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Wenn der Cheffe mit dem Lehrling

  • Wenn der Cheffe mit dem Lehrling

    Unser Azubi darf dank der Erlaubnis seiner Eltern nun auch außerhalb Dänemarks aufs Gaspedal drücken. War er bisher immer wieder mit David unterwegs, musste er diesmal mit mir vorlieb nehmen. Jan hatte nun schon einige tausend Kilometer aufm Zähler und jetzt will ich mir als Chef auch mal ein Bild von unserem Neuen machen.
    "Jagen wir heute wieder Scanias?" "Was?" "Na Scanias jagen." Ich stand im Wald. "Willste mich verarschen? Wir jagen doch keine Lkw." "David sagt immer wir gehen auf Scania-Jagd." Ich glaube ich muss David mal wieder einnorden. "Wir jagen hier nix und niemanden allerhöchstens einem Termin hinterher, verstanden?" "Ja Chef." Irgendwie schaute Jan bedröppelt drein. "Das kann ja was werden." "Junge, das hab ich jetzt mal überhört. Du lernst hier die Grundlagen für dein Berufsleben. Lernst du hier Jäger oder Berufskraftfahrer?" "Eher Letzteres denke ich." "So ist es, also reiß dich zusammen sonst krachts gewaltig." Die Arbeitswoche fing ja mal wieder gut an. "Womit fängst du die Tour an?" "Abfahrtskontrolle." "Gut, dann leg mal los." David kam dazu. "Na wie macht er sich?" "Was zum Geier ist denn Scanias jagen?" David lief leicht rot an. "Ich hab versucht ihn etwas zu motivieren weil seine Freunde in der Berufsschule ihn immer hänseln. Die fahren zu 90% Scania in ihren Betrieben." "Dir ist klar, das das nicht funktioniert? Ich mag hier keine Sprüche ala Andreas Schubert und Piet. Jede Firma hat gute Gründe für die Fahrzeugwahl auch wenn man es manchmal nicht nachvollziehen kann wie zum Beispiel bei Mercedes." Ich grinste und auch David fing an zu Grinsen. "Aber ich möchte das unser Azubi die Kollegen da draußen respektiert und nicht wie ein Irrer versucht Scanias zu überholen. Wir haben uns für Volvo entschieden und darauf soll er stolz sein. Er soll stolz sein, bei uns lernen zu dürfen." "Nun ja, er hat nur seine normalen Sachen und ne Arbeitskombi. Was hältst du davon ihm ein paar Sachen zu bestellen, die etwas mehr hermachen. So kann er auch wieder mit Stolz geschwellter Brust in die Schule und muß sich nicht permanent dumm anmachen lassen." "Ich dachte, du hättest ihn ordentlich eingekleidet. Kümmer dich darum, am Besten sofort." "Schon unterwegs." Sprachs und sauste davon. Der kleine Anpfiff ging ganz klar auf seine Kappe. Während der ganzen Zeit hatte ich Jan im Auge. Er machte seine Sache sehr gut. Zumindest das hat er gut verinnerlicht. Ich wusste ja, das Olaf unsere Fahrzeuge gut im Auge hat, aber manchmal tun sich eben doch kleine Mängel auf. So fand auch Jan an unserem heutigen Arbeitsgerät, dem Volvo von Maria, eine defekte Leuchte. Er trabte ins Lager und besorgte die entsprechende Glühlampe. Allerdings konnte man ihm beim Laufen die Schuhe besohlen. Ich nahm es stillschweigend hin. Was nützte es ihm jetzt nochmal auf die Füße zu treten? Maria hatte einen Trailer mit Werbung für einen Waschmittelhersteller auf der Platte. Sie fuhr diesen Trailer öfter und verteilte damit die Produkte des besagten Herstellers rund um Kopenhagen und in Schweden. Natürlich war er dafür übermotorisiert, aber Maria musste zwischendurch auch mal schwere Sachen ziehen und auch Skandinavienkombis hingen ab und an mal hinten dran. Jan schaffte es nach 5 Minuten endlich die Lampe zu wechseln. Dann meldete er Abfahrtsbereitschaft. Wir fuhren zum Verteilerlager. Ich ließ Jan erstmal ans Steuer. Die wichtigsten Erfahrungen sammelt man im Stadtverkehr. Beim Lager angekommen stellte ich mich ans Heck vom Trailer und wies Jan ein.

    Auch wenn ich bezweifelte, das er mich wirklich wahrnahm, kam ich doch meiner Pflicht nach. Später würde er das wohl ganz allein hinbekommen. Er stieg aus und meldete sich im Lager an. Die Beladung ging recht flott, sodass wir zügig wieder vom Hof rollten. Die Tour ging nach Aalborg war also kein wirklich langer Trip. Nina hatte uns extra erstmal solch eine Tour gegeben. Ich saß nur als stiller Beobachter in der Kabine. Jan fuhr sehr konzentriert, allerdings auch sehr verkrampft, was ich meiner Anwesenheit zuschrieb. "Jan?" "Ja?" "Wasn los? Du wirkst so verkrampft. Vor mir musst du keine Angst haben und auf der Straße biste mit dem Zug hier der King. Wir haben gerade mal 20 Tonnen Waschmittel hinten drauf. Da sind die 750 PS schon ein ordentlicher Trumpf in der Hinterhand. Also entspann dich mal in dem Sitz, denn dafür wurde der von Recaro gebaut." "Maria hat mir angedroht, ich würde sterben, wenn ich nur einen Kratzer in ihren Lkw mache. Rauchen darf ich hier auch nicht." Ich musste lachen. "Jan, das ist immer noch mein Lkw. Maria nutzt ihn nur. Ich werde dir zwar nicht erlauben, hier drin zu rauchen, aber ich werde dich auch nicht umbringen, wenn da ein Kratzer im Blech ist sofern der nicht mit etwas Umsicht zu vermeiden ist. Im Übrigen kommt da vorn ein Parkplatz. Ich möchte, das du dort rausfährst und den Zug einparkst, wie es sich gehört." Gesagt, getan. Das hatte er gut drauf. "Los raus mit Dir." Jan stieg etwas verunsichert aus. "Was habe ich falsch gemacht?" "Nix, absolut nix. Brenn dir mal ne Zigarette an. Wir machen hier ne Viertelstunde Pause." "Ich dachte schon jetzt gibts den nächsten Anschiss." "Von mir? Sofern du nichts falsch machst wirste von mir nichts hören. Eins möchte ich dir aber mit auf den Weg geben. Wir fahren hier für Kunden deren Ware aus. Es spielt keine Rolle, mit welchem Fahrzeug wir das tun. Hauptsache ist, das die Ware pünktlich ankommt. Ich hab gehört, das dich deine Schulkameraden hänseln weil du Volvo fährst. Mach dir nichts draus. Sei stolz, das du einen Beruf erlernst, den sonst kaum noch wer machen will, weil er so schwer zu erlernen ist. Ich habe einen Beruf gelernt, den gibt es heute gar nicht mehr. Aber er hat mir viel beigebracht, was ich heute anwende. Der erste Lkw den ich gefahren bin war ein Modell aus tiefster DDR-Zeit. Wir haben immer mit Neid auf die Kollegen von Deutrans geschielt. Die fuhren im Vergleich zu uns immer gute Lkw aus der Tschechei oder aus dem Hause Volvo. Allerdings fuhren bei Deutrans auch Iveco und Co. Es gab aber nie so etwas wie Markenneid. Jeder hat seine Arbeit verrichtet. Und ich möchte das du das auch so siehst. Es kommt nicht auf das Fahrzeug an sondern wie gut du deinen Job machst. Der macht deinen Ruf aus. Ich bin auch schon Scania gefahren und ehrlich gesagt kann ich den Hype um das Fahrzeug nicht verstehen. Es ist ein Lkw wie jeder andere. Auch Mercedes hat mal Klasse Lkw gebaut, ist aber schon ne Weile her und hier im Norden sicher nicht so bekannt." "Ich verstehe. Es ist nur so, das mir das gewaltig auf den Senkel geht." "Was fahren denn deine Schulkameraden so für Sachen durch die Gegend?" "Naja normale Alltagswaren halt. Nix Besonderes." "Ich hab da eine Idee. Aber erstmal gehts weiter. Los rauf aufs Fahrzeug sonst wirds nix mit dem Termin." Etwas entspannter gings nun weiter auf Aalborg zu.

    Wir schafften es, eine halbe Stunde vor Ablauf der Zeit beim Kunden zu erscheinen. Dort warteten wir dann mal eine Stunde bevor es losging. Der Lagerleiter gab uns ein Tor an, an dem wir den Trailer abstellen sollten. Das war so auch nicht geplant, aber jeder Plan ist nur so lange gut, bis man an die Umsetzung geht. "Wenn wir den Trailer abgestellt haben ist dann wohl Schluss für heute. Ich muss dann wohl mit Nina telefonieren, oder mit Karen."

    So kam es das wir dann mal einen Bagger hinten drauflegten. Für Jan war das ein gefundenes Fressen auch wenn die Namensschilder nicht seinen Namen zeigten sondern aus einer alten Gewohnheit heraus meinen und den von Corinna. Er machte ein paar Fotos für seine WhatsApp-Gruppe. Und endlich lächelte er auch mal. "Das haben die Anderen noch nicht auf der Platte gehabt." "Das denke ich mir. Okay jetzt gehts an die Ladungssicherung. Hier zeigt sich ob man aufgepasst hat. Wir nehmen die Ketten nochmal genau unter die Lupe. Ich möchte nicht das wir den auf der Strecke verlieren." Nun zeigte sich auch, das Jan mit Spaß bei der Sache war. Auch wenn er in seiner Kombi etwas komisch aussah. "Das ändern wir noch." "Was willst du noch ändern?" "Dein Aussehen. Das geht ja mal gar nicht. Von wem hast du denn die Kombi?" "Von meinem Dad! Der ist zwar etwas größer als ich, aber ich trage sie gerne." "Nun, das bleibt dir überlassen, aber ich habe gestern schon mit David darüber gesprochen. Du kriegst ordentliche Klamotten die zu einem Volvo-Fahrer passen. Immerhin repräsentierst du unsere Firma auch dem Kunden gegenüber. Was wäre ich denn für ein Chef, wenn ich nicht darauf achten würde." "Danke Viki." Das erste Mal das er mich so ansprach. Und gleich darauf entschuldigt sich der Bengel. "Entschuldigung Chef, ist mir nur so rausgerutscht." "Das ist in Ordnung. Wir arbeiten hier immerhin gemeinsam." Ich kletterte auf den Fahrersitz, den ich mir erstmal einstellen musste. Jan war immerhin 1.95 groß und ich nur 1.75! "Mit diesem Gespann musst du umdenken. Ich möchte das du die Spiegel immer mit im Auge behältst. Ich seh da nicht immer alles. Auch du wirst dich umstellen müssen. Hier darfst du nur sehr aufmerksam deine Arbeit verrichten. Jede Unachtsamkeit kann zur Katastrophe führen." "Das versteh ich." Wir kamen gut voran und als das Telefon klingelte ging diesmal Jan ans Rohr. Er machte sich kleine Notizen und gab mir dann den Anruf inhaltlich perfekt wieder. Im Endeffekt war es nur eine Information zur Abladestelle. Der Kunde hatte da so seine eigene Vorstellung. Was solls. Ich fuhr weiter und nach 4,5 Stunden war dann Jan dran. Und endlich war der Junge mal so richtig locker.

    "Kuck mal ein Torpedo. So schlecht sehen die Scania-Hauber ja gar nicht aus. Wenn nur die Hänseleien nicht wären." "Die Firma kenn ich. Die haben mir neulich erst den Hintern gerettet sonst wäre mein USA-Trip ein Alptraum geworden. Du siehst, es geht ums Miteinander in dem Gewerbe. Du wirst noch so manches Mal feststellen das so mancher Fahrer auf nem Ego-Trip ist. Also immer schön ruhig mit den Pferdchen dann haste mehr davon. Du kommst gut klar mit dem Ding da hinten. Gefällt mir was ich sehe." "So macht das Fahren Spaß. Ich könnte mir vorstellen, sowas immer zu fahren." "Das wird nicht immer so sein, aber es sind solche Touren die das Salz in unserer Suppe darstellen." "Japp." "Und nun kannste mal zeigen was so ein Volvo drauf hat. Setz den Blinker und fahr vorbei."

    Ich weiß nicht warum die Kollegen so langsam unterwegs waren. Als wir dann endlich den Grund dafür sahen, konnte ich das Lachen nicht mehr zurückhalten. "Siehste, deshalb fahren wir nen Volvo. Da kannste ruhig dran vorbei, egal ob da ein Berg kommt oder nicht. Der Reihensechser ist zuverlässig und da braucht man auch nicht mehr. Immer schön am Gas bleiben und die Spiegel im Auge behalten. Das ist im Moment alles was du tun musst. Achja, das Speedlimit solltest du nicht überschreiten, denn das zahlst du aus deiner Tasche." Ich lachte wieder und auch Jan konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Es lief sehr gut und wir konnten hoffen Kolmar noch rechtzeitig zu erreichen. Doch zunächst musste eine Pause gemacht werden.

    Jan kam allerdings mit den Pausen noch nicht so recht klar. "Wie schafft ihr das im Laufe der Woche euren Tagesrythmus soweit umzudrehen. Ich meine, wir fangen mitten in der Nacht an und enden dann irgendwann am späten Vormittag und am nächsten Tag sieht das schon wieder ganz anders aus." "Nun, du kannst den Körper nicht austricksen. Er holt sich was er braucht, manchmal auf Kosten anderer. Deshalb möchte ich, das du immer wenn du merkst es geht nicht mehr, den nächsten Parkplatz anfährst. Niemandem ist geholfen wenn du im Graben landest oder, schlimmer noch, andere mit ins Verderben reißt. Die Gesundheit geht immer vor. Ruf bei uns an wenn es nicht mehr geht. Die Mädels und Karlchen kriegen zwar dann ein paar graue Haare, aber die kann man färben." Ich zwinkerte ihm kurz zu. "Natürlich geht das nicht immer, aber wir versuchen schon von Vornherein alles mit einzuplanen. Kaum zu glauben, aber gerade wenn wir solche Maschinchen wie den da transportieren steckt da ein Haufen Planung dahinter. Normalerweise würden wir diesen Bagger nicht mal eben so mitten in der Woche ziehen. Das hat sich jetzt nur so ergeben weil wir den Trailer abgeben mussten. Unsere eigenen Trailer kennst du ja schon. Für die gibt es eine eigenständige Planung innerhalb der Firma. Marc oder auch Sven und natürlich auch Miriam ziehen solche Geräte regelmäßig. Die haben dann auch einen ganz anderen Wochenplan. Allerdings laufen die Touren auch gern mal länger. Wir haben zwar unseren Afrika-Bereich erheblich eingekürzt weil es doch sehr unsicher ist, aber wenn du dahin unterwegs bist dauert der ganze Trip auch mal drei Wochen. Die Fahrer sind darauf vorbereitet und machen das freiwillig. Nachdem wir nun die Erlaubnis deiner Eltern haben und du ja auch bald volljährig bist wird auch dir irgendwann die entscheidende Frage gestellt werden. Doch soweit sind wir noch nicht. Bis dahin gibt es noch viel zu lernen."
    "Aha, das erklärt einiges! Ich hab Marc das letzte Mal auf der Betriebsversammlung getroffen. Ich dachte schon der fährt nur zur Aushilfe." Ach du meine Güte. Wer hat dem Bengel denn sowas ins Ohr gesetzt. "Aushilfe? Also mal ehrlich..." "Deshalb sagte ich doch, das erklärt einiges. Nur weil man die Kollegen nicht sieht sind sie ja nicht unbedingt aus der Firma verschwunden. Na gut, dann werde ich mal weiter lernen." "Das will ich doch hoffen. Wie zufrieden bist du eigentlich mit unserer Firma?" "Ist das ne Fangfrage?" "Nee, ich meine das durchaus ernst." "Ich freu mich jeden Tag auf die Arbeit. Muss ich mehr dazu sagen?" "Ich glaube, dann machen wir fast alles richtig." Wir gingen im Lauf des Tages noch ein paar Lektionen seiner Schule durch. So manches davon, was er hier lernen durfte, habe ich noch nie gehört. Hier wird der Lehrmeister zum Schüler. Andere Sachen kannten wir im Betrieb sehr viel besser als die Theoretiker in der Schule. Das würde sich wohl nie ändern. War ja bei uns auch nicht anders. Wer kennt zum Beispiel noch Csepel? Unser alter Lehrer erzählte in den höchsten Tönen von deren Technik und wenn du im Betrieb warst schaut dich der Meister an, als ob du von einem Oldtimer sprichst. Die Welt im Transportgewerbe ist mittlerweile sehr viel schnelllebiger als damals in den Sechzigern,den Zeiten der Csepel. Nun, unser Lehrling würde noch so manches Mal etwas Altes als hochmodernes verkauft bekommen. Wer wusste denn schon das der L60 den ersten funktionierenden Commonrail-Dieselmotor unterm Fahrerhaus hatte. Und wen interessierte das heute überhaupt noch? Und wer erinnerte sich noch an die Zeiten als die Lkw-Fahrer die Könige der Landstraße waren und nicht nur so genannt wurden. Von dem Traum haben sich die Meisten schon verabschiedet. Es soll noch vereinzelt Regionen auf der Welt geben, wo Lkw-Fahrer wirklich mit Respekt behandelt werden. Mir waren sie nicht bekannt. Der Ruf ist alles was uns ausmacht und das kann keine Schule besser vermitteln als das wahre Leben.
    Die Pause war vorbei und wir waren auf den letzten Kilometern. Natürlich gab es immer noch ein paar Dinge, die Jan unbedingt verbessern musste aber im Großen und Ganzen war ich schon sehr zufrieden. Nur seine Musik war so gar nicht meins. Unsere Lkw haben zwar allesamt eine vernünftige Musikanlage aber bei seinem Geschmack war auch die so manches Mal überfordert. Außerdem machte ich mir Sorgen um die Frontscheibe, wenn mal wieder die Bässe durchschlugen. Nun durfte ja jeder Fahrer hören was er wollte, aber nach meinem gefühlt zehnten Tinitus gabs dann den Rest der Reise nur noch normales Radioprogramm. ABBA wollte ich ihm nun nicht zumuten, war eher was für das gestandene Alter. Wir stellten den Trailer ab, nachdem wir den Bagger abgeladen hatten. Für uns ging es solo zurück nach Kopenhagen. Jan machte es richtig Spaß mal so ohne Alles hintendran Gas zu geben. Ab und an musste ich mal seinen Drang stoppen sich Ampelrennen zu liefern. "Das solltest du lassen, kann dir spätestens in Russland ganz gewaltig auf die Füße fallen. Ich weiß selber, das es Spaß macht aber die Gesetzeshüter zeigen kein Verständnis für solche Spielchen und in Zeiten in denen Raser immer wieder Menschenleben fordern sollte man es generell ruhiger angehen. Maria wird sich bedanken wenn du den Lkw weiter so prügelst." "Okay, okay. Das Argument zieht." Fortan würde er zumindest in diesem Lkw das rechte Pedal nur noch streicheln. "Was mir aufgefallen ist, du rauchst gar nicht so viel. Warum dann überhaupt?" "Nur wenn ich nervös bin oder über etwas nachdenken muss. Aber du gibst mir auch gar keine Zeit dazu." "Ich werde mich hüten das zu tun. Du musst dir deine Zeit schon so einteilen wie du es brauchst. Das ist nicht mein Job. Wenn du später zuviel Pause machst schaffst du dein Pensum nicht. Solang du keinen eigenen Lkw fährst bist du immer auf den eigentlichen Fahrer und dessen Erlaubnis angewiesen. Und ich werde mich hüten dir das hier zu erlauben. Selbst ich rauche nicht im Wikinger oder im Fenrir. Und dazu braucht es nicht mal die mahnenden Worte von Corinna. Wir schlafen in diesen Fahrerhäusern. Das heißt du atmest auch im Schlaf noch die Ausdünstungen. Da solltest du mal drüber nachdenken. Ich kann es dir nicht verbieten, dazu bist du zu alt. Aber ich kann dich daran erinnern das jede Ablenkung zu einem Unfall führen kann. Eine Kippe, die in den Fußraum fällt reicht da schon oder sie knallt dir auf den Sitz. Da ist die Reparatur des Sitzpolsters immer noch das kleinere Übel, glaub mir." "Na sehen wir mal, vielleicht höre ich auch ganz auf oder ich steige auf Pfeife um." Dabei grinste er. Soll er ruhig, so kann wenigstens nichts passieren. "Soweit musst du ja nicht gehen. Mir reicht es schon ,wenn du unsere Lkw so behandelst wie du auch behandelt werden möchtest." "Das tu ich, versprochen!" Er wusste nicht, das er als Nächstes den Wikinger fahren musste.
    Mit freundlichem Gruß Viking1971
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Kommentare 8

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    Sauerlaender -

    Schönes Kapitel von dir.

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    elwime -

    Schöne Geschichte

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    alaskabaer01 -

    Klasse geschriebenes Kapitel. Wer jagd denn Scanias? Also ich nur wenn ich nen Volvo hab. :D

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      TurboStar -

      Scanias jagen geht auch mit Iveco gut. Das erkennen ja sogar die Schwedenfans an - Motoren können sie in Italien ;)

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    TurboStar -

    Schönes Kapitel, auch ein Bisschen was zu denken so von wegen Truckneid und überflüssige Dummheiten. Aber mein Davey in Wales scheint irgendwie kein normaler Azubi zu sein. Hat der sich doch einen Iveco gewünscht und seinen 500er Stralis Hi-Way bekommen. Wie der Herr, so's Gescherr :D

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    infinity -

    Kurz und knackig, der Azubi schwitzt trotzdem :D

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    Werner 1960 -

    Tolles Kapitel, klasse geschrieben

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    loddi51 -

    Klasse Kapitel.