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Kapitel 6 - Preise, Umstrukturierungen und Urlaubsträume

  • Preise, Umstrukturierungen und Urlaubsträume




    Zurück in Köln ruhten wir uns erst zu Hause etwas aus und ließen die Woche noch einmal Revue passieren.
    Am späten Nachmittag statteten wir unserer Firma noch einen Besuch ab, um uns einen Statusbericht einzuholen.
    Legget hatten wir immer noch nicht erreichen können, sein Handy war aus.



    Max hatte sich um unser neues Firmenschild gekümmert, welches wir in Auftrag gegeben hatten, ansonsten war diese Woche relativ wenig geschehen.
    Es gab etwas Support zu leisten und Max konnte zwei neue kleinere Kunden an Land ziehen.
    Marisabel war mit der Software für die Panels so gut wie durch und war schon in der Testphase, im Bugfixing und mit Verbesserungen beschäftigt.
    Sobald dies abgeschlossen wäre, wollte sie sich einer Verwaltungssoftware für Marvit und Colonia Logistics widmen, die vorhandene App funktionierte noch nicht wirklich, wie Sabrina auf unserer Reise feststellen konnte.

    Wir ließen den Abend noch in einem marokkanischen Restaurant in Köln ausklingen und schwelgten dem Erlebten noch etwas hinterher.

    Wie hat dir die Reise gefallen Sabrina?

    Es war ein schönes Abenteuer und es hat mir Spass gemacht, mal wieder zu fahren, aber ganz ehrlich, ich fühle mich hinterm Schreibtisch auf Dauer besser aufgehoben. Aber hin und wieder könnte ich mir sowas schon vorstellen.

    Ok, das beruhigt mich, ich machte mir schon Sorgen, dass Dich das Dieselfieber nun auch gepackt hat und wir noch einen Fahrer mehr bekommen würden.

    Nene da mach dir mal keine Sorgen, ich bleibe lieber hier in Kölle und hetze euch zwei durch die Lande. Ausserdem wäre mir das Fahren in Europa mit seinen 1000 Vorschriften und Regeln eh zu nervig, Afrika jetzt war ok, das war ein kleines Abenteuer und wir konnten tun und lassen was wir wollten.

    Naja, was Glück hatten wir schon, sind ziemlich gerast und es ist nicht so, dass die da unten nicht kontrollieren.

    Ja, das stimmt, aber es ist eine Welt wo man eventuelle Vorkommnisse noch gut so regeln könnte, hier gehste im Beamtenwahn und den Regeln unter.

    Es hat alles seine Vor- und Nachteile.

    Das stimmt wohl.

    Ich war unlängst ja bei Damian in Düsseldorf um etwas Hardware abzuholen, hab ihn da auch gefragt ob er sich mal nach einem guten gebrauchten russischem Offroadtruck umhört, würde mir gerne sowas kaufen und zu einem Wohnmobil umbauen, damit könnten wir dann Urlaub machen und auch wildere Gebiete abgrasen. Würde Dir sowas gefallen?

    Natürlich, ich fand diesen Trip sehr schön, mit etwas mehr Wohnraum und ohne Frachtstress, könnte ich mir durchaus so Urlaub vorstellen.


    Was meinst Du was Legget wohl gerade treibt?

    Ich habe nicht den blassesten Schimmer.

    Beide sorgten wir uns etwas um Legget, es war bei ihm zwar nicht ungewöhnlich, dass er mal eine Weile lang abtauchte, im Gegenteil früher war das öfter der Fall, aber eben früher.
    Vielleicht hatte ihn die Angelegenheit mit seinem Opa auch wieder eingeholt und er nahm sich noch etwas Zeit für sich, dachten wir uns.
    Ich wollte jetzt keinesfalls in mütterliche Fürsorgeangst abdriften, aber Gedanken um seinen Verbleib machten wir uns wohl dennoch beide.

    Am nächsten Morgen frühstückten wir ausgiebieg und lange und nutzten dies um einige Themen bezüglich Colonia Logistics und Marvit anzuschneiden.
    Legget sollte ja bei CL (Colonia Logistics) mit eingebunden werden. 145.000€ hatte er ja diesbezüglich bereits aus seiner Erbschaft überwiesen, ich persönlich wollte auch um die 100.000€ darin einfließen lassen, das konnte ich mir aus den Gewinnen von Marvit der letzten Jahre gut leisten, eigentlich sogar mehr sollte es nötig sein. Das sollte dann ersteinmal für zwei neue Zugmaschinen reichen.

    Allerdings stand noch offen was Legget mit dem Haus seines Opas machen würde. Wollte er es behalten oder in Kapital für CL umwandeln? Dann würde er allerdings mit Sicherheit die Leitung von CL übernehmen und wir müssten auch direkt überlegen einige Zugmaschinen mehr einzukaufen und Fahrer einzustellen, aber letztendlich konnte ich diese Aspekte erst nach Leggets Rückkehr klären.
    Zusätzlich war zu überdenken, ob wir bei einem derartigen Kapitalfluss nach CL nicht wieder mehr von der Immobilie von Marvit übernehmen sollten.

    Bezüglich der Zugmaschinen hatten wir uns etwas schlau gemacht, vorwiegend wollten wir uns erstmal bei DAF und IVECO umhören, die beiden hatten einfach das beste Servicepaket zu bieten.

    Wir beschlossen also einen Termin bei DAF in Frechen und bei IVECO in Köln zu vereinbaren um über die Konditionen für den Ankauf von zwei Zugmaschinen zu verhandeln.
    Natürlich wollten wir uns auch die Angebote anderer Hersteller einholen, Renault soll gute Konditionen bieten, Renaults Besitzer Volvo wollten wir natürlich auch aufsuchen und letztendlich auch die zwei deutschen Big Player Mercedes und MAN. Scania ließen wir eher außen vor, da sie uns einfach zu teuer erschienen, ein online Angebot wollten wir uns aber trotzdem unterbreiten lassen.

    Mir persönlich wäre IVECO am liebsten gewesen, da ich diese am besten aus Italien kannte und nie Probleme damit hatte, dass sie hier in Deutschland im Fernverkehr eher belächelt wurden, war mir relativ egal.
    Man sollte aber auch bedenken, dass viele Standards, die heute selbstverständlich bei LKWs sind, erst durch den Turbostar damals geschaffen wurden.
    Aber wir wollten uns alles ansehen und dann entscheiden.
    Vielleicht ist ja Legget auch bald zurück, der sieht das zwar so wie ich, gefahren wird was man zu den besten Bedingungen bekommt, Markenkult hatten wir beide keinen, aber besprechen wollte ich es dennoch mit ihm.



    Sabrina ging dann ins Büro und ich beschloss schon mal zu DAF in Frechen zu fahren, da dies gerade am nächsten für mich lag.
    Ich ließ mir einen Kostenvoaranschlag für zwei DAF XF 105.460 erstellen, auf 4x2 Chassis, 12 Gang Retarder Getriebe, großer Kabine und luxiorösem Innenausbau.
    148.000€ pro Zugmaschine war das letzte Angebot, welches mir der Verkäufer machen konnte. Puh nicht gerade günstig dachte ich mir.



    Da ich noch genügend Zeit hatte beschloß ich noch zu IVECO im Norden von Köln zu fahren.
    Dort ließ ich mir die selbe Konfiguaration mit großer Kabine, Getriebe usw. zusammenstellen; mit dem Cursor 10 450PS Motor.
    Da ja bald eine neue Version des Stralis kommen sollte, bot man mir hier etwas Rabat an und ich bekam ein Angebot in der Höhe von 125.000€ pro Zugmaschine. Damit konnte ich schon um einiges besser leben.

    Ich überlegte, ob ich noch zu Benz oder MAN fahren sollte, entschloss mich aber dazu, Sabrina, online Angebote diesbezüglich einholen zu lassen.

    Auf dem Rückweg zur Firma rief mich Legget an.

    Na war dein Urlaub schön?

    Legget, meine Güte, wo treibste dich rum, machten uns schon sorgen?

    Bin in ca. zwei Stunden da, habt ihr zwei Zeit? Treffen wir uns bei der Firma oder daheim?

    Weder noch, ich bin in Spanien.

    In Spanien? Was machste denn da? Ich konnte Enttäuschung in seiner Stimme hören, aber das hatte er verdient.

    Deine Sprache lernen Du Depp, spannst mich die ganze Zeit auf die Folter; treffen wir uns drüben bei der Firma und dann erzählst mir endlich was Du da gemacht hast, ich bin gerade auf dem Rückweg von ner Truckhändlertour, müssen ja langsam mal anfangen und uns Maschinen kaufen.

    Hehe, mach Du nur, also dann bis später drüben.

    Was sollte diese drecklige Lache dachte ich mir, naja egal ich werds ja bald erfahren.
    Ich gab Sabrina Bescheid und fuhr dann noch zu Marco und Matteo. Ich wollte wissen, was sie mir für den Neukauf raten würden.
    Marco stand gerade vor der Garage und rauchte eine, so verwickelte ich ihn sogleich in ein Gespräch.
    Einen klaren Favoriten konnte er mir nicht nennen, er schwärmte etwas von Scania und erzählte mir, dass sie wohl mit IVECO am meisten arbeiten würden und auch das Meiste nebenbei noch machen könnten, da sie genügend Connections zum italienischen offiziellen und nicht so offiziellen Markt hätten.
    Kurzum, mit IVECO wäre ich bei Ihnen ganz gut aufgehoben.



    Sodann machte ich mich auf zur Firma. Mit Sabrina gingen wir noch verschiedene Hersteller durch und schickten Anfragen raus.
    Da kam auch schone eine SMS von Legget.

    Bin in 5 Minuten da, pack schon mal ne Flasche Champagner aus, den Guten und kommt runter.

    Der Franzose und sein Champagner, dachte ich mir, ne Flasche Prosecco muss es auch tun, hatte noch etwas guten von einem Weinbauern aus Treviso da.
    So machten wir uns auf in den Firmenhof und wenig später konnte ich meinen Augen nicht trauen.



    Ein funkelnagelneuer Scania fuhr da zu uns hoch mit einem winkenden und grinsenden Legget darin. Mir fehlten ersteinmal die Worte.

    Unser erster eigener Truck, ließ er stolz verlauten.
    Und er hat mich nichts gekostet. Ein V8 500er mit Luxusausstattung.
    Sagt ihr auch noch was?
    schaute er in die Runde.

    Wir standen immer noch wie angewurzelt da und brachten kein Wort heraus.
    Legget nahm mir die Flasche aus der Hand und ließ den Korken krachen. Er trank einen kräftigen Schluck und reichte mir dann die Flasche.

    Prost meine Freunde, ich hab euch einiges zu erzählen.

    Ähh ja, aber wie hast Du, woher, was ist eigentlich mit dem alten Scania und warum.....

    Nun hör mal auf mit dem Gestammel, ich erzähl Euch gleich alles.

    Als ich in Frankreich war wegen meinem Opa, musste ich mich ja auch um die ganze Hinterlassenschaftsangelegenheit kümmern. So hatte ich angefangen auch im Haus etwas umzuräumen und Sachen zu sortieren, auch weil ich mich ablenken wollte.
    Viel Zeit verbrachte ich im alten Truck, schließlich war ich damit die meiste Zeit unterwegs mit Opa in meiner Jugend.
    Im Handschuhfach fand ich einen Zettel, oder eher eine Art Brief oder Grußkarte.
    Darauf stand "Legget, mach was draus". Ich ging davon aus, daß er mir den Truck schenken wollte, da ich ihm ja schon länger damit in den Ohren lag, dass ich wieder fahren wollte und er ihn ja nicht mehr brauchte.
    Anfangs ging ich davon aus, dass Opa meinte, ich könnte damit meine Speditionsexistenz gründen, aber nein so infantil gestrickt waren Opas Gedankengänge eben nicht.
    Ein paar Tage später war ich dabei sein Schlafzimmer aufzuräumen und in seinem Nachtkästchen fand ich einen Prospekt von Scania, mit ein paar eingeknickten Seiten, so las ich mir die mal durch.
    Scania hatte einen Wettbewerb für historische Fahrzeuge angesetzt. Gesucht wurde ein 141er und der Hauptpreis war ein nagelneuer gleichwertiger Truck auf heutigem Stand.
    Mein Opa hatte sich für den Wettbewerb eingeschrieben und hatte die Vorauswahl bestanden. So war sein Scania offiziell zur finalen Challenge bzw. Auswahl in Södertälje eingeladen worden.
    Nun begriff ich auch was mit "mach was draus" gemeint war. So rief ich bei Scania an und bestätigte meine Teilnahme.
    Letzten Mittwoch war dann die finale Auswahl und ...... wie du siehst haben mein Opa und ich gewonnen.
    Ich musste dann noch einige Tage bei Scania bleiben wegen Interviews, Artikeln, Fotosessions usw., das ganze war ja auch eine gute PR Kampagne für sie und das hier ist nun meine Belohnung.

    Wir haben unseren ersten Truck.

    Wirst du den alten von Deinem Opa nicht vermissen?

    Ist das alles was Dir dazu einfällt? erwiderte er etwas verägert.

    Der Truck hatte seine Zeit, er hat viel gearbeitet und uns immer treu und sicher durch die Welt gebracht, aber Opa hatte begriffen, daß dies meine Chance ist und deshalb wollte er, dass ich was daraus mache und das ist mir ja gelungen.
    Nur du eierst mit nostalgischem rum.
    Er steht gut dort bei Scania, hat seinen Ehrenplatz in der historischen Sammlung und ist somit wahrscheinlich unsterblich geworden, was könnte ich mir schöneres vorstellen für ihn und für Opa, verewigt bei Scania.
    Und wir haben ein funkelnagelneues operatives Fahrzeug, nicht nur die Oldtimer die sinnlos rumstehen.


    So war es ja nicht gemeint Legget, ich dachte nur....

    Denk nicht und freu Dich einfach.

    Herzlichen Glückwunsch Legget, funkte Sabrina dazwischen und sah mich etwas böse an.



    Zwischenzeitlich waren auch Albert und Max in den Hof gekommen und bestaunten den schwedischen Giganten.
    Nur Marisabel bevorzugte es an ihrem Rechner zu bleiben.



    Wir verbrachten noch eine gute Stunde im Hof und jeder bestaunte und begutachtete den Scania, wir drehten auch ein paar Runden im Hof um den kräftigen V8 zu hören. Der edle Innenraum im V8 Stil hatte es uns besonders angetan.





    Zu Hause dann zeigte uns Legget noch viele Fotos von Schweden, dem Scaniawerk, dem Testgelände und allem möglichen.
    Wir hatten uns ordinäre Pizza bestellt und verbrachten einen aufregenden Abend und staunten immer noch über Leggets Meisterstück.

    Legget verschwand bald am nächsten Morgen. Er wollte zur Zulassungsstelle und zur Versicherung um den Truck in Deutschland anzumelden.
    Eingetragen wurde er auf die Colonia Logistics.



    Am Nachmittag brachte Legget den Scania noch zu Matteo und Marco, es sollten eine einfache Firmenfolierung und ein ADR Paket drauf und er wollte einiges von dem Chromezeugs loswerden, das fiel nur unnötig auf und zog Aufmerksamkeit auf sich und er brauchte es nicht, dann lieber was Bares zum Feiern.

    Später setzten wir uns zusammen, um über die zukünftige Aufteilung von Colonia Logistics (CL) zu sprechen.
    Legget hatte ja nun einiges in die Firma gesteckt, den neuen Scania belegten wir mit einem Wert von 170.000€, ich wollte die nächsten Tage noch 90.000€ in CL reinstecken. Von den 145.000€ aus seiner Erbschaft flossen 110.000€ in die CL ein, für die restlichen 35.000€ kaufte sich Legget weitere 10% der Anteile an Marvit von mir und CL kaufte um 40.000€ 30% der Immobilie von Marvit zurück, die CL teilten wir folgendermassen auf.
    48% gingen an Legget, 42% behielt ich und die anderen 10% verblieben bei Sabrina.
    Somit war CL zu 50% Eigentümer der Immobilie und wir hatten 160.000€, die wir in eine zweite Zugmaschine für mich und die ersten anstehenden Spesen stecken konnten, die hofeigene Tankstelle mußte z.B. instand gesetzt werden.

    Marvit hatte somit eine ordentliche Finanzspritze bekommen, welche wir in den nächsten Wochen vernünftig investieren wollten.
    Ein neuer Sprinter sollte her, die Einrichtung wollten wir leicht umgestalten und ein paar grössere Hardwareposten wollten wir zudem kaufen.
    Albert hatte sich im refurbishen als äußerst geschickt erwiesen. Vor allem waren seine jungen Finger geschickter und schneller als unsere, das mussten wir uns eingestehen.

    Mit Piero wollten wir bei Gelegenheit ebenfalls reden, schließlich gehörten ihm immer noch 25% der Marvit und die wollten wir bei Gelegenheit etwas reduzieren.

    Im Anschluss sprachen wir mit Marisabel und trugen ihr auf, sich erstmal auf die geplante Logistikapp zu fokusieren, sobald mit den Panels alles gregelt ist.

    Das Haus in Frankreich wollte Legget erstmal behalten, schloss aber nicht aus, es in Zukunft vielleicht auch zu verkaufen, um das Geld bei Marvit und/oder CL reinzustecken.
    Ich hatte zwar momentan auch einiges auf dem Privatkonto, aber mit dem Erlös von Deggets Haus könnte ich momentan bei weitem nicht mithalten.

    Wir beschlossen den ereignisreichen Tag samt Belegschaft gebührend zu feiern und reservierten einen Tisch im Bigfood XXL in Bergisch Gladbach.
    So endete der Abend bei Schnitzel und Bierwetten und ein Taxi brachte uns danach sicher zurück nach Köln.
    Legget schaffte sogar die Schnitzelwette, ich schaffte es nicht in der vorgegebenen Zeit.

    Am Morgen darauf holten Max und ich erstmal unsere Autos in Bergisch Gladbach ab.



    Legget war zu Matteo und Marco gegangen um seinen Scania abzuholen,........



    danach wollte er zur Zulassungstelle um die Nummernschilder zu holen. Wir hatten uns 20 Nummerschilder reservieren lassen für die nächsten Jahre, vielleicht etwas grosszügig gedacht, aber wer weiss.....



    Am frühen Nachmittag kam Legget zurück in die Firma, sein Scania war nun angemeldet und der Papierkram erledigt.



    Da stand er nun also einsatzbereit, der erste LKW der neuen Colonia Logistics.
    Legget war noch einiges von dem Chromezeugs losgeworden und wollte am Wochenende eine richtige Party organisieren.
    Wir machten uns auf in Sabrinas Büro.

    Zusammen mit Sabrina gingen wir die Antworten der verschiedenen Hersteller durch und hatten folgende Situation:

    DAF XF 105.460 - 148.000€

    IVECO Stralis 450 125.000€

    MAN TGX 480 165.000€

    MAN TGS 480 145.000€

    Mercedes MP3 456 133.000€

    Renault Premium 460 119.000€

    Renault Magnum 480 125.000€

    Scania R480 148.000€

    Volvo FH 460 130.000€

    Positiv überrascht war ich von Volvo und Mercedes, die Preise waren nicht unmöglich, Renault hatte das günstigste Angebot, aber mit einem Renault konnte ich mich irgendwie nicht wirklich anfreunden, auch wenn Legget die als gut befand, aber gegen seinen Scania wollte er ihn nun auch nicht tauschen.
    Von DAF war ich enttäuscht, zu hoch der Preis für das Angebotene fand ich, da könnte ich auch bei Scania zuschlagen, MAN war mir beim TGX zu teuer und beim TGS zu klein und eigentlich auch zu teuer.
    IVECO sagte mir nach wie vor am meisten zu.
    Da wir ja nun keine zwei LKWs mehr kaufen würden, könnte der Preis zwar etwas steigen, aber wir wollten eh direkt nach einer 6x4 Zugmaschine für mich Ausschau halten, da wir für alle Eventualitäten gerüstet sein wollten, daher mussten wir sowieso etwas tiefer in die Tasche greifen.

    Am Abend fuhr ich mit Sabrina zum Autokino in Porz und wir sahen uns "Prometheus – Dunkle Zeichen" an.
    Richtig konzentrieren konnte ich mich aber nicht auf den Film, in Gedanken war ich immer bei allen möglichen LKW Konfigurationen.

    Während dem Film kam noch eine email von Damian rein.



    Hätte da was gefunden für Dich, schau mal; kommst vorbei die Tage, dann besprechen wir das.

    Nun war ich im puren Truckfieber, in Gedanken zermatschte ich schon Aliens mit dem Ural und hängte Leggets Scania mit dem Turbo ab.

    Welcher wird es am Ende wohl werden für Colonia Logistics und ist das der richtige Ural für mein Wohnmobilprojekt?


    Ich bin kein Modder, kein Mapper oder sonst was, nur jemand der ein besseres Trucksim haben will.

    Keine technischen Anfragen per PN bitte!!!




    255 mal gelesen

Kommentare 21

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    Sauerlaender -

    Wieder ein sehr schönes Kapitel. Dann kann es ja jetzt richtig losgehen mit der Firma Colonia Logistics.

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    alaskabaer01 -

    Klesse Kapitel, liess sich gut und Spannend lesen. Und tolle Bilder.

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    infinity -

    Danke für die Feierabendlektüre :)

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    Werner 1960 -

    Klasse zu lesen, mit schönen Bildern.

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    DanNHG -

    Scania R...aber kauft euch eine schöne Seitenverkleidung dazu :D

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      merlinita -

      Mal sehn, mal sehn was es wird

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      TurboStar -

      Echt eine bescheidene Zeit, um einen LKW zu kaufen. Der Actros noch ein Fuhrparkleiter-Fahrzeug und die Getriebe schon zu nachdenklich um voran zu kommen. Scania, Renault Premium und besonders der Volvo viel zu kleiner Innenraum, Renault Magnum zwar innen groß aber dafür ohne Staufächer. Der Iveco macht nichts komplett falsch (außer das SCS-Modell die Kabine, das wäre schon der mit neuer Seitenlinie), aber er kann auch nichts wirklich gut. Rein sachlich bleiben zu der Zeit nur DAF und MAN übrig, wobei MAN wohl für Nutzfahrzeuge frühe Alterszicken bekamen (was man aber erst 6 Jahre später weiß). Aber wer kauft schon als Einzelunternehmer rein sachlich? ;)

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    loddi51 -

    Wieder ein schön zu lesendes Kapitel.

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    TurboStar -

    Na hier geht es mit großen Schritten voran. Und alles dabei. Emotionen, Pläne, erster Alltagsstress mit Lieferanten und Software, Privates. Weiter so!

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      merlinita -

      Danke, muss ja auch langsam was vorangehen, wenn ich irgendwann in der Gegenwart ankommen soll^^

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    Alfageejo -

    Schöne Frühstückslektüre :)

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      merlinita -

      Danke, ich schaffe das nie beim Frühstück was zu lesen, habe da immer noch zu verschlossene Augen^^

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    Viking1971 -

    Hände weg vom Ural! :D Der säuft dir deinen Geldkoffer leer bevor du bis 10 gezählt hast! Offroad kommt da gerne auf einen Kilometer ein Liter zusammen. Ein guter Tatra oder aber auch ein alter W50 der NVA wären besser, gibts aber beide nicht für den ETS2.

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      merlinita -

      Oh ja saufen tut der ohne Ende, die IFA gabs aber z.B. in GTS, mal gucken ob ich die noch finde, dann sollte ein Convert eigentlich möglich sein zu ETS2. Aber mal schaun was es am Ende wird und ob es überhaupt was wird, das is ja erstmal nur die erste Gelegenheit.

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      infinity -

      W50 sind auch als Mod für den spintire zu finden. Sind tolle Fahrzeuge in der Unimog-Klasse. Nur nicht so teuer. Ural... da gäbe es dann noch den G5 oder KRaZ :D

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      merlinita -

      na mal gucken, die 50er sind schon coole teile, wobei der 60er der erste commonrail ansich wäre, noch muss man gucken ob sowas aus russland importierbar wäre da es ja in de als neufahrzeug gelten würde und der ausm foto kommt ja aus russland is also kein nva bestand