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[KW 36/2018 Montag bis Mittwoch] Italienscher Schlager. Kaffee um kurz nach 04:00 Uhr. Feierabend in Tirol.

  • [KW 36/2018 Montag bis Mittwoch] Italienscher Schlager. Kaffee um kurz nach 04:00 Uhr. Feierabend in Tirol.




    Montag, 03.09.2018,Neapel.

    Es ist 02:00 Uhr. Unsanft ertönen die Hells Bells von Sandras Mobiltelefon. Wieso macht das Ding jetzt schon son Lärm? Wir sind doch gerade erst ins Bett gegangen. Mein Schatz guckt mich aus kleinen Augen an. ”God morgon.” Sandra murmelt nur ein verschlafenes ”Hej.” und verschwindet dann im Bad.







    Wir haben auf dem Zimmer in Ruhe gefrühstückt und unsere Sachen zusammengepackt. Wir stehen vor dem Hotel und warten auf das Taxi das Sandra zum Flughafen bringen soll. Ich streiche ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. ”Ich wäre die Tour jetzt gerne mit dir zusammen gefahren.” ”Ich doch auch, Schatz. Geht aber nicht. Mal was anderes... ich finde deinen Truck schick und er fährt sich klasse. Ich würde die Beschriftung aber gerne noch mal ändern.” ”Von mir aus. Solange du das Heckbild mit dem alten Kontor wieder einbeziehst.” ”Ich lass mir da was einfallen.” Das Taxi kommt um die Ecke und Sandra umarmt mich. Sie bekommt einen langen Kuss. ”En mer, tack.” Kein Problem, den bekommt sie. ”Bra flygning. Vi ringer senare.”







    Es ist kurz vor 10:00 Uhr. Die Jacht ist fertig verladen. Klingt erstmal nicht schlecht. Aber ich bin geladen, das ganze Schauspiel hätte eigentlich schon vor zwei Stunden fertig sein sollen. Technisch gesehen war es das auch so gewesen. Nur die Papiere fehlten. Aber wieso sollte auf einem Montagmorgen auch alles glatt gehen. Ich klettere ins Fahrerhaus und ziehe die Tür mit einem kräftigen Zug zu. Ich hole tief Luft und gieße mir einen Kaffee ein. Zeit zum runterkommen. Ich schalte mein Radio ein und löse die Bremse. AnnenMayKantereit mit Pocahonthas ertönen und ich fahre los. Allzu weit komme ich jedoch nicht.





    Vor der Ausfahrt des Jachthafens staut es sich und der rote MAN aus dem Hause Bosmann steht natürlich so, dass ich nicht nach links weg komme. Es tut mir leid, Pocahonthas. Ähm ja; vielleicht. Das nächste Lied im Radio startet – Rammstein mit Zerstören. Ich greife zur Kaffeetasse während im Stau vor der Einfahrt etwas Bewegung kommt. Der PKW der hinter dem MAN steht lässt mich raus. Ich taste mich langsam vor und zirkel meinen Zug auf die Corso Alcide de Gasperi. Der Stau auf der Gegenspur geht bis über die Traversa Varo, in die ich jetzt einbiege, hinaus. Im Radio ertönt plötzlich irgendein italienscher Schlager. Was ist das heute für eine Musikmischung. Mit welchem Fuß ist der Radiomoderator aufgestanden? Ich stelle mein Radio um auf meinen USB-Stick. Ein kraftvolles Elektomixtape erklingt. Schon besser.
    Ich fahre nach links auf die Strada Ponte della Persica und kurz darauf auf die Strada Statale 145 die in die A3/E45 übergeht. Die Straße ist frei und ich beschleunige auf 84 km/h. Tempomat rein und laufen lassen.











    Ich erreiche die Vororte von Rom und folge weiter der E45.



    Mein digitaler Wächter meldet sich ebenso wie mein Magen. Zeit für Pause. Kurz darauf kommt passenderweise die Raststätte Prenestina Est und ich fahre ab.



    Ein Blick auf den Tankfüllstand. Alles in Ordnung, meine Frau hat anscheinend in Neapel noch vollgetankt. Mir huscht ein Lächeln übers Gesicht. Ich stelle den rovfågel auf den Parkplatz und schalte am Tachographen auf Pause. Fünf Minuten Luft bis ich die viereinhalb Stunden voll hätte. Wenigstens schon mal zwei Punkte die heute ohne Probleme laufen.
    Ich gehe in den Autogrill und hole mir was zu Essen.








    Ich bin wieder auf der E45 gen Norden.



    Ich passiere den Spaghettiknoten, der das Autobahnkreuz der E45 mit der E80 darstellt. Plötzlich gehen vor mir die Bremslichter an und der Verkehr kommt fast zum stehen. Genauso schnell löst sich das Ganze dann aber auch wieder auf und es ist nicht zu erkennen wieso alle abrupt bremsen mussten. Ich beschleunige wieder auf meine Tempomatgeschwindigkeit und greife zur Kaffeetasse.
    Der Fluss Tiber begleitet mich auf meinem Weg nach Norden. Aus dem Radio spielt immer noch meine Musik vom USB-Stick. Besser gesagt ist es eine Zusammenstellung die sich Sandra für ihre Tour fertig gemacht hatte. Mit den ersten beiden Titeln heute früh konnte ich ja noch ganz gut leben. Aber italienischer Schlager... das war dann doch zu viel gewesen.

    Nazzano. Foglia. Narni. Langsam wird der Verkehr dichter. Feierabendverkehr eben. Bei Fabro ist der Verkehr dann ziemlich stockend, entspannt sich aber direkt
    hinter der Abfahrt wieder.

    Ich bin kurz vor der Raststätte Badia al Pino Est und ich überlege ob ich schon für den Feierabend rausfahren soll. Aber eigentlich ist es dafür noch zu
    früh. Ich entscheide mich für die Weiterfahrt – theoretisch müsste ich es bis nach Florenz schaffen.

    Es ist 19:35 Uhr. Mein Tachograph ist jetzt schon wieder am blinken. Jaaaa doch. Ich blinke auch gleich. Hoffe ich jedenfalls, denn an der Abfahrt Incisa-Reggelo
    bin ich gerade dran vorbei. Sieben Kilometer später. Ich setze den Blinker rechts und fahre auf die Area Parcheggio Rignano Est. Ich stelle den rovfågel ab. 19:45 Uhr.
    Ich greife gerade zum Tachographen um auf Pause zu stellen da springt die Uhr auf 19:46 Uhr. Herzlichen Glühstrumpf. Eine Minute über die Fahrzeit. Was soll's. Wer mir dafür ans Bein pinkeln sollte hat zu Hause nix zu melden...

    Ich schnappe mir mein Telefon und wähle Sandras Nummer. Allzu lange geht unser Gespräch allerdings nicht, denn meine Süße ist nach diesem früh begonnenen Tag genauso müde wie ich.




    Dienstag, 04.09.2018, Area Parcheggio Rignano Est.
    04:00 Uhr. Mein Wecker ist der Meinung er hätte ausgeschlafen. Ich teile diese Meinung nicht so ganz, stehe aber trotzdem auf. Nach der Morgentoilette greife ich mir meine Packung Müsli und einen Jogurt aus dem Kühlschrank. Dazu Kaffee, die Erste. Am roten Truck neben mir geht die Gardine auf und der Fahrer schaut zu mir rüber. “Доброе утро, христиан.“ Erst jetzt fällt mir auf, dass es ein Scania von BALTICtrans aus St.Petersburg ist. „Hej Alex. Mit dir hätte ich jetzt gar nicht gerechnet.“ „Unverhofft kommt vor, mein Freund. Gestern Abend war bei dir schon alles dunkel.“ „Mhm. Ich war platt nach dem Tag. Morgens um 02:00
    Uhr mit Sandra aufgestanden. Und der Tag lief alles andere als rund.“
    „Oh, Sandra ist auch hier?“ „Leider nein. Sie ist gestern früh von Neapel aus wieder nach Hause geflogen. Tania hat Urlaub und entsprechend wird sie im Büro gebraucht.“ „Yanaa kommt zur Zeit auch kaum mal raus. Hatte sie dir eigentlich schon wegen dem Segeln Bescheid gegeben?“ „Mir nicht. Sandra hatte da aber am Rande mal was erwähnt. Den Termin hab ich aber gerade nicht im Kopf.“ Nebenbei mache ich eine weitere Tasse Kaffee fertig und reiche sie an Alexej, der mittlerweile zu mir ins Fahrerhaus übergesiedelt ist. „OK. Also von 19. bis 21. Oktober. Von Rostock nach Breege auf Rügen. Eisgang ist dieses mal eher unwahrscheinlich.“ „Wäre ja auch zu blöd, wenn der Ersatztermin für's Frühjahr jetzt auch ausfallen würde.“ Das Gespräch geht noch eine Weile weiter bis ich mich für die Weiterfahrt bereit machen muss.







    Ich habe nur eine auf neun Stunden verkürzte Ruhezeit gemacht und bin wieder auf der E35 unterwegs. Alex musste noch ein Weilchen stehen bleiben, sodass wir nicht gemeinsam gen Norden fahren können. Im CB-Funk herrscht Ruhe.





    Nach dem gestrigen Erlebnis mit dem italienischen Schlager im Radio hatte ich vorhin dann auch überlegt ob ich wieder auf Radio stelle oder weiter vom USB-Stick Musik abspiele. Radio hat gewonnen und ich habe einen Sender mit Elektromusik aus den 90ern gefunden. The Prodigy - Out of Space.

    Die Baustelle bei Barberino di Mugello bremst meine Fahrt nur minimal aus. Kurz darauf geht es aus der Toskana in die Emilia-Romagna.
    Rioveggio. Bologna. Modena. Mantua. Verona. Inzwischen blinkt mein digitaler Tachograph wieder und mahnt zur Pause. Um 09:27 Uhr stelle ich den rovfågel an der Stazione di Servizio Adige Est ab.







    13:45 Uhr. Ich setze den Blinker und fahre über die Abfahrt Innsbruck-Ost und die Amraser-See-Straße ins Gewerbegebiet in dem auch der IKEA liegt. Ich habe hier zwar weder was zu laden noch etwas zu entladen, aber ich wollte mir Innsbruck schon länger mal anschauen und da ich,wie sich heute im Laufe des Tages herausgestellt hatte, sowieso erst morgen Mittag in Stuttgart sein muss beschließe ich meinen Feierabend.

    Den Nachmittag verbringe ich dann mit einer Seilbahnfahrt der Innsbrucker Nordkettenbahn bis hoch hinauf auf den Hafeklar und einen Streifzug durch die Innsbrucker Altstadt. Für das Abendessen erinnere ich mich an einen Tip von Hermann aus Linz: der Tiroler Bauernkeller. Das Essen dort lecker und preiswert. Und auf jeden Fall was anderes als wie man es an den Autobahnraststätten bekommt.













    Ich bin zurück am Scania und wähle unsere Privatnummer. “Sandra här. Hallå?“ „Hej älskling.” ”Na du. Wo bist du?” ”In Innsbruck.” ”Oh. Gab es Probleme? Ich hätte gedacht, dass du inzwischen schon weiter bist.” ”Nein, alles OK. Ich habe aber heute früh einen Anruf bekommen, dass ich vor morgen Mittag in Stuttgart nicht entladen werden würde. Und da ich mir Innsbruck immer schon mal angucken wollte...” ”Verstehe. Dann hast du fast alles richtig gemacht.” ”Wieso nur fast?” ”Ich darf hier arbeiten und du vergnügst dich.” ”Ähm, ja. Nee.” ”Nicht?” Ich höre ihr Lachen und stelle mir ihr freches Grinsen dazu vor. ”Schon in Ordnung so, Süßer.” ”Hmkfsiwe.” ”Was meinst du?” ”Glaub mal... ich hätte dich heute schon gerne dabei gehabt.” ”Komm, mach ein anderes Gesicht. Das weiß ich doch. Jag älskar dig.” ”Ich dich auch. Übrigens auch noch schöne Grüße von Alexej.” ”Wo bist du dem denn über den Weg gelaufen?” ”Gleich heute früh auf dem
    Rastplatz wo ich über Nacht gestanden hatte.”





    ...
    ...




    Mittwoch, 05.09.2018, Innsbruck.
    Es ist 04:00 Uhr. Der Wecker brauchte sich zu gestern also nicht umgewöhnen.

    Gestern nach dem Telefonat mit Sandra war ich noch eine Runde runter zum Inn und habe dem Rauschen des Wassers gelauscht. Und irgendwie hätte es mich gereizt dort eine Runde mit dem Kajak zu fahren. Ich klettere aus dem Fahrerhaus und verschwinde hinter dem erstbesten Busch. Dort rauscht jetzt erst mal was anderes. Anschließend folgt die Wäsche aus dem Kanister und ein Frühstück bestehend aus Kaffee und Nutellabrötchen.

    Es ist kurz nach 05:00 Uhr und ich bin gerade wieder losgefahren. Mein Telefon klingelt. Im Display eine Nummer aus meiner Niederlassung München. „Christian hier. Guten Morgen.“ „hansekontor in München. Diesl. Grüß Gott.“ „So hoch fahre ich heute nicht mehr, Conny.“ Ich ernte ein schallendes Lachen als Antwort. „Du bist schon früh im Büro...“ „Wie meistens. Flo ist ein Morgenmuffel und deckt lieber den Spätdienst ab. Ich hingegen nutze den Nachmittag lieber für mich.“ „Das
    macht ihr schon. Aber du rufst ja sicher nicht wegen Smalltalk an.“
    „Da hast du Recht. Du bist ja noch mit der Jacht unterwegs, richtig?“ „Ja. Gerade in Innsbruck auf die Autobahn. Abladetermin heute Mittag dann in Stuttgart.“ „Bin im Bilde. Von dort fährst du dann bitte leer nach Bad Waldsee in die Biberacher Straße.“ „Was gibt’s da?“ „Ein Wohnmobil und einen Caravan für Stockholm laden und dann pronto gen Norden. Die Lieferung pressiert, weil der ursprünglich geplante Frachtführer ausgefallen ist.“ „Verstehe. Ich weiß jetzt aber gerade nicht, ob ich mit meiner Wochenfahrzeit da hin komme.“
    Brauchst du dir keinen Kopf drum machen. Ich telefoniere nachher mit Sandra und mach nen Plan.“ „Alles klar.“ „Für nächste Woche hätte ich da auch schon was...“ „Trondheim – Graz; die Urlaubsvertretung für Michael?“ „Ja, genau.“ „Sonst noch was?“ „Joa. Der Maier-Flink hat angefragt, ob wir Ende September in die Türkei fahren würden. Und unterwegs in Sofia noch was abliefern.“ „Macht ihm nen Preis, der ihm weh tut. Und er muss eine Rückladung haben. Wenn er da nicht zuckt, fahre ich die Tour selbst. Lass Vivien das machen. Und sie soll Franziska zu dem Gespräch mitnehmen.“ „Franziska? Die hat doch gerade erst mit der Ausbildung angefangen.“ „Macht nix. Sie
    kann von Vivien gleich lernen wie es geht.“
    „Wenn du meinst. Ich geb's so weiter.“ Ich passiere Telfs. Einen Moment später beenden wir das Gespräch und ich setze den Blinker rechts um die Inntalautobahn in Richtung Mötz zu verlassen.







    Ich lasse Österreich hinter mir. Aus der Fernpassstraße wird bei Füssen die A7.
    Kempten. Memmingen. Illertissen.

    Inzwischen bin ich kurz vor Ulm und wechsele auf die B28. Am Blaubeurener Ring bleibe ich auf der Hauptstrecke, die ab dort dann die B10 ist.
    Ich erreiche das Autobahnkreuz Ulm-West und fahre auf die A8 in Richtung Stuttgart. Da ich inzwischen gut vier Stunden unterwegs bin wird es Zeit sich über
    die vorgeschriebene Pause Gedanken zu machen. Tagsüber alles eher unkompliziert.

    Es ist 09:20 Uhr und der V8 stellt auf dem Parkplatz bei Hohenstadt sein brabbeln ein. Zuerst verschwinde ich zum Toilettenhäuschen, anschließend werfe ich einen Blick in meine Vorräte und entscheide mich wieder für Müsli. Dieses mal mit Milch. Ich will gerade den Löffel zum Mund führen als mein Telefon klingelt. Unterdrückte Rufnummer. Mit einem Seufzer lege ich den Löffel beiseite. „hansekontor.
    Christian Dansör.“
    „Schönen guten Tag Herr Dansör. Mein Name ist Ralf Andresen von...“ Im Telefon sind merkwürdige Geräusche zu hören und ich verstehe den Firmennamen nicht. „Wussten Sie, dass heute ihr Glückstag ist? Ich habe für Sie extra ein Supersonderangebot...“ Mein Gegenüber spricht ohne Punkt und Komma
    wie ein Wasserfall. „Herr Andresen? So war doch Ihr Name?“ „Ähm, ja.“ „Ich habe keine Einwände dagegen, dass Sie arbeiten müssen. Aber lassen Sie mich mit Kaltakquise in Ruhe. Auf solche Geschäfte stehe ich nicht.“ „Ja, aber...“ „Nichts aber... Schönen Tach gewünscht.“ Ich lege auf und greife mir meine Müslischale.

    Es ist 10:08 Uhr. Ich starte den rovfågel und gieße mir noch einen Kaffee ein. Zwei Minuten später stelle ich den Tachographen wieder auf Fahrzeit und rolle auf die A8. Bis zum Neckarhafen sind es noch etwas über fünfzig Kilometer.



    Ich passiere Mühlhausen im Täle und Kirchheim unter Teck. An der Abfahrt Wendlingen folge ich dem Navi auf die B313 in Richtung Plochingen. Die Strecke führt parallel zum Neckar auf die B10.
    Ich fahre an einem Burger King, einem Hornbach und einem Metro-Markt vorbei. Ein paar Minuten später habe ich rechterhand das Daimler Werk Brühl, welches zum
    Mercedes-Benz-Werk Untertürkheim gehört und das technische Ausbildungszentrum für ca. sechshundertfünfzig Auszubildende beherbergt. Es geht weiter entlang des Neckars und schließlich über Otto-Hirsch-Brücken zum Ostkai im Neckarhafen.




    Gruß Christian
    hansekontor

    Das Wasser ist nicht tief. Es geht den Enten nur bis zum Bauch!


    TSM+RusMap+ZaregonNorthMap

    Windows7 Professional, 64-bit // IntelCore2Duo E8400 @ 3GHz // 8GB RAM // NVIDIA GeForce405

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Kommentare 8

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    Sauerlaender -

    Wieder ein sehr schönes Kapitel von dir. Mit dem Abkürzen über die B10 bei Ulm lass dich aber nicht erwischen. Wenn die das nicht inzwischen wieder geändert haben, ist die für den LKW Durchgangsverkehr gesperrt. Ich meine übrigens, dass selbiges auch für die Fernpassroute gilt. Da standen auch immer Schilder, dass man dort nur als Anlieger durchfahren durfte.

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      infinity -

      :D Hatte 'n Anliegen. Hemd an Hose und so. Die gesperrten Streckenabschnitte haben in den letzten Jahren irgendwie inflationär zugenommen.

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      Sauerlaender -

      Die Sperrungen waren bereits zu meiner aktiven Zeit (bis 2012) vorhanden. ;) Leider sieht man sowas nicht auf Google Maps. :D Bei den Österreichern glaube ich auch nicht, dass sich da was dran geändert hat. Bei der B10 bei Ulm weiß ich nicht, ob die Sperrung noch ist, seit die Maut auch auf Bundesstraßen gilt. :) Für mein Tagebuch greife ich ja selbst immer wieder gerne auf Google Maps zurück. Wobei das natürlich auch die einfachste Alternative ist, wenn man eine Gegend nicht persönlich kennt. Für den ETS kann ich immerhin auf Erfahrungswerte aus D, DK, NL, B, L, F, A, CH, FL, E und CZ zurückgreifen. Auch wenn diese leider nicht mehr ganz aktuell sind.

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    Werner 1960 -

    Wieder klasse geschrieben.

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    loddi51 -

    Klasse geschrieben,infinity.

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    TurboStar -

    Schönes Kapitel. So gerne ich den italienischen Schlager gehört hätte, der wäre bei mir auch nicht erklungen. Denn der USB-Stick wäre im Slot gewesen, bevor Henning May eine Chance gehabt hätte, den Namen "Pocahontas" das erste Mal zu Ende zu bringen. Aber es sind ja um die 10 italienische Schlager auf dem Stick :D

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      infinity -

      Über Pocahontas kann ich inzwischen ganz gut lachen - ist bei uns auf dem Wasser so ein Synonym für einen schlechten Paddelstil. Als Elektro-Remix kann man sich das sogar anhören. Schlager, egal welcher Herkunft, hingegen brauche ich gar nicht.

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      TurboStar -

      Ich habe schn als Teenager viel Schlager gehört, natürlich durch meine Großeltern. Und weil ich für alle Musikstile offen bin, bleiben dann eben ein paar gute Lieder hängen. Dem modernen Partyschlager (Helene F. <X ) kann ich nicht viel abgewinnen. Aber gerade italienische aus den 80ern (z.B. Al Bano und Romina Power, Alan Sorrenti) höre ich richtig gerne. Ich muss aber zugeben, dass sich mit einiger Suche zwischen den dreinhalbtausend MP3-Dateien auch mal ein paar Lieder von den Flippers oder Andy Borg finden lassen. Dank der Random-Funktion können die dann aber problemlos zwischen Techno von Eric Prydz und schwerer verdaulichem Metal von Ensiferum auftauchen. Das ist dann eine merkwürdige Zusammenstellung :D