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Besuch in Odense

  • In diesem Tagebuch kommt es zu einem Treffen mit einem anderen Firmenchef. Dies hier ist das Treffen aus meiner Sicht und nur mit meinen Worten, mein Gesprächspartner schreibt ein Tagebuch mit dem Treffen aus seiner Sicht. Lasst euch also Überraschen! (Dies ist ein Versuch, ob es öfter vorkommen kann wissen wir beide noch nicht).

    Ich saß in meinem Scania und machte ihn mal wieder richtig sauber, immerhin hatte er das lange nicht gehabt. Petra kam zu mir und sagte:“ Da ist eine Mail zurück gekommen weil der Empfänger nicht existiert, die sollte an Hansekontor.“ Ich sagte:“ Dieses Dreckprogramm geht mir auf den Senkel, entweder die Mails Verschwinden irgendwo im Netz, oder können nicht zugestellt werden.“ Ich ging ins Büro und sah mir den Rücksendegrund an. Ok aus dem Zahlensalat wurde ich nicht schlau. Auch aus Düsseldorf war eine Mail da, in der wurde uns mitgeteilt dass die 10 Trailer bestellt wären. Gut dann brauchte ich nur noch die 15 Chereaus zu bestellen. Also eine neue Mail an hansekontor mit der Bestellung für die Chereaus. Dann erst mal einen Kaffee und eine Kippe, danach dann endlich den Scania aussaugen und ab zur Werkstatt damit, um den GPS einbauen zu lassen. Als der Scania weg war stand ich wieder gelangweilt und Lustlos auf dem Hof herum, also sah ich mich auf dem Grundstück mal richtig um. Viele Schlaglöcher gab es und lose Gehwegplatten. Also stieg ich in meinen Granada und fuhr zu einer Straßenbaufirma. Dort verhandelte ich mit dem Chef über eine Sanierung unseres Grundstücks und auch der Gehwege. Danach fuhr ich noch Richtung Aalborg, denn auch da wollte ich mal schauen wie weit die Arbeiten dort waren. Prompt klingelte mein Handy, laut Display eine bekannte Nummer ohne Namen. Ich meldete mich und am anderen Ende war Christian von Hansekontor, seine Angestellte hatte ihm mitgeteilt dass ich mit ihm etwas bereden wollte. Er hatte aber noch keine Möglichkeit zu uns zu kommen da er nach Tula muss, also sagte er mir dass er auch noch nicht weiß wann er in die Nähe von Odense kommt. Ok das Projekt eilte ja nicht, denn die Halle war ja noch nicht mal im Rohbau. Ich kam in Aalborg an und war erstaunt, fast war hier alles fertig und auch der Chef der Bautruppe war anwesend (Wer sonst läuft mit Anzug und Krawatte über eine Baustelle?). Er fragte mich was er für mich tun kann und ich sagte:“ Fertig werden.“ Er sah mich an und erkannte mich endlich dann meinte er:“ Hier ist alles so weit fertig und wir machen am Samstag Richtfest. Kommen sie ich zeige ihnen mal alles.“ Wir gingen durch die Räumlichkeiten und es gefiel mir wie die Aufteilungen der Räume waren. Die Büros waren zu einem großen Büro umgebaut worden, es gab mehr Steckdosen als vorher und auch mehr Anschlüsse für die Telekommunikation und Internet. Mir gefiel was ich sah, auch die Fahrerräume waren besser gestaltet. Also fuhr ich zu einem Möbelladen, und danach zu einem Büroausstatter. Montags musste ich also in Aalborg sein um alles entgegen zu nehmen. Also fuhr ich nach Odense und sagte Petra dass wir samstags nach Aalborg mussten und ich dann montags nochmal. Danach rief ich bei Volvo an und bestellte 3 Gebrauchte Trucks in weiß, ob nun der Klassik oder der 2012er war mir gleich. Aalborg wurde erst mal nur mit 3 Trucks und Fahrern besetzt, Aufstocken konnte man immer noch. Also sah ich mal im Netz nach einer guten Dispatcher Crew. Ich fand 2 Frauen die nach einem Job in dieser Kategorie suchten und rief eine nach der anderen an und machte für Montag Termine mit ihnen. Danach sah ich nach Fahrern und fand nur einen der auch Ferntouren machen konnte, alle anderen wollten nur Regional fahren. Also für uns nicht die Richtigen. Ich sah mich auf dem Arbeitsamt Portal für Dänemark um und fand einen Fahrer aus Esbjerg der dringend einen Job suchte. Die Entfernung war schon beachtlich, also wenn er nur Regional fahren wollte dann sicherlich. Ich rief seine Handynummer an und sagte:“ Guten Tag, mein Name ist Bär und ich habe ein Fuhrunternehmen in Odense und wir suchen Fernfahrer für unsere Filiale in Aalborg.“ Er sagte erst mal nichts, aber als er sich wieder gefangen hatte sagte er:“ Dann bin ich ihr neuer Mitarbeiter. Wo und wann kann ich mich bei ihnen melden?“ Ich sagte:“ Montagmorgen um 8:00 in Aalborg. Wir dürften die einzige Firma dort sein. Bringen sie bitte ihre Schwerlastlizenzen, ADR Scheine und sonstiges wichtiges für den Fernverkehr mit. Ach und ganz wichtig Fahrerkarte und Führerschein nicht vergessen.“ Er sagte dass er alles mitbringt und wir legten auf. Eine Fahrerin sah ich noch und rief auch sie an. Auch sie wollte am Montag dann in Aalborg erscheinen, sie hatte alle ADR Bescheinigungen, Schwerlastlizenz und war Jahrelang im Russland/Schweden/Dänemark Verkehr unterwegs gewesen. Also kam sie weit rum, denn auch die anderen EU Länder hatte sie angesteuert. Für uns wäre sie perfekt als Fahrerin. Also rief ich bei Volvo an und erkundigte mich nach unserer Bestellung. Diese sollte am Montag bei uns in Aalborg sein so der Zuständige für uns. Das war ja gutes Timing. Also war Montag viel Betrieb in Aalborg, Möbelbauer, IT Experten und die Vorstellungsgespräche. Mein Handy klingelte und ich sah gleich dass es die Werkstatt war. Also ging ich mit leicht säuerlichem Gesicht ran. Der Chef der Werkstatt sagte:“ Dein Scania steht in der Halle und bekommt sein GPS, wir mussten allerdings in Södertälje ein neues Bestellen da wir kein passendes mehr hatten. Wird heute gegen Abend geliefert und dann setze ich das gleich morgenfrüh ein. Also um 10 kannste den abholen.“ Das wäre ja nicht schlecht, so könnte ich ja zumindest eine Tour fahren bis Samstag. Denn das Richtfest in Aalborg wollte ich nicht verpassen.
    Der nächste Morgen um 10 und ich stand im Büro des Werkstattchefs und bezahlte den Einbau des GPS. Der Chef sagte:“ Das Teil ist genau da versteckt wo du es haben wolltest, da findet es keiner. Die Idee ist so genial, da bauen wir den jetzt nur noch hin.“ Ich sprach noch mit ihm über vieles und dann machte ich mich auf den Weg zurück. Petra empfing mich gleich mit einer Hiobsbotschaft. In Bergen fehlten 2 Fahrer, einer krank, der andere mit Urlaub. Ich rief gleich Björk an und fragte wo er denn ist und er sagte:“ Ohne Fracht in Stavanger.“ Ich sagte:“ Dann fahr bitte in unsere Filiale in Bergen, dort fehlen zwei Fahrer. Helf dort mal aus damit wenigstens die Verträge erfüllt werden.“ Björk sagte:“ Mach ich in 10 Minuten, denn so lange muss ich noch meine Pause einhalten.“ Schön dann war nur noch ein Fahrer zu wenig, also fragte ich auch mal Francesco an wo er sich befand, aber er war zu weit weg, denn er kurvte durch Frankreich. Naja Gerti war auch zu weit weg, denn sie fuhr durch Griechenland. Also beließ ich es bei Björk und sah nach einer Fahrt nach Bergen für mich. Allerdings müsste ich dann wieder hier her da Samstag die Filiale in Aalborg Richtfest hatte und in einem eingeweiht wurde. Am liebsten hätte ich ja gerne wenn die Büroleute für Aalborg dabei wären, aber die stellten sich ja erst Montag vor. Bernd rief an und teilte mir mit dass er auf dem Weg nach Bergen sei, wir sollten doch mal schauen für eine Rück Tour. Ich sagte:“ Fahr bitte mal unsere dortige Filiale an, die haben zu wenig Fahrer, und erledigt die Stammkunden Aufträge.“ Bernds Antwort dazu:“ Mache ich, so lerne ich auch mal die Leute dort kennen.“ Gut somit wäre das erledigt. Also konnte ich mir eine passende Fracht suchen mit passendem Anschluss. Petra hatte alle Hände voll damit zu tun das Richtfest und die Einweihung zu planen. Also ging ich raus und setzte mich in den Scania. Ich suchte im Lappy nach einer Fracht, aber nichts war, nur kleine Frachten im Nahbereich, also innerhalb Odense. Nun wünschte ich mir meinen E6 zurück, der war für solche Touren wie geschaffen. Also blieb ich im Büro und sortierte mal den Papierkrieg auf meinem Schreibtisch. Was sich da alles angesammelt hatte war der Hammer, in der Hauptsache Werbung. Sogar aus Deutschland kam Werbung hier an. MAN hatte eine etwas andere Version des 2010er draußen und warben damit. Gut aussehen tat er schon, aber war dieser Hängerzug Sinnvoll. Iveco Werbung landete gleich in der Runden Ablage unter M wie Mülltonne. Die Zeit bis zum Richtfest verging wenig Aufregend.


    Der Samstag dagegen war ein gelungenes Meisterwerk von Petra. Ein Festausstatter stellte zum Frühstück ein Gigantisches Buffet auf und alle bedienten sich nach Herzenslust. Die Bauleute standen alle im Anzug auf dem fertig geteerten Hof, ihr Chef mit Frau mittendrin. Wir hatten die Witwe, ihre Tochter und unsere Kinder dabei und unseren Werkstattchef, er sah sich genau um und nickte meist anerkennend. Ich lief durch das Gebäude und sah mir jeden Raum noch mal an. Aber alles war sauber und Ordentlich. Auf dem Hof wurde eine Rede gefordert und Petra übernahm das. Ich ging auch wieder runter und hörte mit einer Kippe zu. Am Ende konnte ich sehen dass das Buffet zum Mittag komplett stand und zeigte drauf als Petra zu mir sah. Somit erklärte sie das Buffet als eröffnet. Ich holte mir einen Kaffee und setzte mich an einen Tisch, und das Wetter spielte mit, wenig Sonne aber trocken. Es war eine sehr gelungene Feier und sehr Müde fuhren wir nach Odense nach dem der Buffet Service abgeräumt hatte. Ab Montag sollte es hier richtig heiß her gehen. Das Wochenende verbrachten wir mit Spaziergängen mit den Kindern und einem gemütlichen Abend auf dem Sofa. Der Montag kam und ich machte meinen Granada zur Abreise fertig dann fuhr ich los nach Aalborg um die nächste Filiale zu eröffnen.


    Dort angekommen rauchte ich eine und schloss dann die Bürotür auf. Der frische Geruch von Farbe und Baustelle kam mir entgegen. Um 8:00 kamen zwei Damen ins Büro und stellten sich vor. Alina und Gerda und sie beide waren Schwestern. Sie waren die Bürodamen und gaben mir gleich ihre Unterlagen. Sie hatten fast Identische Lebensläufe, immer beim gleichen Arbeitgeber, nur dass Alina eine Babypause mehr hatte als Gerda. Also hatte Alina 2 Kinder, und diese waren auch Erwachsen. Beide Damen waren über 50, aber sie wollten weiter arbeiten denn ihre Partner machten das auch. Ihre Zeugnisse waren 1A und somit stellte ich beide ein. Der Fahrer kam als nächstes und er legte mir seine ganzen Führerscheine und ADR Scheine hin. Er sagte:“ Mein letzter Arbeitgeber musste zu machen weil er in den Knast musste. Er gab uns keine Löhne mehr und auch keine Zeugnisse. Seine Firma war in Göteborg und lief lange Zeit ganz gut, aber irgendwas ist Vorgefallen und er Kündigte uns allen am gleichen Tag, aus Betrieblichen Gründen.“ Ich fragte ihn nach dem Namen seines damalige Chefs und ließ mir erstmal nichts davon anmerken als ich den Namen hörte. Es war Blondies Freund, Bruder oder wer weiß wer er ist. Also fragte ich den Fahrer:“ Hast du noch kontakte zu deinen Ehemaligen Kollegen? Wenn ja weißt du ob alle wieder einen Job haben?“ Er sagte:“ Nein, die wohnten zum Teil alle in der Nähe von Göteborg, ich war der einzigste der in Dänemark lebt. Aber ich kann 2 von denen anrufen, ich habe die Handy und Festnetznummern von ihnen.“ Er nahm sein Handy und rief einen nach dem anderen an und beide wollten sich hier Bewerben da sie noch suchten. Ich stellte ihn ein und sagte dass die Trucks noch heute geliefert werden, genauso wie die Büromöbel und alles andere was hier noch fehlte. Er rief noch jemanden an, als er auflegte sagte er:“ Einen für die Werkstatt habe ich auch, der kommt aber aus Esbjerg, den kenne ich durch meine Frau, sie waren Klassenkameraden.“ Ich war begeistert und auch dieser war schon auf dem Weg zu uns. Also rief ich bei Volvo an und bestellte 2 weitere Trucks für Aalborg. Der Zuständige lachte und sagte:“ Kannst du Hellsehen, wir haben noch zwei hier stehen und die sind getestet und gewartet, also gehen die auch noch heute auf Reisen. Auch Leasing wie die anderen drei oder als sofort Kauf?“ Ich sagte:“ Leasing wie die anderen drei. Ich komme dann morgen oder übermorgen die Verträge Unterschreiben.“ Er bedankte sich und wir legten auf. Die Fahrerin kam und legte auch alles vor mich was sie brauchte, sie war erst 28 und hatte alles an ADR, die Schwerlastlizenz und TIR Schein. Sie war einfach nur perfekt und somit hatte sie einen neuen Job. Auch die anderen beiden Fahrer und den Werkstattmechaniker stellte ich ein. Nach und nach kamen die Möbel, erst als die Büroausstattung stand rief der Möbelbauer die IT Abteilung seiner Firma an und gab ihnen grünes Licht. Etwas später kamen sie auch an und begannen gleich mit dem Aufbau der PCs und der Telefonanlage. Das waren echte Profis darin, denn jeder wusste was er zu tun hatte und so dauerte es mal eben 3 Stunden bis alles lief. Diese Woche verbrachte ich damit nach Kunden zu suchen und Verträge zu unterschreiben. Am Freitagabend fuhr ich dann guter Dinge nach Aalborg. Morgen sollte dann laut Mail der Christian von hansekontor bei uns auftauchen. Mal gespannt wie er meinen Plan fand.
    Petra war Glücklich als ich ins Haus kam, sie kam auf mich zu, gab mir einen langen innigen Kuss und sagte:“ Endlich bist du wieder da mein Schatz.“ Ich berichtete ihr von dem Fahrer ohne Zeugnis und auch von dem Grund warum er keines hatte, dann nannte ich ihr den Namen des Arbeitgebers und sie sah mich ungläubig an. Den Abend verbrachten wir kuschelnd auf dem Sofa bis Petra nach oben ging. Ich ging noch eine rauchen und war irgendwie Zufrieden mit dieser Woche.
    Und wie der Teufel so will, hat auch jede Nacht ein Ende auch eine Freitagnacht. Also stand ich auf und ging Kaffee machen, danach dann Duschen, rasieren und anziehen, dann mit Kaffee und Kippe raus. Heute war dann der Tag an dem ich Christian wieder sehen sollte. Er war mir sehr Sympathisch rüber gekommen, nicht so Hochnäsig wie die meisten Firmenchefs. Gut so viele Firmenchefs außerhalb meines Freundeskreises kannte ich nicht, also große Vergleichsmöglichkeiten gab es nicht. Denn die Chefs die ich kannte waren in meinem Freundeskreis weil sie genau da hin mussten, denn wir waren richtige Freunde schon seit vielen Jahren. Na dann überlegte ich mir wie ich Christian meinen Plan beibringen sollte. Immerhin war das ein Millionenprojekt das sich Bezahlt machen musste. Klar nahmen wir Geld für gelagerte Waren, Trucks und Trailer. Aber der Preis pro Tag musste stimmen, sonst kam keiner. Ich überlegte mir auch schon seit längerem auch Wohnwagen und Wohnmobilplätze an zu bieten, aber das machte nur Sinn wenn LKW Plätze frei blieben. Werbung konnte ich an Firmen schicken wenn die Halle komplett stand. Dann würde ich Firmenchefs die ich außerhalb meiner Freundesliste kannte zum Richtfest einladen, ok das waren nicht viele, aber ein Versuch war es Wert. Ich fuhr in die Firma und kümmerte mich um etwas liegengebliebenen Papierkram. Mails kontrollierte ich auch noch und schmiss den Werbemüll gleich raus. Es wurde Zeit für eine Kippe, Petra kam auch und auch Fahrer und die Witwe kamen, ich fragte:“ Habt ihr alle eine feuchte Wohnung? Heute ist Samstag, was macht ihr alle hier?“ Die Fahrer wollten ihre Trucks waschen und aussaugen, die Witwe wollte der Langeweile in ihrem Haus entgehen und Jutta kam auch noch denn sie war zwar Schwanger aber sie hatte einfach Sehnsucht nach uns. So saßen wir alle im Büro uns tranken Kaffee, als ein neuerer Mercedes auf unseren Hof fuhr mit Schwedischen Nummernschildern.
    Christian stieg aus dem Wagen aus und kam rein. Wir begrüßten uns und ich stellte ihm die Anwesenden Personen vor. Dann nahmen wir uns jeder einen Kaffee und ich ging mit ihm in den Wohnzimmerbereich, da wir dort alleine waren, denn nur Petra und ich wussten von dem Projekt und das sollte auch so bleiben. Wir sprachen erst mal wegen der Trailer für Düsseldorf und ich sagte Christian dass mir seine Firmenlackierungen sehr zusagen, auch der Planendruck und genau so will ich die Trailer haben. Dann erzählte ich ihm dass ich vor kurzem einen Abraumbagger fahren musste, da er aber unter keine Brücke passt musste ich über Felder fahren, und genau dieser Landwirt war Stur und wollte uns nur gegen Geld drüber lassen. Ich fragte ihm nach dem Preis für alle Felder mit Hof und kaufte den ganzen Mist. Christian hörte zu und ich sagte:“ Nun habe ich den Hof mit allen Ländereien und hatte eine Idee oder auch Vision. Eine 3 Stöckige Halle, unten lagern Trucks und Trailer, darüber dann Hochregale mit Waren zum Zwischenlagern, ganz oben dann von einander getrennt Büros und Schlafräume im Hotelflair für Fahrer die unten ihre Trucks haben. Zu einem Preis über den ich noch nicht nach denke, da die Halle etwa März 2018 fertig ist. Die Bauarbeiten laufen seit einigen Tagen und mein Exchef der Herbert aus Köln fährt ab und zu schauen wie es aussieht. Bisher wird Gebaggert und die sind noch nicht auf der errechneten Tiefe. Hättest du auch Interesse an Stellplätzen für Trailer, Trucks oder Waren?“ Christian sah sehr Nachdenklich aus.
    Als er weg fuhr, wusste er alles zu dem Projekt, auch von meinen Investoren, wer diese waren wusste er nicht, nur dass beide aus dem Ausland kamen. Alle Fahrer sahen Christians Benz nach und fragten mich:“ Wer war denn das?“ Ich sagte:“ Das war der Chef von Hansekontor, sie Leasen und Verkaufen Trailer. Seit neuestem Designen sie diese auch, also unsere zumindest. Wir bekommen bald 15 Chereau Kühler hierher, da wir auch für Nordic Crown Tiefkühlfische fahren, das ist ab 1.11. ein neuer Kunde für uns und Aalborg.“ Bernd sagte:“ Oh ein neuer Kunde, das ist gut. Wann kommen denn unsere Kühler?“ Ich sagte:“ Sobald sie unsere Werbung haben werden sie geliefert, und dann bei unseren Kunden abgestellt. Denke mal wir werden bald mehr davon brauchen, nach Düsseldorf gehen Krone Profiliner, auch die haben unsere Werbung. Wundert euch nicht wenn vor euch ein Eisbär fahrt der euch die Zunge zeigt, das ist dann einer von ihnen.“ Alle lachten und machten ihre Arbeit weiter. Alina aus Aalborg rief an und teilte mit, dass die Woche richtig gut gelaufen ist. Ich fragte:“ Was machst du denn an einem Samstag auf Arbeit?“ Sie lachte und sagte:“ Ich mache Wochenend Bereitschaft, da wir das in unserem vorherigen Betrieb auch hatten. Zwei Fahrer machen da mit und warten darauf dass wir anrufen.“ Ich sagte:“ Nix da, die Wochenenden gehören euch und euren Familien. Unsere Kunden halten das genau so, am Wochenende läuft nichts, also fahr nach Hause und lass dich verwöhnen.“ Alina sagte:“ Ok Chef wenn du das sagst, dann fahre ich nach Hause. Schönes Wochenende.“ Sie legte auf und ich auch.

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