir stiegen als letzte aus, so entgingen wir dem Gedränge am Ausgang. Unser Leihwagen war Reserviert und wartete bereits als wir am Schalter ankamen vor der Halle. Die Wahl des Verleihers scherte uns einen SUV von Chevrolet in Blau. Ich sah mir innen erst mal alle Schalter und Knöpfe an, dann startete ich den Motor, der V8 brüllte mich an und ich war Zufrieden mit dem Sound. Also fuhren wir erst zu Petras Schwester nach Hause, aber dort war nur ihre Tochter an zu treffen und sie sagte:“ Schön dass ihr da seid, ihr müsst erst mal mit mir vorlieb nehmen, denn Mama musste noch schnell ins Büro weil die neue Sekretärin ein Problem mit dem Drucker hat. Da Mama die Kiste kennt sagte sie dass sie sofort zur Firma kommt. Nun ist das auch schon wieder 5 Stunden her. Wie geht es euch denn so in den Flitterwochen?“ Petra sagte:“ Gut geht’s uns, wir wollen uns erst mal Duschen und einen Kaffee trinken. Wenn wir Glück haben ist mein Schwesterherz wieder da wenn wir fertig sind.“ Petras Nichte die ja nun auch meine Nichte war zeigte uns unsere Zimmer und das Badezimmer, das eher als Badesaal durch ging. Als wir fertig waren kam auch Petras Schwester zurück, sie war noch einkaufen und so luden wir ihr Auto aus. Zum rauchen mussten wir auf die hintere Terrasse, da man uns dort von der Straße aus nicht sah. Wie sagt der Kölner? „Jeder Jeck is anners.“ Mich juckte das eher weniger ob mich jemand beim Rauchen sah, aber Petras Schwester wollte das eher nicht, also Terrasse hinterm Haus. In der Woche bei Petras Familie hatte ich Einblick ins Bauwesen hier in Amerika, gut ein Experte wurde ich zwar nicht, aber es war sehr Interessant. Mit meinem Schwager fuhr ich zu manchen Vermessungsaufträgen in denen wir neue Grenzen erstellen mussten, und wir begutachteten auch Baustellen. Nun begriff ich auch warum man hier lieber sehr hoch baute. Am letzten Abend hier gab es eine Grillparty nur für uns. Am nächsten Morgen zogen wir mit unserem SUV weiter zu Jack. Wir kamen mitten in Fernsehaufnahmen für eine Sendung über Großfarmer und Jacks Farm wurde gewählt weil sie die Größte des Bundesstaates ist. OK auch wir gerieten vor die Kamera und waren somit auch mal im amerikanischen Fernsehen zu sehen. Ich wurde sogar vor ein Mikrofon geholt und wurde ausgefragt.


    Als ich fertig war kam Jacks Schwiegersohn der Polizeichef im Ort auf mich zu und sagte:“ Tach Bär schön dass ihr Heile und Gesund hier angekommen seid. Was hälst du von der Polizeiarbeit?“ Ich sah ihn an und sagte:“ Also als ich noch Fernseher im Truck hatte, habe ich gerne CSI und solche Serien gesehen. Ich war echt begeistert wie die ihre Fälle immer lösen, aber das war sehr Unrealistisch, denn die Realität hat kein Drehbuch und ist ganz anders. Aber ich fand die immer sehr gut und als Unterhaltung sehr genial, besser und Spannender als die Politik.“ Er sagte:“ Schön zu wissen dass du diese Serien kennst, denn du bist hier weil du als Beobachter der Polizeiarbeit hier bist. Laut deiner Greencard darfst du mich begleiten in Zivil oder sogar in Uniform, allerdings Unbewaffnet. Nur so konnte ich erreichen dass du wieder her konntest. Dank meines Ausbilders in DK bekam ich für dich eine Bescheinigung dass du in DK als Hilfspolizist tätig bist. Nun bist du da und ich bereite dich mal besser auf deinen Besuch hier vor.“ Ich lachte nur und sagte:“ Der erste April ist lange vorbei, also zu Spät für schlechte Scherze.“ Jack kam zu uns und sagte:“ Kein Scherz mein Freund, du bist als Hilfspolizist aus DK zur Beobachtung hier. Du darfst hier wieder auf dem Hof arbeiten und im Polizeiwagen mit fahren. Dank meinem Schwiegersohn klappte das besser als hätte ich die Greencard für euch beantragt.“ Petra lachte laut und sagte:“ Nun kriege ich dich doch mal in Uniform zu sehen, bei der Bundeswehr warst du ja nicht, aber nun biste ein Hilfscop, also los Umziehen und ab in die Uniform.“ Uniformen waren nicht so mein Fall, aber Jacks Schwiegersohn hatte eine für mich im Wagen. Sie passte mir sogar und so lief ich etwas steif über den Hof. Petra war hin und weg mich in Uniform zu sehen.
    Irgendwer rief meinen Namen, es war Petra und sie sagte:“ Werde endlich wach mein Schatz, wir sind bei Jack angekommen.“ Puh es war nur ein Traum, ich in Uniform konnte ich mir nicht vorstellen. Die Begrüßung war sehr herzlich und Jack sagte:“ Wir haben ein Fernsehteam hier, die Berichten über Farmen der USA und wir sind die größte in diesem Bundesstaat. Ihr könnt den Kameraleuten verbieten euch zu Filmen wenn ihr dass nicht wollt.“ Huch also das mit dem Fernsehteam war wohl doch wahr. Also befürchtete ich Grausames als Jacks Schwiegersohn auf mich zu kam, er sagte:“ Hallo Bär, schön euch zu sehen.“ Ich schüttelte seine Hand und sagte:“ Ich bin auch froh wieder unter Freunden zu sein, aber ohne Uniform.“ Er verstand es nicht und ich erzählte ihm von meinem Traum, dann sagte er:“ Das geht gar nicht so einfach, bis aus dem Grund eine Greencard ausgestellt wird vergehen meist Wochen oder gar Monate. Denn da müssen mehrere Behörden ihr Ja zu geben, also keine Angst du darfst Trucks und Trecker fahren aber keine Polizeiwagen. Und eine Uniform musst du auch nicht anziehen, es seie denn Petra besteht darauf, um Fotos zu machen, aber das machen wir dann so dass keiner was davon mit bekommt.“


    Das Fernsehteam kam mit mehreren Wagen an und sie Schwärmten aus wie Ameisen. Jeder der auf dem Hof anwesend war wurde gefragt ob er gefilmt werden darf, Petra und ich sagten ja, aber Petra untersagte das filmen der Kinder. Daran hielten sich die Kameraleute auch. Mein Handy meldete eine Nachricht an, sie kam von Francesco. Es war ein Foto und die Frage:“ Was ist denn das?“

    Ich sah mir das Foto an und zeigte es Petra, sie sagte:“ Die habe ich total vergessen. Christian hat vor etwa 2 Wochen 10 Stück davon an Göteborg und Stockholm geliefert, also 5 an jede Filiale. War eine Auflage von Statoil dass wir mit eigenen fahren. Christian meinte du hättest bei ihm angefragt ob er diese Tanker besorgen kann.“ Ich nickte und sagte:“ Das habe ich, aber hab gedacht es dauert noch was bis er liefern kann, also kann Stockholm und Göteborg für Statoil fahren.“ Petra nickte und sagte:“ Die zwei Goldhofer sind auch geliefert, einer steht im Logistikzentrum und einer in Köln bei Kathi.“
    Wir verlängerten unseren Aufenthalt um eine Woche. Und wir hatten alle vier viel Spaß in Amerika. Nach zwei Wochen bei Jack kam dann der Abschied für uns und wir fuhren zum Flughafen.

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