TruckSim Map Bilder Show

hier könnte auch dein Bild stehen ...

Baustelle und neues Haus

  • Petra kochte Kaffee und die Witwe schrieb Rechnungen auf ihrem PC. Mir war ihr Desktop Bild nie so richtig aufgefallen, aber nun sah ich es mal ganz, es war der Kölner Dom, so fragte ich:“ Warum hast denn du Deutschlands älteste Baustelle als Hintergrund auf dem Rechner? Da gibt es doch sicher schönere Bilder.“ Sie sah mich an und sagte:“ Ein Kölner der den Dom nicht mag? Ich hätte nie gedacht dass es sowas gibt. Ihr macht doch immer so als gäbe es nichts Besseres.“ Ich grinste und sagte:“ Diese Bauruine konnte ich noch nie leiden, hat aber auch viel mit meiner Kindheit zu tun, habe in einem der Heime von denen gelebt. Und seit dem stehen die in meinem Ansehen weit unten.“ Die Witwe nickte und sagte:“ Ich weiß, Petra hat mir gesagt wie du im Winter zur Schule kamst, kurze Hose und Hemd. Ich habe auch einiges andere erfahren von Kathi und war oft den Tränen nah. Gerade der Kirche traut man vernünftiges Umgehen mit Kindern zu, aber was Kathi und Petra mir erzählten war echt Grausam. Aber du hast Recht es gibt schöneres als diese Baustelle.“ Wenig später hatte sie den Eiffelturm als Hintergrundbild. Ich kontrollierte schnell meine Mails und hatte Antwort von Jack. Ein Jubelndes Smiley hüpfte über meinen Monitor.


    Ich ging ans Handy weil es Randale machte, es war ein Mitarbeiter aus Bergen. Ich ging ran und er sagte:“ Guten Morgen Bär, ich hab da mal eine Frage. Meine Frau und ich haben ein Haus in der Nähe von Odense geerbt, und nun wollen wir da leben. Gibt es in Odense noch eine freie Fahrerstelle die ich besetzen kann? Weil täglich zwischen Odense und Bergen pendeln wird mir auf Dauer zu teuer.“ Ich sagte:“ Tut mir leid Benjamin, aber hier ist alles dicht, denn von hier gehen täglich 7 Fahrzeuge raus. Was ich dir anbieten könnte wäre ein Fahrerplatz in Aalborg oder Kopenhagen, denn da fehlt jeweils ein Fahrer. Allerdings sind das die Schwerlastzüge die da neu zu besetzen sind. Die Fahrer hatten ein Problem damit nicht jeden Tag Zuhause sein zu können und haben uns zum 1.1.18 verlassen. Nun benötigen die zwei Filialen neue Schwerlastfahrer.“ Benjamin sagte:“ Das muss ich erst mit meiner Frau besprechen, aber ich würde dann Aalborg bevorzugen, weil das Haus mehr in diese Richtung ist. Ich spreche heute noch mit meiner Frau und melde mich danach gleich bei dir.“ Ich sagte:“ Mach das, und sag deiner Frau dass Schwerlastfahrer mehr Geld bekommen als die Standard Fahrer.“ Wir legten auf und ich sah mal nach den Fahrten für morgen. Die Fahrer in Odense hatten (außer mir) alle ihre Fahrten. Auch die Schwedischen und Norwegischen Fahrer waren versorgt. Düsseldorf hatte 3 Fahrten die feststanden und Stuttgart die Standardfahrten für Mercedes.

    Also alles ok in den Filialen. Schön, also sah ich mich einfach nur mal auf meinen Seiten um und fand sogar einen Ford Mustang aus den 60er Jahren, der sah Top aus und ich wusste dass der Scheich so einen suchte, also schickte ich ihm das Bild. Mein Handy nervte und ich ging ran. Die Baufirma die unser Logistikzentrum bauen sollen waren dran. Der Chef selbst gab sich die Ehre, und er sagte:“ Nachdem nun alles Vermessen wurde, haben wir letzten Freitag erfahren dass ihr Grundstück viel größer ist als uns gesagt wurde. Es fehlten 4 Felder gleich am Haupt Hof und 3 Felder etwas abseits. Wir haben am Freitag gleich neu Vermessen und machen morgen weiter, denn die drei Felder Abseits des ganzen fehlen noch. Dann müssten sie auch mal herkommen, da wir nach dem neu Vermessen mehr Platz gewinnen, müsste auch der Bau etwas verändert werden. Wann könnten sie denn mal zu uns ins Büro kommen.“ Ich sagte:“ Ich bin Morgen gegen Mittag in Düsseldorf, und dann können wir uns an die Pläne setzen.“ Er fand das gut und wir legten auf.
    Ich berichtete Petra von der Änderung unseres Projektes zwischen Düsseldorf und Köln. Sie schluckte erst dann sagte sie:“ Das Teil wird immer größer und sollte eigentlich im Februar fertig sein. Was machst du denn nun mit dem gewonnenen Platz?“ Ich sagte:“ Dass Überlege ich mir noch, entweder wir bauen so wie geplant oder eben um einiges Größer. Die Abseits liegenden Felder wären gut für ADR Trucks mit Trailern. Dort wird nur Stahlbeton gegossen und eine Überdachung gebaut. Oder wir nutzen das Gelände als Wohnfläche für Angestellte die weiter weg wohnen. Je nach Platz könnte man da 2 bis 4 Häuser drauf setzen. Aber das sehe ich morgen.“ Der Tag neigte sich dem Ende zu und ich saß noch auf meiner Bank und rauchte eine. Der Scheich wollte den Mustang haben, also kaufte ich ihn und er schickte eine kleine Liste von Trucks die er für seine Fahrer wollte. Es waren nur 4 Trucks die er suchte, am liebsten so jung wie möglich da sie ja länger halten mussten. Ich schrieb ihm dass ich mich umsehen werde und schickte die Mail ab. Schön dass man sowas auch mit dem Handy konnte.


    Am nächsten Morgen (wie immer um 4) war Duschen, rasieren und anziehen angesagt. Dann runter und die Kaffeemaschine anschmeißen. Sie war ein Geschenk von Petras ältester Schwester zum Einzug gewesen. Sah ziemlich Teuer aus, sie mahlte die Bohnen selber und zog sich auch ihr Wasser selbst, aus diesem Grund hatte sie eine Verbindung mit der Wasserleitung. Es war jeden Morgen schön die Technik zu erleben, aber diesen Morgen nicht so sehr, denn es lief alles viel lauter ab als sonst. Kaffeemahlen hörte sich an wie eine Kettensäge die zu langsam versucht in einen Baumstamm mit Metall zu kommen. Wasser ziehen hörte sich fast an wie die Niagarafälle, und war an meinen Füssen genauso nass. Dann gab es sehr seltsame Geräusche und das war es dann, außer dem plätschern von Wasser war nichts mehr zu hören. Also kroch ich unter die Spüle und drehte den Haupthahn zu. Soviel zu meinem Morgenkaffee. Aber ich wollte schon immer mal um 4:45 Uhr eine Küche putzen. Also ran ans Werk, danach fiel mir dann auch ein dass Petras Maschine aus Köln noch da sein musste, also suchte ich danach. Im Keller wurde ich fündig, also hoch anschließen und Kaffee machen. Wasser holte ich im Bad hier unten, da die Küche ja keins mehr hatte. Die Maschine gluckste vor sich hin, und ich sah mir an was an der Leitung defekt war. Ich fand den Fehler, eine der Dichtungen von dem Schlauch zur Kaffeemachine war hinüber, also den Schlauch ab und die Dichtungen in Augenschein nehmen. Was war denn das?? Papierdichtung in einer Wasserleitung. Hallo Monteure wo ist das hin was ihr gelernt habt? NIEMALS eine Papierdichtung in eine Flüssigkeit führende Leitung. Auweia, da hatte wohl jemand seinen Job verfehlt. Na dann musste ich wohl erst mal eine neue Dichtung besorgen, denn ich hatte sowas nicht mehr. Also einen Zettel für Petra hinlegen und ab nach Düsseldorf. Petra kam wie gerufen von oben und ich berichtete ihr von der Wasserleitung an unserer Spüle. Sie sagte:“ Ok Schatz, ich kümmere mich drum. Da keiner von uns weiß wann du wieder hier bist, muss das gemacht werden. Ich weiß auch schon wer das machen kann, auf jeden Fall nicht derjenige der den Mist vorher gemacht hat. Diese Firma bekommt von uns keinen Auftrag mehr, unsere Küche war der letzte Auftrag von uns.“ Ich gab ihr einen Kuss und sagte:“ Brav mein Schatz. Ich rausche mal los, ab Kiel werde ich eh in den Berufsverkehr kommen.“ Eine Umarmung und schon war ich am Auto.

    Nähe Kiel dann eine Rauchpause und schnell ein Foto gemacht von einem Hansekontor Trailer.


    Dann in Frechen die zweite Kippenpause und ein Foto von einem DAF CF 85, sowas fuhr Martin lange Zeit bei Herbert. Dann sah ich einen der Erinnerte mich sehr an einen Magirus oder an den alten MAN, als ich ihn Überholte stellte er sich als ein ROMAN raus. Was dass auch immer sein sollte. In Düsseldorf ging ich gleich in das Büro des Baufirmenchefs, aber der hatte in Dortmund einen Termin und so ließ mich die Sekretärin in ihrem Büro warten. Ein junger gut gekleideter Herr kam rein und stellte sich als Marcel Kramer vor, er sagte:“ Da ich derjenige bin der ihre Bauzeichnung angerfertigt hat, werde ich nun mit ihnen mal alles durchgehen.“ Er legte mehrere riesige Blätter vor mir aus die alle eine Zeichnung aufwiesen. Die obere zeigte das Grundstück, aber in 2 Farben, Marcel sagte:“ Das hier ist das Grundstück wie es jetzt ist, die dazu gekommenen Felder sind in rot. Damit ergibt sich dann das Gesamtbild wie auf Blatt 2. Auf Bild 3 wäre dann der Keller, aber mit der alten Version des Grundstücks. Möchten sie das gesamte Grundstück nun ausnutzen für ihr Logistikzentrum oder die Aktuelle Version beibehalten?“ Ich sah mir Blatt 3 an und sagte:“ Größer, also zumindest die unterste Ebene für die Trucks und das Lager auf der Flachebene, damit gewinnen wir viel Platz um auch mal Schwerlastzüge mit Ladung Pausieren zu lassen. Die Ebene ganz oben ist dann für Übernachtungen der Trucker und Büros meiner Firma gedacht. Haben sie Zufällig eine Zeichnung der Abseits liegenden Felder hier?“ Er blätterte in dem Stapel und sagte:“ Ach hier auf der letzten Seite sind die letzten Felder.“ Er zog die Seite raus und legte sie auf die anderen drauf. Ich sah mir die Daten der Vermessungen an und pfiff durch die Zähne. Ich traute meinen Augen nicht, was da an Platz zusammen kam war der Hammer. Ich fragte:“ Kann und darf man da Wohnhäuser bauen?“ Herr Kramer sah mich an und sagte:“ Weiß ich nicht, aber wenn sie ein Logistikzentrum dort errichten dürfen, dann sagt auch keiner was dagegen wenn sie für ihre Angestellten den Wohnraum da bauen. Die Felder sind übrigens in Westlicher Richtung nur 1,5 Kilometer von dem Logistikzentrum weg.“ Ich sah ihn die ganze Zeit an, denn irgendwie kam er mir bekannt vor. Zumal er am Ende den gleichen Namen schrieb den auch ich schrieb. Als wir uns auf eine Kaffeepause mit Kippe einigten fragte ich ihn:“ Darf ich mal fragen wie ihr Vater heißt?“ Er sagte:“ Heinz heißt er und ist Trucker, er wohnt wie ich in Leverkusen, und meine Großeltern auch.“ Ich sagte:“ Na klasse, dann bist du der Marcel den ich vor über 20 Jahren auf dem Arm hatte. Dein Vater ist mein Cousin, und deine Großeltern sind für mich Tante und Onkel. Dein Opa ist der Bruder meines Vaters, aber mein Vater nahm sich 1966 das Leben.“ Marcel sah mich an und sagte:“ Wow, ich hätte nie gedacht mal durch Zufall an einen aus der Familie zu geraten. Ich dachte immer ich kenne alle und viel Geld um sich einen Bauzeichner zu leisten hat keiner.“ Ich lachte und sagte:“ Du glaubst du kennst alle. Ich weiß, dass mein Vater 15 Geschwister hatte und ich kenne nur 8 oder so, alle anderen von ihrem Wegsehen. Warum sie mich Ignorieren weiß ich von Gerüchten. Manche geben mir die Schuld am Tode meines Vaters. Ich war 4 und lebte zu der Zeit schon über ein Jahr im Heim. Aber lass die denken was sie wollen, mir egal.“ Wir rauchten noch eine und ich erfuhr noch so ein wenig über ihn und seine Familie. Er hatte eine Tochter und zog sie alleine auf, da die Frau lieber mit anderen Typen abhängen musste. Das gab es also auch heute noch, die Kinder abschieben und andere Betten zerwühlen. Tja, manches ändert sich wohl nie. Marcel wollte sich erkundigen ob man auf dem anderen Grundstück Häuser bauen konnte. Wenn nicht dann gab es da den ADR Parkplatz mit Bewachung. Wir tauschten unsere Visitenkarten und dann fuhr ich nach Köln zu Herbert und Kathi. Beide waren Erstaunt mich so schnell wieder zu sehen und Herbert sagte:“ Du kannst dich nicht von Köln trennen.“ Ich erklärte ihnen warum ich da war und fragte wie es denn bei ihnen nun lief. Kathi sagte:“ Wir sind mit allen Trucks unterwegs, auch Herbert fährt gleich wieder raus. Selbst Mike tritt uns Aufträge ab. Danke mein großer dass du uns geholfen und auch Mike eingeweiht hast. Nun sehen wir etwas befreiter in die Zukunft. Ich hatte sogar schon an einen Verkauf der Firma gedacht und wir wären dann nur noch die Angestellten hier. Aber das wäre echt nur der letzte Schritt gewesen, und der ist nun auch vom Tisch.“ Ich sagte:“ Wenn es wieder so weit kommen sollte, dann meldet euch jederzeit bei mir, denn wir sind mehr als nur Freunde und ich lasse euch nicht im Regen stehen.“ Herbert fuhr vom Hof und ich trank noch einen Kaffee. Mein Handy meldete sich und ich ging ran, der Chef der Baufirma war dran und Entschuldigte sich für seine Abwesenheit. Er wollte mich am nächsten Tag dann noch mal treffen und ich sagte zu.

    Also fuhr ich erst mal zu Mike, Auf dem Weg dorthin musste ich erst mal müssen, also fuhr ich auf einen Rastplatz und das erste was ich sah gefiel mir, da stand ein Scania T in Rot/Weiß. Also erst zur Entwässerungsabteilung dann Hände waschen und wieder raus. Nun stand der Eigentümer neben seinem T und ich sprach ihn an, ich sagte:“ Schicke Maschine, dein Chef meint es ganz besonders gut mit dir.“ Er lachte und sagte:“ Der ist mein Eigentum, den hab ich mir nach 20 Jahren auf den Autobahnen hier gegönnt. Mein Chef fand das weniger gut aber da muss er durch. Anfangs stimmten die Aufträge ja noch, aber seit etwa einem Jahr bekomme ich nur noch Inlandsfahrten. Das nervt und ich such was neues wo mein Truck und ich gebraucht werden.“ Ich nickte und sagte:“ Kann ich verstehen, so ein Monster kostet genug Unterhalt und Wartung, da muss die Kasse schon stimmen.“ Ich gab ihm Visitenkarten von Mike, Pierre und Herbert und sagte:“ Das sind befreundete Firmen von mir, ruf die mal an und frag nach ob sie dich brauchen können.“ Dann gab ich ihm meine dazu und sagte:“ Wenn du auch ins Ausland ziehen magst dann hast du meine Karte auch, wir haben Filialen in Deutschland, Dänemark, Norwegen und Schweden.“ Er sah sich meine Karte an und sagte:“ Du machst gar nicht den Eindruck eines Firmenchefs. So kann man sich irren. Ich melde mich wenn nichts klappt.“ Er stieg in seinen Truck und fuhr los. Ich fuhr nach einer Kippe weiter nach Dortmund. Mike saß sichtlich Gelangweilt im Büro und freute sich sehr mich zu sehen. Ich erzählte ihm von der Bekanntschaft auf dem Rastplatz und er sagte:“ Fahrer mit eigenem Truck? Warum macht der sich nicht Eigenständig?“ Ich sagte:“ Er hat Deutsche Kennzeichen und du kennst die Schikanen der Bürokratie, das schockt viele vor einer Selbständigkeit denn immerhin musst du immer vorab die Steuern hier zahlen und wenn nichts läuft bekommst du nur einen Teil wieder, oder wie Herbert schon hatte gar nichts.“ Mike sagte:“ Das hatte ich auch schon, die da oben denken nur an ihre Konten, alles andere ist egal. Aber nun erzähl mir mal warum du hier bist.“ Wir gingen raus um rauchen zu können und ich sagte:“ Es geht um Kathi und Herbert, zur Zeit geht es mal wieder etwas besser bei ihnen, aber die Frage ist wie lange noch. Ihre kleine macht gerade den Truckerschein, will aber die Firma ihrer Eltern nicht übernehmen. Wäre schade wenn alles den Bach runter geht. Verstehen kann ich sie einerseits auch, so eine Firma fordert viele Opfer die man im Angestellten da sein nicht bringen muss. Wir beide wissen wie schwer es ist die richtige Balance zu finden damit alles klappt.“ Mike sah in die Ferne und sagte:“ Stimmt schon, als Eigentümer so einer Firma kann man nicht in Urlaub wenn man will, und wenn irgendwas schief geht dann pissen dir alle ans Bein. Angestellte haben da nichts mit zu tun, sie verlassen sich auf uns und wehe ihr Lohn kommt mal nur einen Tag später.“ Wir rauchten eine und hingen so unseren Gedanken nach, dann sagte Mike:“ Dann kauf doch Herberts Firma und lass sie unter seinem Namen weiter laufen. So bleibt die Firma bestehen und die beiden haben ihren Job sicher. Herbert kann ja Schilder mit Eisitrans auf die Beifahrerseite stellen, so kommt er dann bei deinen Vertragspartnern rein.“ Die Idee gefiel mir und ich sagte:“ Die Idee hatte ich auch schon, aber ich will die beiden nicht als Angestellte haben. Sie kennen es nur als Chefs, Kathi käme sicher nicht damit klar von der Chefin zur Angestellten zu fallen.“
    Mike nickte und sagte:“ Das wird beiden sehr schwer fallen damit klar zu kommen, denn sie haben die Firma aus dem Nichts geschaffen. Zudem haben sie diese Firma zu dem gemacht was sie ist. Ich verstehe dich auch, immerhin warst du 20 Jahre ihr Topfahrer und ihr seid fast wie eine Familie.“


    Mir fiel ein dass ich mit Markus reden musste wegen den Häusern, und so meldete sich mein Handy, wie eine Gedankenübertragung war Markus dran. Er druckste etwas rum dann sagte er:“ Sag mal, kannst du dich noch an das Haus erinnern dass du immer haben wolltest?“ Ich überlegte und sagte:“ Das neben dem in der Stadt?“ Ja da kann ich mich dran erinnern. Warum fragst du?“ Markus sagte:“ Das habe ich letzte Woche in deinem Namen ersteigert, der Eigentümer ist Pleite weil er alles Versoffen hat und somit ging das Haus in die Zwangsversteigerung. Bei 250.000 habe ich den Zuschlag erhalten, also zu einem Bruchteil des Schätzwertes. Mit dabei ist der Garagenhof hinter dem Haus und im Erdgeschoss ein Ladenlokal, das aber seit 2 Jahren leer steht.“ Ich freute mich innerlich schon über das Haus, denn es lag sehr Zentral. So sagte ich:“ Ok ich wollte eh mal mit dir reden, weil ja an den anderen Häusern sicher die Dächer oder die Fassade gemacht werden muss. Ist das Haus denn voll Vermietet oder ist da leer stand?“ Markus sagte:“ Außer dem Laden ist alles besetzt, und die Mietpreise dort sind sehr hoch angesetzt, ich finde die sollte man absenken. Für Normalverdienende sind sie viel zu teuer. Zudem wohnen da nur Gutverdiener aber ich weiß von zwei Mietern dass sie ausziehen wollen, weil sie eigene Häuser gekauft oder gebaut haben.“ Ich sagte:“ Gut dann bei dem neuen Haus kannst du mal einen Kontrollgang machen und lass dir von allen Mietern ihren Mietvertrag zeigen und lass ihre Wohnungen vermessen, wenn es keine Unterlagen über die Wohnungen gibt. Ich muss morgen zum Bauchef für das Logistikzentrum, danach rufe ich dich dann mal an. Vielleicht können wir gemeinsam die Mieter aufsuchen.“ Markus war damit Einverstanden und wir legten auf.




    Am nächsten Morgen fuhr ich dann ins Büro des Baufirmenchefs und wir gingen die neuen Pläne durch. Dann sagte er:“ Also mit Häusern bauen geht da nicht, ich habe deshalb mal einen Plan für die ADR Freihalle gemacht mit Wachraum und allem was dazu gehört. Wir dürfen dort einen Flachbau hinsetzen wo die Fahrer dann ihre Nachtruhe verbringen und Duschen können. Zäune dürfen wir da in maximal 4 Meter Höhe setzen.“ Ich sah mir seine Zeichnung an und sagte:“ Gut, dann machen wir das so. Als Zaun würde ich aber sehr Stabiles Material bevorzugen, denn Maschendraht kappen die im nu und wir setzten nur noch neuen Zaun.“ Daran hatte der Chef auch gedacht und schob mir eine Fotografie rüber. Das gefiel mir und ich sagte:“ An so einen Zaun hatte ich gedacht, wenn machbar dann auch für das große Gelände.“ Er nickte und wir beendeten unser Gespräch.
    Ich fuhr auf die Baustelle und stand vor einem Riesengroßen Loch. Die Bagger waren schon weg und die Betongießer setzten ihre Verschalungsbretter. Also bereitete man sich auf das Gießen der Bodenplatte vor. Stahleinsätze waren auch schon da aber noch nicht auf dem Boden verteilt. Ich rief Zufrieden bei Markus an und fuhr danach zu ihm nach Hause, von dort aus ging es dann zu dem neuen Haus. Wir trafen die meisten Bewohner an, nur die zwei die ausziehen wollten waren nicht Anwesend. Jeder Mieter hatte bei seinem Mietvertrag ein Aufmaß der Räume und so konnten wir uns das Ausmessen schenken.
    In Markus´s Kanzlei sahen wir uns die Verträge an die er vom Vorbesitzer erhalten hatte. Die Wohnungen im Erdgeschoss hatten Gartennutzung im Vertrag stehen, aber ich hatte keinen Garten gesehen, sondern nur eine dicke Betonplatte, mehr nicht. Markus sagte:“ Also lasse ich im März den Garten herstellen und den Beton entfernen. Ich weiß auch schon wer den Auftrag bekommt, die Arbeiten gut und Sauber. Die anderen Gärten haben die auch gemacht und haben auch ihre Pflege unter Vertrag.“ Ich nickte und sagte:“ Ok, dann wäre das auch geregelt. Erarbeite mal eine Mietsenkung des neuen Hauses und versuch das Ladenlokal zu Vermieten. Aber nicht an Pommesbuden oder so was. Am besten an Bekleidung oder Kiosk. Denn Restaurants gibt es da genug und noch mehr müssen da nicht sein.“ Ich fuhr Richtung Köln und bekam eine Mitteilung auf meinem Tablet, also rechts ran und nach sehen, es war Mike und der hatte nur mit geteilt dass er auf Achse nach Griechenland ist. Also stöberte ich im Netz und fand einen Alpina B9 zum Verkauf, komisch war nur dass der seit Oktober drin stand, mir aber nicht gezeigt worden war. Er stand zerlegt auf der Insel und wartete auf neues Leben. Den B7 Turbo hatte ich mal und war sehr Zufrieden damit gewesen, also warum nicht einen B9 mal testen. Dank meiner Kontakte zu Hinz und Kunz sollte der dann bald wieder fahren können. Also wählte ich die angegebene Rufnummer.

    519 mal gelesen

Kommentare 14

  • Benutzer-Avatarbild

    David2205 -

    da ich krank geschrieben bin habe ich alle kapitel lesen könne und bin begeistert und immer wieder erstaunt was du zu tage bringst. was eigentlich nur noch fehlt ist die hochzeit mit petra

  • Benutzer-Avatarbild

    TurboStar -

    Wieder ein schönes Kapitel. Du tust auch immer nur allen Leuten Gutes :)

  • Benutzer-Avatarbild

    infinity -

    Mein Trailer hinter dem Vierachser-MAN... Das dürfte der norwegische Kunde von mir sein - der hat schon vor ner halben Ewigkeit mit nem Vierachs-Benz einen anderen Trailer bei mir abgeholt. Ich glaube dem macht diese Fahrzeugkombi Spaß, auch wenn sie komisch aussieht.

    • Benutzer-Avatarbild

      alaskabaer01 -

      Aha also findest du es Lustig wenn dein Trailer an einem 4 Achser hängt. Dann stell dir mal meinen Goldi mit 5 Achsen davor vor. Wetten da siehste den Trailer nicht mehr. :D

    • Benutzer-Avatarbild

      TurboStar -

      Den Rekord hält immer noch Iceman - Vierachser Iveco mit kurzer Dreiachsmulde. Das Ding hatte gefühlt mehr Räder als Radstand...

    • Benutzer-Avatarbild

      infinity -

      :D Allein die Vorstellung... Man reiche mir eine Hand, damit ich wieder auf den Schreibtischhocker komm...