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K53 Von fehlenden Entwürfen und Gewaschenen Trailern



  • Donnerstag 17.08.2017
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    Ich fuhr aus Jasper raus und wieder auf den TCH 16
    Kurz vor Edmontoon signalisierte mir dann ein Schild, Waage geöffnet, ich musste also raus.
    Mit meinen paar Tonnen Ladung sollte mir aber nicht allzu viel passieren. Die Waage bestätigte mir das dann auch und ich konnte meinen Weg ungehindert Fortsetzen.
    Viel weiter als bis nach Llyodminster, besser gesagt einem Truckstop kurz davor, kam ich heute aber nicht mehr.

    Ich gönnte mir diesmal einen Imbiss im Restaurant, immer nur Konserve ist auf Dauer auch nicht so meins.
    Danach gab es noch eine schöne Dusche und ein langes Telefonat mit Melanie.
    Und wieder lobte ich mir die Standklimaanlage die mein Truck hatte. Es war doch wieder verdammt warm geworden.
    Ich stellte mir die Klima auf 21 Grad ein und den Timer auf 2 Uhr, so konnte ich etwas Batterien sparen. Außerdem war es dann mitten in der Nacht schon Kühl genug, dass man keine Klimaanlage mehr brauchte.

    Freitag 18.08.2017
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    Wieder ging es um 6 Uhr los und wieder gab es einen Jumbokaffee für mich.
    Im Gegensatz zu mir, kam der Paccar Mx13 schneller in Schwung als ich. Ich war eben einfach kein Frühaufsteher und würde es auch nie werden.
    Wenigstens war nicht allzu viel Verkehr und ich konnte entspannt bei 100 den Tempomaten einlegen.
    Ich fuhr immer den TCH 16 entlang und passierte irgendwann Saskatoon.
    Der Nächste Truckstop und damit auch die nächste Tankstelle waren meine. Wieder gab es 100 Gallonen Diesel und 15 Gallonen DEF für den Truck und 750 ml Kaffee für mich.
    Dazu gab es heute mal einen kleinen Salat zum Mittag. Und da ich noch ausreichend Zeit hatte, mein Entladetermin war erst morgen um 8:30, stöberte ich noch ein wenig im Truckstop.
    Nach etwa einer Stunde machte ich mich wieder auf den Weg.
    Immer den TCH16 entlang, da konnte man eigentlich gar nichts falsch machen.
    Ich würde es zwar heute nicht mehr nach hause schaffen, hatte dafür dann aber morgen Zeitig Feierabend.
    Kurz vor Russel Klingelte mein Telefon. Melanies Name stand im Display.
    Hey Schatz, tut mir leid, aber heute komme ich leider noch nicht nach Hause.
    Hallo mein Engel, dass dachte ich mir schon, ich wollte nur fragen, wo du die Skizzen für dein Mottorad gelassen hast, Mark wollte sie mal sehen.
    Öhm du fragst sachen, die sollten eigendlich auf dem Schreibtisch liegen.
    Okay dann schau ich da gleich mal, danke.
    Und was machst du heute noch schönes ?
    Ich werd nachher mit Stefany noch eine Runde Skaten gehen und du ?
    Sehr witzige Frage, ich Rolle hier so vor mich hin.
    Oh äh ja, stimmt, die Frage war etwas daneben.
    Naja, macht ja nichts, ich wünsch euch beiden dann viel Spaß und denk dran, die Rollen gehören auf den Boden. nicht hände und Knie.
    Jaja, zieh mich nur immer damit auf.
    Dazu sei erwähnt, dass Melanie und ich vorigen Sommer in Deutschland angefangen hatten zu skaten, leider schlug bei ihr mehrfach die Schwerkraft zu und irgenwie zog ich sie immer damit auf.
    Ich fuhr durch Russel durch und 100 Meilen Später, stand ich wieder auf einem Truckstop.

    Ich war wiedermal 2 Stunden von zu hause Weg gestrandet.
    Was solls, dachte ich mir. Melanie brauchte ich nicht anzurufen ob sie vorbei kommt, die wird wahrscheinlich mit Stef noch unterwegs sein, wenn die beiden Mädels Skaten waren, versumpften sie meist noch bei Stef und Mark oder bei uns zu hause und waren spätestens jetzt nicht mehr Fahr tüchtig.
    Ich Ging eine runde Spazieren, nein diesmal nicht im Truckstop in der Anbauteile Abteilung, sondern rings um den Truckstop, der lag nämlich mitten im Wald.
    Danach ging es Duschen und ich machte mir ein paar Sandwisches.
    Beim Surfen im Netz, stolperte ich anschließend noch über ein paar wirklich schöne Bikes. Leider fielen mir dabei fast die Augen zu und ich legte mich schließlich schlafen.

    Samstag 19.08.2017
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    Die Übliche Morgenroutine begann, diesmal erst um 7, wiedermal mit Kaffee kochen.
    Während der Kaffee durchlief, machte ich den PTI und kontrollierte noch den Dieselstand vom Reefer und war pünktlich zum letzten Blubbern der Kaffeemaschine wieder im Truck.
    Ich verließ den Truckstop und rollte wieder meinem Ziel entgegen.
    Die Straßen waren leer, es war ja schließlich Samstag und erst kurz nach 7, außerdem waren wir in Kanada, abseits von Großen Städten, da war sowieso selten was los.
    Ich legte bei 63 den Tempomaten ein, wegen 1 Meile mehr, machte hier keinen einen Aufriss.
    Nach 2 Stunden TCH16 hatte ich mein Ziel erreicht, Rail export.
    Momentchen ma, ick fahr Tomaten für nen Eisenbahnlogistiker quer durch Kanada um ihn dann beim gleichen wieder abzuliefern ? Die ham doch nen Knall.
    Wat solls, hauptsache ick hab wat zu fahrn.

    Ich sattelte ab, denn der Trailer sollte hier bleiben und übers Wochenende wieder geladen werden.
    Den Truck brachte ich in die Firma.
    In meiner Box lag ein Zettel,"
    Monday 9 am here, Maybe tour to Montana"
    Aye Aye Sir
    Ich machte mich auf den Weg nach Hause. Dort angekommen, war Melanie allerdings noch nicht da.
    Dann wird sie wohl noch bei Stef auf der Couch pennen, dachte ich mir.
    Ich wollte mir nochmal meine Skizzen vom Motorad anschauen, aber fand sie irgendwie nicht.
    Wer weiß wo Melanie die wieder hingepackt hatte.
    Ich surfte ein wenig durchs Netz und durchstöberte dieverse Truckerforen, neben den üblichen, die ich auch schon in Deutschland besucht hatte, hatte ich mir jetzt noch einige Amerikanische rausgesucht, die auch ganz interessant waren.
    Schöne Trucks haben se ja hier, möcht nur nicht wissen, was die gekostet haben.
    Hey ist es jetzt schon soweit, dass mein Schatz Selbstgespräche führt ?
    wenn du dich rumtreibst, außerdem brauch ich halt ab und an mal den Rat eines Experten.
    Soso, hat mein Experte denn auch langsam Hunger ? ich hab heute nämlich noch nichts gegessen.
    Was ein Zufall, meine Hauptnahrung heute waren auch nur 1,5Liter Kaffee.
    Dann lass uns doch zum Italliener gehen, ich war nämlich noch nicht Einkaufen.
    Mal was anderes, wo hast du denn die Skizzen hingelegt ?
    Puh, du fragst Sachen, die müssen hier irgendwo sein, wozu brauchste die jetzt?
    Neja, wollte nur nochmal drüber schauen und evtl nochmal rüber gehen und wegen dem Preis Nachverhandeln.
    Ich schaue später okay ? Ich hab jetzt erstmal Hunger.
    Ja frau Generalfeldmarschall, wir fahren ja schon fast.
    Geht doch.
    Wir machten uns auf den Weg zum Italiener, Aus dem kleinen Mittagessen wurde dann noch dessert und irgendwann Kaffee. Irgendwer kam irgendwie immer dazu, als wir gerade gehen wollten.
    Schließlich hatten wir den ganzen Nachmittag und den halben Abend im Restaurant verbracht und die Kellner freuten sich wahrscheinlich dumm und dämlich.

    Sonntag 20.08.2017
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    Heute ging es wieder ab zum See. Wieder war der Lake Manitoba angesagt, diesmal allerdings, waren die Skates mit unterwegs.
    Denn es gab einen Schönen Radweg der den See entlang führte und der bot sich geradezu an, dort auch mal auf skates entlangzufahren.
    Nach 3 Stunden Skaten, waren wir dann aber dermaßen durch, dass wir den Rest des Tages dann am bzw im Wasser verbrachten.
    Zwischendurch gabs noch etwas frisch gegrilltes und ein wenig Salat. Nach einer kleinen Ruhzeit ging es dann aber aufgrund der Temperaturen wieder ins Wasser.
    Dementsprechend fertig waren wir dann auch, als wir wieder zu hause waren.
    So ausgepowert war ich schon lange nicht mehr.
    Und du gehst morgen wieder auf Tour oder hast du noch frei ?
    Ne morgen gehts wieder los, erstmal grobe Richtung Montana so wie es aussieht.
    Och schade, ich hab morgen noch frei.
    So is das leider, vieleicht kannst du ja mal mitkommen, Unterwegs ist immer was zu sehen.
    Müsste ich ja Urlaub für nehmen, dann hab ich nichtmehr soviel wenn du Urlaub hast.
    Stimmt auch wieder, mal mit Max reden, vieleicht kann man das ja unter Seminar abbuchen
    Du nun wieder, glaub nicht, das Max oder die Perso da mitspielen
    Wir quasselten noch eine weile, bis wir dann schließlich einschliefen.

    Montag 21.08.2017
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    Um 8:30 war ich in der Firma, Max hatte heute wieder Dienst und war aber scheinbar noch nicht soweit.
    Thats typical German, i say 9 and you are here 30 earlier
    hey, i have to satisfy a cliche lachte ich zurück
    Take a coffee and be quite. I hate lucky people at the morning.
    Oha, da war ja jemand ein schlimmerer Morgenmuffel als ich.
    Ich schielte über die Theke und sah, dass auch sein kaffee leer war, also brachte ich ihm gleich einen neuen mit.
    Thakls a lot und schon hellte sich seine Miene wieder auf.
    5 Minuten später gab er mir dann auch meine Papiere.
    Same Reefer you leave saturday, its in the garage on the line.
    Thats a lot, and where do i have to go to ?
    Missoula Montanna.
    Okay, Bye bye and have a nice Day.
    Damit machte ich mich schnell aus dem Staub, bevor er mir noch irgendwelche Bemerkungen alla Du mich auch an den Kopf schmeißen konnte.
    On the Line, hieß in diesem falle, der Kollege hing am Strom, damit der Kühler nicht andauernd ansprang.
    Das wiederum ging auch nicht mit allen Trailern, sondern nur mit den neusten die wir hatten und das waren leider nur wenige.
    So konnte es einem passieren, dass man Montags los wollte und erstmal nen Kanister Diesel in den Reefer kippen musste, weil der Kollege, der ihn am Freitag zum laden gebracht hatte, nicht den Tank kontrolliert hatte.
    Ich räumte den Truck ein und sattelte den Trailer auf.

    Nach der PTI ging es dann wieder zurück auf die Straße. diesmal also in Richtung Westen, okay, Südwesten.
    Ich folgte erst mal der üblichen Route wenn ich in die Staaten fuhr. Auch an der Grenze gab es wieder keinerlei Probleme und ich war, nach ein wenig anstehen, durch.
    Irgendwie schien mein navi heute verwirrt zu sein, denn statt über das Autobahnkreuz bei Fargo, schickte es mich direkt durch Fargo durch um auf die Interstate 94 zu wechseln.
    Da ich eh an einer Tankstelle vorbei kam, machte ich auch dort gleich meine Tanks wieder voll und meine Mittagspause.
    Das Ladungsgewicht bewegte sich bei 2/3 und somit konnte ich die Tanks bis oben hin füllen.

    Ich hatte mir am Wochenende noch eine kleine Gaskochplatte besorgt und so konnte ich mir auch etwas anderes als Dosen oder Mikrowellenfutter zu essen machen, diesmal gab es ein schönes Steak.
    Nach 1 Stunde war ich wieder Unterwegs und fuhr aus Fargo raus.
    Ich hatte jetzt noch Zet bis 21 Uhr zu fahren. Mein Apointment also der Termin für die Entladung war aber erst Mittwoch 12 Uhr, also brauchte ich nicht hetzten.
    Als ich durch Bismark durch war, fing es plötzlich an, in Strömen zu Regnen.

    Es sah schon fast nach Weltuntergang aus. Die Landschaft ringsum verschwand im Trüben grau.
    Als ich dann 200 Meilen weiter, mein heutiges Tagesziel erreicht hatte, hatte der Regen gottseidank nachgelassen.

    Es war jetzt 20 Uhr und ich freute ich mich auf meine Dusche
    Vorher klingelte aber noch mein Telefon.
    Hey mein Schatz, ich hab den Entwurf fürs Bike wiedergefunden.
    Super und wo war er ?
    Irgendwie hatte ich ihn in die Küchenschublade gepackt. keine Ahnung warum.
    Naja, nicht so schlimm, auf eine Woche mehr oder weniger warten kommt es jetzt auch nicht an.
    Sei nicht traurig, was lange währt wird endlich gut, kennst doch den Spruch.
    Ja den kenne ich, aber du weißt doch, warten ist nicht gerade meine Stärke.
    Und was machst du noch schönes ? hast schon Pause ?
    Joa ich stehe jetzt bei Fallon an der 94 und wollte gerade duschen gehen.
    Na dann mach das mal, ich ess noch was und bin dann auch im Bett verschwunden, muss morgen um 4 Uhr anfangen.
    So früh ? warum dass denn ?
    Ich muss in der Dispatch für den Verteilerverkehr einspringen und da gehen die ersten Touren um 5 Los, damit sie pünktlich beim Markt sind.
    Na dann wünsche ich dir eine gute Nacht, Ich liebe dich.
    Danke mein Schatz, dir auch eine gute Nacht, ich lliebe dich auch.
    Ich ging Duschen und machte mir zum Abendessen noch ein paar Sandwiches und einen kleinen Salat.
    Danach noch das Logbuch fertig machen und ab in die Falle.

    Dienstag 22.08.2017
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    Ich hätte heute schon um 6 Uhr losfahren können. Da ich aber noch genug Zeit hatte und bekanntlich kein Frühaufsteher war, klingelte mein Wecker aber erst um 7:30 Uhr und ich machte mich erst nach einer Dusche und dem ersten kaffee,
    um 8:30 Uhr auf den Weg.
    Ich fuhr vom Truckstop und reihte mich wieder in den Verkehr auf der Interstate 94 ein. Heute war dann aber auch wesentlich mehr los als gestern und ich konnte diesmal nicht den Tempomaten einlegen.
    Die Landschaft war zwar nur etwas hügelig und hatte keinesfalls große Berge, trotzdem schienen hier einige Trucks extrem ausgeladen, oder eben etwas unter motorisiert zu sein.
    Meine Mittagspause legte ich diesmal auf einem kleinen aber feinen Truckstop in der nähe von Billings ein.
    Das Imbissangebot im Diner war allerdings alles andere als verlockend, machte aber auch nicht allzu viel, ich hatte ja schließlich meine Küchenausrüstung aufgestockt.
    Diesmal gab es etwas typisch deutsches, Pellkartoffeln mit Kräuterquark.
    Ich schaute mir nochmal die Karte an und rechnete mir aus, dass ich heute noch in Missoula ankommen könnte, wenn ich stramm durchfahren würde. Irgendwie war in meinem Navi der Wurm drin.
    Ich rief erst mal in der Dispatch an und diesmal war nicht Max sondern Andy im Dienst
    Hey Andy, ich komme heute schon in Missoula an, irgendwie spinnt mein Navi.
    Ja sowas hatten wir schon öfter, willst du heute noch ausladen ?
    Wenn es denn möglich ist ja, oder halt morgen früh, sonst steh ich bis mittag da rum.
    Wann bist du ungefähr da ?
    Wenn alles glatt geht, spätestens 16 Uhr.
    Das dürften klappen, wenn noch nen platz frei ist, die haben bis 18 uhr geöffnet.
    das wäre Super, wie gehts dann weiter ?
    Sag ich dir, sobald ich mehr weiß. Ich ruf dich zurück.
    Ich machte mich nach meiner Pause wieder auf den Weg. Von Billings aus, war es nichtmehr allzuweit bis nach Missoula.
    Ich fuhr immerweiter auf der 94 und 2 Stunden später rief Andy wieder an.
    Hey Man, geht klar, du kannst noch ausladen und bekommst auch gleich noch 18 Paletten geladen für Calgery.
    Okay, ich danke dir, ich komm dann zwar nicht allzuweit aber brauch auch nicht sinnlos rum stehen.
    Ich legte nochmal eine Kohle auf um auch wirklich vor 16 Uhr beim Kunden zu sein.
    Um 15:35 Uhr war ich dann auch beim Kunden. Auf meine Rampe brauchte ich auch nicht lange warten und so war ich um 16 Uhr bereits leer.
    Gleich laden war allerdings nicht angesagt, vorher musste der Trailer ausgewaschen werden.
    das war 20 Minuten später auch erledigt und ich konnte die neue Temperatur am Reefer einstellen.
    Dann fuhr ich wieder ans Dock und bekam meine 18 Paletten Speiseeis für ein Zentrallager in Calgery.
    Gegen 18 Uhr war ich dann endlich wieder auf der Interstate und konnte meinem neuen Ziel entgegen rollen.
    Heute hatte der Pacar doch deutlich mehr zu leisten als die letzten Tage, auch wenn ich nur 18 Paletten drauf hatte, war ich doch reichlich Schwer.

    Ich fuhr heute allerdings nur noch an Buttle vorbei und bog auf die Interstate 15 ab und machte auf dem nächsten Truckstop meine Pause.
    Mittlerweile war es auch 20 Uhr. ich hätte zwar noch 1,5 Stunden fahren können, war aber einfach zu müde dazu.

    Apointment war auch erst morgen um 15, also keinen Grund zur Eile.
    Heute gabs ein leckeres Dosenchili und danach eine Dusche und das Bett war meins.

    Mittwoch 23.08.2017
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    Um 8 Uhr war ich mit meinem PTI durch. Da ich heute etwas später los konnte, hatte ich mal wieder einen großen PTI gemacht.
    Also Flüssigkeiten Luft und so weiter und sofort.
    Danach rollte ich wieder auf die Interstate 15 und somit der Grenze entgegen. Ich hatte bisher aber noch keine Ahnung wie es nach Calgery weiterging, hoffte aber darauf, nach hause zu kommen.
    Schließlich wollte ich endlich mein Motorad bestellen.
    Aber das lag nicht in meiner Hand, sondern in der von Max oder Andy.
    Punkt 10 Uhr passierte ich dann die Grenze nach Canada. Ich hatte jetzt noch eine 4 Stunden Tour vor mir.
    Ich fuhr ab jetzt auf dem Alberta No4, der dann zur 3 und schließlich zur 2 wurde.
    Nach weiteren 4 Stunden und 19 Minuten war ich bei Seelgoods in calgery angekommen.
    Ich war zwar ganze 40 Minuten zu früh dran, aber das einzige Kühldock war frei und so konnte ich gleich andocken.

    Auch hier hieß es wieder, Schlüssel abgeben und im Fahrerraum warten.
    Diesmal durfte man aber sein Handy nutzen, und so konnte ich bei der Dispatch anrufen und nach dem weiteren Werdegang fragen.
    Hey Manni, bist du etwa schon leer ?
    Nee noch nicht ganz, stehe aber schon am Dock und die sind schon am entladen.
    Okay, ich muss dich aber enttäuschen, nach hause gehts diesmal noch nicht, .................
    Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung

    Meine WOT Seite World of Trucks | manni_112's profile

    1.117 mal gelesen

Kommentare 32

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    alaskabaer01 -

    Klasse Kapitel.

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    infinity -

    Noch nicht nach Hause? Aber was is mit dem Mopped? Ich fahre selbst sehr gerne. Mal schauen wie sehr sich Manni noch danach sehnen wird ;) Ansonsten schön zu lesen, auch wenn es sicher mit den Hinweisen von ramocharly und turbostar noch besser wird.

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      manni_112 -

      Tja, was wird mit dem Moped, dass erfahrt ihr im nächsten Kapitel......... oder vieleicht doch nicht ? :D

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    ramocharly -

    Gut geschrieben. Trotzdem mal zwei Punkte aus der Praxis dort drüben. Zum ersten: Kommunikation zwischen Büro und Fahrer wird dort zu 99 % über Satelitensysteme abgewickelt, meist vom Hersteller Qualcom. Handygespräche zwischen USA und Kanada sind ziemlich tabu wg. horrender Roamingkosten. Zweitens: Schlüssel abgeben und im Fahrerraum warten wird von den Fahrern einschließlich meiner Wenigkeit zumeist strikt boykottiert. Statt dessen wird abgesattelt und die Maschine sechs Fuß vorgefahren. Wenn dann das Verladeblech im Trailer aufgelegt wird greift ein Haken die Stoßstange und fixiert diesen damit. Fahrer beleiben im Truck und achten auf die Ampel am Dock.

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      manni_112 -

      Danke für die Tipps, das mit dem fahrerraum wurde mir so von meinem kumpel so erzählt und auch bei Mirco auf achse hab ich das schon 1-2 mal gesehen, daher dachte ich mir, ich baus mal mit ein

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    TurboStar -

    Tolle Story, aber ich habe dann doch 2 Sachen. 1. willst Du vielleicht doch Deine englischen Dialoge überdenken? Wenn Sie Dir passieren, sind die Fehler authentisch. Aber wenn Du einem Muttersprachler einen typisch deutschen Grammatik- oder Vokabelfehler unterjubelst, wird es unfreiwillig komisch. Ist Deine Entscheidung, ich bleibe nur aufgrund meiner in 14 Jahren internationalem Vertrieb (davon fast 10 für Amis und Engländer) entwickelten Sprachkenntnisse leider an jedem einzelnen erst mal hängen :( 2. Schon mal über einen Real Company Mod nachgedacht?

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      manni_112 -

      nachgedacht schon, nur welchen nehmen ? irgendwie ließt man immer irgendwo probleme. Gramatikfehler schön und gut, aber ich denke nicht jeder hier hat 14 jahre spracherfahrung und kann verhandlungssicher english ;)

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      TurboStar -

      Deswegen schrieb ich, dass es Deine Entscheidung ist. Ich kann es ja verstehen, muss dann nur manchmal von den Farben nachschauen, wer der Deutsche und wer der Kanadier ist. Sprachkenntnisse sind nicht immer nur ein Segen. Wenn ich einen korrekten Satz von Dir und einem deutschen Fehler bei Deinem kanadischen Kollegen lese, dann schießt es mich aber unterbewusst raus. Teilweise merke ich dann erst nach 3 weiteren Sätzen, dass ich die Rollen vertauscht habe, wenn es nicht sofort aus dem Kontext hervor geht.

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      TurboStar -

      Bezüglich Firmen habe ich real_companies_v1_4 (läuft auch noch mit 1.28) und wenn ich mir Sauerländers Firmengefüge anschaue, dann hat er den gleichen am Start

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    Sauerlaender -

    Schönes Kapitel. Weiter so.

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    loddi51 -

    Schön geschriebenes Kapitel.