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[KW 27/2018 Samstag - KW 28/2018 Montag] - Vad är det där? Stechpaddel. Visitenkarte.

  • [KW 27/2018 Samstag - KW 28/2018 Montag] - Vad är det där? Stechpaddel. Visitenkarte.



    Samstag, 07.07.2018, Arlanda.

    Unsere Flüge liefen an sich problemlos. Der A380 von San Francisco nach Frankfurt hatte anscheinend Rückenwind, denn wir waren vierzehn Minuten vor der geplanten Zeit in Mainhattan gelandet. Den Ausgleich brachte dann der Weiterflug nach Schweden – zwanzig Minuten Verspätung trotz pünktlichem Start.

    Nach dem Erhalt unserer Koffer ging es erst einmal durch den Zoll. Da wir in Kalifornien einiges eingekauft hatten dauerte die Abfertigung ein wenig, war aber insgesamt unkompliziert.

    Ich greife nach Sandras Hand und wir verlassen das Terminal. Vor dem Urlaub hatten wir mit Sandras Eltern abgesprochen, dass sie uns heute abholen. Plötzlich ruft Sandra: „Pappa, här är vi.” ”Hej dotter. Hej Chris.” ”Hej Rasmus.” ”Var är mamma?” ”Sie hat noch im Büro zu tun. Sie kommt morgen nach Uppsala.” Wir gehen gemeinsam zum Parkplatz und auf einen kleinen japanischen Bus zu. ”Pappa vad är det där?” ”Ich hab mir gedacht ich nehme heute mal den Suzuki Carry um eure Einkäufe aus Amerika mitzubekommen.” Sandra guckt mich an und fängt an zu lachen. ”Komm nicht auf die Idee dir auch so einen zu holen.” ”Keine Angst. Ich find den niedlich, aber unser Sprinter reicht mir als Transporter aus.”

    Rasmus fährt auf die E4 Richtung Norden und beschleunigt.





    Es ist kurz nach 17:00 Uhr als wir in der Stadshusgatan ankommen. Wir stellen die Taschen in unsere Wohnung und gehen dann mit Sandras Vater in die Stadt Abendbrot essen.







    Wir sind wieder zu Hause. Rasmus haben wir im Gästezimmer einquartiert. Inzwischen sind wir frisch geduscht und liegen im Bett. Sandra dreht sich zu mir und legt den Arm um mich. ”Schade, dass der Urlaub schon vorbei ist.” ”Ist er noch nicht. Wir haben noch den Sonntag. Und da bekommst du mich nicht ins Büro.” ”Gut so. Ich kann mich noch an andere Zeiten erinnern.” ”Ich mich auch. Aber wie sagtest du damals... man muss auch mal abschalten können.” ”Mhm.” Ich gebe Sandra einen Kuss. Ihr typisches freches Grinsen hat wieder seinen Auftritt. ”En mer, tack.” Ich tue so als würde ich mich für einen Kuss zu ihr beugen, erwische dann aber mit meiner Zunge frech ihre Nasenspitze. ”Hej, vad fan gör du?”, meint sie gespielt schmollend. Ich ziehe sie zu mir und gebe ihr den Kuss, den sie eigentlich erwartet hatte. ”Redan bättre.” Sie kuschelt sich wieder bei mir an und wir schlafen ein.



    Sonntag, 08.07.2018, Uppsala.

    Es ist kurz nach 08:00 Uhr als es an der Tür klingelt. Sandra öffnet und begrüßt ihre Mutter herzlich. Diese kommt rein, legt eine Tüte Brötchen auf den Tisch und gibt ihrem Mann einen Kuss bevor sie auch mich begrüßt.

    Nach dem Frühstück sitzen wir gemeinsam im kleinen Garten, der sich an unsere Halle anschließt. Sandra und ich erzählen abwechselnd von unserer Reise.
    ”Das klingt sehr gut. Und mit dem Grand Lion muss ich mich wohl mal in Verbindung setzen.” ”Varför det, mamma? Vill du också åka till Kalifornien för en semester?” ”Vielleicht. Irgendwann. Du weißt ja, dass wir eigentlich hauptsächlich Busreisen anbieten und Busse im Linienverkehr betreiben. Ich habe in letzter Zeit aber vermehrt Anfragen bekommen, ob wir auch Flugreisen, eben nach Kalifornien, im Programm haben. Mal schauen, was wir draus machen.” ”Zum Thema Busse... Sandra, ich brauche euch da ab Dienstag mal für ein paar Tage.” ”Was hast du vor, Papa? Busse darf ich maximal auf unserem Hof hier fahren.” ”Weiß ich. Wir haben vier neue Busse bei Scania in Stockholm gekauft. Du müsstest mich nur dort hin fahren, damit ich dann die Busse hier zu euch nach Uppsala schaffen kann. Die Busse müssen noch foliert werden.” "Achso. Ja, das sollte kein Problem sein, wenn wir denn Zeit dafür haben.” ”Habt ihr. Habe ich schon mit Tania abgesprochen, wo ihr noch auf der anderen Seite vom großen Teich wart. Ich würde sagen, dass wir alles weitere dann am Dienstag durchsprechen.” Rasmus wirft einen Blick in seine Kaffeetasse. ”Irgendwie ist hier Ebbe.” ”Meine Tasse ist mit deiner solidarisch.” Sandras Vater lacht schallend und ich ändere den Füllstand der Tassen einen Moment später.







    Sandras Eltern haben sich verabschiedet und wir machen noch einen Spaziergang am Fyrisån entlang. Wir setzen uns ans Ufer und lassen die Füße baumeln. Sandra lehnt sich an mich. ”Das surfen letzte Woche mit Keela hat richtig Spaß gemacht.” ”Mir auch. Ich hätte ihren Freund gerne kennen gelernt. Sie meinte ja, dass er anfangs auch ein bisschen Zeit brauchte um Gefühl fürs Board zu bekommen.” ”Mhm. Schade nur, dass wir hier nicht so Wellen wie in Pacifica haben um zu surfen.”
    ”Wir haben vielleicht keine Wellen. Aber wir können dafür mit Stechpaddeln umgehen.” ”Was meinst du damit?” ”Stand Up Paddling. Ich hab den Gedanken daran bis jetzt immer verworfen, weil ich dachte dass mir so ein Board eh nicht zusagen würde. Nach dem letzten Wochenende sehe ich das irgendwie anders und mir geistert der Gedanke an ein SUP durch den Kopf.” ”Hmm... dann sollten wir uns eins kaufen. Die Idee gefällt mir.”



    KW 28/2018
    Montag, 09.07.2018, Uppsala.
    Nach dem Frühstück war ich kurz in unseren beiden Lagergebäuden und hab mir einmal kurz einen Überblick verschafft und unsere Lageristen begrüßt.
    Mats sein Scania steht an der Seite, da er Urlaub hat. Meja und Ludvig sind schon unterwegs, während Kirstin noch mit dem MAN an der Rampe steht.

    Zurück im Büro kommt mir Tania schon entgegen. „Hejda.“ „Guten Morgen.“ „Kommst du zu Sandra ins Büro? Dann gebe ich euch kurz einen Überblick, was in den letzten Tagen so passiert ist.“ „Jo, bin gleich da. Ich muss nur noch eben kurz den Kaffee um die Ecke bringen.“ „Besser ist das.“







    „Nachher kommt ein Mechaniker von Scania vorbei um sich Mats seinen Motorwagen anzusehen. Er hatte am Freitag plötzlich mehrere Probleme gleichzeitig als er morgens los wollte. Er hat die Tour dann mit dem 730er-Motorwagen gemacht. Jetzt hat Mats dann ja erst einmal zwei Wochen Urlaub. Kirstin und Ludvig haben seine Touren mit im Tourenplan drin.“ „Hm, ok. Schauen wir nachher mal was der Mechaniker findet.“ „Meja hat ebenfalls Urlaub. Die Touren diese Woche fährt
    Sandra, das passte anders nicht mehr. Am Donnerstag kommt dann zusätzlich was für Scania. Da müssen wir schauen ob Sandra das mit auf den Wagen kriegt. Wenn nicht springe ich da mit rein. Morgen holt Sandra dann noch mit ihrem Vater die Busse aus Stockholm – er wollte euch das schon mitgeteilt haben.“
    Wir nicken. „Nächste und übernächste Woche hat Airin Mejas Touren dann bei Ludvig und Kirstin mit eingebaut.“ „Wer ist Airin?“ frage ich erstaunt. „Sorry Schatz, das hatte ich voll vergessen dir zu erzählen. Airin Leone war Ende Mai zum Vorstellungsgespräch bei mir und hat zum 01.07. bei uns als Disponentin angefangen. Sie wird sich von Uppsala aus hauptsächlich um die Containerschubserei kümmern, sprich überwiegend für Malmö zuständig sein.“ „Gut, dann weiß ich wenigstens Bescheid, wenn mir heute ein neues Gesicht im Büro über den Weg läuft.“ „Sooo, weiter im Text... Von Mona hab ich die Info bekommen, dass Tomek seinen neuen Benz übernommen hat. Sein MP3 ist bereits gen Polen verkauft. Zudem hat sie letzte Woche einen jungen Mann als Auszubildenden zum Berufskraftfahrer eingestellt.“



    „Sehr gut. Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben. Wie siehts in München aus?“ „Annyka wollte sich nachher noch melden, sie hat da wohl noch ein Gespräch mit einer Franziska. Den Nachnamen hab ich mir gerade nicht gemerkt. Christian, bei dir stehen dann bis zum Wochenende die Folierarbeiten. Kjell geht dir dabei zur Hand. Nächste Woche gibt es dann einiges ab Malmö.“ „Ok. Schau ich mir im System an.“
    Sandras Telefon klingelt und auch Tanias Telefon verlangt nach Aufmerksamkeit. „Ich hab so weit erst mal nix mehr für euch. Von eurem Urlaub erzählt ihr dann später.“
    Und schon hat uns der Alltag wieder. Auch mein Telefon klingelt – der Scania-Mechaniker meldet seine baldige Ankunft, sodass ich mich rüber zum Lager mache, wo Mats sein R360 steht.







    19:00 Uhr. Ich sitze wieder im Büro.
    Der Check am R360 war ziemlich ernüchternd. An sich sind keine großen Sachen kaputt, aber in der Summe so viel, dass der Motorwagen vorerst nicht einsatzbereit ist. Der Nahverkehr in Verbindung mit der doch eher niedrigen Motorleistung zerrt halt doch ganz gut an der Technik. Einige Teile hätte der Mechaniker direkt dabei gehabt. Andere muss er erst besorgen. Immerhin war er zuversichtlich morgen, spätestens übermorgen, alles vor Ort wieder hin zu bekommen.

    Sandra kommt zu mir. „Hej sötnos.” Als Antwort bekomme ich ein Lächeln. ”Annyka hat eben angerufen. Das Vorstellungsgespräch, von dem Tania heute früh sprach, war wohl positiv. Franziska Jüggr wird ab dem 01. August als Auszubildende zur Speditionskauffrau unsere Münchener unterstützen. Dazu noch Katharina Lindenbergh als Auszubildende zur Berufskraftfahrerin. Das Vorstellungsgespräch hatten Annyka und Vivien auch heute.” ”Prima. Hat Anny sonst noch etwas erzählt über unsere neue Azubinen?” ”Nicht viel. Nur, dass Franziskas Vater selbst LKW fährt und du diesem wohl Anfang des Jahres mal eine unserer Visitenkarten gegeben hast. Wie sieht es bei dir aus? Feierabend?” Mein Telefon klingelt. Im Display die Rufnummer vom großen Lager. ”Christian här.””...” ”Ja, bin gleich da.” Ich lege das Telefon zur Seite. ”Noch nicht ganz. Ich muss noch mal kurz zum Lager rüber. Pat hat da ein kleines Problem. Sollte aber fix gelöst sein.” ”Dann hau ich uns schon mal Schnitzel in die Pfanne.” Ich gebe meinem Schatz einen Kuss. ”Mach das. Bis gleich.”









    Das Problem im Lager, am Ende nur ein blöder Zahlendreher in den Papieren, war schnell gelöst, sodass ich kein kaltes Schnitzel zum Abendbrot bekam.

    Wir sind gerade dabei ins Bett zu gehen als Sandras Handy eine WhatsApp-Nachricht meldet. Sie schaut drauf. ”Schatz. Keela schreibt gerade, dass sie
    mit Marc unterwegs war und...”
    Gruß Christian
    hansekontor

    Das Wasser ist nicht tief. Es geht den Enten nur bis zum Bauch!


    TSM+RusMap+ZaregonNorthMap

    Windows7 Professional, 64-bit // IntelCore2Duo E8400 @ 3GHz // 8GB RAM // NVIDIA GeForce405

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