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ATS - Kapitel 7 - Ein bewegtes Jahr

  • Während Grandma mit der Europäischen Verwandtschaft noch ein paar Tage Sightseeing betrieb, ging für Gina und mich die Familienzeit zu Ende. Die Räder der Volvos mussten Rollen und Geld verdienen. Wie schon die letzten Wochen, führten mich auch die ersten Touren im neuen Jahr meist nach Vancouver und Retour. Die Strecke war inzwischen so etwas wie meine Hausstrecke geworden, die Touren gut bezahlt und ich am Wochenende zu Hause. Gina hatte in letzterer Hinsicht weniger Glück. War Sie im vergangenen Jahr zu meist in Kalifornien und den Nachbarstaaten unterwegs, so wurde Sie jetzt auch auf Langstrecken eingesetzt. Trotzdem versuchte Danny natürlich Sie so oft es ging zum Reset nach Hause zu holen, aber das klappte eben nicht immer.

    So verliefen die ersten zwei Monate des Jahres in relativ ruhigen Bahnen. Nur das Erdbeben Anfang Februar versetzte uns ein wenig in Aufruhr, war es doch stärker als das, was wir in Kalifornien gewöhnt waren. Dementsprechend waren die Schäden auch höher. In Sacramento hatte die Halle von Marc Murdock das Ganze nicht überstanden und war zusammengeklappt. Diese Nachricht versetzte auch Gina und mich in Sorge, war doch unsere Halle auch mehr eine Bretterbude den eine stabile Halle. Aber anscheinend doch etwas stabiler und weiter entfernt vom Epizentrum. Trotzdem blieb ein mulmiges Gefühl, wenn wir wussten das Grandma im Büro war und mit der Zeit stand fest, dass auch Lion Trucking einen neuen Firmensitz bauen müsste. Grandma begann umgehend mit der Planung und wischte all unsere Bedenken zum Thema Kosten mit einem „Lasst mich mal machen.“ vom Tisch. Gina und ich wussten nur zu gut, dass jeglicher Widerspruch jetzt zwecklos war und beschlossen uns überraschen zu lassen. Nur in einem Punkt war Grandma kompromissbereit und verlagerte Ihr Büro in Ihre Hotelsuite. Die Verwaltung von Lion Trucking residierte also ab Ende Februar im Grand Lion Hotel.

    Ende März hieß es dann langsam Abschied nehmen. Vickys Umzug nach Hawaii stand vor der Tür. Alles was Sie mitnehmen wollte wurde in einen Container verladen um verschifft zu werden. Die Fahrt zum Hafen von Oakland wurde allerdings zu einer Tortur für mich. Vicky saß auf dem Beifahrersitz des Volvo und ermahnte mich pausenlos zu vorsichtiger Fahrweise, so dass ich froh war als der Container im Hafen stand und die Verantwortung für Ihre Sachen nicht mehr in meinen Händen lag. Am Abend vor Ihrem Flug lud Sie die ganze Familie zu einem Abschiedsessen ein. Das dabei auch Denise und Danny anwesend waren gehörte inzwischen zur Normalität. Im Laufe des Abends verdrückte Vicky dann auch die ein oder andere Träne. Sie freute sich zwar auf die Herausforderung das neue Hotel alleine zu führen, vermisste uns aber schon jetzt, wie Sie immer wieder betonte. Auch in Moms Augen
    glitzerten es verdächtig feucht, war doch Vicky in den letzten Monaten das einzige Ihrer Kinder, dass Sie jeden Tag sah. Bei Gina und mir wusste Sie ja zumeist nicht einmal wo genau wir gerade steckten.


    Anfang April ging es dann für mich ausnahmsweise mal nicht nach Vancouver. Stattdessen war ich im Auftrag von Julie unterwegs. Zwei Vorführer sollten vom Werk in Dublin, VA abgeholt werden. Als Sie mir den Auftrag anbot dachte ich erst, dass ich je einen der Trucks mit einem Tieflader holen sollte, aber dem war nicht so. Die Trucks sollten auf eigener Achse
    nach Kalifornien kommen und ich sollte zusammen mit jemandem von Bay Truck Sales fahren, der die zweite Maschine lenken würde. Damit hatte ich nicht gerechnet, bedeutete es doch, dass mein Volvo Pause hatte und ich nach Virginia fliegen würde. Komplett wurde mein Erstaunen als Denise das Büro betrat und sich herausstellte, dass Sie die zweite Fahrerin war. Mein Gesichtsausdruck in diesem Moment muss wohl nicht sonderlich intelligent gewesen sein, den Julie meinte ich würde schauen wie ein Uhu nach einem Waldbrand.


    Denise und ich flogen also am 03. April nach Virginia, wo wir am nächsten Tag die beiden Volvo VNL860 übernehmen und nach Frisco bringen sollten. Ich war also erstmals im direkten Auftrag meiner Schwiegermutter in Spe unterwegs, etwas das im Laufe des Jahres noch häufiger vorkommen sollte. Bevor wir die beiden Zugmaschinen in Empfang nahmen, erhielten wir noch eine Werksführung, die Julie extra organisiert hatte, wie Denise mir beichtete. Danach bekamen wir die Papiere und Schlüssel für die Fahrzeuge. Beide Volvo waren absolut keine Flottenautos. Im Gegenteil, Ausstattung und Motorisierung zielten ganz klar auf Owner Operator, die sich etwas gönnen wollten und so langsam drängte sich mir der Verdacht auf, dass dieser ganze Auftrag eben nicht nur ein Job war, sondern eine gut verpackte Werbemaßnahme von Julie um mir das neue Modell schmackhaft zu machen und was sollte ich sagen, in gewisser Weise hatte sie damit Erfolg. Der Neue sah schon schick aus, aber bis Lion Trucking neue Fahrzeuge beschaffen könnte, würde es noch einige Zeit dauern. Höhere Priorität hatte der Bau einer neuen stabilen Halle. Trotzdem machte die Tour zurück nach Kalifornien Spaß, was aber hauptsächlich daran lag, dass Denise und ich zusammen waren. Den Rest des Monats ging es für mich wieder fast ausschließlich auf meine Standardtour nach Vancouver.

    Regelmäßig hatten wir natürlich auch noch Kontakt zur Europäischen Verwandtschaft und blieben so auf dem Laufenden, wie es Isa und Dirk ging und wie sich EPT entwickelte. Amüsant war es zu sehen, dass Isa Dirk einen eigenen Truck abgerungen hatte und auch der konnte sich sehen lassen.



    Am 04. Mai ging es dann mal wieder nach Vancouver, dieses Mal allerdings nicht mit dem Truck und auch nicht um zu arbeiten, sondern zum Shania Twain Konzert, für dass ich Denise zu Ihrem Geburtstag Tickets geschenkt hatte. Wir verbrachten ein tolles Wochenende in Kanada und das Konzert war absolut super. Die nächsten Wochen musste ich dann aber wieder allein nach Kanada und auch nicht um mich zu amüsieren.

    Die Wochenenden, an denen ich daheim war, verbrachte ich natürlich mit Denise und hin und wieder unternahmen wir auch etwas gemeinsam mit Gina und Danny. So auch an einem Juni Wochenende, wo wir uns auf dem Sacramento Raceway Park trafen. Danny trat hier regelmäßig mit seinem Camaro bei Viertelmeile Rennen an und war in seiner Leistungsklasse einer der Besten. Auch an diesem Samstag gewann er ein Duell nach dem anderen, egal ob seine Gegner Mustang, Challenger, M3, 370Z oder was auch immer fuhren. Mit jedem Sieg wuchs sein Ego und mit der Zeit fühlte ich mich so sehr angestachelt, dass ich mich dazu hinreißen ließ Ihn herauszufordern. Gina und Denise waren für kleine Mädchen und da war die Gelegenheit günstig mir den Schlüssel des Alfas zu schnappen. Fünf Minuten später standen wir an der Startlinie und erste Zweifel kamen in mir auf. Bisher war ich nur wenige Male mit
    Denise Alfa gefahren und dann natürlich auch nur im normalen Straßenverkehr. Das ich den Wagen so gesehen nicht kannte rächte sich und ich verlor das Rennen ziemlich deutlich.


    Wieder zurück an unserem Platz, warteten zwei Ladys mit Gesichtern, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Gina grinste und beglückwünschte Ihren Danny. Denise Augen hingegen funkelten angriffslustig. „Was sollte das?“ Kleinlaut stand ich vor Ihr. „Wenn du wenigstens gewonnen hättest?“ Sie schien also weniger sauer darüber zu sein, dass ich einfach ihr Auto
    genommen hatte, als vielmehr darüber, dass ich das Rennen verloren hatte. Danny schien sich jetzt dazu berufen zu fühlen, mir zu helfen, schoss sich damit aber ein gewaltiges Eigentor. „Sei nicht zu hart zu David, man braucht eben auch das richtige Auto zum gewinnen.“ Das hätte er besser nicht gesagt. Denise fuhr zu ihm herum und fauchte nur: „Revanche“ Dann stieg Sie in den Alfa und als Danny nicht gleich reagierte fragte Sie provozierend. „Na, Angst gegen ein Mädchen zu verlieren?“ Jetzt stieg auch Danny in sein Auto und beide fuhren zur Startlinie.


    Gebannt warteten Gina und ich auf den Start. Die Ampel schaltete auf grün und beide Autos preschten nach vorn. Denise und Danny hatten beide eine super Reaktionszeit. Aber Denise und Ihre Giulia setzten sich Meter für Meter von Danny und seinem Camaro ab. Der war zwar im Ziel schneller als im Rennen gegen mich, aber gegen Denise sah er kein Land. Im Ziel hatte Sie über eine Wagenlänge Vorsprung vor Danny.



    Dannys Laune war nach dem Rennen im Keller. Seit Monaten hatte er kein Rennen mehr verloren und nun fuhr Ihn Denise in Grund und Boden. Dementsprechend kurz angebunden war er dann auch als Denise und ich uns von Gina und Ihm verabschiedeten. Auf dem Heimweg war Denise bestens gelaunt, konnte sich aber kleine Spitzen gegen mich nicht verkneifen. „Da sitzt du den ganzen Tag hinterm Lenkrad und dann verlierst du bei einem Beschleunigungsrennen und ich muss die Kohlen aus dem Feuer holen.“ „Das lag nur am Auto.“ „Vorsicht, ein Wort gegen meine Giulia und du läufst.“ „Ich mein ja nur. Dein Auto kenne ich eben nicht gut genug. Mit meinem AMG hätte ich locker gewonnen.“ „So so, die große Klappe ist zurück.“ grinste Denise

    Später am Abend telefonierte ich noch kurz Gina, die mir berichtete, dass Danny mittlerweile wieder Lachen konnte und seine Niederlage verdaut hatte. „Und hast du deine Niederlage auch verdaut?“ fragte Denise mich nach dem Telefonat. „Klar, lag ja eh nur am Auto.“ „Okay Freundchen, du hast es nicht anders gewollt. Morgen zeige ich dir, dass Giulia schneller rennt als dein Benz.“ „Wie dieses?“ „Lass dich überraschen.“ Mehr verriet Sie nicht.

    Sonntagvormittag, Zeit für den Showdown, auch wenn ich noch nicht wusste wo. Die Rennstrecke in Sacramento war heute geschlossen, aber Denise schien sowieso ein anderer Ort vorzuschweben. Aber Sie rückte mit nichts raus und so blieb mir nichts anderes übrig, als Ihr hinterherzufahren. Mit der Zeit wurde mir klar, dass Denise zielstrebig zu Bay Truck Sales
    steuerte, mir war nur schleierhaft wieso. Der Hof war zwar riesig, aber nicht geeignet für ein Viertelmeile Rennen. Sie stoppte vor der Werkstatt, holte vier Pylonen und fuhr zum hinteren Bereich des Geländes. Hier gab es eine sehr lange Gerade, wie ich jetzt sah. „Die Straße gehört auch zu Bay Truck Sales. Ist also Privatgelände. Und lang genug ist sie auch.“ Wir liefen eine Viertelmeile ab und platzierten die Pylonen am Ziel, sowie am Start und dann konnte es auch schon los gehen.


    Den ersten Lauf gewann ich, wenn auch ziemlich knapp. Siegessicher rollte ich an den Start zu Lauf zwei. Am Ende war es wieder ein knappes Ergebnis, allerdings zu Gunsten von
    Denise. Der dritte Lauf musste die Entscheidung bringen. AMG mit 507 PS gegen Giulia mit 510 PS. David gegen Denise, wer würde unseren kleinen Wettstreit gewinnen. Am Start von Lauf drei war ich geringfügig vorn, aber im Ziel waren wir gleich auf. Wir schauten uns die Bilder der Kamera an, die wir im Ziel postiert hatten, aber auch darauf war kein Sieger feststellbar. Wir einigten uns auf einen Wiederholungslauf, welcher aber mit dem gleichen Ergebnis endete. Wir hätten das Ganze jetzt noch ewig in die Länge ziehen können, aber wir einigten uns dann doch auf ein Unentschieden.


    Nach diesem Bleifusslastigen Wochenende kamen mir die 55 Mph die ich mit dem Truck in Kalifornien fahren durfte noch langsamer vor. Aber wenn man schon Reifen und Sprit am
    Wochenende vernichtete, musste man auch Geld für neue verdienen. Also ging es wieder auf Tour. Wie so oft in den letzten Monaten war ich so gut wie ausschließlich für Tesla in Richtung Kanada unterwegs oder holte für Bay Truck Sales neue Fahrzeuge vom Werk ab, zumeist in Begleitung von Denise.


    Ende Juli, Anfang August gab es einen Ausbruch aus der üblichen Tourenroutine, denn dieses Mal sollten die Teslas auf dem Trailer nicht in den Norden, sondern nach Miami. Meine erste richtige Coast to Coast Tour stand mir also bevor. Als ich Denise den Zielort meiner Fahrt nannte wurde Sie ganz hibbelig. Miami war Ihre Geburtsstadt und auch wenn Sie schon mehr als Ihr halbes Leben in Frisco lebte, hatte Sie doch immer noch Kontakt zu alten Freunden aus Kindertagen, die Sie auch hin und wieder besuchte. Also nervte Sie jetzt Ihre Mom so lange, bis die Ihr frei gab und Denise mich begleiten konnte. Ich freute mich deshalb gleich doppelt so sehr auf die Tour. Es war immer toll Denise auch in der Woche um mich zu haben und nicht nur die knappe Zeit am Wochenende.

    Rein von der Fahrt verlief die Tour nach Miami ereignislos und am Nachmittag des 03. August waren die Teslas abgeliefert. Da ich meine Stunden so gut wie voll hatte, machte es keinen Sinn eine neue Tour zu suchen. Außerdem hätte Denise ein Wochenende in der Pampa weniger gut gefunden, als einen Reset in Miami. Zumal Sie schon fest damit geplant hatte und ein
    Hotel fürs Wochenende gebucht hatte. Mein Argument, dass wir quasi in einem rollenden Hotelzimmer saßen wischte Sie lächelnd vom Tisch. Also ließ ich mich von meiner Süßen zum Hotel lotsen. Es war auf jeden Fall kein Haus, wo häufiger Zugmaschinen vor der Tür standen. Das Hotel war eher mit dem Grand Lion in Frisco vergleichbar. Den restlichen Freitag verbrachten wir mit ein wenig am Stand bummeln und ließen den Tag in einem kleinen Strandrestaurant ausklingen.


    Am nächsten Morgen wurde ich wach geküsst, leider nicht von Denise, sondern von der Sonne. Denise war nirgends zu sehen, also stand ich auf und ging auf den Balkon um eine wenig Morgenluft einzuatmen. Schließlich hörte ich hinter mir Denise sanfte Stimme. „Happy Birthday to you...“ Überrascht drehte ich mich um und Denise stand mit einer kleinen Torte in der
    Hand vor mir. „Happy Birthday Honey.“ Sie gab mir einen langen Kuss und grinste dann „Gina hat mir gesteckt, wann du Geburtstag hast.“ Das erklärte einiges. Denn Vormittag verbrachten wir mit Kuscheln und Knutschen, bevor es gegen Mittag etwas unruhiger wurde, was an meinem Handy lag. Inzwischen waren in Kalifornien alle munter und jedes Familienmitglied und jeder Freund wollte mir gratulieren, so dass ich kaum zum Mittagessen kam. Am Nachmittag zeigte mir Denise dann ein wenig Miami, so auch das Viertel, wo Sie früher gewohnt hatte. Am Abend gingen wir feiern, was zur Folge hatte, dass der Sonntag erst recht spät begann. Aber auch diesen Tag konnten wir noch voll genießen, da sich das Schiff mit dem Container, den ich nach Frisco bringen sollte, verspätete und sich unsere Abfahrt wohl auf den frühen Dienstagmorgen verschieben würde. Somit blieben uns noch knapp zwei Tage im sonnigen Miami, allerdings checkten wir schon am Montagvormittag aus dem Hotel aus. Für die letzte Nacht in Miami hieß das Hotel Volvo.


    Am Dienstag klingelte der Wecker dann schon um drei Uhr früh und kurz vor vier sattelte ich im Hafen von Miami den Container auf. Dann ging es Richtung Heimat. Der Anfang der
    Rücktour verlief ähnlich ereignislos wie die Hinfahrt. Am ersten Tag kamen wir bis Pensacola, wo ich meine Pause einlegen musste. Am Mittwoch hieß dann das gesteckte Ziel Love's Travel Stop in Weimar, TX, wo wir kurz vor vier am Nachmittag eintrafen. Ich hätte auch noch ein wenig weiter fahren können, wollte aber meine Stunden nicht komplett ausreizen.


    Nachdem wir Duschen waren und danach zugesehen hatten schnell wieder in den Volvo zu kommen, befasste ich mich mit meinem Geburtstagsgeschenk, einer DJI Phantom 3 Quadrocopter Drohne. Für einen Technik- und Filmfan wie den kleinen David das Richtige, so drückte es zumindest Denise mit einem Grinsen aus. Der erste Flug auf dem Parkplatz beinhaltete dann auch nur ein paar Umkreisungen des Trucks, bevor die Drohne wieder sicher landete und im Volvo verstaut wurde. Einen längeren Flug verhinderten zwei Sachen. Zum einen war fast unerträglich warm draußen und zum anderen bekamen wir langsam aber sicher Hunger und wollten eine Kleinigkeit Essen gehen.

    Auf dem Weg zum Restaurant fiel mir dann ein weißer Kenworth mit Kalifornischer Nummer auf und als wir weiter liefen erkannte ich Marc Murdock. Er drehte uns zwar den Rücken zu, aber Statur und alles passte und das M.M. Trucking auf der Tür des Kenworth wischte letzte Zweifel weg. „Da muss man erst nach Texas fahren, um Leute aus Kalifornien zu treffen.“ begrüßte ich Ihn. Er drehte sich um und auch Ihm war mein Volvo schon aufgefallen. „Dann war das vorhin doch dein Volvo auf dem Parkplatz.“ meinte er. „Wenn du das sagst.“

    Denise stand derweil noch schweigend neben mir. „Darf ich vorstellen: Denise Snyder, meine Freundin, Marc Murdock. Ebenfalls Owner Operator und Sohn vom Bezirksleiter Kalifornien von Walmart.“ machte ich die beiden miteinander bekannt. „Dann bist du die Frau mit der tollen Stimme.“ stellte Marc fest. „Danny hat mal sowas erzählt. Er meinte du kannst fantastisch singen.“ „Dann muss das wohl stimmen.“ antwortete Denise der das ganze etwas unangenehm war. „Ich wollte gerade etwas Essen gehen. Kommt ihr mit?“ schlug Marc vor und wir willigten ein.

    Marc und ich bestellten German Sausages, während Denise einen Salatteller bevorzugte. „Wir haben uns auch schon lange nicht mehr getroffen.“ stellte ich fest. „Stimmt. Deine Schwester treffe ich ja ab und zu mal oder wir kommen uns irgendwo entgegen. Ihr Truck fällt bei der Farbe aber auch mehr auf. Außerdem habe ich ja mal bei dir auf dem Platz übernachtet. Da warst du aber auch nicht da. Nur eure Finanzministerin.“ „Ach ja. Hatte Grandma damals erzählt.“ „Macht ihr euch eigentlich Sorgen wegen der Waldbrände in Nordkalifornien?“ „Das ist zwar eine schlimme Sache, bis nach San Francisco wird das aber nicht kommen. Da sind noch zu viele Meilen und die Bay im Weg.“„Keela hatte letztens Bedenken, dass die Brände unsere neue Halle erwischen könnten.“ „Stimmt. Ihr hattet ja neu gebaut. Gina hat gesagt, dass die Halle schön geworden ist. Außerdem meinte sie, dass dort
    Platz für mehr, als einen Truck ist. Willst du expandieren?“
    „Keela und ich machen uns da gerade in paar Gedanken zu. Ein zweiter Truck wäre nicht schlecht, wenn wir uns das leisten können.“ „Klassiker ist ja dann wohl nicht mehr, wenn ich Gina da richtig verstanden habe.“ „Walmart möchte die wegen dem Image nicht mehr und ich wegen dem Verbrauch. Mein W900 säuft doch etwas viel.“ „Wie wäre es denn dann mit einem Volvo?“ fragte Denise. „Wie kommst du denn jetzt darauf?“ „Wir haben so viele davon, dass wir die schon verkaufen müssen. Ich arbeite bei Bay Truck Sales.“ „Habt ihr euch so kennengelernt?“ „Das war wieder anders.“


    Wir erzählten Marc unsere Geschichte. Angefangen bei einer großen Pfütze und den folgenden Irrwegen, bis sie dann endlich zusammen waren. Dann wurde Denise wieder geschäftstüchtig. „Hast du dir den neuen VNL schon mal angeschaut oder Probe gefahren?“ „Ich habe mal ein YouTube Video gesehen, wo der Fahrer eine Tour durch den neuen Truck gemacht hat.“ „Das ist immer noch was anderes, als den Truck in live zu sehen. Gerade der VNL 860 ist im Moment der Modernste und beste Truck in Nordamerika. Zur Not tut es aber auch ein VNL 760.“ „Ich weiß ja nicht. Ich bin da etwas konservativ und der ist schon sehr modern.“ „Sieht aber super aus.“ meinte ich. „Du hättest dann den meisten Platz und den größten Stauraum in der 70 Inch Klasse beim Sleeper.“ „Das ist ein Argument.“ „Dann die neuen Scheibenbremsen und die perfekt abgestimmte Automatik.“ „Ich schalte eigentlich lieber selber.“ „So schnell, wie die I-Shift kannst du gar nicht schalten. Wenn du dann noch I-See dabei hast, dann sieht die Elektronik quasi den Berg der kommt und passt die
    Schaltstrategie an. Wir bieten daher auch gar kein manuelles Getriebe mehr an.“
    „Verstehe.“ „Mit den neuen Motoren hast du 7,5 % weniger Verbrauch, als das Vormodell, mehr Drehmoment und zusätzlich sogar noch Gewichtserparnis.“ „Das sind natürlich gute Argumente.“ „Komm einfach mal in San Francisco vorbei. Meine Mom oder ich geben dir dann mal einen Vorführer.“ „Warum nicht.“ „Jetzt ist es aber genug mit dem Verkaufsgespräch hier.“ lachte ich. „Habe ich das eigentlich richtig gehört? Du hast deiner Keela einen Antrag gemacht?“ „Ich wusste nicht, dass das schon ganz Kalifornien weiß.“ „Keela hat das ganz stolz Gina erzählt und mein Schwesterchen sagt mir ja fast alles.“ „Das mit dem Antrag stimmt. Wann wir denn wirklich heiraten, ob dieses Jahr noch oder erst im nächsten Frühjahr, steht noch nicht so ganz fest. Dieses Jahr war das schon so viel mit dem Neubau und vielleicht mit der Expansion. Ob wir das dann noch dazwischen bekommen, weiß ich nicht. Wenn ich mal zu Hause bin haben wir schon kaum Zeit für unsere Hobbies.“ „Das war surfen. Oder?“ „Surfen und Motorradfahren. Wir surfen ja meistens in Pacifica.“ „Ist ja auch um die Ecke.“ „Für euch ja. Von San Francisco seid ihr in einer halben Stunde da. Wir fahren schon etwas länger.“ „Wenn ihr das ganze Wochenende dableibt, geht das aber auch noch.“ „Auf jeden Fall wird die Hochzeitsreise nach Hawaii gehen. Da hat Keela ja quasi das Surfen gelernt, weil sie dort früher mit ihren Eltern häufig im Urlaub war.“ „Apropos Hawaii. Da kann ich euch das Grand Hawaiian Lion Hotel empfehlen. Ist jetzt neu eröffnet und echt super.
    Außerdem ist meine Schwester die Managerin.“
    Denise lachte. „Jetzt fängst du mit den Verkaufsgesprächen an.“ „Dann schickt ihr mir beide mal Infos zu. Zum Volvo und zu Hawaii.“ Lachte Marc jetzt ebenfalls.

    Das Gespräch lief weiter gut. Ich interessierte mich noch für Marcs neue Halle, da ich ebenfalls an einen Neubau dachte. „Kommt doch einfach mal vorbei, wenn ihr in Sacramento seid, dann könnt ihr euch alles anschauen. Ruft nur vorher kurz durch, ob Keela oder ich zu Hause sind.“ „Danke. Das nehmen wir gerne an.“

    Nach dem Essen machten wir noch einen kleinen Verdauungsspaziergang. Dann gingen wir zu unserem Volvo und Marc zog sich in seinen W900 zurück.

    Diese Begegnung war dann auch schon das einzige Highlight der Fahrt zurück nach Kalifornien. Die nächsten Tage verliefen ereignislos und Samstagmittag war die Blechbüchse abgeliefert und Wochenende.

    Auch die nächsten Wochen brachten nichts aufregendes, außer das meine Touren nicht mehr so häufig nach Kanada führten. Inzwischen schickte man mich mit neuen Teslas oder Inzahlung genommenen Gebrauchten kreuz und quer durch die Staaten, so dass sich langsam ein Wettstreit zwischen Gina und mir entspann, wer mehr Staaten durchfahren hatte. Immer wieder schickten wir uns die neusten Fotos.

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    Alles lief super. Die Zahlen sahen, wie Grandma betonte, ziemlich gut aus. Nur was die neue Halle betraf gab es noch immer keine Fortschritte. Bisher hatte ich auch noch nicht die Zeit gehabt mir Marcs Halle mal näher anzuschauen. Also hieß es hoffen, dass die Erde nicht gleich wieder so doll bebt.

    An einem Sonntag Ende September saß ich mit meiner Mom auf der heimischen Terrasse und Sie fragte auf einmal „Kennst du Keela Ryan und Marc Murdock?“ „Ja wieso?“ „Die beiden haben gestern Nacht in unserem Hotel übernachtet.“ „Aha, deshalb stand sein Auto in der Tiefgarage. War vielleicht eine Geburtstagsüberraschung für seine Verlobte oder Probe für die Hochzeitsreise.“ „Probe?“ „Die Hochzeitsreise der beiden soll nach Hawaii gehen. Und als wir uns vor einiger Zeit zufällig in Texas getroffen haben, hab ich Ihm das Grand Lion auf Hawaii empfohlen.“ „Es gäbe ja auch kaum einen schöneren Ort, wo die beiden ihre Flitterwochen verbringen könnten.“ „Stimmt, aber ich kenne die Zimmerpreise in unseren Hotels und ich befürchte, dass die etwas über dem Urlaubsbudget von Marc und Keela liegen.“ „Es gibt für alles eine Lösung.“ war Moms kurzer Kommentar auf den ich mir allerdings keinen rechten Reim machen konnte.

    Im Oktober war ich dann mal wieder fast ausschließlich Richtung Kanada unterwegs, außer in der letzten Oktoberwoche, wo ich mal wieder im Auftrag von Julie unterwegs war und Denise mich begleitete. Am Donnerstagmorgen den 25. Oktober so gegen halb acht waren wir dann auf dem Rückweg aus Albuquerque auf dem I-40. Als wir über eine Kuppe in Höhe des Apache Death Cave kamen sahen wir im Tal jede Menge Streifenwagen und Ambulanzen. Hier hatte es wohl richtig gekracht und es schien ein Truck beteiligt zu sein. Es sah so aus als war man gerade dabei die Interstate wieder soweit zu öffnen, dass der Verkehr an der Unfallstelle vorbei fließen konnte. Als wir näher an die Unfallstelle kamen meinte Denise auf einmal. „Du, ist das nicht Ginas Truck?“ Und Sie hatte recht es, der am Unfall beteiligte Truck war der meiner Schwester. Ich lenkte meinen Volvo hinter der Unfallstelle auf den Standstreifen und war gerade ausgestiegen, als auch schon ein Officer auf mich zu kam. „Hey was soll das. Sie können hier nicht einfach stehen bleiben.“ „Das ist der Truck meiner Schwester.“ rief ich und deutete auf den pinken Volvo. „Okay, kommen Sie mit. Ihrer Schwester ist nichts passiert.“ forderte der Officer uns auf Ihm zu folgen. Gina fiel mir schluchzend um den Hals, als Sie uns sah und es dauerte eine Weile, bis Sie sich etwas beruhigt hatte. Der Officer erzählte uns derweil was passiert war. Ein Kollege von ihm hatte Gina angehalten, weil eines der Bremslichter am Trailer bei der letzten Bergabfahrt den Geist aufgegeben hatte und er Sie darauf aufmerksam machen wollte. Gerade als er dann mit Ihr sprach rauschte der M3 mit viel zu hoher Geschwindigkeit von hinten heran, traf erst den schräg hinter dem Truck stehenden Streifenwagen und krachte dann in den Trailer. Da der Fahrer nicht angeschnallt war, kam für ihn jede Hilfe zu spät. Man hatte ihn schon geborgen und abtransportiert.

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    Jetzt ging es für die Cops um das Aufräumen der Unfallstelle. Während sich Denise um Gina kümmerte, die noch immer vollkommen fertig auf einem Stein hockte, sprach ich weiter mit einem der Officer. "Die Zugmaschine ist unbeschädigt, aber die Achsen des Trailers sind zerstört. So kann der nicht mehr weiter. Da muss ein Abschlepper her." Ich
    sah das genauso. "Können Sie absatteln, dann geht es nachher beim Abschleppen schneller?" Ich nickte und machte mich ans Werk. Gerade als der Volvo und sein Anhängsel getrennt waren traf der Wrecker ein und ein anderer Officer trat zu mir. "Wir haben von Ihrer Schwester alles, was wir brauchen und da der Truck unbeschädigt ist, können Sie jetzt fahren. Das Unfallgeschehen ist auf der Kamera des Streifenwagens dokumentiert, so dass keine Fragen offen sind." Ich ging zu Gina und Denise und mir wurde klar, dass Gina nirgends hinfahren würde. In Ihrem Zustand war es vollkommen ausgeschlossen, dass Sie sich hinters Lenkrad setzte. Denise schien meine Gedanken zu erraten. "Ich fahr das pinke Monster. Aber was ist mit dem Trailer?" Sie hatte recht, die Dispatch in Sacramento wusste ja noch gar nicht, was passiert war.


    Gina, die inzwischen wenigstens wieder ein wenig ansprechbar war, gab mir Ihr Handy und ich wählte die Nummer der Dispatch in Sacramento. "Hi Gina" meldete sich Keela nach kurzem Klingeln, trotzdem ich Sie bisher nur ein paar Mal gesehen hatte, erkannte ich Ihre Stimme. "Hallo Keela, hier ist David Lion." "David? Was ist den los? Warum rufst du von Ginas Nummer an? Ist alles in Ordnung?" "Gina hatte einen Unfall." "Um Gottes Willen. Wie geht es Ihr?" fragte Keela besorgt. "Sie ist unverletzt, hat aber einen schweren Schock." "Was ist den passiert?" "Sie wurde auf der I-40 in der Nähe des Apache Death Cave von der Polizei kontrolliert und während der Kontrolle ist ein Sportwagen ungebremst in den Trailer gerast. Der Fahrer ist tot." "Oh Mann" Keelas Bestürzung war deutlich zu hören. "Das Problem für uns ist jetzt, dass der Auflieger nicht mehr fahrtauglich ist. Das Achsaggregat ist im imer." "Ist schon eine Abschleppfirma da?" "Gerade gekommen." "Gib mir mal einen von denen."

    Ich ging zu einem der Abschleppfahrer und gab Ihm das Telefon. Ein paar Minuten sprach Keela mit dem Mann, der mir dann das Handy zurückgab. "Ich hab das jetzt soweit geklärt. Die bringen den Trailer auf Ihren Hof. Was dann mit der Ladung und dem Trailer passiert kann ich nicht entscheiden. Und was mit der Zugmaschine wird ist eure Sache." "Der Truck ist unversehrt." "Aber du willst jetzt nicht Gina weiterfahren lassen?" "Nein, Denise wird Ginas Zugmaschine nach Hause bringen. Und noch eine Bitte. Gina ist vollkommen fertig. Kannst du Sie für die nächste Woche aus der Planung nehmen?" "Mach ich, kein Problem."

    Während die Abschlepper den Trailer verluden, kletterte Denise in Ginas Volvo. Zum Glück war Sie heute dabei, so hatten wir wenigstens keine Probleme die Zugmaschine nach Hause zu bekommen. Gina kletterte derweil in meinen Truck und verkrümelte sich sofort nach hinten. Die ganze Fahrt über war war es sehr still im Truck, auch als ich am 24 Seven Travel Plaza in Bakersfield hielt um meine Pause zu machen, saß Gina noch in sich versunken hinten. Denise und ich waren froh, als Gina endlich eingeschlafen war, aber Sie schlief sehr unruhig. Auch ich kam noch nicht zur Ruhe. Zum einen musste ich Mom anrufen, zum anderen Danny, auch wenn ich da befürchtete, dass Keela oder Jessy mir schon zuvor gekommen waren. Sowohl Mom als auch Danny waren geschockt und es kostete mich einige Überzeugungsarbeit die beiden davon abzuhalten sich ins Auto zu setzen und her zu kommen. Ich
    musste ihnen versprechen sofort anzurufen, wenn wir Frisco erreichten.


    Auch am nächsten Morgen war Gina sehr still und fragte immer wieder warum der M3 Fahrer nicht gebremst hatte. Denise und ich hatten darauf keine Antwort, dafür anscheinend die Polizei in Arizona. Einer der Officer von gestern meldete sich und erzählte, dass man im Innern des M3 ein eingeschaltetes Smartphone mit einer halb fertigen WhatsApp gefunden hätte. Wahrscheinlich war der Fahrer deshalb abgelenkt, kam nach rechts auf die Standspur ab und sah das Hindernis zu spät. Da er zudem zu schnell unterwegs war konnte er einen Aufprall nicht mehr verhindern.

    Gegen Mittag erreichten wir unsere Heimatstadt und fuhren zu Bay Truck Sales. Danny und Mom hatte ich diesen Ort als Treffpunkt genannt, den ich wollte ja auch noch meinen Trailer loswerden, was dann aber einer der Angestellten machte. Denise fuhr außerdem Ginas Volvo direkt in die Werkstatt, was Sie damit begründete, dass die Mechaniker den Truck gründlich durchchecken sollten um festzustellen ob er nicht doch etwas abbekommen hatte, auch wenn Denise auf der Fahrt nichts aufgefallen war.

    Währenddessen lag Gina in Dannys Armen und weinte, während Mom über Ihre Schulter strich. Als sich Gina von Danny löste, wollten er und Mom natürlich genau wissen, was passiert war. Ich erzählte es ihnen und auch, dass ich Keela darum gebeten hatte Gina für die nächste Woche aus der Planung zu nehmen. Danny nickte und meinte „Vielleicht kann ich Charly überreden für mich einzuspringen.“
    Schöne Grüße aus Sachsen

    199 mal gelesen

Kommentare 10

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    elwime -

    Schöne Geschichte und die Bekannten mit eingebunden Super

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    TurboStar -

    Tolles Kapitel und eine gute Zusammenfassung des Jahres. Da scheint ja auch jemand seine Leidenschaft für Motorsport zu entdecken. Auf der Viertelmeile hätte Brandon mit seinem Nissan wohl bei dem ganzen Downforce von Geflügel und Diffusor aber keine Schnitte - das Teil braucht Kurven...

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      Sauerlaender -

      Vor mir braucht Danny da auch keine Angst vor Konkurrenz zu bekommen. Kein Geld dafür und vor allem keine Zeit. Ich habe ja schon kaum Zeit zum Motorrad fahren. Vielleicht komme ich ja im kalifornischen Winter aufs Bike, wenn man etwas weniger surft. ;)

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      TurboStar -

      Ja, Brandon macht auch zu viel in seiner raren Freizeit. Aber wenn man einmal Blut geleckt hat, dann ist ein Motorrad auf öffentlichen Straßen eben kein kompletter Ersatz. Eher würde er die MT-03 verkaufen als den Rennwagen wieder abzugeben glaub ich. Im aufkommenden Indian Summer allerdings ist das Motorrad einfach unschlagbar in der bunten Landschaft. Schwierige Sache ;)

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      Iceman684 -

      Tja, Denise und David sind eher Powerlimousinen verrückt, wie man ja sieht. Zweiräder interessieren die beiden eher weniger und surfen tun sie nur im Internet. ;)

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    Werner 1960 -

    Ein Jahr toll zusammengefasst. Das ganze ist schön und spannend geschrieben.

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    Sauerlaender -

    Schönes Kapitel. Dabei kamen dann auch schöne Erinnerungen an meine eigene Story wieder hoch. ;) Schließlich ist einiges bei mir schon eine Weile her. Ich gehe auch ganz stark davon aus, dass Charlie kein Problem damit hat, wenn Gina und Danny mehrere Tage nicht da sind.

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      Iceman684 -

      Das habe ich bewusst dir überlassen. Genau wie eine mögliche Interpretation von Mama Lions letztem Satz.

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      Sauerlaender -

      Ich werde dich trotzdem nochmal anschreiben, wie lange Gina und Danny frei brauchen. Genug Urlaub hat Danny ja noch. ;) Um die Kosten für den Honeymoon mache ich mir auch keine Sorgen. Keelas Eltern sind ja auch nicht gerade arm. ;)

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    infinity -

    Schöne Zusammenfassung des bisherigen Jahres. Über den Satz mit dem Uhu habe ich herzhaft gelacht; das muss ich mir merken. Auch die Story über den Unfall ist gut zu lesen - weckt bei mir Erinnerungen an einen Unfall auf der A2 bei dem ich vor Jahren in RL mit dem THW im Einsatz war.