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Kapitel 1 - Prolog - Träume oder Schäume

  • Prolog - Träume oder Schäume?


    Mai 2012 - Ein Bürogebäude in Köln

    Apartment Manager - Sophia Junker, stand auf einem schlichtem langweiligem Büroschild an der Tür. Ich konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken. Immer wieder fand ich es amüsant wie man es in Deutschland schaffte jeden Beruf so zu formulieren, daß es danach klang, als hätte man es mit Rockefeller in Persona zu tun. Und wenn der deutsche Wortschatz dafür mal zu banal, altmodisch oder verbraucht war, dann wurde eben aus einem Hausmeister, ein Apartment Manager.

    Wollen Sie zu mir?, riss mich eine angenehme weibliche Stimme aus meinen Gedanken. Eine zierliche Brünette, wohl Anfang vierzig, sah micht mit einem freundlichem, fragendem Lächeln an.

    Wenn Sie Sophia Junker sind dann ist dem so, erwiderte ich entschlossen.

    Die bin ich in der Tat, wie kann ich Ihnen behilflich sein?

    Fantino Ricci - Marvit Deutschland, wir hatten heute morgen telefoniert, Sie hatten mich wegen eines Updates Ihrer It-Abteilung kontaktiert.

    Ach Sie sind es, fein daß Sie so früh kommen konnten, nehmen Sie doch bitte Platz; darf ich Ihnen einen Kaffee anbieten?

    Danke nein, aber ein Glas Wasser nehme ich gerne.

    Mit Kaffee hatte ich ein gespaltenes und sehr nationalistisches Verhältnis, ich brachte mich selten in dessen Genuß, aber wenn dann musste es ein guter Espresso in bella Italia sein.
    Nachdem ich mit Wasser versorgt war und auch ein paar Kekse angeboten bekommen hatte, erklärte mir Frau Junker den Grund Ihrer Kontaktaufnahme.
    Sie arbeitet für eine große Immobilien- und Hausverwaltungsfirma hier in Köln, welche sowohl direkt vermietet, als auch Anlagen im Privatbesitz mit Hausmeistersevice bedient. Und wie so oft in großen Betrieben wurde gespart wo es nur ging.
    Daher war die IT des Unternehmens hoffnunglos veraltert. So wie ich es verstehen konnte wurde teils noch mit Windows NT und Clients auf Windows 95/98 gearbeitet, welche wiederum mit den paar wenigen XP Rechnern kollidierten. Zeugnis davon auch ihr 14" Röhrenmonitor in SVGA der hier im Büro stand.
    In mir ließen solche Geräte zwar immer nostalgische Gefühle aufkeimen, zeitgemäß und effektiv waren sie aber nicht mehr, von der Sicherheit mal ganz abgesehen. Jedenfalls sollte die Infrastruktur nun grundlegend erneuert werden, da die jetzige Situation noch sehr papierlastig ist und die Mitarbeiter sich teilweise um die wenigen vernetzten Computer streiten müssen.

    Hatten Sie dabei an Neuware oder gebrauchte Geräte gedacht?
    Wie Sie sicher wissen, da Sie mich kontaktiert haben, arbeiten wir bei Marvit Deutschland hauptsächlich mit gebrauchter Hardware und können Ihnen da sehr gute Angebote mit einem Jahr Gewährleistung und einem Sorglos-Supportpaket anbieten. Auch Neuanschaffungen sind bei uns natürlich kein Problem und wir verfügen über sehr gute Bezugsquellen. Von wie vielen Arbeitseinheiten reden wir denn? Und haben Sie softwaretechnisch schon eine Vorstellung?


    Softwaretechnisch wollen wir das Programm Domus in Kombination mit Office verwenden, welche Hardware dazu benötigt wird weiss ich nicht, aber gehen Sie von ca. 40 festen Arbeitsplätzen und 60 mobilen Geräten aus. Und jeder Arbeitsplatz soll Zugang zum Internet und der internen Datenbank haben.

    Gut, ich arbeite Ihnen zwei Konzepte aus, mit gebrauchter und neuer Hardware. Miteinbeziehen werde ich auch die Windows und Office Lizenzen, da ich nicht davon ausgehe dass die Clients mit Linux laufen sollen zwinkerte ich ihr zu. Soll ich mich auch um Domus kümmern?

    Nein, bei Domus sind wir schon Kunden und die Einrichtung und Erweiterung auf die neue IT wird dann direkt von Ihnen übernommen.

    Wunderbar, Sie bekommen dann zwei Kostenvoranschläge von mir und wir setzen uns dann noch einmal zusammen und überarbeiten die Details; ich erkläre Ihnen noch wo man sparen kann und wo man es besser nicht tun sollte, generell würde ich Ihnen schon jetzt zu gebrauchter Hardware raten, wir sind offizieller Microsoft Refurbish Partner. Wir reden hier nicht von Steinzeitcomputern, sondern von Geräten, welche ein paar Jahre in Großkonzernen mit einem Leasingvertrag liefen und regelmäßig gewartet wurden und dann eben ausgetauscht, obwohl sie noch lange gut arbeiten könnten.

    Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit und für die Beratung, ich denke das könnte was werden mit Ihnen, denken Sie beim Kostenvoranschlag bitte auch daran, dass wir einige größere Büros und Kanzlein unter unseren Kunden führen und wir Sie bei gutem Ausgang gerne weiterempfehlen würden.

    Raffiniertes Mädchen dachte ich mir grinsend und wir verabschiedeten uns.



    Wenig später saß ich wieder im Auto und drängte mich durch das verstopfte Köln auf dem Weg zu meiner Firma. Im Stau stehend und den LKW neben mir betrachend verflogen sich meine Gedanken.

    Ich war vor 4 Jahren, also 2008, nach Köln gezogen, nachdem ich zuvor meine Kindheit in Österreich und meine Jugend und Studentenjahre in Italien verbracht hatte.
    Dort hatte ich beim Militärdienst auch den grossen Schein gemacht, damals noch mit einem schönen alten Fiat 190 Rechtslenker. Schon von klein auf hatte ich eine Passion für LKWs und da ich mit meinen Eltern viel unterwegs war, konnte ich viele Giganten betrachten und kannte bald schon alle Marken auswendig.
    Später an der Uni hatte ich oft für Computershops nebenher gejobt und auch einige gute Verkaufsverträge abgeschlossen und bei einer größeren Computermesse hatte ich dann einen gewissen Piero kennengelernt der in Brescia seine frische Firma Marvit gegründet hatte und sich vorwiegend auf gebrauchte Hardware aus grossen Leasings spezialisiert hatte. Ich vermittelte ihm ein paar Geschäfte und er behandelte mich immer gut wenn ich etwas brauchte und so wurden wir über die Zeit hinweg zu guten Freunden. Irgendwann wurde das nebenher Arbeiten mit Hard- und Software vom Gelegenheitsjob oder Hobby zu meiner Haupttätigkeit und ich stieg bei Piero ein. Wir konnten eh schon gut miteinander und meine Deutsch- und Englischkentnisse waren in der Firma auch sehr nützlich. Nebenbei konnte ich noch etwas französisch und spanisch, das erweiterte natürlich den Lieferanten und Kundenstamm um einiges, da Recherchen und Kommunikation um einiges erleichtert wurden.

    Auch hatte ich bei ihm öfters mal die Gelegenheit meinem großen Traum oder Hirngespinst, dem LKW fahren etwas nachzugehen, da ich öfter Einkaufstouren für die Firma erledigen konnte. Unser Fuhrpark bestand damals aus einem alten Transit, zwei Ducatos und einem (ur)alten Iveco Turbo Special. Und immer wenn es die Möglichkeit gab, war ich sofort freiwillig zur Stelle, um eine längere Tour zu übernehmen. Selbst wenn Piero mich lieber in der Firma hatte, akzeptierte und förderte er meinen Traum und so war ich des öfteren mal auf Europas Strassen unterwegs um Hardware anzuliefern oder abzuholen.
    So zogen einige Jahre durchs Land, ich verdiente recht gut, die Firma lief sehr gut und Piero hatte sogar eine Zweigstelle mit großem Magazin bei Mailand eröffnet. Ich war zu der Zeit Ende 20, arbeitete gut, feierte gut und war öfters quer durch Europa auf Festivals unterwegs. Ich genoß das freie Leben eines Singles ohne große Ziele und finanzielle Sorgen, ich lebte eigentlich nach dem Motto "Carpe Diem" so in den Tag hinein.

    Und wie es so manchmal im Leben geschieht wird man eben nicht jünger, die Parties werden langweiliger und man sehnt sich langsam nach etwas mehr Bodenständigkeit und vielleicht auch Ruhe und manchmal kommt dann noch hinzu, dass eine Frau die Bühne deines Lebens betritt.
    Und so kam was kommen musste, auf einer Hardwarebeschaffungstour in Deutschland lernte ich 2006 im Büro eines Zulieferers eine gewisse Sabrina Winkel kennen. Irgendetwas funkte da und wir trafen uns ein paarmal, irgendwann haben wir uns dann verliebt und nach einiger Zeit in Fernbeziehung bin ich 2008 nach Köln gezogen.

    Natürlich war das keine Nacht und Nebel Aktion, wir hatten in der Firma eh schon länger geplant in Mitteleuropa einen Firmensitz zu eröffnen und als ich Piero von meinen Plänen erzählt habe nach Deutschland zu ziehen, wollten wir das Beste daraus machen.

    Also begannen wir Anfang 2007 eine passende Immobilie zu suchen, wir brauchten kein schönes Geschäft im Zentrum, da wir im Detailhandel bzw. Einzelhandel so gut wie nicht tätig waren, wir brauchten etwas größeres mit guten Lagermöglichkeiten, da wir ja teilweise komplette LKW Ladungen kauften.
    Nach einigen Monaten hatten wir über eine Agentur ein passendes Objekt gefunden, welches 350.000€ kosten sollte; es ging um eine ehemals im Speditionsgeschäft tätige Firma die in der letzten Generation war und nicht weitergeführt werden sollte, da es keine Nachkommen gab.
    Colonia Logistics hieß die Firma. Sie verfügte über ein für unsere Bedürfnisse ausreichend großes Lagerhaus. Der Fuhrpark des Unternehmens war schon veräußert worden bis auf einen alten Volvo F16, für den sich kein Käufer gefunden hatte.
    Wir hatten zwar keine Verwendung dafür, aber er war Teil des Deals und wenn ich ehrlich bin, ich freute mich darauf das Teil im Firmenhof stehen zu haben um manchmal damit rumspielen zu können; und wenn es nur für eine Runde im Hof war, angeblich sollte er technisch noch einwandfrei laufen.

    Finanziell konnten wir es uns leisten, ich veräußerte meine Anteile an Marvit in Italien an Piero und er beteiligte sich mit 25% an der neuen Niederlassung in Köln, für 10% beteiligte sich meine Freundin Sabrina an der Firma, welche zukünftig auch das Büro samt Buchhaltung übernehmen würde, 50% übernahm ich und weitere 15% gehörten meinem guten Freund Legget Bondy.

    So gründeten wir nach einigen bürokratischen Rennereien die Marvit Deutschland GmbH und behielten auch rechtlich die Colonia Logistics mit dem Unterschied dass diese zu 90% mir übertragen wurde und 10% an Sabrina gingen.
    Als Haftungskapital hatten wir 50.000€ festgelegt von denen 30.000€ auf einem Konto einbezahlt wurden. Die Colonia Logistics firmierten wir auch in eine GmbH um mit einem Haftungskapital von 25.000€ von welchem 12.500€ auf ein Konto eingezahlt wurden, weiters gehörten der Colonia Logistics GmbH 20% an der Immobilie der Marvit Deutschland GmbH und der alte Volvo F16. Für Notar-, Immobilienagentur-, Wirtschaftsberaterkosten und Reisen gaben wir insgesamt ca. weitere 20.000€ aus, zusätzlich kauften wir noch einen guten gebrauchten Sprinter um 11.500€ welcher auf die Marvit Deutschland lief.
    Die Colonia Logistics hatten wir mit dem Hintergedanken behalten, eventuell die Logistik komplett darüber laufen zu lassen, auch weil wir so die Möglichkeit hatten einige Sachen auszugliedern und nicht nur die Marvit in der Haftung zu haben, sondern eventuell für den Notfall auch die Colonia Logistics in der Gläubigerrolle.

    Ich war somit nicht ganz mittellos, mir blieben noch ca. 8.000€ auf dem persönlichen Konto, aber ich hatte mir jetzt einiges an Verantwortung und Arbeit aufgehalst für die nächsten Jahre. Eine neue Firma, in einer neuen Stadt voller Herausforderungen war nicht ganz ohne, aber ich freute mich darauf und irgendwie auch auf meine zukünftige Sesshaftigkeit.




    So in Gedanken verloren war der Stau letztendlich gar nicht so schlimm und schon rollte ich auf unserem Firmengelände ein.

    In der Halle angekommen traf ich schon auf Legget, der dabei war einige Laptops aufzusetzen.

    Moin, viel zu tun?,fragte ich ihn

    Ne es geht, hab nur 15 Lappis und 20 Infopanels zu machen heute für das Einkaufszemtrum.

    Hürth?

    Ne, Bergheim drüben, will da noch am Abend hin und ausliefern und mountn. In der Nacht will ich dann was am Volvo schrauben, hab n neues Autoradio mit Freisprechgedöns.

    Wir fahren den doch gar ned.

    Egal, ich mag ihn, weisst du noch .... und man weiss ja nie.

    Wennde meinst, lächelte ich ihm zu.

    Is Sabrina scho da? War bei der Type von der Hausverwaltung die sich gestern gemeldet hatte, kann gut sein daß wir da nen Auftrag an Land ziehn. Brauche so 60-70 T420er auf i5 mit 4gig von Leno oder equivalent von Dell oder HP, Leno wär mir aber lieber, 2 Z400 er stationen und so 40 Clients ca., haben wir noch was von FSC davon rumstehen? Und dann noch einige displays 19er oder 21er, können auch 4 zu 3 sein. Weisst du wies da aussieht?

    Hm, Laptops sind wir grad was knapp, hab letzte Woche ja noch 50 der Grade A an die 2 Puffs in Frechen gegeben, keine Ahnung warum die auf einmal so viele Lappis für die Mädels brauchen.

    Camshows übers Netz ziehn ja immer mehr.

    Jo, kann sein, normale Screens haben wir genug da, hab noch ne Europalette 19er zum auseinandernehmen davon, Z400er stehn auch noch genug rum.

    Festplatten die schon durchs Blancco gelaufen sind?

    Ne, quasi gar nix und wegen Sabrina, die kommt erst nach Mittach, die is noch am aufräumen von der Grillparty.

    Haben wir so nen Mist gemacht?

    Wir waren schon lustig, grinste er mich an.

    Dann wird se wohl was schimpfen danach, naja was solls, wozu hat man Fraun,
    grinste ich zurück.

    Is klar du Held, sei froh dass se aufräumt.

    Gemma eine rauchen?

    Jo gleich starte nur noch das Autosetup hier an den Dingern.



    5 Minuten später standen wir im Hof und rauchten schweigend eine Zigarette, während wir beide den Volvo fixierten und vor uns hinträumten. Es hatte aufgehört zu regnen und die Sonne kam raus und erwärmte uns angenehm.


    Bondy, Legget Bondy mein Name, grinste mich ein blonder Typ mit langen Haaren an und reichte mir eine Flasche Bier.
    Geilen Truck haste da, lächelte er mich an. Kann ich dir was beim Zusammenbauen helfen?

    Is ganz Deiner, ich verklebe mir mit diesen Modellen eh nur die Finger und kommt meist nix raus bei.

    Das waren so in etwa die ersten Worte die wir vor ca. 10 Jahren gewechselt hatten. Ich war übers Wochenende auf ein kleineres Konzertevent einiger Reggae Bands am Gardasee gefahren, so schön mit Zelt und Schlafsack im Schlepptau. An der Tankstelle, an der ich mich noch mit dem Nötigsten, sprich Wein, Zigaretten und Junkfood eindeckte, hatte mich so ein Volvo F16 Italeri Modell angelacht, ich konnte ihm nicht widerstehen und beschloss kurzfristig es zum Mitglied von meinem Nötigsten für dieses Wochenende zu machen.
    Leider hatte ich mit Modellbau schon immer zwei linke Hände, wenn man solche Sachen dann noch nach einer langen Nacht angeht, wird es auch nicht besser.
    Bei Legget aber stimmte jeder Handgriff und auch wenn er am Vorabend ebenfalls zu viel von Bacchus Freuden genossen hatte, wie mir schien, war das Modell relativ schnell zusammengebaut.
    Wir quatschten noch viel an diesem Tag, da wir einen großen Traum teilten; auf Achse die Welt entdecken.
    Legget war Deutsch-Franzose, fühlte sich selber aber eher als Franzose. Aufgewachsen ist er bei seinen Großeltern in Deutschland, da seine Eltern bei einem Autounfall starben als er noch ein Kind war. Als Jugendlicher war er viel mit seinem französischen Großvater unterwegs der LKW-Fahrer war, er bereiste so viele Teile Europas und darüber hinaus. Sein zweites großes Hobby waren Computer und Elektronik und so war er zu einem sehr guten Bastler geworden. Er hatte noch sein Abi gemacht und sich dann an mehreren Unis in verschiedenen Kursen eingeschrieben, aber nie irgendetwas bis zum Ende durchgezogen.
    Nun zog er eigentlich immer noch durch die Welt und lebte von Gelegenheitjobs. Wir waren zwar in einigen Dingen relativ unterschiedlich, aber wir verstanden uns andererseits sehr gut und hatten viele gemeinsame Interessen.
    So unternahmen wir des öfteren etwas in den nächsten Monaten, Legget studierte zu der Zeit irgendwas in Verona und da dies gerade einmal ca. 60km bis nach Brescia sind, lief man sich gerne mal über den Weg, oder fasste gemeinsame Fortgehziele ins Auge.
    Da Piero zu dieser Zeit die Firma am vergrössern war und vor allem Techniker suchte die im PC-Schrauben gut waren, schlug ich ihm Legget vor. Seine anfängliche Skepsis konnte Legget nach kurzer Zeit widerlegen, denn er war ein geschickter und immer zur Verfügung stehender Mitarbeiter geworden, auch wenn es mal hieß, das Wochenende wird durchgeschraubt.
    So wurde Legget als Angestellter fester Bestandteil der Marvit in Italien und brachte auch den Neuen und mir viele Tricks bei.
    Als ich dann beschloß nach Köln zu gehen und ihm meine Pläne schilderte, stand er Tags darauf mit einem Kuvert vor mir. Hier sind 40.000€, das hab ich die letzten Jahre zusammengespart, ich steige bei Dir ein. Ja, so ist Legget.


    Wir löschten unsere Zigaretten ab und sahen nochmal auf den F16 im Hof.

    Den Kleinen haben wir vor 10 Jahren gebaut mein Freund, den Großen bekommen wir auch hin, sagte er ernst.

    Sicher schaffen wir das, antwortete ich kurz.

    Ich bin dann mal oben, muss mit Piero und Sabrina telefonieren,
    lenkte ich ab.

    Geh Du nur, aber gefangen hat es Dich auch schon lange, Du hast auch Nafta im Blut. (Naphta auf Deutsch, wird in Italien und Frankreich gerne als Bezeichnug für Diesel verwendet neben Gasolio)

    Er drehte sich um und ging wieder in die Halle zu seinen Laptops, ich verharrte noch eine Weile draussen und betrachtete unseren F16, dann machte ich mich auf den Weg in mein Büro.
    Ich bin kein Modder, kein Mapper oder sonst was, nur jemand der ein besseres Trucksim haben will.

    Keine technischen Anfragen per PN bitte!!!




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Kommentare 20

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    Tomlaker -

    Erstklassiger Einstand. Ich hoffe, Du hälst es, anders als ich, durch. Habe im Klugscheissermodus noch eine kleine Korrektur gefunden, da Du schon so schön die Zahlen der Einlagen aufgelistet hast: Bei einer GmbH mit nur einem Gesellschafter, musst Du das volle Gründungskapital von 25k EUR einzahlen.

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      merlinita -

      Ok, danke wusste ich nicht, soweit ich es im kopf hatte musste es nur die Hälfte sein, aber gut zu wissen, werde dann doch noch Sabrina mit rein nehmen müssen

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    alaskabaer01 -

    Schöner Start. Klasse Einstand.

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    elwime -

    Ein neuer Schreiberling ist immer wilkommen und ein schöner Start, mal sehen wie es weiter geht.

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    Sauerlaender -

    Dann mal ein herzliches Willkommen im Kreise der Schreiberlinge. Der Start liest sich vielversprechend. Warten wir mal ab, wie es weitergeht.

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    Werner 1960 -

    Schöner Start. Da freut man sich auf mehr.

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    infinity -

    :) Ein weiterer Platz im Schreiberkeller wurde belegt :D Ich bin gespannt auf die Story. Der Einstieg gefällt schonmal.

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      merlinita -

      ich glaube bis der ricci im lkw sitzt dauerts noch was, der typ is ja so unentschlossen, aber mal gucken ob legget da was antreiben kann

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    loddi51 -

    Klasse geschriebenes Kapitel.

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    Iceman684 -

    Schöner Anfang, bin gespannt was da noch kommt.

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      merlinita -

      wird sich noch ne weile ziehn bis es richtig losgeht und danch muss es auch erstma im zeitraffer nach 2017

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    TurboStar -

    Hier schreibt der Chef! Willkommen, hast es ja schon lange angedeutet. Aber welches Einkaufszentrum in Bergheim? Für den Quadra-Park ist das doch eine ziemlich hochtrabende Bezeichung und das Kaufland in Mitte erst recht :D

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      merlinita -

      Hatte das Quadra im Kopf, wir bezeichnen ja mittlerweilen so ziemlich alles als Einkaufszentrum, ja hat lang gedauert bis ich anfangen konnte, war ja wieder ne Weile lang verhindert und fort. Aber der Anfang steht nun mal

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      TurboStar -

      Ja, irgendwie ist alles Einkaufszentrum. Das erste echte EKZ wurde ja vor ein paar Wochen gespatenstochen, am alten Busdepot direkt neben dem Bahnhof Mitte. Könnte jetzt diesbezüglich über die Einmischung der Stadt in den freien Wettbewerb der Lebensmittelmärkte zu einem langen Monolog ausholen, aber der gehört nicht hier hin...

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      merlinita -

      ne, aber da machste eh nix dran